Der Fall
Unmut machte sich in mir breit. Ich fing an mich zu fragen Wo ich sei und vorallem Wieso? Panik übermannte mich. Obwohl ich tausend Fragen und keine Antwort hatte, fühlte sich mein Kopf leer an. Es wurde immer dunkler um mich herum und mit der Zeit kamen mehr Fragen. Ich fühlte mich allein. Nicht alleine wie, mit 12 abends für paar Stunden alleine sein. Es war mehr ein alleine, wie niemanden zum Reden haben der einen wirklich versteht. Es wurde immer dunkler. Das Licht, welches mir sonst immer den Weg wies, rückte jetzt immer mehr in weite Ferne. Ich fing an zu frieren. Erst jetzt bemerke ich den Windzug, der wie es mir scheint, mich nach unten zieht. Ich wollte schreien als ich bemerkte, dass ich falle. Mein Mund öffnete sich, aber es kam kein Ton. Mir lief eine Träne übers Gesicht als ich realisierte wie alleine ich bin. Ich fiel immer weiter und je mehr ich fiel, desto kälter wurde mir. Es schien kein Ende zu nehmen und je weiter ich fiel desto mehr zweifelte ich daran, ob es überhaupt enden wird. Ich gab sämtliche Hoffnungen auf. Meinem Schicksal hingebend, schloss ich meine Augen. Ein Geräusch durchbrach die ewige Ruhe die herrschte. Ich öffnete langsam die Augen wieder. Ich erwartete nichts. Die Sonne schien mir direkt ins Auge. Angestrengt kniff ich meine Augen zu. Ich griff zum Handy das aufleuchtete.
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