Ich will niemandem zur Last fallen aber manchmal bin ich es mir selbst. Ich schlucke vieles runter, nicht weil ich besonders stark bin, sondern weil ich oft nicht weiß, wie ich es ausdrücken soll, ohne jemandem zur Last zu fallen. Ich denke dann, es ist nicht so wichtig, ich komme schon klar, ich will niemandem Umstände machen. Aber je öfter ich das tue, desto schwerer wird es. Nicht laut, nicht sichtbar, aber innen. Und irgendwann trage ich mich selbst kaum noch. Ich sehne mich nach einem Moment, in dem ich einfach sagen darf, es ist gerade viel, ohne dass jemand mich bemitleidet, ohne dass sofort nach einer Lösung gesucht wird. Nur gehört werden. Nur ein Mensch, der kurz innehält und sagt, ich sehe dich, du darfst schwer sein. Und genau das reicht manchmal mehr, als man denkt.
- irgendwo gelesen🦋













