While visiting my brother iâm stuck with paper and markers again, this time some hollow knight fan art, i finally finished radiance fight -next the bossrushnggaaaâŠ.
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@cylian-grey
While visiting my brother iâm stuck with paper and markers again, this time some hollow knight fan art, i finally finished radiance fight -next the bossrushnggaaaâŠ.
diese konstellation ist in ordnung, aber wirklich viel sammeln lĂ€sst sich auch hier nicht. ich weiĂ nicht, ob es an den straĂen liegt oder an mir. ich brauche eine zeit, in der die daten und kalendertage nicht mehr regie fĂŒhren und in der ich vergessen kann. ich weiĂ nichts. Ich denke, stĂ€dte sind im grunde Ă€hnlich zu betrachten wie sprachen, je weiter man fĂ€hrt, desto fremder und unbekannter wird das system, dennoch erkennt man grundstrukturen, die sind ĂŒberall gleich. ĂŒberall gibt es straĂen und ĂŒberall gibt es sĂ€tze, wĂ€nde und worte. und ĂŒberall sind sie ein bisschen anders und angepasst an die menschen. man kann fremde stĂ€dte navigieren, ohne sie zu lernen, das ist der vorteil. auch sind stĂ€dte immer da, nicht nur, wenn sie genutzt und gesprochen werden. sie funktionieren in allen dimensionen, im gegensatz zur sprache, die linear ist. obwohl, nein - die sprache als ansammlung von regeln und bausteinen ist genau dasselbe wie eine brach liegende stadt. das erleben ist jeweils vergleichbar, eine abfolge an orten, morphemen. manchmal erkennt man Ă€hnlichkeiten; manchmal ist die sprache nĂŒchterner, wo die architektur es auch ist. es gibt auch immer den unterschied zwischen vernakulĂ€rer architektur und sprache, die auf der straĂe, unter den einfachen leuten lebt, und dem groĂen und prunkvollen und akademischen. und oft inspiriert sich beides gegenseitig. manchmal sind die hĂ€user wie gedichte. manchmal wie lieder, das ist etwas ganz eigenes. die landschaft gibt den rahmen vor. manche dinge klingen auf pflasterstein einfach anders als unter grauem islĂ€ndischen himmel. irgendwo verschwimmt die grenze. dort wĂŒrde ich gerne leben. im moment lebe ich hier. ich laufe mehrmals auf dem weg zur toilette oder teekĂŒche an einem offenen, da durchlĂŒfteten vorlesungssaal vorbei, der dozent erzĂ€hlt irgendwas ĂŒber wahrscheinlichkeiten und phi von minus drei und ich fĂŒhle mich seltsam aufgehoben, ohne zu wissen, wovon die vorlesung handelt. wo zahlen und formeln sind, ist sicherheit. auch wenn ich sie nicht verstehe. ich denke aber, irgendwann versuche ich es nochmal. aber jetzt ist heute. das ist oft schwer, im bewusstsein zu behalten. vor allem die zeit, die irgendwohin rennt, macht mir gerade zu schaffen, mehr als sonst. ich habe das gefĂŒhl, man dĂŒrfte nicht mehr atmen und essen, weil die zeit das nicht erlaubt. die zeit dreht sich dann ein und stĂŒrzt in sich zusammen wie von zu viel schwerkraft, weil sich in ihr nirgends rĂ€ume oder intervalle auftun. nur rennen. ich denke an irgendwas, und plötzlich ist dienstag. aber so ist das eben. vielleicht bekomme ich nĂ€chste woche ritalin verschrieben, dann weiĂ ich vielleicht besser, wann dienstag ist. vielleicht auch nicht. das hirn will auch nicht mehr durcheinandergebracht werden, es ist wie ein rentner, will nur seine ruhe haben. aber vielleicht.
ein korridor / symbol fĂŒr serielles leben in ihm hallt ein liebes wort der geruch von linoleum 2014 restauriert in jedem gegenstand ein neues ende in jedem brief ein beweis fĂŒr den punkt jenseits der rĂŒckkehr ich nehme alles mit ich nehme alles mit ins grab und heute eine chronik der leere / dualiĂ€t des neubeginns schwer zu finden, hier schwer zu durchleben bis zur heimkehr bis zum wendepunkt vielleicht dann schnee auf messers schneide
feuer ist unser einziger verbĂŒndeter die einzige substanz gegen substanz gegen den kĂ€fig der vernunft gegen den raum
die jahre zellen nerven zu verbrennen die einzige zeit gegen zeit das rennen rĂŒckwĂ€rts durch einen spiegel, dunklen rauch
brichst du die wÀnde ein, ist feuer im prozess zuhause leben war nie absicht aber das brennen in der kehle zeugt davon ein mittel gegen heile welt verunheilt und zerflammt ist nur in ihr zu leben entsegnet und verraucht ist es in ihr ertrÀglich
struktur in entropie und kohlenstoff gelöst macht platz in mir fĂŒr eine weile
die einsamkeit, die stĂ€hlerne schneidezĂ€hne nach mir ausstreckt - die immer wieder nach dem vergangenen, verlorenen, gerissenen greift, um sich darin zu verbeiĂen die jeden splitter, den sie findet, nutzt, ein mal in meine haut zu jagen jeden morgen wieder aufersteht aus dem langen kampf, dem sie abends erlag - die einsamkeit ist etwas anderes eigentlich. sie trĂ€gt mit sich verlust und grimm und tage, die nie mehr kommen und sie als gespenst umweben wenn sie sich aus der höhle reckt die einsamkeit, gehĂŒllt in andacht ruhiger abende ist ein ganz anderes tier. ein wildes tier mit alter last im schlepptau mit federn aus unumstöĂlichkeiten, der struktur verlorener tage klauen aus angst und einem blick aus schwarz dem kein lichtstrahl entkommt ich stehe vor ihm ĂŒberwĂ€ltigt und staune, dass in mir ein solches tier leben und sterben kann.
wurzeln
mir bleibt, den blick zu weiten an den adern entlang - der Ă€ste, des blutes, des wassers am herzen vorbei ins meer zu flieĂen (in eine neue diastole) mir bleibt, die zeit fahren zu lassen die sekunden aufzureihen und wieder gehen zu lassen wie an den fels schlĂ€gt die wirklichkeit gegen den geist und an der brandung im licht im partikulĂ€ren nur das, was ist - ich lebe jetzt ohne zu leben es brennt löcher in die seele keine grĂŒnde ohne blut kein abgrund ohne wurzeln - der baum, sich in den himmel streckend weist auf die erde
eiskalte wiederholungen kontinuitĂ€ten ohne ende, ohne ziel gleiten mir durch gefrorene finger starren mich an aus dem abseits ins jenseits wohin wirst du uns fĂŒhren? fragen sie zu ende sage ich. denn hier ist das ende - wie tausend mal zuvor - und nun? augen zu und durch die letzte tĂŒr sagen sie doch die tĂŒr war ein spiegel und es beginnt alles von neuem
guy who is negatively polarized into being optimistic and upbeat because all the doomers on social media are just too annoying
Moss and clover, SkottvÄng Sweden.
NISHIDA TADASHIGE
Jenny Bloomfield. Cats in the Meadow.
yo wtf life is actually beautiful and i feeel connection its terrifying
Charles Frederick Tunnicliffe. (British, 1901 â 1979)
âRedwings in Winterâ c. 1950s
Some silly corvids đŠââŹ