January 28, Frankfurt am Main - Kundgebung am Tag X zum Ende des Lübcke Prozesses

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January 28, Frankfurt am Main - Kundgebung am Tag X zum Ende des Lübcke Prozesses
Wir protestieren dagegen, dass Geflüchtete in der ZEA im Bargkoppelstieg mit mehreren Personen in Kompartments ohne Decke, die sich in großen Sälen befinden, untergebracht werden. Auch in anderen Sammelunterkünften müssen Geflüchtete nahezu immer in Mehrbettzimmern leben. Sie essen und nutzen Sanitäreinrichtungen gemeinsam und haben keine Möglichkeit, Abstand zu wahren und sich und ihre Liebsten vor Corona zu schützen. Insbesondere Frauen mit kleinen Kindern und Schwangere sowie Menschen mit gesundheitlichen Problemen müssen sofort in Hotels und Wohnungen untergebracht werden. Ihre Leben zählen! Wir akzeptieren keine Politik, die Geflüchteten weniger Rechte zugesteht. Wir gehen nach Rahlstedt um ihnen unsere Solidarität zu zeigen und die Isolation zu durchbrechen. Die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung wie Innensenator Grote und Fördern&Wohnen müssen endlich handeln. Bitte tragt bei der Kundgebung Masken und beachtet die geltenden Abstandsregeln Es rufen auf: Solidarische Stadt Hamburg, Seebrücke, Break Isolation Rahlstedt, Horst Soli Gruppe, Café Exil - unabhängige Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen seit 1995, Brot & Rosen, Koordinierungsstelle gegen Frauenhandel - KOOFRA e.V., Interventionistische Linke Hamburg, DIE LINKE Hamburg, Grüne Jugend Hamburg, Glasmoorgruppe, Afghan House e.V., Hazara Kulturverein Hamburg, Freie Deutsch-Syrische Gesellschaft e.V., NINA - womeN IN Action - fraueN IN Aktion, Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen (BHFI), Flüchtlingsrat Hamburg
November 7, Leipzig - Solidarität statt Querdenken
October 3, Berlin - Dem III. Weg keinen Meter!
October 2, Berlin - Deutschland ist Brandstifter!
October 3, Wien - Faschist*innen abschirmen - identitäre Tarnorganisationen auflösen!
Tomorrow! August 13, Köln - Keine Abschiebung in den Tod!
Auch in diesem Monat wird wieder ein Flugzeug nach Kabul starten und Menschen aus ihrem Leben in Deutschland reissen und sie in ein ihnen oft absolut unbekanntes und fremdes Land bringen. Trotz einer weiterhin bedrohlichen Sicherheitslage – allein in diesem Monat gab es wieder zwei verheerende Anschläge mit vielen Toten – hat die Bundesregierung alle Beschränkungen der abzuschiebenden Personengruppen aufgehoben. Es ist also nicht mehr die Lüge notwendig, es würden ja nur angebliche Kriminelle und Gefährder abgeschoben, es kann ganz offen jeden treffen und es trifft Schüler, Auszubildende, Menschen mit unbefristetem Arbeitsvertrag. Abgeschoben werden Menschen, die in Berufen arbeiten, für die die Anwerbung im Ausland diskutiert wird, wie z.B. Altenpfleger. Damit wird deutlich, dass es damit um die Durchsetzung einer knallharten rassistischen Abschiebepolitik geht. Seehofer setzt die rassistische Agenda einer “Abschiebekultur” um. Dagegen stehen wir auf! Dagegen erheben wir unsere Stimme! Gegen Abschiebungen in den Tod! Für eine solidarische Stadt!
August 14, München - Nachtdemo: Keine Abschiebung nach Afghanistan
Während in München die warmen Sommertage in der Innenstadt genossen werden, findet wenige Kilometer am Flughafen München die 15. Sammelabschiebung nach Afghanistan statt. Keine Abschiebungen werden öffentlich und medial so stark verfolgt, wie die Abschiebungen nach Afghanistan, denn hier zeigt sich die gnadenlose und unmenschliche Abschiebehysterie der Bundesregierung und insbesondere Bayerns, in ihrem vollen Ausmaß. Abschiebungen nach Afghanistan sind Symbolpolitik, um Deutschland als harten Abschiebestaat zu präsentieren und die rechten Wähler*innen zu umwerben. Dabei ist es den Regierenden egal, was aus den abgeschobenen Personen wird, die die Leittragenden ihrer Machtdemonstration sind. Es ist ihnen egal, dass Afghanistan ein Kriegsland ist. Es ist ihnen egal, dass dort ununterbrochen Anschläge verübt werden und Menschen sterben. Es ist ihnen egal, ob Menschen im laufenden Asylverfahren abgeschoben werden. Und es ist ihnen egal, dass abgeschobene Flüchtlinge sich das Leben nehmen. Es interessiert sie nicht ein bisschen. Nein, stattdessen feiern sich sich, wie jüngst Seehofer, als er sich bei der letzten Abschiebung darüber freute an seinem 69. Geburtstag, 69 Flüchtlinge in das Kriegsland Afghanistan abgeschoben zu haben. Bayern hat beim letzten Flug 51 der 69 Flüchtlinge an den Flughafen München gebracht und wie viele diesmal betroffen sind, ist noch nicht abzusehen. Klar ist, dass sich kein Bundesland wie Bayern an dem widerwärtigen Abschiebewahn aufgeilt. Doch genau dies werden wir nicht zulassen. Wir fordern den sofortigen Abschiebestop für alle Personen aus Afghanistan. Niemand ist dort sicher. Wir fordern auch den sofortigen Abschiebestop aller Personen egal woher, denn wer flieht, braucht Schutz. Und wir fordern, dass die Bundesregierung aufhört mit Menschenleben zu spielen, um politische Interessen durchzusetzen und stattdessen anfängt Menschen zu retten, sei es von der Überfahrt übers Mittelmeer oder vor der nächsten Bombe in Afghanistan. Gemeinsam wollen wir am Dienstagabend durch die Münchner Innenstadt ziehen und unsere Forderungen auf die Straße tragen. Keine Abschiebung nach Afghanistan! Keine Abschiebung nirgendwo!
August 4 - Rock gegen Rechts Düsseldorf 2018
Es ist wieder so weit: Wir feiern zusammen das 6. Rock gegen Rechts Festival in Düsseldorf! Jedes Jahr veranstalten antifaschistische Initiativen und Gruppen auf der Ballonwiese im Volksgarten Düsseldorf ein großes Festival gegen Rassismus und Faschismus. Wir wollen auch 2018 ein Zeichen setzen und gemeinsam mit euch gegen Rechts rocken! Dieses Jahr auf der Bühne: Sidi Wacho (Lille/Frankreich - Santiago de Chile) Shoshin (Manchester - Berlin) Subversive Brats (Düsseldorf) Molly Punch (Köln) Die Grobe Liederwurst (Düsseldorf) Rahmenprogramm: Neben der Musik werden den ganzen Nachmittag Stände von über 20 Organisationen und Initiativen Informationen und Aktionen, die Möglichkeit zu Gesprächen sowie ein vielseitiges kulinarisches Angebot bieten.
July 22, München - DEMO: Ausgehetzt - Gemeinsam gegen die Politik der Angst
#ausgehetzt – Gemeinsam gegen die Politik der Angst! Wir wehren uns gegen die verantwortungslose Politik der Spaltung von Seehofer, Söder, Dobrindt und Co. Wir setzen ein Zeichen gegen den massiven Rechtsruck in der Gesellschaft, den Überwachungsstaat, die Einschränkung unserer Freiheit und Angriffe auf die Menschenrechte. Jetzt kommen wir! Unsere Vielfalt verbindet und macht uns stark! #bayernbleibtbunt Wir rufen zu einer bayernweiten Demo am 22.7.18 in München auf. +++Vier Auftaktkundgebungen werden zu einer gemeinsamen Demo+++ 1. Goetheplatz (13 Uhr): Asyl, Migration, Anti-Rassismus und Frieden >>> 2. Bavariaring/Hans-Fischer-Str. (13:30): noPAG Bündnis “NEIN zum PAG Bayern” >>> 3. DGB-Haus (14:00): Wohnen, Arbeit und Sozialpolitik >>> 4. Karl-Stützel-Platz (14:30): Gleichstellung von Frauen und LGBTI* >>> Alle Auftaktkundgebungen vereinen sich zur großen Schlusskundgebung um ca. 15 Uhr am Königsplatz! Auf der Schlusskundgebung werden unter anderem sprechen und auftreten: Claus-Peter Reisch, Kapitän der Lifeline, Django3000, ¾ Blut, Hochzeitskapelle, Whiskey Foundation, Roger Rekless & David P, Willy Astor, G.Rag und die Landlergschwister, Banda Internationale, Schlachthofbronx, Hannes Ringlstetter & Dicht & Ergreifend & Liquid & Maniac & Roger Rekless, Max Uthoff, Luise Kinseher, Friedrich Ani, Urban Priol, Georg Schramm, Maxi Schafroth, Sepp Bierbichler, Claus von Wagner und viele andere. Bereits um 12 Uhr findet in der St. Anton Kirche (Kapuzinerstraße) außerdem eine Interreligiöse Andacht statt. ——— Nicht erst durch die AfD eskalieren Hass und Ausgrenzung in der Politik. Parteien und insbesondere die in Bayern und Berlin wahlkämpfende bayerische Regierung lassen sich ihre Agenda von undemokratischen, menschenrechts-feindlichen und rechten Populisten vorgeben: •Statt die Werte unserer demokratischen Grundordnung zu vertreten, werden sie demontiert, Geflüchtetekriminalisiert, in Abschiebelagern interniert,in Kriegsgebiete abgeschoben und ihre Unterstützer*innen diffamiert („AntiAbschiebe-Industrie“/Dobrindt). •Statt Bildung und Aufklärung zu fördern und Kriminalstatistiken ehrlich zu kommunizieren, werden massiv Ängste geschürt. Und in Bayern das schärfste Polizeiaufgabengesetz (PAG) in Kraft gesetzt, das die Bundesre-publik je gesehen hat. •Statt gerechten Welthandel zu fördern und Fluchtursachen zu beseitigen, werden menschenfeindliche Regime mit Geld und Waffen unterstützt und Kriege geführt. •Statt soziale Probleme wie Pflegenotstand, Altersarmut und prekäre Arbeitsverhältnisse zu lösen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und einen gerechten Mindestlohn durchzusetzen, werden kulturelle Scheindebatten geführt wie Söders Kreuz-Erlass oder Islam-/Leitkultur-Debatten. •Statt volle Gleichberechtigung unabhängig von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität zu fördern, wird ein rückwärtsgewandtes Weltbild gestützt Wir sind Menschen aus unterschiedlichen Verbänden und zivilgesellschaftlichen Aktivitäten: aus kirchlichen Zusammenhängen, der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit, Gewerkschaften und Sozialverbänden, Schulen und Universitäten, der Antikriegs-und Umweltschutzbewegung, sowie queeren und feministischen Gruppierungen. Gemeinsam für ein buntes Bayern! Gleiche Rechte für Alle, die hier leben!
July 24, Köln - Stoppt das Sterben im Mittelmeer! – Offenes Treff
Stoppt das Sterben im Mittelmeer! – Aktiv werden! Heute Demo in Köln – 18h am Bahnhofsvorplatz – 24.07. Veranstaltung mit Sea Watch in der Alten Feuerwache Im Rahmen des offenen Treffens von Köln gegen Rechts - Antifaschistisches Aktionsbündnis haben wir diesmal einen Vertreter von Sea-Watch, sowie einen Vertreter von Watch The Med - Alarmphone zu Gast. Sie werden von der aktuellen Situation im Mittelmeer berichten und auch von den Möglichkeiten sich hier praktisch zu engagieren. Auch nach den Demonstrationen in Köln und anderen Städten unter dem Motto Seebrücke - Schafft sichere Häfen müssen wir Druck machen, damit das Mittelmeer nicht weiter zum Massengrab wird. Wir müssen uns gegen diesen Rechtsruck stellen, der diese entmenschlichte Politik vorantreibt.
July 21 - Seebrücke - schafft sichere Häfen. Düsseldorf für Humanität
Seebrücke - schafft sichere Häfen. Düsseldorf für Humanität. „Wir diskutieren jetzt also ernsthaft, ob es legitim ist, Menschenleben zu retten? Hätten wir die Leute einfach ertrinken lassen, würde ich jetzt wohl nicht vor Gericht stehen, das ist schäbig und eine Gefahr für die Demokratie.“ Diese Worte äußerte Claus-Peter Reisch, Kapitän des Schiffes Lifeline, die als Teil einer zivilgesellschaftlichen Initiative Menschen vor dem Ertrinken im Mittelmeer rettet. Reisch steht in Malta vor Gericht, weil er sich weigerte, die Geretteten nach Libyen auszuliefern, in ein Land in dem ihnen Vergewaltigung, Folter und Mord drohen. Die Lifeline wird ebenso wie andere zivilgesellschaftliche Seenotrettungsschiffe und Aufklärungsflugzeuge am Auslaufen gehindert. Während sie von den Behörden Maltas, Italiens und der EU schikaniert werden, ertrinken immer mehr Menschen im Mittelmeer, allein in den letzten vier Wochen mindestens 600. Die zivilen Seenotrettungsinitiativen entstanden, weil sie der tödlichen Flüchtlingspolitik der Festung Europa nicht länger zusehen konnten. Jetzt ist es an uns, ihnen beizustehen. Solidarität mit den Geflüchteten und den Seenotretter*innen! Für ein Ende von Abschottung und Abschiebungen! Schafft legale Einreisewege, sichere Ankunftshäfen und solidarische Städte für Geflüchtete! #Seebrücke Kommt zur Demonstration bringt gerne etwas Oranges mit. Am Samstag, 21. Juli 2018, ab 11:00 Uhr vor dem DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, Düsseldorf Start: 11:00 Uhr vorm DGB NRW Ende: voraussichtlich 13:30 Uhr mit Abschlusskundgebung am Burgplatz
July 24, Bonn - Zivile Seenotrettung im Mittelmeer
Seitdem das Rettungsschiff Lifeline in Malta festgesetzt wurde und ihr Kapitän vor Gericht steht, befindet sich kein ziviles Rettungsschiff mehr im Mittelmeer. Viele Schiffe sind festgesetzt oder werden am Auslaufen gehin-dert. Gleichzeitig steigt die Zahl der ertrunkenen Flüchtlinge weiter an- der Monat Juni war mit 629 Toten der tödlichste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Jugend Rettet ist ein Netzwerk junger Erwachsener, das im Juli 2015 in Berlin gegründet wurde. Das Netzwerk setzt sich für die Rettung von Menschen ein, die bei dem Versuch über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen, in Seenot geraten. Hierzu wurde das vereinseigene Schiff „IUVENTA“ als Rettungsschiff ausgebaut, um mit wechselnden Crews von Freiwilligen Menschen in Seenot zu lokalisieren, an Bord zu nehmen, medizinisch erst zu versorgen und dann an größere Schiffe wie z.B. von „SOS MEDITERRANEE“, „Ärzte ohne Grenzen“ etc. zu übergeben, welche die Menschen dann nach Italien bringen. Die Rettungsaktionen wurden in enger Kooperation mit dem „Maritime Rescue Coordination Centre“ (MRCC) in Rom durchgeführt, basieren auf internationalem Seerecht und entsprechenden anerkannten humanitären Grundsätzen. In den 12 Monaten ihres Einsatzes im Mittelmeer haben die „IUVENTA Crews“ bis Ende Juli 2017 über 14.000 Menschen aus Seenot gerettet. Trotzdem beschlagnahmten die italienischen Behörden am 2. August 2017 die IUVENTA und halten das Schiff bis zum heutigen Tag mit konstruierten Begründungen in Sizilien fest, die sich bei genauerem Hinsehen als haltlos erweisen. Als Teil des „Medical Teams IUVENTA“ hat Anna Bartz den medizinischen Teil der Rettungsmissionen geplant und war auch selbst vor Ort. In dem Vortrag sollen die Arbeit von Jugend Rettet e.V. vorgestellt, Herausforderungen ehrenamtlicher Search an Rescue Arbeit beleuchtet und Hintergründe zur aktuellen Situation auf dem Mittelmeer erläutert werden.
August 3, Bonn - Soliparty für Jugend Rettet e.V.
Wir freuen uns sehr, um 19 Uhr Anna Bartz vom Medical Team der IUVENTA begrüßen zu dürfen, die euch von der Arbeit mit Jugend Rettet e.V. erzählt und von den Herausforderungen ehrenamtlicher Search and Rescue Missionen berichten wird. Küche für alle und Kneipe werden von einem feinen Feierchen gefolgt sein, wir freuen uns auf euch. Über Jugend Rettet e.V.: Jugend Rettet e.V. ist ein Netzwerk junger Erwachsener, das sich für die Rettung von Menschen einsetzt, die bei dem Versuch über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen, in Seenot geraten. Hierzu wurde das vereinseigene Schiff „IUVENTA“ als Rettungsschiff ausgebaut. Die Rettungsaktionen wurden in enger Kooperation mit dem „Maritime Rescue Coordination Centre“ (MRCC) in Rom durchgeführt, basieren auf internationalem Seerecht und entsprechenden anerkannten humanitären Grundsätzen. In den 12 Monaten ihres Einsatzes im Mittelmeer haben die „IUVENTA Crews“ bis Ende Juli 2017 über 14.000 Menschen aus Seenot gerettet. Trotzdem beschlagnahmten die italienischen Behörden am 2. August 2017 die IUVENTA und halten das Schiff bis zum heutigen Tag mit konstruierten Begründungen in Sizilien fest, die sich bei genauerem Hinsehen als haltlos erweisen. P.S. Die derzeitige Situation im Mittelmeer ist keine, die in Feierlaune versetzt. Wir hoffen euch durch unsere Veranstaltung zu informieren und Jugend Rettet e.V. zu unterstützen. Die IUVENTA liegt seit genau einem Jahr gezwungenermaßen vor Anker und wir wünschen uns, mit den Erlösen aus der Party wieder operative Tätigkeiten von Jugend Rettet e.V. zu ermöglichen..
JWD-Camp // 26.-29.07.2018 bei Wittstock // Antifa heißt Landarbeit
JanzWeitDraussen (JWD)-Camp! 26.-29.07.2018 bei Wittstock Infos: http://jwd-camp.org
July 13, Köln - Stoppt das Sterben im Mittelmeer-Seebrücke schafft sichere Häfen
Leben retten ist kein Verbrechen! Sterben lassen schon Im Juni ertranken über 600 Flüchtlinge im Mittelmeer, während gleichzeitig zahlreiche Rettungsschiffe von Hilfsorganisationen am Auslaufen aus europäischen Häfen gehindert wurden. Dem Rettungsschiff Lifeline wurde von europäischen Häfen die Landungserlaubnis verweigert und die Crew war gezwungen mit hunderten teils schwer Erkrankten tagelang auf Offener See zu verweilen. Sein Kapitän steht seither mit fadenscheiniger Begründung vor Gericht. Seehofer, Salvini und Kurz treten Menschenrechte mit Füßen. Unmenschlichkeit und Scheinheiligkeit haben ein unerträgliches Maß angenommen. Zugunsten der Abschottung Europas lassen Politiker*innen, die sonst von westlichen Werten faseln und oder gar das Christentum im Parteinamen tragen, bewusst Menschen auf dem Mittelmeer ertrinken und kriminalisieren diejenigen, die Leben retten. Die Hilfsorganisation Seawatch meldet, dass nicht nur ihre Rettungsschiffe sondern auch ihr Erkundungsflugzeug festgesetzt ist. Die Flüchtenden sollen einfach ertrinken. Und das bitte unbemerkt. In Europa treiben die Rechten Populist*innen - in Deutschland die AfD - und Neonazis das übrige Parteienspektrum vor sich her. Seehofer, Salvini, und Kurz nutzen die Not von Menschen auf hoher See aus um ihre eigenen Machtkämpfe auszutragen. Sie treten damit internationale Menschenrechte mit Füßen. Das ist unerträglich und widerwärtig. Fluchtursachen bekämpfen Flucht ist Ausdruck globaler Ungerechtigkeit, ökonomischer Ausbeutung, Kriegen (z.T. mit Europäischer Beteiligung und europäischen Waffen), Grundrechtsverletzungen und Repressionen gegen Minderheiten. Unser Ziel muss es sein, diese Ursachen zu bekämpfen, nicht die Geflüchteten. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Anstatt die Grenzen dicht zu machen, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen und Fluchtwege. Es reicht! Jetzt muss etwas passieren In diesen Minuten, Stunden, und Tagen laufen weiterhin überfüllte und seeuntaugliche Boote aus den Häfen Libyens aus. Die meisten werden nicht mehr auf Hilfe hoffen können, denn aufgrund der angespannten Situation ist kein einziges Rettungsschiff mehr auf dem Mittelmeer. Das heißt: Es sterben hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa. Das ist eine unfassbare humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss. Seehofers Plan ist es, dass keine Rettungsschiffe mehr auslaufen können. Wir wollen genau das Gegenteil: Nicht weniger Rettung, sondern viel viel mehr! Wir wollen am kommenden Freitag mit allen Menschen demonstrieren, denen das Leben flüchtender Menschen nicht egal ist und ein wütendes Zeichen setzen, gegen diesen Rechtsruck, der diese entmenschlichte Politik vorantreibt. Demo 13.07. - 18h Köln Bahnhofsvorplatz
July 13 - Demonstration in Essen - Stoppt das Ertrinken im Mittelmeer!
Stoppt das Ertrinken im Mittelmeer Seebrücke - schafft sichere Häfen! Seenotrettung jetzt! In diesen Minuten, Stunden, und Tagen laufen weiterhin Boote mit Menschen aus den Häfen Libyens aus und die Menschen darauf werden keine Hilfe erhalten. Alle Rettungsschiffe wurden festgesetzt, kein einziges ist mehr auf dem Mittelmeer. Das heißt: Jeden Tag sterben hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa. Das ist eine unfassbare humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss. Wir alle sind Teil dieses Systems, wenn wir stumm bleiben! Lasst uns Widerstand leisten! Das alles geschieht nicht in unserem Namen! Menschenleben retten! Wir sind viele! Wir sind laut! Demonstration Freitag, 13.07.2018 // 18:00 Uhr // Essen: Willy-Brandt-Platz Bekennt Farbe! Wenn möglich- zeigt die Farbe orange überall als Zeichen der grenzenlosen Solidarität mit Geflüchteten und der Seenotrettung. Tragt ein orangefarbenes Tuch – als Halstuch, am Rucksack, orangene Fahnen, Schilder…