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Farewell to a true LGBTQ+ legend, David Bowie
Today, we say Goodbye to a man who has changed not only one, but multiple generations with his music, sense of entertainment and personality.
David Robert Jones (8 January 1947 – 10 January 2016), known professionally as David Bowie was an English singer, songwriter, multi-instrumentalist, record producer, arranger, painter, and actor. Bowie was a figure in popular music for over four decades, and was known as an innovator, particularly for his work in the 1970s. His androgynous appearance was an iconic element of his image, principally in the 1970s and 1980s.
LGBT People Reveal Why David Bowie Was So Important To Them:
“He was an artist that made me feel OK to be trans, bi, and an outsider.”
“First he came out as gay. It was 1972, just five years after Britain decriminalised homosexuality.
Elton John and Freddie Mercury were still in the closet. Boy George and George Michael were still at school. But in an interview with Melody Maker, Bowie, as ever, trailblazed. “I’m gay,” he told the journalist Michael Watts. “And always have been, even when I was David Jones.”
He would revise this description four years later and announce: “It’s true – I am a bisexual.” His first wife, Angie Bowie, would claim he had an affair with Mick Jagger.
In 1983, Bowie told Rolling Stone magazine that in fact he was a “closet heterosexual” and that announcing his bisexuality was the “biggest mistake [he] ever made”. But by then the impact of his statements – profound, political, and far-reaching – was already cemented.
Not least because there was the image that he entwined with the words – a succession of characters and costumes that defied gender boundaries, subverting everything that men were supposed to be.
He was called, in the 1970s, a “gender bender” – a term today we might shudder at. But he became a beacon for all who felt straitjacketed by having to be straight, or a man, or having to conform to any imposed definition of gender or sexual orientation. He made being different possible.
On Monday, LGBT people celebrated the scope of Bowie’s identity revolution by paying tribute to an artist who proved that to give gender constraints the middle finger was the ultimate liberation. To be different no longer meant being a victim; it meant triumphing.”
Thank you David, for changing the world for the better, giving us a platform to be ourselves, and celebrating all things “strange” and “different”. You will be missed dearly!
The Fashion, Life & Style of Cultural and music icon David Bowie
RIP King!
Die Übergriffe in der Silvesternacht beschäftigen auch US-Medien. Dort ist man zunehmend besorgt über die deutsche Flüchtlingspolitik. Ein „New York Times“-Gastautor fordert den Rückzug der Kanzlerin.
10.01.16 POLITIK US-PRESSESCHAU ZU KÖLN
"Das bedeutet, dass Angela Merkel gehen muss" Die Übergriffe in der Silvesternacht beschäftigen auch US-Medien. Dort ist man zunehmend besorgt über die deutsche Flüchtlingspolitik. Ein "New York Times"-Gastautor fordert den Rückzug der Kanzlerin.
Für die einen ist sie Vorbild, für die anderen brandgefährlich: Bundeskanzlerin Merkel spaltet die amerikanische Presse Die sexuellen Übergriffe ausländischer Männer auf Frauen in der Silvesternacht beschäftigen auch die amerikanischen Medien. Mit der dramatischen Zeile "Deutschland auf der Kippe" war am Sonntag ein Meinungsstück in der "New York Times" überschrieben. Die Kölner Behörden hätten die Angriffe von Tätern vor allem aus Nordafrika und dem Nahen Osten zunächst heruntergespielt, weil sie sich als "unbequem erweisen für Angela Merkels Politik eines Massenasyls für Flüchtlinge", argumentiert der Autor.
Von Ansgar Graw , Washington US-Korrespondent
Eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen dieser Geschichte, Leute. Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen in dem Glauben aufgezogen, dass wir alle mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht, und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten.
Fight Club
Was ist dada? Garnichts d.h. alles?
Spinning circles · GIF Artwork – 2015
–
Rotating circles. Half the size, half the speed, twice as many.
Unsere Medien sind zu staatsnah
Deutschlands Medien schlittern in eine Glaubwürdigkeitskrise. Fast die Hälfte der Deutschen fühlt sich in der Migrationsfrage fehlinformiert und mundtot gemacht. Vor allem die Öffentlich-Rechtlichen sind derzeit so staatsnah wie nie.
Foto © Getty Images/ JOEL SAGET
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ Diese fordernde Beobachtung der Journalisten-Legende Hajo Friedrich ist ebenso klug wie richtig – nur wird sie immer häufiger missachtet. Im zu Ende gehenden Jahr 2015 haben deutsche Medien sich geradezu lustvoll mit vermeintlich guten Sachen gemein gemacht.
Ob Klimapolitik oder Euro-Rettung oder Pegida-Beschimpfung oder Ukrainepolitik oder Migranten-Willkommenskultur – zu viele Medien waren zu sehr damit befasst, der jeweils offiziellen Regierungspolitik nicht nur die Mikrofone zu halten, sondern die eigenen Verstärker voll aufzudrehen. Nicht dass die Regierung bei diesen Themen grundsätzlich falsch liegen würde, aber wenn die Medien ihre kritische Kontrollfunktion nicht mehr wahrnehmen, sondern sich gemein machen mit der Macht und ihrer vorgeblichen Tugend -dann verkleinern sie sich zu gefühlten Propagandisten, dann deformieren sie die politische Kultur, dann verlieren sie Glaubwürdigkeit und Legitimation. Am Ende schadet der Konformismus des Guten der Demokratie.
Denn wenn alle nur das vermeintliche Gute der Obrigkeit wiedergeben, dann entsteht eine autoritäre Form der politischen Korrektheit. Ein Zuviel des Guten wird selber schlecht. Denn in einer Demokratie, in der Medien zu Besserungsanstalten der Nation mutieren, wird plötzlich „das Ungesagte zum Eigentlichen“ (Martin Walser). Und so kommt es, dass nach einer Allensbach-Feldforschung unglaubliche 45 Prozent der deutschen Bevölkerung behaupten, man müsse in Deutschland vorsichtig sein, seine Meinung zur Flüchtlingsfrage zu äußern.
Das freie Wort in der Krise
Fast die Hälfte der Bevölkerung hält also die Meinungsfreiheit derzeit für nicht gewährleistet – ein katastrophaler Befund für Medien, die vielfältige Meinungen eigentlich sichtbar machen sollten, und auch für den Zustand unserer Demokratie. Offensichtlich haben die Medien ein Kommunikationsfeld definiert, auf dem es diejenigen gibt, die am Münchener Hauptbahnhof die Flüchtlinge jubelnd willkommen heißen und diejenigen, die wütend bei Pegida mit marschieren. Was aber ist mit der übergroßen Mehrheit dazwischen?
Wenn linksverschrobene Verschwörungstheoretiker oder rechtsextreme Dumpflinge Deutschlands Medien als kollektive „Lügenpresse“ diffamieren, dann ist das natürlich demagogisch und eine Lüge in sich selbst. Gleichwohl spaziert die Vokabel so verdächtig erfolgreich durchs Land, weil sie ein weiträumiges und wachsendes Misstrauen der Bevölkerung zu den Medien direkt anspricht. Es ist eben ein Unterschied, ob Sigmar Gabriel protestierende Ostdeutsche als „Pack“ beschimpft oder ob die Mehrzahl der Medien ihm hernach damit folgt. Nach einer Studie von infratest dimap im Auftrag der „Zeit“ hat mittlerweile die klare Mehrheit der Deutschen, insgesamt 60 Prozent, „wenig" – 53 Prozent – oder „gar kein" – sieben Prozent – Vertrauen in die Medien. Auch das Allensbacher Institut für Demoskopie misst, dass sich nur ein knappes Drittel der Bevölkerung in den Medien „ausgewogen" informiert sieht; fast die Hälfte der Bevölkerung empfindet die Berichterstattung als „einseitig“.
Nun könnte man hoffen, dass die Deformation unserer Medienfreiheit ein vorübergehendes Phänomen der Migrationskrise sei. Tatsächlich aber zeigt sich der gleiche Befund auch bei anderen Großthemen. In der Klimapolitik betreiben Medien zu gerne monokausale Weltverbesserung, wollen auch hier Teil einer Rettungsaktion der Guten werden und folgen in großer Uniformität allen möglichen Ansagen der Regierung, zum Beispiel der Behauptung Berlins, die Welt werde sich von der Kernenergie verabschieden und also dem radikalen Beispiel Deutschlands folgen. Dass das glatte Gegenteil der Fall ist und derzeit weltweit so viele Kernkraftwerke neu geplant werden wie nie zuvor, dass selbst Japan die Meiler wieder hoch fährt und selbst unsere unmittelbaren Nachbarn neue bauen, findet keine Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit. Ähnlich verhält es sich in der Euro- oder Ukrainekrise. Der Mainstream unserer Medien folgt blind der Berliner Regierungsperspektive bei diesen Konflikten. Das führt dann dazu, dass – nach einer vom NDR beauftragten Umfrage – verstörende 63 Prozent der Bundesbürger den Medien nicht mehr vertrauen, wenn es um die Ukraine-Berichterstattung geht.
Befreit endlich das ZDF!
Sehr viele Bundesbürger, 44 Prozent, halten heute ernsthaft unsere Medienlandschaft sogar für „von oben" gesteuert. Das wirft die Frage auf, in welchen Teilen unseres Medienbetriebes das womöglich der Fall ist. Ist unser öffentlich-rechtliches Mediengeflecht, das die Meinungsbildung im Land maßgeblich bestimmt, vielleicht zu mächtig, dominant und bevormundend? Ist dieses System aus politischen Partei-Interessen nicht schlichtweg zu staatsnah, wie es das Verfassungsgericht bereits angemahnt hat? Ist es für die Meinungsvielfalt nicht schädlich, wenn dieses staatsnahe, superalimentierte System jedes Jahr mehr als acht Milliarden Euro an Zwangsbeiträgen erhält, hingegen freie, unabhängige Medien wie die FAZ wirtschaftlich schwer leiden?
Sollten wir das ZDF nicht besser privatisieren und aus den Fängen der Parteien endlich befreien? Hat Wolfgang Herles vielleicht Recht, wenn er öffentlich-rechtliche Berichte über CDU-Parteitage als „C-Dur-Feldgottesdienste zu Ehren der heiligen Angela" bezeichnet? Verstehen sich unsere Öffentlich-rechtlichen zu sehr als bevormundende Volkserzieher und Supernannys des Guten? Der Spiegel übte kürzlich scharfe Kritik an der beinahe propagandistischen ZDF-Willkommens-Gala “Auf der Flucht – Deutschland hilft!” und befand: „Johannes B. Kerner und das ZDF klopfen dem hilfsbereiten Deutschland so stark auf die Schulter, dass es schmerzt.“ Die Profis nennen es „Charitainment“, man könnte es auch Gutmenschen-Gegurke im Parteienauftrag nennen. Es schadet jedenfalls der politischen Kultur.
Dieser Beitrag erschien zuerst im Handelsblatt
Wolfram Weimer Der Journalist wurde 1964 in Gelnhausen geboren und verbrachte seine Kindheit in Portugal. Er studierte Geschichte, Germanistik, Politikwissenschaft und VWL in Marburg und Frankfurt. Die Promotion erfolgte 1991. Er war Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“ und „Berliner Morgenpost“ sowie des Magazins „Focus“. 2004 gründete Weimer das Magazin „Cicero“ und ist dort bis heute Gründungsherausgeber. Einem breiteren Publikum ist er durch zahlreiche Buchpublikationen sowie seine Fernsehauftritte bekannt. Seit 2015 ist Wolfram Weimer Verleger von The European.
Groko Sigmar Gabriel “Saudi Arabien”
heute-show @heuteshow Das konnte ja keiner ahnen #SaudiArabien #Gabriel
Neue Spannungen zwischen #SaudiArabien und #Iran: Welche Folgen hat der Konflikt für uns?
Knits For The Chill 211.
John F. Kennedy and Dunker, 1937.
Wir schaffen das, wir schaffen das, wir schaffen das: In der Flüchtlingsfrage lassen ARD und ZDF Distanz zur Politik vermissen und werden zu Lautsprechern. Ein Kommentar.
Im Bewusstsein scheinbarer Unfehlbarkeit: NDR-Intendant Lutz Marmor und WDR-Intendant Tom Buhrow checkten sich im großen „ARDcheck“ am liebsten selbst.
Wer weiß, wo Angela Merkel wäre, gäbe es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht. Wir hätten zumindest ihr Mantra in der Flüchtlingskrise nicht so oft unwidersprochen gehört: „Wir schaffen das.“
Die drei Worte scheinen bei ARD und ZDF seit einiger Zeit zur inoffiziellen Programmleitlinie geworden zu sein. Sie produzieren Informationen mit vielleicht sogar gutgemeinter Schlagseite, die eine Welt zeigen, die der Wunschvorstellung mancher Politiker entsprechen mag, deren Realität aber eine andere ist.
Do what you can, with what you have, where you are.
Theodore Roosevelt
"Zeichner verteidigen die Meinungsfreiheit"
Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein Grundrecht der Aufklärung und darf zu keiner Zeit verhandelbar sein. Wir brauchen eine offene Gesellschaft wie die Luft zum Atmen. Wir brauchen den Respekt voreinander, gleich welcher Überzeugung, Religion, Herkunft oder Hautfarbe. Wir treten dafür ein, dass die Meinungsfreiheit respektiert und verteidigt wird. Wir wehren uns mit Stift und Pinsel.
29 Zeichner in Australien, Deutschland, England, Frankreich, Österreich und den USA sind unserem Aufruf zu einem gemeinsamen Buchprojekt gefolgt. In wenigen Tagen entstanden Bilder voller Eindringlichkeit, Witz, Zärtlichkeit, Wut und schwarzem Humor.
Die beteiligten Zeichner: ATAK, Jutta Bauer, Larissa Bertonasco, Quint Buchholz, Flix, Bob Graham, Nikolaus Heidelbach, David Hughes, Janosch, Joelle Jolivet, Ulf K., Regina Kehn, Reinhard Kleist, Ole Könnecke, Isabel Kreitz, Marine Ludin, Ulli Lust, Hildegard Müller, Thomas M. Müller, Christoph Niemann, Moni Port, Chris Riddell, Axel Scheffler, Peter Sís, Ralph Steadman, Philip Wächter, David Wiesner, Sabine Wilharm, Barbara Yelin
Paul Klee
Zeichen auf dem Feld, 1935
Aquarell auf Papier auf Karton
#Google #WISOdoku #alphabet #WeltmachtGoogle
“Journalismus, Medien und Meinungsfreiheit im digalen Zeitalter“
Herbert Prantl, Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung