Auf Lars Klingbeils Schreibtisch im Finanzministerium liegt jetzt schon seit letzter Woche eine Ausgabe der Rolling Stone. Geöffnet sind immer nur die Seiten mit Kevin Kühnerts Kolumne.
als ich den köster heute morgen im hotelflur getroffen hab, fand ich's noch ganz witzig, das zimmer direkt neben ihm zu haben. aber jetzt hat der anscheinend besuch, weil ich die ganze zeit stöhnen und ein knarzendes bett höre. ich hab schon an der rezeption angerufen, hat aber nix gebracht. ich hab ihn in seinen instagram dms angefleht, doch bitte bitte leiser zu sein, aber da hätte ich mir eigentlich gleich denken können, dass das nicht klappt. das hier ist meine letzte hoffnung. irgendwer hier MUSS doch seine nummer haben. kann den BITTE mal wer anrufen und ihm sagen, dass er ZU FUCKING LAUT IST???? bitte, ich flehe euch an, das geht jetzt schon SEIT STUNDEN so und ich bin auf einer tagung und muss früh raus. qwp
@fabian-koester-official @philipp-amthor-official
tut uns leid, von deinem schlafmangel zu hören, anon.
Ich will ja jetzt nicht schon wieder nerven, aber es geht um ein Thema, das mir als trans Person sehr am Herzen liegt. Man möge mir vergeben.
Am Freitag, dem 17.10.25, wird im Bundestag über das Sonderregister für trans* Personen abgestimmt. Warum ein solches Register eine bestenfalls dumme, in der Realität aber vor allem gefährliche Idee ist, muss ich hoffentlich keinem hier erklären. Was ich euch aber ans Herz legen möchte, ist, dass ihr bitte bitte Kontakt zu euren Abgeordneten aufnehmt. Ich zeig euch sogar, wie das geht, plus Beispielmail:
Geht auf www.bundestag.de/abgeordnete und gebt euren Wahlkreis, Ortsnamen oder eure PLZ ein, um eure Vertreter:innen im Parlament zu finden.
Klickt auf deren Profile (bei mir sind es zwei, das ist aber davon abhängig, ob aus eurem Kreis noch jemand über die Landesliste eingezogen ist), dort solltet ihr links unter der Adresse des Abgeordetenbüros die Option "Kontakt" finden, die euch (obviously) zu einem Kontaktformular weiterleitet.
Hier könnt ihr dann den Betreff und eure Nachricht eingeben. Als Betreff habe ich "Bitte kein Sonderregister für trans~ Personen!" gewählt. Was die Nachricht angeht: versucht, es einigermaßen kurz zu halten, ihr habt nur 3000 Zeichen. Stellt euch kurz vor, sagt euren Namen und euren Wahlkreis. Erklärt eure Position, nehmt gerne persönlichen Bezug. Bleibt höflich, aber habt keine Angst davor, auch emotional zu werden, wenn euch das Thema nahegeht. Was auch immer gut kommt, aber rein optional ist, ist, die Nachrichten zu personalisieren. Bei meinem lokalen CDU-Abgeordneten zum Beispiel habe ich auf christliche Nächstenliebe und Bürokratierückbau plädiert. Wenn ihr zuvor schon einmal Kontakt mit eurem MdB hattet, schadet es nicht, das auch zu erwähnen. Eine Beispielmail ist ganz unten.
Optional könnt ihr noch ein paar persönliche Daten angeben. Das ist zwar freiwillig, ich würde euch aber trotzdem empfehlen, eure Adresse oder zumindest eure PLZ und euren Straßennamen zu hinterlegen, damit der/die Empfänger:in eurer Nachricht auch weiß, dass ihr aus deren Wahlkreis kommt und deswegen eher Grund hat, eure Meinung ernstzunehmen. Wenn ihr gerne eine Antwort wollt, was ich euch auch empfehlen würde, vergesst auch eure Email-Adresse nicht.
So, und weil ich weiß, wie scheiße Emails schreiben ist, füge ich hier mal ein, was ich hingeschickt habe. Fühlt euch frei, Auszüge davon zu verändern und zu benutzen.
An unseren CDU-Abgeordneten habe ich zum Beispiel das hier geschickt:
Sehr geehrter Herr [Name des MdB],
ich wende mich heute an Sie, weil am Freitag, den 17. Oktober 2025, das Sonderregister für trans und nichtbinäre Menschen im Bundestag diskutiert werden soll.
Ich lebe in [meinem Wahlkreis] und bin [nichtbinär/trans/queer/Unterstützer der queeren Community, ect]. Die Vorstellung, dass Menschen wie ich in einem gesonderten Register erfasst werden sollen, macht mir ehrlich gesagt große Sorgen. Das wäre nicht nur ein Eingriff in die Privatsphäre, sondern auch ein Signal, dass trans und nichtbinäre Personen als “anders” oder “verwaltbar” behandelt werden sollen, und erinnert damit an dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte.
Darüber hinaus würde durch ein solches Register das Potential für Gewalt und Diskriminierung im Alltag deutlich steigen, insbesondere im jetzigen politischen Klima. Trans Personen sind bereits jetzt statistisch überdurchschnittlich häufig von Gewalt betroffen und werden besonders in den letzten Jahren und besonders von der extremen Rechten zum Gegenstand einer propagandistischen Debatte gemacht, von der sie selbst systematisch und teils gewaltsam ausgeschlossen werden. Ein Register wird die Probleme unseres Landes nicht lösen, sondern lediglich menschenfeindliche Akteure in ihrer Ansicht bestärken, dass unsere Rechte und unsere Menschenwürde zur Debatte stehen.
Auch ich habe in [meiner Stadt] bereits verbale Angriffe aufgrund meiner Identität durchmachen müssen und fühle mich deshalb in meiner Heimat mehr und mehr unsicher und unwillkommen. Unter anderem deswegen habe ich aus Angst vor besagtem Sonderregister bisher davon abgesehen, von meinem Recht auf Selbstbestimmung Gebrauch zu machen und meinen Namen zu ändern. Sie können sich sicher vorstellen, wie unangenehm es ist, in formalem Kontext stets mit falschem Namen angesprochen zu werden, und gezwungen zu sein, sich zwischen meiner Sicherheit und meiner Würde entscheiden zu müssen, weil man nicht weiß, wie das Gegenüber auf ein Outing reagieren könnte.
Besorgt bin ich auch über die Umsetzung eines solchen Vorhabens. Ich begrüße das Ziel ihrer Partei, den deutschen Staat zu entbürokratisieren grundsätzlich, frage mich aber gleichzeitig, wie Bürokratierückbau und ein weiteres unnötiges Register inhaltlich vereinbar sind. Ebenso ist, sich für eine vielfältige und weltoffene Gesellschaft einzusetzen, für mich ein wichtiger Teil christlicher Nächstenliebe, der mir, um es ganz transparent zu sagen, in den letzten Jahren innerhalb Ihrer Partei auffallend zu kurz gekommen ist.
Vielen Dank für Ihre Zeit und Aufmerksamkeit.
Mit freundlichen Grüßen,
[mein Name]
Für unsere zweite Abgeordnete bei den Grünen habe ich den letzten Absatz hierdurch ausgetauscht:
Ich verfolge nun seit geraumer Zeit ihre Online-Präsenz auf Instagram und habe Sie immer als eine sehr besonnene Unterstützerin der queeren Community wahrgenommen. Ich hoffe zutiefst, dass Sie diese lobenswerte Einstellung auch am Freitag fortführen.
Vielen Dank für Ihre Zeit und ihr Engagement.
Mit freundlichen Grüßen,
[Mein Name]
Ich bitte euch, setzt euch ein, nehmt Kontakt auf, sorgt dafür, dass die Leute, die eure Interessen vertreten, das auch tun. Und sagt Union und SPD (ganz höflich), dass sie sich gefälligst ins Knie sonderregistrieren können.
Bei einer Gartenparty hat sich Irene Dobrindt so dermaßen die Kante gegeben, dass sie lautstark gegen den Klimawandel gewettert hat und dann die Hitze als Grund angegeben hat, um nicht mit ihrem Mann schlafen zu müssen. Danach war sie mit ihrer Freundin "zur Abkülung" im nächstgelegenen See skinny-dippen.
Waren dass zwei Politiker die gerade eben Hinterm Baum geküsst haben? hab nicht genau genug gesehen um festzustellen
Wer die zwei waren dürfen wir leider aus Personenschutzgründen (aus unseren Reihen) nicht offenlegen, aber das es zwei Politiker*innen waren, können wir bestätigen.
Lars Klingbeil war gerade im Görli, wurde von betrunkenen Jugendlichen (von denen er dachte, sie wären bei der Antifa) fast zusammengeschlagen, aber konnte sich gerade noch in den nahegelegenen Müllcontainer für Grillkohle flüchten, wo ihm aber leider durch glühende Überreste die Schuhsohlen weggeschmolzen sind.
Wir haben einen Beobachtungsbericht erhalten, der besagt, dass Kevin Kühnert und Fabian Köster sich gestern Nacht in einer Bar getroffen und sich gemeinsam betrunken haben. Sie waren dabei wohl recht touchy und sind schließlich zusammen gegangen.
Einer der Julis Ulm-Biberach hat sich gestern um Mitternacht im Auftrag von Christian Lindner ans Rednerpult geschlichen, die Platte in einem Neongrün neu lackiert, welches bereits beim bloßen Ansehen Kopfschmerzen bereitet und allgemein als "Keta-und-Krawall"-Grün bekannt ist.
Julia Klöckner saß gerade alleine heulend in Dorothee Bärs Büro, weil jemand ihr einen Hasskommentar geschrieben und als "homoerotischer Synapsenfriedhof, die nichts anderes als ihre rechte Hand und einen Vibrator kennt" bezeichnet hat.