“Du bist noch immer, was ich will.”
— Prinz Pi (via vnsichtbar)
Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt. Es tut so weh.

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@bloodofdead
“Du bist noch immer, was ich will.”
— Prinz Pi (via vnsichtbar)
Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt. Es tut so weh.
Where do I belong if I don't belong anywhere?
Jeden Tag die selbe Frage.
Wohin gehöre ich denn verdammt noch mal!?
“Niemand ist da, alle nur so halb.”
— verbautezukunft (via verbautezukunft)
Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit zusammen gehabt.
#H ich liebe und vermisse dich. Mein kleiner Engel im Himmel.. ❤️
Das ist meine Seite, ich nutze sie als eine Art Tagebuch.
Heute, 19.04.2020
"Der Beginn meiner Probleme - oder der Beginn meines Lebens"
Mein Name ist Tjorven, ich bin 21 und auf dem Land groß geworden.
Ich war nicht geplant und eigentlich wollte meine Mutter nach meinen zwei älteren Schwestern auch keine Kinder mehr haben. Und zack, im September '98 kam ich dann auch schon. Geboren in eine Patchwork Familie. Mit vier älteren Geschwistern, je 2 haben einen anderen Elternteil.
Ich selbst bin deutsch, zwei meiner Geschwister haben einen arabischen Vater. Mit ihnen habe ich die meiste Zeit meiner Kindheit verbracht. Durch unsere unterschiedlichen Väter habe ich früh andere Kulturen kennen und lieben gelernt. Sie wurden von ihrem Vater muslimisch und durch unsere Mutter wurden wir christlich erzogen. Letztendlich sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es keine Rolle spielt, ob wir uns Christen oder Muslime nennen. Wir glauben an ein und den selben Gott (wenn überhaupt).
2001 kam dann auch das zweite ungeplante Kind (meine Mutter hatte beide Male verhütet: Spirale und Pille. Es bietet eben nichts 100% Schutz.), ta da, mein Bruder war da. Ein klassisches Sommerkind. Man kennt ihn.
Meine erste Erinnerung habe ich auch an einen Tag, der kurz vor seiner Geburt war. Etwas lange ist es schon her. Eigentlich freut sich jedes Kind über sein kleines Geschwister, ich auch. Dann war er da. Klein, dick, wabbelig und ich "soll ja vorsichtig mit ihm sein" . Anfängliche Freude wurde zu einem dauerhaften "ich hasse ihn". Er war laut und bekam alle Aufmerksamkeit. Es war nervig. Alles musste ich teilen. Was ich bekam war nie meines. Es war immer "unser". Meine Mama war nicht mehr meine Mama, mein Bett war nicht mehr mein Bett und das schlimmste, meine Süßigkeiten! Es waren nicht mehr nur meine.
Meine Schwestern wurden älter, ich wurde älter, das wabbelige Bruderding wurde älter - und nerviger. Irgendwann lernt man das Sprechen.. Aber warum auch er? Bis heute, mittlerweile ist er ja auch schon 18 und wird bald 19, quasselt er unaufhörlich. Ja, auch heute bin ich noch genervt. Er redet genauso viel Blödsinn wie Trump nur ist mein Bruder bei weitem nicht so gefährlich, ich meine, er löst durch sein gesabbel nicht kurz 'nen Krieg aus.