Werbung kann man verdienen
Content – ein Wort, das Marketing-Gemüter nicht ausschließlich zum Strahlen bringt. Denn an dieses Wort ist auch eine gewisse Verantwortung geknüpft, will man sein Unternehmen erfolgreich durch den Marketing-Dschungel durchschlängeln. Nicht immer ist es einfach, überhaupt genügend Content zu erstellen. Wenn er dann auch noch aktivierend und involvierend sein soll, bereitet das vielen größere Probleme. Diese lassen sich meist durch mangelndes Know-How oder fehlendes Budget erklären.
Doch gehen wir zuerst noch einen Schritt zurück. Was ist Content Marketing überhaupt? Es geht schlichtweg darum, Inhalte, seien das Texte, Bilder, Videos etc. so zu platzieren, dass unternehmensspezifische Marketingziele erreicht werden können.
Diese gibt es im B2B Content Marketing genügend. Das Markenbewusstsein zu stärken, Kunden zu akquirieren, Dialog zu generieren oder schlichtweg etwas zu verkaufen sind Dinge, die dabei entscheidend sind.
Wichtig ist auch, zu entscheiden, welche klar definierten Zielgruppen man mit dem Content Marketing ansprechen möchte. Denn die beste Webseite oder die aufwendigsten Videos nutzen wenig, wenn sie nicht angeschaut werden. Die Inhalte sollten informieren, beraten oder unterhalten, wobei letzteres im B2B-Umfeld wohl eher nicht angebracht ist. Es geht einerseits um Kundengewinnung, vor allem aber auch um die Bindung derselben. Folgende Frage darf dabei immer gestellt werden: Welchen Mehrwert und Nutzen kann man den Kunden vermitteln?
Content Marketing sollte aber nicht nur dem Kunden nutzen, sondern auch Vorteile für das eigene Unternehmen haben. Durch die verbreiteten Inhalte können Kompetenz und Erfahrung in den Vordergrund gestellt oder deutlich gemacht werden, dass der günstigste Preis nicht immer auch die günstigste Wahl sein muss. Kunden, die dem Unternehmen schon länger das Vertrauen schenken, können außerdem auf dem Laufenden gehalten werden.
Geschätzte Aufmerksamkeit
Wo kommt nun der Content zumeist her? Laut einer aktuellen Studie von Unisphere Research und Skyword produzieren 90 Prozent der Befragten ihre Inhalte inhouse, also im eigenen Unternehmen. Nur 24 Prozent holen sich diese von externen Dienstleistern.
Die Top-3 der Content Marketing Trends 2013 waren außerdem Fachartikel (76 Prozent), Videos (60 Prozent) und Blogs (58 Prozent). Die Plattformen, auf denen Content veröffentlicht wird, haben sich mit dem Einzug des Web 2.0 und den sozialen Netzwerken stark vermehrt. Diese erleichtern es, auf sich aufmerksam zu machen, doch „dabei sein ist alles“ reicht nicht aus. Die Informationen müssen interessant und relevant sein, um aus dem Angebotsüberfluss herauszustechen.
Aufrichtigkeit und Transparenz sind Dinge, die von Kunden geschätzt werden. Wer auf die typische Marketingsprache verzichtet, wirkt glaubwürdig und authentisch. Wichtig ist, das richtige Maß an Informationen zu streuen und Langeweile zu vermeiden. Texte, die prägnant und auf den Punkt sind sowie eine Prise Humor mitbringen, steigern die Aufmerksamkeit. Letztlich überzeugt also der, bei dem Inhalt, Tonalität und Kanal stimmen.
Geeignete Kanäle stellen wir in Teil 2 vor. (cv)
http://onlinemarketing.de/news/content-marketing-trends-2013-artikel-blogs-und-videos-stehen-hoch-im-kurs
http://t3n.de/news/startup-blogs-10-beispiele-fuer-500853/
http://www.absolit-blog.de/kampagnen/formate-fuer-content-marketing.html
http://www.textprovider.de/content-marketing/
http://de.nr-apps.com/blog/2013/12/10/tipps-fur-erfolgreiches-content-marketing/
http://www.webresultsdirect.com/digital-cocktail-right-ingredients/
http://socialmediafuehrerschein.de/2011/04/05/was-ist-earned-owned-und-paid-media/
http://www.adcomms.co.uk/blog/blog-eat-blog-world-the-rapid-rise-of-the-blog/#sthash.LPMdYp65.dpuf
http://www.content-marketing.com/sieben-schluessel-faktoren-fuer-den-perfekten-blogartikel/