less alone without you.
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@annieundead
less alone without you.
I'm thinking of ending things.
Hey there, I'm back yeah.
With a glass of wine and a new crime rime.
A new death wish, but yet on my blacklist.
Let's see if I come out this time or if it's my last crime rime.
Seeya
You try to fix it, but the damage is done.
You try to fix it, but it's never enough.
Selbstakzeptanz
Ich rede so viel von Selbstliebe und -akzeptanz, habe das Gefühl anderen wirklich helfen zu können und doch erwische ich mich wieder bei der Vorstellung von der Reportage im Fernsehen über meinen Selbstmord. Der Kampf um die Akzptanz, dass ich nur die Hälfte meines Lebens genießen kann und sich das niemals ändern wird, geht jeden Monat aufs Neue los.
Will ja selbst nicht mal an meinem Leben teilnehmen, warum solltest du es dann?
Sprachlose Gedanken
Und da ist es seit langem mal wieder. Das Bedürfnis, das aufzuschreiben, was ich nicht aussprechen kann. Vielleicht hätte ich das mal eher tun sollen. Ich könnt mich voll reinstürzen und drin ertrinken und die Vorstellung erscheint mir wirklich schön. Aber wer zu müde ist, wieder an die Oberfläche zu schwimmen, sollte wohl besser nicht tauchen gehen.
Verdrängung war (dachte ich) nie eine meiner negativen Eigenschaften und ich dachte auch immer, ich wäre ein sehr bewusst lebender und denkender Mensch, doch je mehr ich versuche gegen den alten Bekannten anzukämpfen, desto mehr verstärkt sich das Gefühl mir etwas vorzumachen. Wie ironisch, dass jemand wie ich immer auf Ehrlichkeit plädiert und dann versucht sich selbst zu belügen.
Ich glaube nicht, dass ich sowas wie eine gespaltene Persönlichkeit in mir trage, aber ich habe eindeutig einen Teil in mir, den ich lieber abspalten würde. Einen Teil, der ich nicht sein möchte und der immer und immer wieder versucht mich mit meinen größten Schwächen dort zu verletzen, wo es am meisten schmerzt. Welcher gescheite Mensch würde sich so etwas selbst freiwillig antun? Gab es einen Punkt, an dem ich entschieden habe das zu tun? An dem ich mich selbst einfach aufgegeben habe?
Ich bekomme zunehmend Angst, mir selbst ausgegetzt zu sein, wenn keiner mehr da ist und gleichzeitig will ich niemanden sehen. Mich wie eine Raupe in einen Kokon einschließen, warten bis die schlimme Zeit endlich ganz vorbei ist und ich als eine Person schlüpfe, die ich mögen kann. Die Nervenbahnen aus mir herausschneiden, welche all diese Gefühle leiten. Sie sollten ein Teil meines Körpers sein, der mich beschützt, aber sie beschützen mich nicht einmal vor mir selbst.
distance.
Jedes Mal, wenn ich dich wegschicke oder auf Abstand halte, tu ich mir damit selbst weh, das kann ich dir versprechen. Es ist nicht so, als wollte ich diesen Abstand von mir aus. Es ist eher eine Mischung aus Wut, Traurigkeit, verletzten Gefühlen und Verwirrtheit in einem Inneren, die mir sagt, ich sollte erstmal Abstand zu dir halten und mich ordnen. Gleichzeitig kämpfe ich mit meiner Vernunft, ob das wirklich die beste Entscheidung ist, ob ich damit nicht alles kaputt mache oder ob ich das einfach nur aus Wut mache, weil deine Worte mich zuvor verletzt haben.
Es war nie leicht, diesen Kampf mit mir selbst auszutragen und das wird es auch nie sein. Ich kann mich höchstens für ein paar wenige Minuten ablenken und das dann auch nur von den Gedanken an dich. Aber es nimmt mich die ganze Zeit fast vollständig ein und alles andere scheint an mir vorbeizuziehen. Ich habe so viele Gedanken, die unentwegt über dein Unrecht, mein Recht, mein Unrecht, dein Recht, unsere gesamten Probleme, meine Zurechnungsfähigkeit, die Echtheit deiner Liebe und deiner Worte, sowie die Echtheit meiner Gefühle, unsere Zukunft, unsere Gegenwart, die Lösung für das Problem, was das Problem eigentlich ist, ob ich überhaupt beziehungsfähig bin, das Positive und das Negative diskutieren.
Und man sollte jetzt meinen, das ist genug für ein Gehirn, aber zeitgleich sitze ich in einem Wechselbad der Gefühle. Die Wut auf dich, die Wut auf mich, die Wut auf meine Vergangenheit, auf meine Eltern und auf praktisch jeden, der meine Gedankengänge unterbricht. Dazu kommt die Angst. Meine Angst belogen zu werden kennst du ja, aber sie ist auch selten allein. Mit ihr kommt die Angst diese Beziehung beenden zu müssen, dich zu verlieren, dass du sie beendest, dass du mir nicht gut tust, dass ich dir nicht gut tue, dass wir nicht kompatibel genug für die Lösung dieses Konfliktes sind und ich habe jetzt noch eine Masse an Gedanken und Gefühlen vergessen, weil es nicht aktuell ist, aber vielleicht verstehst du mich ein bisschen besser.
Hey tumblr. Oder sollte ich sagen; hey Selbstmord-Gedanken? War ne ganz gute Zeit ohne euch... Ihr müsst jetzt auch nicht lange bleiben oder so. Ist schon okay, wenn ihr noch etwas anderes vorhabt. Ich weiß ja, dass euer Tatendrang sehr groß ist, wenn ihr erstmal ein gutes Fundament gefunden habt. Aber... leider fällt mir jetzt kein "aber..." ein.
Ist das ein Hilfeschrei oder will ich niemanden mit meinen Gedanken belasten?
Ihr hättet keine Schuldgefühle wegen mir, wenn ich nicht mehr da wäre. Ich würde euch eine Last nehmen und ersparen.
Vielleicht ist der Tod ja doch die richtige Option, wenn das hier nicht klappt
Dark