Weißt du, ich habe viel Zeit damit verschwendet an dich zu denken. Und ich habe viel Zeit damit verschwendet mir den Kopf darüber zu zerbrechen, was wir sind, was du von mir willst. Ich habe so viel Zeit damit verschwendet zu hoffen und zu warten und zu weinen, weil du dich nicht meldest. Weil es dir egal ist. Weil ich dir egal bin. Ich habe Zeit damit verschwendet dich vor denen zu verteidigen, die gesagt haben, dass du es nicht wert bist. Ich hab so viel Zeit damit verschwendet zu versuchen gut genug für dich zu sein, denn anscheinend war ich das nie. Aber mir ist jetzt einiges klar geworden: Ich brauche dich nicht, um mir zu sagen, wie schön und perfekt ich bin. Ich sehe in den Spiegel und kann es selbst sehen, sehe eine Person, die es wert ist. Eine Person, die mehr als nur gut genug ist. Ich bereue nicht, was wir hatten, aber ich bereue meine Abhängigkeit von dir. Ich war verliebt. Und ich war so dumm und naiv und blind vor Liebe, ich hab tatsächlich geglaubt ich würde dir das Selbe bedeuten. Aber jetzt nicht mehr. Ich lache über dich, weil du mich sitzen gelassen hast. Weil du nicht weißt, was dir entgeht. Weil ich weiß, dass du irgendwann an uns zurück denken wirst und bereuen wirst, es nicht versucht zu haben. Du hast mich zwar akzeptiert, wie ich bin, aber du hast meine Eigenschaften nie geliebt. Du hast mich nie auf die Stirn geküsst, du hast mich nie quer über den Raum angelächelt, du warst immer nur schlecht drauf und genervt und hast mich verleugnet und dich für mich geschämt. Du hast mich behandelt, als wäre ich es nicht wert. Heute weiß ich es besser. Ich bin es wert. Und es gibt genügend Menschen da draußen, die das sehen können und die mich auch so behandeln können. Ich hab genug von dir und von meinen Gedanken an dich. Ich lebe endlich weiter. Du hälst mich nicht mehr zurück.