âOgni pensiero volaâ
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@ysegrim
âOgni pensiero volaâ
Ich liebe dich, wie man gewisse dunkle Dinge liebt, im Verborgenen, zwischen dem Schatten und der Seele.
Neruda
INKARNATIONSVERTRAG
Ă Es ist hilfreich, ĂŒber jeden Satz einzeln nachzudenken.
§1)Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.
§2)Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nĂŒtzlich sein, es zu benutzen.
§3)Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.
§4)Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.
§5)Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurĂŒck.
§6)Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde. (Auch inkarnationsĂŒbergreifend)
§7)Dieser Vertrag ist fĂŒr alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. (Handschriftliche Ănderungen haben keine GĂŒltigkeit.)
§8)Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.
§9)Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.)
§10)Der Inkarnationsvertrag lĂ€uft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis gefĂŒhrt haben.
§11)Was befriedigend ist, bestimmen Sie!
ĂNĂŒtzliche Hinweise und Tips:
Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.
Es gibt keinen Bonus fĂŒr BerĂŒhmtheit oder Beliebtheit.
Sie mĂŒssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.
Regeln sind dazu da, ĂŒberprĂŒft zu werden.
Behauptungen anderer ĂŒber das Ziel können Ablenkungen sein.
Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens lÀnger dauern.
Zeit ist eine Illusion!
Sie haben Zugriff auf alle Antworten ĂŒber eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.
Alles innerhalb des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.
Versuche, den Schulungsraum zu beschĂ€digen, fĂŒhren zu EinschrĂ€nkungen.
Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.
Gewalt fĂŒhrt niemals zu einer Lösung.
Es kann nĂŒtzlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen.
Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfÀlschen.
Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muĂ das nicht bedeuten, daĂ es richtig ist.
Es gibt selten nur eine richtige Lösung.
Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.
Es gibt keine Extraklauseln fĂŒr niemanden.
Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.) Alles andere ist TĂ€uschung.
Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht.
Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.
Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.
Sie bekommen (vorzugsweise wÀhrend der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen.
Erinnerungen an Erfahrungen auĂerhalb des Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert.
Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren Einwilligung.
Abgucken ist sinnlos!
Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet, ist ein BetrĂŒger.
Das mutwillige Beenden einer Inkarnation fĂŒhrt zu viel unnĂŒtzem Papierkram.
Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.
Es geht nicht darum, Erster zu sein.
Es geht nicht darum, cool auszusehen.
Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.
Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.
Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnĂŒtz, sich darĂŒber zu beschweren, daĂ Sie hier sind.
âDie Stille seiner ZĂŒge war die Stille eines Schlachtfelds. Grimm und Liebe hattâ in diesem Menschen gerast, und der Verstand leuchtete ĂŒber den TrĂŒmmern des GemĂŒts, wie das Auge eines Habichts, der auf zerstörten PalĂ€sten sitzt. Tiefe Verachtung war auf seinen Lippen. Man ahnte, daĂ dieser Mensch mit keiner unbedeutenden Absicht sich befasse.â
â Friedrich Hölderlin, Hyperion
Bourgogne Herbst 2011
Wer eine Freude an sich bindet,
FĂŒr den die Beschwingtheit des Lebens entschwindet;
Doch wer die Freude kĂŒĂt, wo sie fliegt,
Wird vom ewigen Sonnenaufgang gewiegt.
William Blake
(via https://open.spotify.com/track/5LoiBoThPH8pwfpx6DTwaZ?si=i2UUpll1Q6K_OIzNvTwiXg)
âWas wĂ€re Vernunft und NĂŒchternheit ohne das Wissen vom Rausch, was wĂ€re Sinneslust, wenn nicht der Tod hinter ihr stĂŒnde, und was wĂ€re Liebe ohne die ewige Todfeindschaft der Geschlechter?â
â LektĂŒre fĂŒr Minuten - Hermann Hesse
âDen Sinn erhĂ€lt das Leben einzig durch die Liebe. Das heiĂt: je mehr wir zu lieben und uns hinzugeben fĂ€hig sind, desto sinnvoller wird unser Leben.â
â LektĂŒre fĂŒr Minuten - Hermann Hesse
âDie Nacht fĂ€llt scherbenlos Die Nacht fĂ€llt scherbenlos ins UnbewuĂte; Erlebnis bröckelt von dir ab wie Kruste. Schon schirrt der Tag mit FaĂ, Laterne, Karren EinĂ€ugige Pferde, die auf Futter harren. Geliebte Fraun! Wo mögt ihr heute trĂ€umen! In was fĂŒr Betten dunkel euch verschĂ€umen. Lösch aus, du letzte Kerze, die noch brennt! Mit froher GĂŒte will ich mich umsĂ€umen. Wer treu ist, kehrt zurĂŒck aus ZwischenrĂ€umen Zu einem gleichen Schicksal, das er kennt. Ihn wird der eitle Schmerz nicht mehr betören Dessen, der nichts verliert und nichts behĂ€lt. Wer treu ist, wird dem Menschlichsten gehören - Und so erfĂŒllt er sich in ewiger Welt.â
â Walter Hasenclever
Das Geheimnis der Liebe ist gröĂer als das Geheimnis des Todes. Oscar Wilde
âSuche du nichts. Es gibt nichts zu finden, Nichts zu ergrĂŒnden. Finde dich ab. Kommt ihre Zeit, dann blĂŒhen die Linden Ăber dem frischgeschaufelten Grab. Kommt seine Zeit, dann schwindet das Dunkel, funkelt das wiedergeborene Licht. Nichts ist zu Ende. alles geht weiter. Und du wirst heiter. Oder auch nicht. Zwischen Vergehen und Wiederbeginnen Liegt das Unmögliche. Und es geschieht. Wie und Warum waren nie zu ersinnen. Neu klingt dem Neuen das uralte Lied. Geh nicht zu Grunde, den Sinn zu ergrĂŒnden. Suche du nicht. Dann magst du ihn finden.â
â Mascha KalĂ©ko
All you need is less.
Being is the great explainer. Thoreau