Die Kathedrale von Florenz
Nachdem ich ja in meinem letzten Blogbeitrag bereits die “Formalitäten” der Busreise geklärt habe, soll es in diesem Beitrag um die ersten Tage in Florenz gehen. Die ersten Tage unserer Busreise nach Florenz haben wir damit verbracht die Stadt zu Fuß zu erkunden. Wie jede historische Stadt ist es auch in Florenz sehr schwierig anders als zu Fuß zu den wirklich schönen Flecken zu gelangen. Die Stadt ist verwinkelt und teilweise sind die Gassen so eng, dass ich selbst als Fahrradfahrer keinen Gegenverkehr haben wollen würde! Florenz ist zwar eine große Stadt, aber keine Megastadt. Man kann also alles gut zu Fuß erreichen und muss dazu noch nicht besonders sportlich sein.
Was wusste ich über Florenz bevor wir mit der Busreise dorthin gekommen sind? Relativ wenig. Ich nehme mir zwar immer vor meine Reiseziele der Busreisen vor der Reise ausführlich zu recherchieren, doch wie das vielleicht viele kennen, ist das gar nicht so einfach. Arbeit, Freizeitstress und so weiter hindert einen meistens bis zu letzten Sekunde daran sich intensiv mit der Destination auseinander zu setzen. So auch dieses Mal. Ein Gutes hat das ganze jedoch... man erlebt die Destination immer ganz anders als wenn man schon vorher alles wichtige weiß und auch gesehen hat. Der Blick ist also „unverfälscht“ und „rein“. Man wird nicht von den vorgefertigten Bildern der Reiseführer und Internetseiten geleitet. Wer nicht wie was er verpasst, kann auch nichts verpassen. Natürlich haben wir in Florenz dank Reiseleitung sowieso nichts verpasst, jedoch bin ich auch ohne Reiseleitung eher ein Reisender der sich treiben lässt und keine Liste zum Abstreichen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten dabei hat. Die kleinen Dinge sind meistens die schöneren. So weit so gut.
Florenz hat eine weit zurückreichende Geschichte. Besonders bekannt wurde Florenz in Zusammenhang mit der Dynastie der Medici. Die Familie Medici verhalf Florenz zu ihrem damaligen Ruhm und herrscht über die Stadt für viele Jahrhunderte. So viel erstmal zur Geschichte.
Nach dem Frühstück am ersten Tag ging es also los in die Innenstadt.
Erste Station: Die Kathedrale von Florenz
Natürlich hat auch Florenz einen „Duomo“, wie alle anderen wichtigen Städte in Italien auch. Der Dom ist prachtvoll. Die Ornamente sind wahnsinnig detailreich. Ich habe selten etwas so filigran gefertigtes gesehen. Die Kathedrale wurde von Filippo Brunelleschi entworfen und trägt dessen weltberühmte Kuppel, welche von innen mit einem riesigen Fresko verziert ist.
Bildquelle: Flickr CC Steph Gray
Besonderes Highlight neben der eigentlichen Kathedrale ist natürlich eine Besteigung der Kuppel. Leider mussten wir hier fast 2 Stunden anstehen, jedoch ist der Ausblick von der Kuppel über die Stadt atemberaubend und auf jeden Fall das Geld (Eintritt kostet 10 €) und die Wartezeit inklusive dem Aufstieg wert! Auf dem Weg zu Kuppel kommt man außerdem sehr nah an das Fresko der Kuppelinnenwand heran und kann sich dieses genauer ansehen. Von Dämonen und Engeln ist hier alles vertreten! Wer Platzangst oder eine eher fülligere Körpermasse hat, sollte sich den Aufstieg jedoch gut überlegen. Die Wendeltreppen sind zum Teil sehr eng und müssen gleichzeitig für Auf- und Abstieg dienen.
So viel zum Dom. Im nächsten Post geht es natürlich weiter mit Florenz. Es gibt noch viel zu berichten!











