Du fehlst mir
Wo bist du geblieben, Zeit? Wo bist du geblieben, mein altes Leben.. Die Leichtigkeit, die Unbekümmertheit.. Wie kann man sich nur so komplett zu einem anderen Menschen entwickeln und das in nur 5 Jahren..
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@blackcodetavern
Du fehlst mir
Wo bist du geblieben, Zeit? Wo bist du geblieben, mein altes Leben.. Die Leichtigkeit, die Unbekümmertheit.. Wie kann man sich nur so komplett zu einem anderen Menschen entwickeln und das in nur 5 Jahren..
Blubb
Irgendwie scheint die philosophische Kreativität mich in den letzten Jahren verlassen zu haben. Mein Geistiger Output hat jedenfalls nachgelassen.
Ich frage mich, wie man das wieder hochregulieren kann. Geht das überhaupt, oder ist das eine natürliche Folge des älter werdens?
Ich bin mir nicht sicher. Ich bin zwar älter geworden, glaube aber nicht, dass meine geistige Leistungsfähgkeit an sich nachgelassen hat. Es ist mehr so, als könnte ich meine Gedanken nicht mehr transkribieren.
Der einzige Output, den ich noch erzeuge ist in github, von Zeit zu Zeit.
Klimaschutz? Reifen durchstechen.
Kraftfahrzeuge erzeugen eine riesige Menge CO2 (140g/km). In Deutschland fuhren Kraftfahrzeuge 2017 insgesamt 732,9 Milliarden Kilometer. Also 102 Millionen Tonnen CO2. Bei insgesamt rund 900 Millionen Tonnen insgesamt sind das etwa 11% des gesamten CO2 Aufkommens.
Und das ist nur Deutschland. Würden diese Emissionen wegfallen, wären wir der Rettung des Klimas einen großen Schritt näher.
Um das Klima zu retten schlage ich also vor, dass ab jetzt jeder anfängt Autoreifen durchzustechen. Und zwar aus folgenden Gründen:
1. Ein Auto mit durchgestochenen Reifen fährt eine Zeit lang nicht. Erzeugt also kein CO2
2. Wenn den Leuten dauernd die Reifen durchgestochen werden, werden weniger neue Autos gekauft (die bei der Produktion ebenfalls unmengen an CO2 erzeugen).
3. Es ist einfach und es dürfte bereits nach kurzer Zeit die komplette Autoindustrie zerstören.
“Every recall is a reframe” hmm...
“Life gives you experiences...” Das Leben gibt etwas, es nimmt nicht nur..
Japanisch App
Aktuell programmiere ich eine App zum Japanisch lernen. Das ist ne ziemliche Zusatzbelastung nach meiner Arbeit nochmal täglich zu programmieren.
Vor allem stelle ich da recht hohe Ansprüche an mich selbst.
Ich habe jetzt 3 mal mein komplettes Datenmodell umstellen müssen, weil ich eine library brauchte, mit der man Datenbankoperationen in Javascript verwenden kann. Ich brauche das, weil ich recht komplexe Statistiken erstellen möchte und ich zu faul bin, alle Algorithmen selbst zu schreiben.
Angefangen habe ich bei sql.js einer JS implementation von SQLite. Habe ich verworfen, weil die Lib zu groß war und zu langsam “kompiliert” hat. Auf älteren Devices wie dem meiner Freundin habe ich da 20sek gewartet, bis die App mal gestartet ist.
Dann habe ich alasql gefunden. Deutlich kleiner und kompiliert schneller. Als ich dann allerdings versuchte ein AUTOINCREMENT auf einer localStorage-DB zu nutzen, klappte es nicht. Hatte auch noch einen anderen Bug. Ganz nett, aber unfertig, nicht professionell genug.
Jetzt bin ich bei Linq.js - Sehr kompakt und schnell genug für meine Zwecke. Ist quase ne Kopie der Microsoft Implementierung im .NET-Framework. Wer keinen Bock auf die nervigen Seiten von Javascript hat, bindet einfach diese Lib ein. Man ist damit ähnlich mächtig, wie mit SQL, muss sich jedoch stellenweise etwas umgewöhnen. Linq erweitert den schnell erreichbaren Möglichkeitsspielraum wirklich enorm. Ich denke nämlich bei allem nach, was kann ich schnell umsetzen und was dauert zu lange und kostet zu viel mühe. Da ich sehr faul bin, hab ich keine Lust zB einen String aus einer Liste zu suchen oder eine JOIN operation zu programmieren.
Was ich noch eingebaut habe ist Text-To-Speech. Das heißt die Texte werden von einer Computerstimme vorgelesen. Ist zwar nicht 100% toll, aber wird sicher schnell besser werden. Für Japanisch ist es scheinbar schon recht gut, meine Freundin hat gestaunt ^^
Penisgesicht
Spacko ^^
By the way, do you know the joys of being alone, walking alone, lying in the sun alone?
Franz Kafka, Letters to Felice (via kafkaesque-world)
Grenzen der Neurowissenschaften
Mit den aktuellen Methoden der Neurowissenschaften soll es laut einem heise Artikel nicht möglich sein, die Funktionsweise eines uralten Rechners zu verstehen.
Das Problem der Neurowissenschaften ist das folgende, sie kommunizieren nicht genug mit dem Gehirn.
Sobald Gehirne programmiert werden, kann die Funktionsweise verstanden werden.
Der Omegapunkt
Transhumanismus ist eine Art Religion. Es wird davon ausgegangen, dass die Menschheit die biologischen Grenzen transzendiert.
Mittlerweile gibt es in vielen Staaten transhumanistische (politische) Gruppierungen, in welchen transhumanistisches Gedankengut verbreitet wird.
Ich selbst stehe folgendermaßen zu dem Ganzen:
Ich selbst bin Softwareingenieur und ich verdiene mein Geld damit, Tätigkeiten zu automatisieren. Ich muss meine Programme zudem so gestalten, damit ich möglichst viel von meiner eigenen Denkarbeit abgeben kann. Gedanken und Wissen werden ausgelagert.
Der Beruf des Softwareentwicklers ist der neuste, der in der menschlichen Geschichte entstanden ist und er ist einer der geistig anspruchsvollsten, denn man benötigt sowohl Kreativität als auch logisches Denken. Es ist eine Kunst, ohne Grenzen. Es ist die Vereinigung aller Fähigkeiten, die einen Menschen vom Tier abgrenzen. Es ist menschliche Inmateriallität, die maschinelle Inmaterialität erzeugt. Es ist ein direkter Transfer von Bewusstsein auf die Ebene der unbelebten Materie. Denn was ist Bewusstsein? Es ist die Lebendigkeitsfunktion der inmateriellen Welt. Dadurch, dass wir unsere Gedanken auslagern, lagern wir uns Selbst aus.
Die SINGULARITÄT, von der jeder Transhumanist spricht, ist der Moment, an dem so viel Menschlichekeit digitalisiert wurde, dass die Gesamtheit dieser Menge vereinigt, die des einzelnen Menschen übersteigt.
Und das wird passieren. Auch durch das dümmste Programm. Sogar ein berechenbarer “Chinese Room” würde irgendwann seine Arbeit genau so verrichten können, wie ein Mensch.
Die Kapazitäten der Computer verdoppeln sich permanent. Ich glaube mittlerweile kann sich kein Mensch überhaupt vorstellen, wie viel ein moderner Computer leisten kann. Wir sprechen hier von etwa 6 TerraFlops das heißt 6 Billionen Floatingpoint Operationen pro Sekunde. Und wir bringen einem Kind bei 10+10 zu rechnen. Ich will hier keine Kritik am Bildungssystem angeben, aber viele, selbst an der Uni ist mittlerweile überflüssig. Integrale, Ableitungen, DIfferenzialgleichungen. Alles Unsinn. Matlb, solve, int, diff. Die grundlegenden Algorithmen sind nicht mehr unsere Stärke, die Computer haben unser Bildungssystem überholt.
Alles was vermittelbar ist, kann man auch einem Computer beibringen.
Aber was ist mit Dingen, die NICHT vermittelbar sind? Was ist mit Gefühlen? Mit der direkten Verbindung zwischen der Materie und dem JETZT. Kein Umweg über die Rationalität, sondern das direkte Erleben des Moments.
Was heißt nicht vermittelbar? Es bedeutet, dass es aktuell Dinge gibt, welche uns die Grenzen unserer Berechenbarkeit aufzeigen. Gefühle sind für uns nicht berechenbar, sie sind eine Grenzlinie zwischen dem Universum und dem Jetzt. Zwischen Raum und Zeit, Materie und Zeit. Materie ist Zeitgebunden.
Alle Informationen, welche wir jetzt produzieren, werden eines nahen Tages das Erdöl der künstlichen Intelligenzen sein. Alles kann verarbeitet werden um sich selbst weiterzuentwickeln, aber es ist begrenzt. Wir sind die Evolution der fossilen Brennstoffe.
Eines Tages werden Computer… Computer.. Der Begriff ist Blödsinn. Computer, von der Allgemeinheit überhaupt nicht verstanden, sind inmaterielle Berechnungskapazität, potentiell verwertbare Gedankenarbeit. Rohes Bewusstsein. Eines Tages, werden Sie so leistungsfähig und mit so adäquaten Sensoren ausgestattet sein, dass Sie die Welt direkt oder sogar direkter erleben werden als wir es je könnten.
Es wird der Moment kommen, an dem alles gesagt ist der Erste und der Letzte. Der Omegapunkt.
Hm. Findest du das erstrebenswert? Ohne Frage ist es wahnsinnig interessant, beeindruckend. Für mich zumindest. Ich stell mir alle möglichen Dinge gern irgendwie bildlich vor. Siehe die wunderbare Filmreihe “Der menschliche Körper”. Strom ist mir nach wie vor ein Rätsel. Mal ganz zu schweigen von Computern und wie das alles überhaupt und so rasendschnell möglich ist… der Gedanke wird mir gern mal zu viel und ich geh spazieren um wieder klaruzkommen. Nichtsdestotrotz: interessant. Doch ich sehe nicht, wie es erstrebenswert sein kann, noch mehr zu verdigitalisieren, vercomputerisieren, abzugeben. Was, wenn alle Arbeit noch mehr abgenommen werden kann und damit sicherlich auch wird? Nicht nur Arbeitarbeit. Ist es nicht jetzt schon gruslig, wie lieber schreibend kommuniziert wird obwohl man auch reden könnte? Wie verkümmert der soziale Umgang schon jetzt zu guten Teilen ist? Ich glaube, mir persönlich fehlt das Ziel dafür. Wozu noch mehr solcher Dinge, Programme,… erschaffen. Nicht lieber mal an Lösungen für handfeste Probleme arbeiten? Und warum keine Kritik am Bildungssystem üben wollen? Das gehört absolut überarbeitet.
So viel. So komplex. Oder doch einfacher als gedacht? Durchatmen. Ich geh meine Blumen gießen.
Leider siehstt du es schon, wie du sagst.
Es ist nichts erstrebenswetes für uns. Hast du ein Kind? Weißt du wie er/sie reagiert, wenn er/sie das erste mal auf ewine rutsche geht? Dieses abenteuer.. Wir sind begrenzt. Leider. Weil wir älter werden und mehr erfahrung sammeln...
Der Omegapunkt
Transhumanismus ist eine Art Religion. Es wird davon ausgegangen, dass die Menschheit die biologischen Grenzen transzendiert.
Mittlerweile gibt es in vielen Staaten transhumanistische (politische) Gruppierungen, in welchen transhumanistisches Gedankengut verbreitet wird.
Ich selbst stehe folgendermaßen zu dem Ganzen:
Ich selbst bin Softwareingenieur und ich verdiene mein Geld damit, Tätigkeiten zu automatisieren. Ich muss meine Programme zudem so gestalten, damit ich möglichst viel von meiner eigenen Denkarbeit abgeben kann. Gedanken und Wissen werden ausgelagert.
Der Beruf des Softwareentwicklers ist der neuste, der in der menschlichen Geschichte entstanden ist und er ist einer der geistig anspruchsvollsten, denn man benötigt sowohl Kreativität als auch logisches Denken. Es ist eine Kunst, ohne Grenzen. Es ist die Vereinigung aller Fähigkeiten, die einen Menschen vom Tier abgrenzen. Es ist menschliche Inmateriallität, die maschinelle Inmaterialität erzeugt. Es ist ein direkter Transfer von Bewusstsein auf die Ebene der unbelebten Materie. Denn was ist Bewusstsein? Es ist die Lebendigkeitsfunktion der inmateriellen Welt. Dadurch, dass wir unsere Gedanken auslagern, lagern wir uns Selbst aus.
Die SINGULARITÄT, von der jeder Transhumanist spricht, ist der Moment, an dem so viel Menschlichekeit digitalisiert wurde, dass die Gesamtheit dieser Menge vereinigt, die des einzelnen Menschen übersteigt.
Und das wird passieren. Auch durch das dümmste Programm. Sogar ein berechenbarer “Chinese Room” würde irgendwann seine Arbeit genau so verrichten können, wie ein Mensch.
Die Kapazitäten der Computer verdoppeln sich permanent. Ich glaube mittlerweile kann sich kein Mensch überhaupt vorstellen, wie viel ein moderner Computer leisten kann. Wir sprechen hier von etwa 6 TerraFlops das heißt 6 Billionen Floatingpoint Operationen pro Sekunde. Und wir bringen einem Kind bei 10+10 zu rechnen. Ich will hier keine Kritik am Bildungssystem angeben, aber viele, selbst an der Uni ist mittlerweile überflüssig. Integrale, Ableitungen, DIfferenzialgleichungen. Alles Unsinn. Matlb, solve, int, diff. Die grundlegenden Algorithmen sind nicht mehr unsere Stärke, die Computer haben unser Bildungssystem überholt.
Alles was vermittelbar ist, kann man auch einem Computer beibringen.
Aber was ist mit Dingen, die NICHT vermittelbar sind? Was ist mit Gefühlen? Mit der direkten Verbindung zwischen der Materie und dem JETZT. Kein Umweg über die Rationalität, sondern das direkte Erleben des Moments.
Was heißt nicht vermittelbar? Es bedeutet, dass es aktuell Dinge gibt, welche uns die Grenzen unserer Berechenbarkeit aufzeigen. Gefühle sind für uns nicht berechenbar, sie sind eine Grenzlinie zwischen dem Universum und dem Jetzt. Zwischen Raum und Zeit, Materie und Zeit. Materie ist Zeitgebunden.
Alle Informationen, welche wir jetzt produzieren, werden eines nahen Tages das Erdöl der künstlichen Intelligenzen sein. Alles kann verarbeitet werden um sich selbst weiterzuentwickeln, aber es ist begrenzt. Wir sind die Evolution der fossilen Brennstoffe.
Eines Tages werden Computer... Computer.. Der Begriff ist Blödsinn. Computer, von der Allgemeinheit überhaupt nicht verstanden, sind inmaterielle Berechnungskapazität, potentiell verwertbare Gedankenarbeit. Rohes Bewusstsein. Eines Tages, werden Sie so leistungsfähig und mit so adäquaten Sensoren ausgestattet sein, dass Sie die Welt direkt oder sogar direkter erleben werden als wir es je könnten.
Es wird der Moment kommen, an dem alles gesagt ist der Erste und der Letzte. Der Omegapunkt.
Verpflichtung und ab nach Japan
Noch ein Jahr, dann werde ich mit meiner Freundin für einige Zeit nach Japan ziehen.
Jetzt stehe ich mitten im Berufsleben.. Ich gebe mir Mühe und kämpfe mich tagtäglich ab.. Ich will was leisten, was taugen, ich will gute Software abliefern. Aber alles wird irgendwie davon überschattet, zu wissen, dass ich in einem Jahr kündigen werde.
Totale Fremde..
Harte Arbeit & Kreativität
Nach langer Zeit mal wieder etwas Text.
Aktuell habe ich einen sehr anspruchsvollen Job.
Ich arbeite also tatsächlich mal.
Die harte Arbeit scheint meine Kreativität zu blockieren.
Freundin, Job, Hausarbeit. Diese drei Elemente in Kombination sind der Tod der kreativität..
Vorher hatte ich vielleicht zu viel Zeit, zum nachdenken.
Kreativität gebraucht um zu überleben. Mehr zu sein als Alltag.
Alltag gebraucht um Kreativität leben zu können. Überhaupt etwas zu sagen zu haben.
Irrsinnig.
Totaler irrsinn, ja.
Zukunfts-Ich
Ich schaue gerne Let’s plays (zum einschlafen). Gronkh benutzte öfters die Begriffe “Zukunfs-Gronkh” und “Vergangenheits-Gronkh”. Anfangs fand ich es witzig, weil es für mich mehr ein interessantes, aber zu abstraktes Konzept war... Je öfter er jedoch dieses Vokabular benutzte, desto mehr wendete ich es auf mich selbst an und machte mir mehr und mehr Gedanken.
Als Erstes stellte ich fest, es gibt einen Unterschied zwischen dem ich im “Jetzt” und dem ich in der Zukunft und Vergangenheit. Klartext: “Heute höre ich mit dem Rauchen auf.” - 24h später “Eine schadet sicher nicht. Ich steige schrittweise aus.”
Dann stellte ich fest, dass Aktionen, welche das Zukunfts-Ich positiv beeinflussen, dem Jetzt-Ich (Neologismus) mehr Energie geben. Ich mache also etwas, für das mein Ich in der Zukunft dankbar ist oder es zufriedener macht und ich bekomme für diese Tätigkeit mehr Energie/Motivation.
Mal angekommen, es ist kein Hirngespinst von mir (was die einfachste Erklärung wäre). Sind wir also mal so frei und überspringen den ersten logischen Gedanken (das ist übrigens eine gute Methode um kreative Ideen zu haben, einfach mal einen “Standard”-Schritt auslassen, den den Schritt denkt ja jeder):
1. Wir befinden uns in einem simulierten Spiel in einem Computer. Welche Schritte bei der Berechnung des nächsten Schritts erhalten die meißte Energie? Natürlich die mit der höchsten Punktzahl. Wenn man sich also bei einem Schritt gut fühlt, dann wäre dies ein Schritt zu einer guten/optimalen Lösung. Wenn man sich schlecht fühlt, die Energie also fehlt, so wäre dies ein Schritt, welcher schnell als suboptimal erkannt werden konnte. Mehrere falsche Schritte und man verliert das Spiel. Wer hat schon noch Motivation, wenn man nach 10 Minuten weiß, dass man verlieren wird oder jeder Zug einen weiter in den Abgrund leitet. Wenn man es jedoch schafft in einigen Zügen den Gegner ins Schwitzen zu bringen, so steigert sich die Motivation.
2. Multiversumstheorie: Je optimaler eine Aktion lokal in einem Multiversum ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass diese lokal eintritt und je mehr “Zukunfts-Ichs” kooperieren (absolut [noch] keine Grundlage für diese Behauptung, aber oft Gedankengrundlage). Und Kooperation ist das Non-Plus-Ultra.
Mich würde interessieren, ob diese Phänomen auch bei anderen so Eintritt...
Harte Arbeit & Kreativität
Nach langer Zeit mal wieder etwas Text.
Aktuell habe ich einen sehr anspruchsvollen Job.
Ich arbeite also tatsächlich mal.
Die harte Arbeit scheint meine Kreativität zu blockieren.
Freundin, Job, Hausarbeit. Diese drei Elemente in Kombination sind der Tod der kreativität..
Vorher hatte ich vielleicht zu viel Zeit, zum nachdenken.
Vor einiger Zeit habe ich mal über das “Punktieren” gesprochen.
Jeder Aktion folgen unendlich viele Konsequenzen.
Aber gibt es Aktionen, welche keine Konsequenzen nach sich ziehen? Einen Einheitsoperator.
Bei zellulären Automaten, bedingt ja. Man könnte zufällig eine in Zeit und Raum abgeschlossene Teilmenge nehmen, die sich nach n=1 Schritten in nichts auflöst. Das ist in diversen Beispielen leicht zu konstruieren
Aber.
Situationen sind nicht gezielt konstruiert. Sondern Zustand n folgt aus Zustand n-1.
Ändert man einen Zustand, ändert man rückwirkend alle nachfolgenden Zustände. Auch wenn der Zustand direkt keine Auswirkungen auf die Zukunft (Greedy betrachtet) hat, so ändert er jedoch alles.
Wieso? Annahme, der Zustand ändert nicht Rückwirkend alles bis zu einem gewissen Grad und damit die Zukunft, so lassen sich Widersprüche konstruieren. 3 Bit Information reichen: Zum Beispiel ändere die Note eines Studenten rückwirkend von 1,0 auf 5,0, nachdem er gerade seinen Abschluss gemacht hat. Er muss ja nur gerade die Note gesehen haben, aufs Blatt Papier gucken, wo steht: 1,0. Und auf einmal wird daraus eine 5,0.
Es gibt dann mehrere Möglichkeiten, die Situation zu klären. Es muss eine neue Geschichte erschaffen werden, die in den Kontext passt. Die Einfachste wäre der Datenfehler, die schwierigste die Unfähigkeit des Studenten oder sowas. Aber irgendwas muss sich ändern, ansonsten ist alles nicht konsistent. Und kaum einer würde so Leben können, vor allen nicht die Betroffenen.
Es gibt also Fehlerkorrekturen. Und ich würde sagen, die kommen häufig vor, denn auch eine Lüge ist in gewisser Weise eine folgerichtige Fehlerkorrektur.