… zwei menschen verbunden am telefon. redend über ruhestand und zeit und erfüllung. und darüber, was sich wer vom leben noch wünscht.
sie entgeget, bei nahendem tod würde sie nicht das empfinden verspüren, etwas verpasst zu haben. ihr leben umfasste glückliche momente.
sie denkt an den gestrigen abend mit ihm. an vanilleeis zum tatort, an die geborgenheit, die seine nähe sie verspüren lässt. sie denkt daran, dass nähe auch bedeutet, ängste zu verbalisieren und sich im reden über eigentlich profane dinge zu verlieren.
und wenn sie es wieder einmal vergesse sollte: es gab schöne momente mit ihm: einen ersten herbstspaziergang, bei dem sie vom weg abkamen, lange redeten und sich nicht daran störten. es gab pizza, einen hauch von weltvergessenheit und den mut, seine hand zu nehmen. es gab seinen offenen arm auf einer parkbank unter fallendem laub. es gab knoblauchnudeln und patches und sherlock. manchmal will das leben mit grundvertrauen gelebt werden.
















