haiku
mit der mondsichel scheide ich die eisblumen von deinen lidern .

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@blauerzucker
haiku
mit der mondsichel scheide ich die eisblumen von deinen lidern .
so ohne
so lange habe ich über das verschwinden nachgedacht
ohne zu merken, dass ich ohnehin nicht wirklich hier bin .
Zwischen zwei Menschen schreibt sich das Leben leichter.
Morning Coffee_Fahrrad Blues
Mein Fahrrad wurde mir geklaut. Auf einmal war es weg. Dabei habe ich es doch geliebt. Zwischendurch wollte ich dieses Rostgestell loswerden, aber dennoch weiß ich, dass es mir jetzt fehlen wird, mit einer kindlichen Verliebtheit. Heute kam ich aus Rossmann und griff reflexartig nach meinen Fahrradschlüssel. Es ist doch weg, warum will ich es abschließen? Da ich Musik anhatte kam Jesper Munks stimme und... " It's a morning without you. I can't stand those mornings without you" Ich glaube eher es geht bei ihm um Kaffee. Aber mir fehlt mein Fahrrad am morgen. Jeden morgen. Jedes morgens. Jeder morgen. Ich hasse diese morgenden ohne dich jetzt schon. Werde bestimmt noch oft zu Fahrradständern laufen, weil ich dich dort immer abgestellt habe.
Suche das Gold in meinen Augen, verborgen hinter dem Silber des Taus. Brennendes Eis verloschener Flammen in versteckter Unendlichkeit.
(via weltenweber)
Schwarzer Rauch
Ich zünd dich an Du brennst für mich Wenn ich nicht kann Gibst du mir Licht
Ich atme ein Du gibst mir Kraft Kannst bei mir sein Wenn ich’s nicht schaff
Ich brauche dich Auf diese Erde Dass ich sogar Mal für dich sterbe
© Bärenlyrik
Fata Morgana
Grüne Freude In der Wüste
Warst du für mich Wenn ich dich küsste
Kalte Quelle In der Hitze
War auf deiner Bergesspitze
Kühler Wind In meinem Leben
Gabst mir deinen Liebessegen
Schwere Wegen Führn zu dir
Spendest deinen Schatten mir
Doch ich muss Nun weiterziehen
Aus der Illusion Entfliehen.
© Bärenlyrik
Mein Tripp.
Und ich, Will dich , jetzt Halten, während der Takt des Basses In meinem Herzen widerklingt. Lass die Arme unten, Baby Es gibt nichts zu feiern. Schlag meinen Kopf in die Wände Bis ich bei dir bin Und dann halte mich Bis zur Nackenstarre. Dass ich immer nur zu dir Schauen kann Und lass die Arme unten Honey, die scheiß Musik macht mich krank Stöhn mit mir so laut dass ich taub werde. Mit dir , da läufts bei dir geh ich so high Meine Droge mit arztrezept Du mein geiler Tripp. ... Oh Hon... Nur noch mit dir.
krümmung
neben mir wiegt deine hüfte leicht
im trägen blau des folk fühlt meine hand
die zeit stillstehen &
wie sie viel zu schnell verrinnt .
Habe Schmerzen von dieser täglichen Penetration unserer postapokalyptischen psychogesellschaft
Plötzlich Erkenntnis Während ich mit offenen Augen schlief und Alaska meinen Namen rief
Dass diese Erde keine Kugel ist Keine Scheibe oder Würfel nicht, Dass sie nur 1•1 cm misst Und meine Stummheit daraus spricht
Noch nicht bereit, noch nicht so weit Weder dein Nutzholz noch dein zeitvertreib Und der Druck auf den Ohren bleibt. Stetiger Druck, ewiger Druck. Ewig kläglich unerbittlich niederreißend. Sind doch nur Generation: chronisch unglücklich.
Die Tragik deines unfassbar gleichgültigen Schweigens
Du beendest den Satz wie immer mit einem "jaja..." Und hörst dann auf zu sprechen. Ich lausche wieder mal deinem schweigen und frage mich, wo die verzweifelt peinlichen Lückenfüllergedanken hin sind, die man halt so sagt, wenn man das Schweigen nicht aushält. Der Hörer in meiner Hand wird nicht leichter, je weniger Worte durch ihn hindurch geleitet werden. Und was ist das was ich nur noch von dir höre? Dein ewiges"jaja..." am Satzende, das nachdenklich klingen soll, und dein schweigen. Dann mein schweigen. Unsere Worte sind plötzlich weg, von einem auf den anderen Tag, gab es sie nicht mehr, wobei ich dachte immer welche für dich finden zu können, weil das hier ist doch Liebe; ich vertraue mich dir an, und du ebenso, warum also keine Gedanken und Gefühle finden, die man in Worte umwandelt. Schöne allesumfassende Worte, die Zweifel austreiben, dich und mich beruhigen, uns sicher sein lässt, dass wir immer noch Gefühle füreinander haben, von denen wir es schaffen sie in etwas umzuwandeln was wir hören können. Um Deine Liebe zu hören. Ein jaja von dir beschreibt so ziemlich das Ausmaß an Gefühlen, die wir aufbringen. "Ich vermisse dich." "Jaja."
06/22/14
"Black Velvet" Petunias
einestages
einestages wirst du mich geküsst haben
doch futur II ist die traurigste zeit
man hat dabei sogar schon mit der zukunft abgeschlossen
dabei wird es doch so schön sein wenn du mich küsst
aber das das ist ja auch futur I
© 2015 — Freitag ist Rosa
ich will mit dem sein der all mein innerstes kennt oder alleine
du sagst, das sei verträumt und stur ich lächle dich an denn das bin ich
© 2015 — Freitag ist Rosa
Before I was six years old, my grandparents and my mother had taught me that if all the green things that grow were taken from the earth, there could be no life. If all the four-legged creatures were taken from the earth, there could be no life. If all the winged creatures were taken from the earth, there could be no life. If all our relatives who crawl and swim and live within the earth were taken away, there could be no life. But if all the human beings were taken away, life on earth would flourish. That is how insignificant we are.
Russell Means - “Where White Men Fear to Tread” (via marzuku)
“Because sending a letter is the next best thing to showing up personally at someone’s door. Ink from your pen touches the stationary, your fingers touch the paper, your saliva seals the envelope, your scent graces the paper. Something tangible from your world travels through machines and hands, and deposits itself in another’s mailbox; their world. Your letter is then carried inside as an invited guest. The paper that was sitting on your desk, now sits on another’s. The recipient handles the paper that you handled. Letters create a connection that modern and impersonal forms of communication will never replace.”