Wer schon Opioide schluckt, sollte tunlichst die Finger von Benzodiazepinen lassen. Für Ärzte gilt es, eine Doppelverordnung zu vermeiden.
Benzodiazepine waren 2017 in den USA bei mehr als jedem fünften Todesfall durch Opioid-Überdosierungen beteiligt, berichtete Professor Dr. Geert Dom, Psychiater an der Universität Antwerpen. Die Benzodiazepin-Beteiligung an den Opioidtodesfällen korreliert dabei signifikant mit der Verordnungshäufigkeit von Benzodiazepinen.
Inzwischen wurden die Sedativa teilweise von den Z-Substanzen (z.B. Zolpidem, Zopiclon) abgelöst, die sich zwar chemisch von den Benzos unterscheiden, aber hinsichtlich Sedierung und hypnotischen Effekts ähnlich wirksam sind.












