YOU ARE THE REASON

No title available

Product Placement
art blog(derogatory)
Cosmic Funnies

titsay

Kaledo Art
we're not kids anymore.

shark vs the universe
TVSTRANGERTHINGS
I'd rather be in outer space đž

Andulka
RMH
No title available

JVL
he wasn't even looking at me and he found me
wallacepolsom

â
Keni

blake kathryn

seen from Germany

seen from Nigeria
seen from Uzbekistan
seen from Trinidad & Tobago
seen from United States
seen from United States

seen from Malaysia
seen from Japan

seen from Trinidad & Tobago
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from United States
@alandelmar-blog
Pioneer DDJ-SZ Test
MIDI-Controller mit DJ Controller Mischpultfunktion sind keine Seltenheit mehr in der DJ Gear-Flotte der Hersteller. Schlachtschiffe, die entgegen des allgemeinen Miniaturisierungsbestrebens die GröĂe eines klassischen analogen Setups einnehmen, sieht man allerdings seltener. Wenn so eine ausgewachsene Kommandozentrale dann noch mit besonderen Schmankerln aufwarten kann, wie es beim Pioneer DDJ-SZ der Fall ist, der mit gleich zwei USB-Soundkarten, mehrfarbigen Performance Pads und Vollformat-Jogwheels ein heiĂer Kandidat auf den Titel âBester Performance-Controller des Jahresâ sein dĂŒrfte, wird die bonedo.de DJ-Redaktion hellhörig. Ein Preis fĂŒr das âFlexibelste DJ-Controller-Interfaceâ wegen des dualen Serato DVS-zertifizierten DJ-Interfaces, das es zwar schon bei Mixern und USB-Soundkarten des Konkurrenten Rane gibt, das allerdings ein Novum im Hause Pioneer und in dieser Produktgruppe darstellt, lieĂe sich bis dato wohl ebenfalls vergeben. Â
Letztlich muss der DJ Controller Pioneer DDJ-SZ aber auch die Kröte âTeuerster DJ-Controllerâ schlucken, denn mit 1999 Euro UVP dĂŒrfte er bis auf Weiteres die Investitionsvolumen-Charts anfĂŒhren und die Schmerzgrenze vieler potenzieller Interessenten, vor allem Hobbyisten und MP3-Auflegern aus dem semiprofessionellen Sektor, ĂŒberschreiten. Ihr seht schon, ich geize in der Einleitung nicht mit Superlativen und auch die Feature-Dichte wĂ€re vielleicht noch als âreichhaltigsteâ zu bezeichnen und könnte in der Folge einen abendfĂŒllenden Testbericht zum DDJ-SZ und Serato DJ mit all seinen Funktionen und Plug-ins auslösen. Wir wollen uns aber auf das Wesentliche beschrĂ€nken und zudem die Frage in den Raum werfen, was den nahezu doppelten Verkaufspreis zum DDJ-SX rechtfertigt und wer mit dem neuen Topmodell der DJ Controller Pioneer Controller-Flotte gut beraten ist.
DDJ S1/SB/Ergo/SR/SX/SP1 und WeGo
Serato hat ja im DJ Controller Moment einen echten âRunâ, verglichen mit dem, was vor knapp fĂŒnf Jahren den Status quo darstellte. Neuerdings mit einer Heerschar (semi-) professioneller DJ-Controller kompatibel, dazu Effekte aus der Schmiede von iZotope, eine Remote-App, die Serato-Funktionen fĂŒr Controller bereitstellt, die quantitativ weniger gut mit Bedienelementen ausgestattetet sind und einen ganz groĂen Kooperationspartner im Boot: Pioneer. Konnte bereits der DDJ-SX in 2013 von sich behaupten, seinerzeit der erste Hybrid-Mixer weltweit gewesen zu sein, der exklusiv mit der gerade frisch veröffentlichten Software Serato DJ ausgeliefert wurde, ist nun der DJ-SZ der erste Dual-USB-Hybrid im Controller-Universum. Ich wage sogar zu behaupten, dass Pioneer mit den Produkten DDJ S1/SB/Ergo/SR/SX/SP1 und WeGo sowie den CDJs neben der nicht minder stark vertretenen Numark-Flotte maĂgeblich dazu beitrĂ€gt, dass Serato aktuell in einer Marktposition ist, die vor wenigen Jahren andere innehatten. Aber das ist wohl ein Thema fĂŒr den DJ-Stammtisch und soll nun nicht weiter Gegenstand dieses Artikels sein. Â
Pioneer DDJ-SZ ist Mischpult
Pioneer DDJ-SZ ist DJ Controller Mischpult und DJ-Controller in Personalunion â also ein vollwertiger, eigenstĂ€ndiger Vierkanal-Mixer mit Filter-, Color- und Oszillator-Effekten, zwei integrierten USB-Audiointerfaces, einstellbaren Vollformat-Jogwheels mit Cue-Countdown und -Positionsanzeige und einer Vielzahl an MIDI-Controllern, allen voran die mehrfarbig beleuchtete Performance-Pad-Sektion zur Befehligung von Serato DJ oder jeder anderen MIDI-kompatiblen Software. Das Gewicht betrĂ€gt 10,4 Kilo und die MaĂe liegen bei 870 x 419,5 x 98,4 Millimetern (BxTxH). Nichts fĂŒr den urbanen Wander- oder Fahrrad-DJ also. Insgesamt vereinigt der DDJ-SZ auf seiner OberflĂ€che rund 150 Bedienelemente, die zum Teil doppelt oder in der Pad-Sektion sogar achtfach belegt sind, daher kommt der KommandobrĂŒcke ihr groĂzĂŒgiges Layout natĂŒrlich sehr zugute: In Sachen Bedienergonomie muss man hier wahrlich nicht mit den Fingerspitzen zu Werke gehen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet könnte man dem SZ durchaus zugestehen, dass er allein durch sein imposantes optisches Erscheinungsbild noch ein wenig professioneller ârĂŒberkommtâ, als sein Bruder. Ach was sag ich, den Eindruck der âprofessionellstenâ MIDI-Befehlszentrale aus dem Hause Pioneer erweckt, womit auch schon das erste âBeleg-Superlativâ am Start ist. Â
Kensington Lock, der Netzteilanschluss
Der SZ verfĂŒgt ĂŒber sechs DJ Controller Stereo-Cinch-EingĂ€nge fĂŒr bis zu vier CD-Player und zwei Turntables (Kanal 3 und 4, separate Erdungsschrauben vorhanden) und kann in Verbindung mit den zuvor genannten Zuspielern, dem Timecode-Control-Plug-in und Steuermedien âals DVS-System auftretenâ. Zwei rĂŒckseitige MikrofoneingĂ€nge (Klinke, XLR-Klinke-Combo) mit nun eigenem Kanalzug, denen auf der BedienoberflĂ€che ein Einschaltknopf nebst Zweiband-EQ (+/-12 dB) und eine einstellbare Talkover-Funktion spendiert wurde, unterstĂŒtzen Moderatoren und SĂ€nger in ihrer Arbeit. Sollte man als Bedroomer einen DDJ-SZ in besagte RĂ€umlichkeit stellen, hört man sicher gern, dass das Teil auch Cinch-AusgĂ€nge bereitstellt. Professionelle Beschallungsumgebungen verwenden stattdessen XLR und die Kanzel darf auf einen separaten Booth-Ausgang, selbstverstĂ€ndlich separat regelbar, zurĂŒckgreifen. Hinten sind auch noch ein Kensington Lock, der Netzteilanschluss nebst Power-Schalter und die USB-Buchsen versammelt, wohingegen es die beiden KopfhöreranschlĂŒsse standesgemÀà nach vorn verschlagen hat. Wie ĂŒblich bei Pioneers DJ-Mischpulten findet sich die Preview-Einheit links unten unter der Mikrofonsektion ein. Dazwischen haben die Color FX (Echo, Jet, Pitch, Filter) Platz gefunden. Der Master-Regler ist mit der zehnstelligen Pegelanzeige (beim SX nur fĂŒnfstellig), die auch in jedem Kanalzug als Mono-Variante zu finden ist, rechts auĂen platziert. Ferner residieren hier die neuen, in einem Parameter sowie der LautstĂ€rke regelbaren Oscillator FX (Noise, Cymbal, Siren, Horn). Vorgehört werden können auch die EinzelkanĂ€le, was uns zum Mischpult mit seinem 45er-Linefadern, dem Gain, dem Dreiband-EQ (Kill bis +6 dB, DDJ-SX hat âlediglichâ -26 dB Absenkung) und dem dedizierten, softwareunabhĂ€ngigen Regler fĂŒr die Color FX fĂŒhrt, die sich auch dem Mikrofonsignal, dem Sampler und dem Master-Kanal zuweisen lassen. Viel Spielraum fĂŒr den kreativen DJ, selbst wenn er nicht mit Serato auflegt, oder? Und was die VerarbeitungsqualitĂ€t der Komponenten, des GehĂ€uses und die GĂŒte und das haptische Feeling der Pads, Taster, Dreh- und Flachbahnregler angeht, finde ich im Trockenlauf ebenfalls keinen Grund zur Beanstandung. In diesem Zusammenhang möchte ich noch erwĂ€hnen, dass ein freies Crossfader-Routing der KanĂ€le erfolgen darf, dass der kontaktlose, magnetische Magvell-Fader im Widerstand und im Kurvenverhalten justierbar ist und sogar der âCut-In-Lagâ ĂŒber das Setup-MenĂŒ einstellbar ist, was gerade fĂŒr die DVS-Fraktion und Scratcher von Bedeutung sein dĂŒrfte. Genauso dĂŒrfte allerdings wichtig sein, dass der Crossfader im Gegensatz zum kleinen Bruder nicht austauschbar ist, wenngleich Pioneer von 10 Millionen âLebenszyklenâ spricht. Eine Cuepoint-abhĂ€ngige Faderstart-Funktion ist ebenfalls implementiert. Oben in jedem Kanalzug empfangen einen die Zuweisungstasten der Software-Effektracks und natĂŒrlich die Quellwahlschalter (beim SX am Frontpanel zu finden) fĂŒr bereits erwĂ€hnte Zuspieler, wobei jeder Kanal obendrein auf USB gestellt werden kann. Hoch im Norden logieren nun, wo beim DDJ-SZ die âLoadâ-Buttons zu finden sind, in doppelter AusfĂŒhrung die USB-Selektionstasten fĂŒr Laptop A und B.
Schar Bedienelemente fĂŒr Serato
Rechts und links mit DJ Controller Ausnahme des Panel-Buttons identisch aufgebaut versammelt sich eine Schar Bedienelemente fĂŒr Serato. Hier findet sich so ziemlich alles ein, was das Herz des Digital-DJs begehren dĂŒrfte. Beispielsweise eine CDJ-typische Transportsektion, ein Schleifenbaukasten fĂŒr manuelle und automatische Loops mit Aktivator, Speicherplatz-Selektionstaste, Cutter, Reloop und âShifterâ sowie einer umfassende Browser-Sektion mit Ladetasten sowie Ansichts- und Panel-Umschaltung fĂŒr die Software-Bereiche, begleitet vom berĂŒhrungsempfindlichen Needle Search-Streifen zum Spulen im Song. Ferner entdecke ich zwei Tasten zur Bearbeitung des Taktrasters direkt vom Controller aus (stauchen, strecken, verschieben, setzen, löschen). Ihnen gegenĂŒber sitzt der Pitch mit seinen Gefolgsleuten und ĂŒber allem thront die obligatorische Effektsektion im Standard-Layout (vier Drehregler, vier Buttons) mit angrenzenden Druckknöpfen, welche die Funktionen âCensorâ, âSlipâ, âReverseâ und âShift-Censorâ aufrufen. Jogmode (de-) aktiviert den âVinylâ-Modus, dargestellt im Teller durch den Schriftzug âVinylâ. In dieser Betriebsart lĂ€sst sich mit dem Jogwheel scratchen, im âSlipâ-Mode sogar beatsynchron. Der alternative âBendâ-Modus dient zum Taktabgleich ohne Touch Sensor-FunktionalitĂ€t. Das 206-Millimeter-Jogwheel mit integriertem Display entspringt dem CDJ-2000, ist ein echter HĂŒne und im Start/Stopp-Verhalten sowie dem physischen Regelwiderstand von leichtlĂ€ufig bis hart in 12 Schritten justierbar. Und hart ist hier auch wirklich hart! Prima. FĂŒr den Sensor kann ich allerdings keine Stellschraube entdecken, doch ein Schnelltest verdeutlicht: Das Jogwheel unseres Testmusters löst aus, wenn die Hand auf dem Teller liegt und nicht bereits einige Zentimeter davor. Gut so. Zum âControllerâ gehören natĂŒrlich auch noch die Pads, die Loop-Abteilung und der Sampler, die wir uns im nun folgenden Praxisteil anschauen.
Wer den DJ Controller DDJSZ im Einklang mit CD-Playern und Turntables zum Zentralgestirn der lokalen Arbeitsumgebung krönen möchte, was ja aufgrund der GröĂe und des eigenstĂ€ndigen Mixers absolut naheliegend ist, darf fĂŒr den Standalone-Betrieb bis zu vier CD-Einheiten und zwei Plattenspieler anklemmen und schon gestaltet sich das grundsĂ€tzliche Mixen kaum anders als an einem Clubmischer. In Sachen Sound legt das Pult die gewohnt gute Pioneer-QualitĂ€t an den Tag. Es ist rauscharm, klingt transparent und druckvoll und offeriert eine ordentliche AusgangslautstĂ€rke, wobei sich der Masterpegel um drei oder sechs dB mittels Pioneers Software-Konfigurationstool absenken lĂ€sst. Die Phono-Preamps entzerren und verstĂ€rken das anliegende Signal sehr sauber. Die Equalizer klingen musikalisch und die Grenzfrequenzen sind passend gewĂ€hlt. Eine Kill-Funktion gibt es auch, denn das Frequenzband wird durch eine Linksdrehung komplett ausgelöscht. Aufgefallen ist mir auch, dass die Kill-Funktion sehr filigran operiert. Ich kenne Controller/Mixer, da setzt der Bass in der VorwĂ€rtsbewegung echt knĂŒppelhart ein, hier ist das unheimlich sanft, wenn man ausgehend von Kill in Richtung 12 Uhr fĂ€hrt. Â
Vestax PDX2300MK2 mit Ortofon
Mein Vestax PDX2300MK2 mit DJ Controller Ortofon Digitrack-System, der bei halbem Trim (12 Uhr-Stellung) mit etwa 3 dB am DJM-500 reinkommt, pegelt am SZ mit satten 9 dB ein. Um etwa bei 3 dB zu liegen, reicht ein â10 Uhr Gainâ aus (das gilt auch fĂŒr die Serato Decks), was einem vor dem Hintergrund, dass der Master kaum 60 Prozent aufgerissen sein muss, um diese 3 dB weiterzugeben, also wirklich noch einiges an Spielraum fĂŒr die GesamtlautstĂ€rke, aber auch zum Abgleich interner und externer Zuspieler ĂŒbrig lĂ€sst. Nur beim iPad/Phone wirdâs etwas knapp, da sowohl Gain und Pad/Phone ziemlich am Anschlag gefahren werden mĂŒssen. Wer sich nun fragt, warum ich das Mobile-Device ins Spiel bringe: Nun, kann ja sein, dass der DJ auf irgendeiner Party oder um einem âPlattenwunsch nachzukommenâ eine Nummer, die er vielleicht gerade erst ĂŒber das Smart-Device erstanden hat, zum Besten geben will. Gut, aber das kommt sicherlich nicht so hĂ€ufig vor. Indes, es gibt auch Controller, die eine Anhebung der AUX-EingangsverstĂ€rkung fĂŒr solche FĂ€lle per Dip-Switch am Backpanel offerieren. Â
Sei es, wie es will: Die aussagekrĂ€ftigen Pegelanzeigen unterstĂŒtzen einen natĂŒrlich enorm beim Abgleich diverser Zuspieler und das ist wichtig, da man dort ja nicht, wie in einer DJ-Software, auf Autogain setzen kann. Hier ist der DDJ-SZ erneut ganz Profi, nur in der (rauscharmen) Mikrofonsektion gibtâs mal wieder keinen adĂ€quaten Clipping-Indikator fĂŒrs Auge. Zur klanglichen Anpassung finden sich hier im Ăbrigen ein Treble- und ein Bass-Poti mit den obligatorischen +/-12 dB ein. Die Ăbersprech-Absenkung, gemeinhin als Talkover bekannt, kennt vier Stufen und zwei Betriebsmodi, von denen einer primĂ€r die sprachrelevanten mittleren Frequenzen unterdrĂŒckt. Â
Zum eigentlichen Mixer gehören natĂŒrlich auch noch die Color- und Oszillator-Effekte, von denen Letztgenannte neben dem Parameter-Pegler noch ĂŒber einen Volume-Regler verfĂŒgen und sich Kanal 3, 4 oder dem Master zuordnen lassen. Genug Stoff also zur Track- und Sound-Veredlung und fĂŒr die eine oder andere Floor-Attacke. Hörst du!
Den Audio/ASIO-Treiber, das Kontrollpanel
Serato DJ ist aktuell (20.05.2014) in der DJ Controller Version 1.6.3 erhĂ€ltlich und steht zum kostenlosen Download auf der Website serato.com zur VerfĂŒgung. Den Audio/ASIO-Treiber, das Kontrollpanel und das Firmware-Update gibt es unter pioneerdj.com. Serato DJ hat gegenĂŒber Version 1.5 ein wenig an âGewichtâ zugelegt. Nach dem Download von 39 Megabyte Mac-Installer schaufeln sich nach dem Entpacken rund 134 (vormals 80 MB) auf die Platte â kein Problem in Terrabyte-Zeiten. Dann heiĂt es: Serato starten, Controller einschalten und los gehtâs. Ohne den DDJ-SZ gibt es nĂ€mlich nur den Offline-Player zu sehen, der sich bestens dazu eignet, in ruhiger Minute im Zug oder Flieger, unterm Baum im Park oder auf dem Sofa die virtuellen Plattenkisten fĂŒr den Abend zu packen, Loops und Cues speichern und ausprobieren oder SDJ einfach als Jukebox unter Verwendung der primĂ€ren System-Soundkarte spielen zu lassen, aber weder den Zugriff auf Effekte noch Samples oder Ă€hnliche Tools bietet. Traditionell ist auch noch immer kein Software-Mixer anwesend â schade. Â
Windows Vista und AMD
Als minimale DJ Controller Betriebsumgebung nennt der Hersteller Mac OSX 10.6 / Windows 7, 8 und einen Core2Duo ab 2 GHz nebst 2 GB RAM fĂŒr 32-Bit-Systeme. 4 GB RAM und 2,4 Gigahertz sollten es bei 64-Bit-Systemen sein. Windows Vista und AMD Prozessoren werden offiziell nicht (mehr) unterstĂŒtzt. Die von Pioneer integrierten USB-Audiointerfaces weisen sich am Mac als 10-In/10-Out aus. Die Wolfson DACs arbeiten mit einer Sampling-Frequenz von 44,1 Kilohertz bei 24 Bit und einem Signalrauschabstand von 111 dB klanglich und performancemĂ€Ăig auf sehr hohem Niveau. Pioneer liefert eine Konfigurations-Software wie bei seinen DJ-Pulten mit, wo sich auch die Einstellungen fĂŒr den Timecode-Betrieb festlegen lassen, ob der Mixerkanal 9/10 dem Sampler angedacht ist und den Master-Output aufzeichnen soll etc. Besonders die separaten KanĂ€le fĂŒr den Sampler und das Harddisk-Recording sind in meinen Augen Gold wert, da sich so alle Decks als Player nutzen lassen, wohingegen bei manch anderem Controller stattdessen auf ein Deck verzichtet werden muss und alle anliegenden Signale im Mix verewigt werden können. Â
Einstmals als Nachfolger fĂŒr Itch deklariert, spĂ€ter auch mit EinfĂŒhrung des DVS-Plug-ins fĂŒr Scratch Live, prĂ€sentiert sich die neuseelĂ€ndische DJ-Software mit bis zu vier virtuellen Decks mit Wellenform Gesamtansicht und horizontaler oder vertikaler Ausschnittbetrachtung. Kreative Werkzeuge und eine Musikverwaltung mit iTunes-Integration und virtuellen, optional selbst befĂŒllenden Plattenkisten sowie Such- und Sortierfiltern dĂŒrfen natĂŒrlich auch nicht fehlen. Wie gesagt verzichtet SDJ aber im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten am Markt auf einen Software-Mixer, sodass sich das Programm nur mit offiziell geeigneter Controller- und/oder Mixer-Hardware mixen lĂ€sst. Â
Verglichen mit den DJ Controller Serato-Itch-Jahren ist âDJâ betrĂ€chtlich im Funktionsumfang angewachsen und lĂ€sst sich zudem durch In-App-KĂ€ufe erweitern. Dazu gehören Plug-ins wie Effekt-Packs, Video-UnterstĂŒtzung oder aber auch ein besserer Keylock (!). Im Grunde keine schlechte Sache, denn so kann man selbst entscheiden, welche Komponenten man kĂ€uflich erwerben will und â genauso wichtig â welche eben nicht. Aber Serato wĂ€ren nicht Serato, hĂ€tten sie nicht auch fĂŒr den DDJ-SZ wieder einige besondere âBonbonsâ gegenĂŒber dem SX in der Tasche und zwar unter anderem den Cue-Loop-Modus, den Saved-Loop-Modus und das DVS-Plug-in. Allerdings hat Pioneer auch den Rotstift angesetzt, zum Beispiel beim Dual-Deck-Modus. Wer sich noch einmal detailliert ĂŒber die Software SDJ und/oder ihre Konkurrenten schlaumachen will, dem empfehle ich unsere Reihe Basics DJ-Software. Â
Was jemand, der vom klassischen Clubmixer kommt, sicherlich im ersten Augenblick verwirrend finden könnte, ist die Durchnummerierung der KanĂ€le, beginnt sie doch nicht bei 1 und reicht bis 4, sondern ist 3, 1, 2, 4 â aber man gewöhnt sich schnell daran, zumal dies auch von innen nach auĂen wandernd der Anordnung in der Software entspricht. Â
Marke Pioneer rechnen? Wie
Das Routing-Konzept sieht vor, dass die linken und rechten DJ Controller Decks, also 1/3 und 2/4 jeweils separat den USB-Karten zugewiesen werden können. Trotz vier physischer KanalzĂŒge mĂŒssen die Protagonisten natĂŒrlich ĂŒber den Deck-Switch-Button selektieren, welches Deck sie steuern möchten. Sie können wahlweise sĂ€mtliche vier Channels mit einem Rechner bedienen oder die jeweilig ĂuĂeren. Das ist durchaus sinnvoll, denn spiele ich mit zwei Decks, kann ich also mit den beiden zentralen KanalzĂŒgen arbeiten, wohingegen zu zweit jeder auf seiner Seite bleiben darf, hat aber eben deswegen eine besondere Relevanz fĂŒr Turntablisten. Obschon der DDJ-SZ vier (Timecode-) Line-Signale verarbeiten kann, beispielsweise von vier CDJs, stehen fĂŒr Plattenspieler lediglich die KanĂ€le 3 und 4 zur VerfĂŒgung, so dass im Team-Play mit zwei Notebooks jeder DJ nur einen Teller bekommt. LieĂe sich dies nicht durch eine Input-Matrix lösen? Oder dĂŒrfen wir bald mit einem Line-fĂ€higen Turntable Marke Pioneer rechnen? Wie auch immer, fĂŒr das Interface habe ich zwei Millisekunden eingestellt und der DDJ arbeitet ohne Audioaussetzer, ist also sehr latenzarm, sodass Turntablisten hier spĂ€testens auch mit dem Update 1.6.3 auf ihre Kosten kommen sollten, das Jogwheel-Verbesserungen mitbringt (bei unserem Testmuster gab es entgegen einiger Foren-EintrĂ€ge von Usern, die ĂŒber Scratch/Sensor-Probleme klagten, keine Probleme mit dem Teller und dem Jog-Display). Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist: Beim Scratchen oder vielmehr DVS lĂ€sst sich fĂŒr den Needle Drop einstellen, ob er auch im relativen Modus relevant ist und wenn ja, ob der âAbspielkopfâ dann an die absolute Position des âTimecodesâ fahren soll oder am ersten Cuepoint zur Landung ansetzt. Praktisch. Jedoch fehlen hier die DVS-relevanten ABS/REL-Modus-Tasten. Auch steht im DVS-Mode kein Smart-Sync (also kein Beatgrid-Lock) zur VerfĂŒgung.
Das Browsen in der DJ Controller Bibliothek und Beladen der Decks ĂŒber die beiden Endlosdrehregler mit Klick-Funktion ist sehr komfortabel â ich erinnere mich noch gut an erste reine Tasten- oder Click-Wheel-Lösungen wie beim VCI-100. Auch dies erfolgt in AbhĂ€ngigkeit vom gewĂ€hlten Deck (1/3 oder 2/4), wobei die Tasten âBackâ und âLoad Prepareâ ebenfalls wohlwollend zur Kenntnis genommen werden und auch die Umschaltmöglichkeit fĂŒr âLayoutsâ und âAreasâ mittels âShiftâ. Warum auch immer der Panel-Switch nur an der linken Seite vorzufinden ist, wirft bei mir Fragen auf, denn das ist ziemlich blöd fĂŒr âSpieler rechtsâ. AuĂerdem ist mir aufgefallen, dass der Taster keinen Fokus auf das Videopanel setzt. Serato Video Anwender behelfen sich ergo mit der Maus oder trainieren einen weiteren Controller an. Der MIDI-Modus als potenzielle zweite Befehlsinstanz neben der nativen UnterstĂŒtzung ist leider kein Workaround, da nicht on-the-fly auf einen zweiten Befehlssatz umgeschaltet werden kann, das geht nur im Utility-Modus â schade.
Tempo-Reset, Keylock und Pickup-Richtungsanzeige
Okay, die nĂ€chsten beiden DJ Controller Tracks landen im Deck und es geht ans Angleichen. Ob man nun dem manuellen oder automatischen Beatmatching den Vorzug gibt, ist natĂŒrlich eine Glaubensfrage. Selbstredend gibt es einen im Regelwert einstellbaren 100 Millimeter langen Pitchfader mit Tempo-Reset, Keylock und Pickup-Richtungsanzeige nach einem Deckwechsel. Mittels Range lĂ€sst sich der Wertebereich auf 5, 10, 15 oder 50 Prozent ausdehnen. Der Fader selbst lĂ€sst Ă€uĂerst prĂ€zise Tempoanpassungen zu und operiert selbst bei +/-50 etwa drei Zehntel genau, wobei fĂŒr die kleineren Intervalle natĂŒrlich ErwĂ€hnung finden muss, dass Serato nur eine Nachkommastelle anzeigt. Der DDJ-SZ hĂ€tte jedenfalls auch mit einer zweiten Nachkommastelle kein Problem, da bin ich sicher. Auch die LED-Richtungsanzeige des Pickup-Modes nach einem Deckwechsel ist sehr praktisch. Â
Beim Angleichen der Tracks
Beim Angleichen der Tracks schĂŒtzt Seratos Keylock, der sich standardmĂ€Ăig ohnehin nicht vor der Konkurrenz verstecken muss, vor Tonhöhenschwankungen. Er lĂ€sst sich jedoch noch durch das Pitch'n'Time Plug-in âaufbohrenâ, was wir nachstehend fĂŒr euch aufgezeichnet haben. FĂŒr Freunde der automatischen Song-Synchronisation gibt es am DDJ-SZ einen groĂen âSyncâ-Knopf, jedoch keine zusĂ€tzliche Master-Clock mit Tempoangabe als Taktgeber oder einen âTapâ-Button. Ist es um die Master-Clock in meinen Augen schade, braucht es Letztgenannten in der Regel nicht, wenn man im Vorfeld dafĂŒr Sorge trĂ€gt, dass alle Beatgrids passgenau sitzen, sofern die Software dies nicht schon korrekt erledigt hat.
Auto Slip-Looping und Breaks
Der Strip Search ist ein handliches DJ Controller Tool, um schnell eine grobe Position anzufahren, ungefĂ€hr so wie das âShift-Jogwheelingâ. Der berĂŒhrungsempfindlichen Ribbon Controller wird per Setup-MenĂŒ gegen versehentliche BetĂ€tigung in einen Modus versetzt, wo er nur bei Abspielpause oder bei BerĂŒhrung der Jogwheel-OberflĂ€che funktioniert. Weitere Funktionen sind ihm nicht angedacht (Alphabet Serach etc). Widmen wir uns nun also dem Eyecatcher, dem Teller, und ich muss sagen, dass dies einer der besten seiner Art ist und zwar im Handling, dem Widerstand, der Auflösung und der bidirektionalen Kommunikation mit dem Anwender. Er zeigt die Laufrichtung, den Vinyl Modus, sogar einen Cuepoint-Countdown an und jede kleine Bewegung meiner Hand wird von unserem Testmuster und der Positionsnadel in Serato DJ registriert. Dazu noch der einstellbare Crossfader. Das hat was. Wer nach dem Scratchen aus dem Takt geflogen ist, weil keine automatische Synchronisation mehr stattfindet, der kann sich mit einem schnellen Tastenhieb auf âSyncâ behelfen oder gleich den âSlipâ-Modus wĂ€hlen, der wĂ€hrend eines DJ-Manövers die âfortlaufende Wiedergabepositionâ puffert und nach dem Scratchen on the Beat einsetzt. Das gilt gleichermaĂen auch fĂŒr geslippte Reverses, Censors, Slip-Looping, Auto Slip-Looping und Breaks sowie Hotcue Slipping.
Vor gut einem DJ Controller Jahr noch ein Novum bei Pioneer, gibt es Performance Pads mittlerweile bei fast jedem Serato-Controller des mittleren PreisgefĂŒges, jedoch variieren die tatsĂ€chlich ausfĂŒhrbaren Funktionen von Modell zu Modell. GĂ€ngig sind Hotcues, Loop-Rolls, der (Loop-) Slicer und der Sampler, der hier zusĂ€tzlich einen Velocity-Modus mit Aftertouch-Funktion anbietet. Zwar gibt es am DDJ nur einen dedizierten Sample-Volume-Regler unterhalb der Mikrofonsektion, doch die LautstĂ€rke ist ĂŒber die Anschlagdynamik einigermaĂen kontrolliert einspielbar (siehe auch Grafik). Steht der Sampler auf Master und nicht AUX, durchlĂ€uft er eigentĂŒmlicherweise sĂ€mtliche KanĂ€le. Ein Fall fĂŒr ein Firmware-Update? Vielleicht. Zudem offeriert der SZ noch die Modi âCue Loopâ, wo beim Anspielen eines Hotcues direkt ein ĂŒber die Parametertasten in der LĂ€nge definierbarer Loop an dieser Stelle angesetzt wird (der Hotcue ist der Loop-In). Auch der von uns schon öfter angeregte Modus âSaved-Loopâ ist echt klasse, denn damit kann ich zum einen bis zu acht unterschiedliche Schleifen anlegen und anfahren, respektive zusammenspielen, allerdings hĂ€tte ich mir hier â gerade auch fĂŒr die Slip-Kombination â eine temporĂ€re, nicht manuell zu deaktivierende Variante gewĂŒnscht, wie sie bei den Rolls zu finden ist. So gestaltet sich ein echtes, Slicer-unabhĂ€ngiges, frei ĂŒber den Track verteiltes Loop-Juggling schwieriger als nötig. âSave Loopâ lĂ€sst sich auch im Pausenmodus anspringen, respektive ĂŒber âShiftâ triggern (Track muss abspielen). Â
Festzuhalten wĂ€re auch, dass die groĂen DJ Controller Pads gut zu spielen sind, die Anschlagdynamik einstellbar ist (linear, Kurven, Treppe) und die farbigen Pad-ZustĂ€nde den Workflow positiv unterstĂŒtzen. Nur nicht unsachgemÀà fest draufhauen, sonst könnte, zumindest war es bei meinem Sample so, die Play-Taste unbeabsichtigt auslösen bzw. stoppen. Dass Pioneer sich nun endlich dazu durchringen konnte, bunte LEDs einzusetzen, kommt dem Workflow meiner Meinung nach zugute, denn so lĂ€sst sich besser und schneller erkennen, welcher Modus gerade aktiv ist. Bei den Hotcues hat gleich jeder âCueâ-Punkt eine andere Farbe, warum nicht? Ja und irgendwie ist es natĂŒrlich Ă€uĂerst komfortabel, acht âCueâ-Punkte direkt anspringen zu können â und das noch quantisiert respektive per âSlipâ. Slipping funktioniert im Ăbrigen auch, obwohl es ja eine Loop-Roll Funktion gibt mit den Autoloops. Den Jungs von der Schleifenbinder Innung wurde auch hier eine Extra-Sektion rechts neben dem Jogwheel spendiert, was bei Kombinationen mit den Performance Modi sehr vorteilhaft ist; der Dual Deck-Modus ist ja leider dem Rotstift zum Opfer gefallen. Im Test mit der Version 1.6.2 kam es im Ăbrigen auch mal dazu, dass sich âAufwachproblemeâ hinsichtlich der Deckbeladung nach einer lĂ€ngeren Pause einstellten. Diese dĂŒrften, so sie nicht am Sample-Testmuster selbst gelegen haben, wahrscheinlich mit einem der nĂ€chsten Updates behoben sein.
Zotope Schmiede stammen Serato
Aus der DJ Controller Feder der beliebten iZotope Schmiede stammen Serato DJs Effekte, die mit erweiterten Parametern âsoloâ oder in einer Reihenschaltung von maximal drei Effekten auf das Audiosignal einwirken können. Ferner steht ein separater FX-Timing-Encoder zur VerfĂŒgung, der auf Basis der ausgewerteten BPM basiert. Soweit bekannt. Der FX-Mix geschieht per Dry/Wet-Regler. Die Effektauswahl und das Ăndern des Effektmodus von der Konsole aus ist kein Problem. Auch das Eintappen der Effekt-Timings ist erlaubt, so man möchte. ErwĂ€hnung finden sollte noch, dass die Software FX weder auf den Master noch auf die Mikrofonsektion geleitet werden können. Da die meisten Brot und Butter-Effekte ja mittlerweile âwell knownâ sein sollten, habe ich nachstehend ich fĂŒr euch einige Vertreter aus dem Jet-Pack aufgezeichnet, damit ihr einschĂ€tzen könnt, was es jeweils so fĂŒr 20 optionale Euro an zusĂ€tzlichen Klangverbiegern gibt â nachstehend die Single-Knob-Versionen, zu denen sich jeweils noch zehn weitere vollparametrisierbare Programme gesellen.
Im Utility-Modus des DDJ-SZ
Im Utility-Modus des DDJ-SZ können Einstellungen bezĂŒglich der USB-Verwendung, der Faderstart-Funktion, der Jogwheel-Beleuchtung, der Master-DĂ€mpfung, (0,-3,-6 dB), der Samplepad-Velocity Curves und viele andere kleine und groĂe Controller-Tweaks vorgenommen werden. SchlieĂlich lĂ€sst sich hier auch noch der MIDI-Modus aktivieren. Wer allerdings glaubt, er könne nun den Controller umkonfigurieren, liegt falsch, denn es startet der Offline-Player mit allen Konsequenzen (Audioausgabe ĂŒber die primĂ€re Soundkarte etc). EigentĂŒmlicherweise befehligt der DDJ-SZ im MIDI-Modus eben diesen Offline-Player. Halten wir also vor dem Fazit noch einmal die essentiellen Unterschiede zum DDJ-SX fest: Â
Timecode-Kontrolle, Hardware-FX, gröĂere Teller
Wer also auf Timecode-Kontrolle, Hardware-FX, gröĂere Teller, RGB-Pads und die anderen Aspekte verzichten kann, spart beim SX knapp 50 Prozent. Turntablisten und CDJ-User, vor allem auch DJ-Teams, sollten den SZ in ihre Wahl einbeziehen.
Source: Bonedo