Fuß gebrochen. Läuft ja richtig gut.

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@zuversicht-deslebens
Fuß gebrochen. Läuft ja richtig gut.
Wenn ich darauf zu blicke was hier steht, bin ich stolz. Ich lebe und kann vertrauen, ich habe Schwierigkeiten aber es wird!
Ich bin hier und fühle mich meist gut, manchmal kommt die Dunkelheit und will mich packen. Und dann schaffe ich es, ohne sie weiter zu machen.
Aktuell ist’s ein bisschen viel… viel Veränderung, viel Liebe und viel Unsicherheit. Einfach viel.
Ich wachse daran.
Das ist gut.
Und nun fühl ich mich wie im Regen stehend. Hilflos und hoffnungslos verwirrt. Verirrt. Verloren. Doch weiß nicht was es ist. Habe Angst. Angst obwohl doch eigentlich alles gut ist? Kann nicht glauben was man sagt. Weil die Angst in mir herrscht. Weil's ja wieder so sein könnte wie's Mal war. Weil's ja wieder ein Scherbenhaufen werden könnte. Und jetzt? Jetzt weiß ich nicht mehr, wie's in mir weiter geht. Ob die Wut zurück kommt und ich wie ein Haufen voller Elend an die Wand starre und mir denke FUCK was mache ich hier wieder und wieder.
Vertrauen? Was ist das? Ich habe keines mehr. Ich habe keine Möglichkeit so richtig zu vertrauen. Mir fehlen die Beweise das es sich lohnt. Das es sich lohnt los zu lassen und an neues anzuknüpfen. Aber wer sagt mir das es sich lohnt? Wer sagt mir das ich nicht wieder so richtig mächtig verletzt werde.
WER?
wann?
Wie lang?
Kannst du dich an eine Zeit erinnern, in der du unbeschwert warst, in der du dich wohl gefühlt hast, in der du einfach unglaublich gelassen und glücklich warst?
Ich kann's nicht, egal wie sehr ich mich anstrenge, ich kann mich in meinem ganzen 20. jährigen da sein nicht an eine einzige Phase erinnern zu der ich unbeschwert war. (Vielleicht die Zeit, an die ich mich nicht mehr oder nur verschwommen erinnern kann. Aber wohl kaum.)
when i say "sadness" what i mean is "black hole inside me full of nails, stones, broken glass and words that i no longer have"
Bedeute ich dir gar nichts? Bin ich dir so egal das du es nicht für nötig hälst mir wenigstens ab und zu zu schreiben?
Nun liege ich hier. Kann immerhin endlich weinen. Aber fühle mich so abgrundtief elend, dass ich nicht schlafen kann.
Fühle mich nutzlos und ungeliebt. So unwichtig und irrelevant für dein Leben.
Was bedeutet es?
Hey. Mir geht viel durch den Kopf. Will nichts falsch machen. Fühle mich zu viel und zu nervig. Habe Angst Fehler zu machen und stecke seit Tagen in dieser Spirale. Kann sie nicht zu ordnen. Kann nicht raus. Stecke fest. Bin überwältigt von den Gedanken und meinem sein. Nicht das mein sein nicht gut ist. Aber die Angst ist da zu viel zu sein. Falsch zu sein. Nicht richtig zu sein. Kann nicht zu ordnen ob ich es bin. Fühle mich eingesperrt. Und eigentlich sollte es mir gar nicht so gehen. Eigentlich ist doch alles gut. Ich hab viel geschafft und sollte mit der Ruhe zurecht kommen. Aber sie überfordert mich. Ich habe jetzt so viel Zeit und nichts zu tun. Ich komme mit Ruhe nicht zurecht. Ich brauche Aufgaben. Aber die kann ich mir nicht selber stellen. Die mache ich nie. Durch Stress denke ich nicht. Zumindest nicht an das was tief im Innern schlummert. Die finsteren Gedanken und die Dunkelheit.
Auch wenn niemand fragt...
Wollte erzählen was ich so erlebt habe, weil der Mensch dem ich's erzählen würde nicht fragt, und ich ihn nicht nerven will.
Freitag war ich im Ehrenamt, habe erfahren das ich im Juli viele Dienste alleine übernehmen darf. Habe bei meiner Oma geschlafen und mit ihr über meine Gedanken gesprochen.
Samstag waren wir bei einer Gedenkstätte, es war tatsächlich ziemlich spannend und hat eine neue Interesse in mir geweckt. Ich war überrascht wie viel unwissenheit ich über dieses Thema besitze. Aber ich bin schlauer geworden und beschäftige mich auch weiterhin damit. (So sieht zumindest der Plan aus)
Sonntag war ziemlich entspannt. Ich habe Bad geputzt und war mit dem Hund draußen. Ich habe die letzten Folgen Umbrella Academy geschaut und Stranger Things weiter geschaut. War ziemlich gut.
Montag ich war heute im Ehrenamt, habe viel erledigt und werde wohl demnächst auch Mal eine Nacht Bereitschaft haben. Eine Klientin hat mir sehr schöne Worte gesagt. Ich hatte Probe, irgendwie sehr anstrengend. Ich bin müde. Mein Kopf tut weh. Ich habe 12.50 € fürs parken bezahlt. (Bin jetzt pleite)
Gehe bald schlafen... Gute Nacht
Ich fühl mich, als würde ich nicht fühlen. Dabei fühle ich so viel...
Fühlt sich wie ein Inneres verbrennen an.
Okay hi,
Ich weiß nicht so richtig was mich dazu bewegt hier zu schreiben. Wieso ich das Bedürfnis verspüre mich mitteilen zu müssen. Aber hier bin ich nun. Voller Angst und Unsicherheiten mich wirklich zu binden. Also ich bin es, gebunden. Aber da ist die Angst, dass sich das gleiche wiederholt. Und ich verletzt werde und ich wieder aus dem Leben gerissen werde.
Ich habe Angst. Immer. Egal was passiert egal in welcher Situation. Ich habe ANGST und es ist belastend, weil ich niemanden belasten will.
Wenn ich ehrlich sein soll. Ich wurde zerstört, ich wurde in tausende Kleinteile zerschmettert und wurde nun irgendwie geflickt. Aber bei zu hoher Belastung bricht die Fassade.
Wie kann ich aber wieder komplett funktionieren oder besser wie fühle ich mich wieder komplett sicher, wie habe ich keine Angst mehr. Wie kann ich wieder blind vertrauen?
Warum hast du mir das genommen? Warum hast du mich gebrochen. Warum bist du Glücklich und gibst mir die Schuld. Du gibst mir die Schuld, weil Ich, Ich bin. Du hast mir sämtliches Vertrauen in Menschen genommen..weil du es für nötig gehalten hast, andere zu Daten und zu treffen. Weil du es so unglaublich notwendig fandest neue Menschen auf Dating Apps kennen lernen zu müssen. Nur um mir zu versichern daß ich die eine bin.
Wo sind wir jetzt? Du bist Glücklich, lebst als wäre ich nie da gewesen. Hast mich ersetzt nach 2 Wochen.
Ich bin froh das wir uns getrennt haben, ganz ehrlich das hätten wir schon viel eher tun müssen. Aber du hast mich gebrochen und das kann ich dir nie verzeihen. Jedes Mal hast du mich belogen, du siehst das gar nicht so. Und das ist okay... Nein, nein es ist nicht okay. Dadurch bekomme ich sofort Angst, ich gerate in Spiralen der Angst und Panik, entwickle Zwänge und bin nicht in der Lage ohne Therapie zu leben.
Wenn ich ganz ehrlich sein soll, dann trage ich sehr viel Hass in mir. Ich war nie ein Mensch der viel Hass in sich trug. Du hast mich zu einem gemacht. Nur hege ich den Hass nicht gegen dich oder irgendwen anders, sondern gegen mich.
Was nicht gut ist, das weiß ich. Nur fällt es mir schwer dies nicht zu tun.
...
Irgendwie
Und ich bin wieder hier, weil's mich doch zerfrisst. Weil ich das Alleinsein nicht gewohnt bin. Weil ich mich zu sehr vor mir selbst fürchte.
Ich bin verwirrt & sauer & traurig & das Verständnis fehlt mir.