Synchronisierung. Konsens/Dissens. Workshop-Notizen. 11.9.15.
Die Spannungen halten. Aushalten. Zulassen. Das Ungelöste. Disparatheiten. Einer Zeit. Von Anwesenheit. Schweifend. Schraffiert. In Kontrastierung. Staffelweise abweichend. Wer redet, bewegt? Ein Raumgeben. Greifen. Im Weiteren. Vorgefertigtes beiseite. Welche Muster braucht es? Welche Bedürftigkeit? Atmen, im Fortgang der Ordnungen. Ihrer Offenheit. Einzuüben. In der Einsamkeit eines Schreibens. Lesens. Den Verstocktheiten der Körper. Synchronisiert durch Rede, Angesprochensein, gehört, gemeint. Ihrer Gerichtetheit, die orientiert, fixiert. Und zu schweifen. Abzuschweifen. Im Verweilen. Im Einverständnis, eingetreten zu sein, in diesen Raum des Gerichtetseins, ausgerichtet, anheim, einer Zeit, von Mitanwesenheit. Von Gewaltförmigkeit. Dem Übergriff einer Ansprache, für den, wer redet, Verantwortung trägt. Dass es „gut geht“, „gut wird“? Dass es Schutz gibt? Verstehen? Eine Art Gleichzeitigkeit geringerer Abweichung? Anläufe. Affirmationen, Verstrickung. Nein. Unterbrich mich, sprich ein. Und wohin gehen, ich, du, wir? Eine Weile. Halten. Bereit. Im Schweifen. Soll ich etwas wollen dabei? Beim Schreiben, Lesen, Hören, Reden, Gehen. Und was problematisch bleibt an solchen Strukturen, das Hierarchisieren der Körper, der Rede, das Institutionalisieren, das Institutionen Kritisieren (dass kein Staat zu machen sei), das Christianisieren, Missionieren, das ganze Empire. Schutz und Schrecken des Ritualisierens. Des Ritualisierbaren. Ohne Konventionen keine Sprache, kein Soziales. Die sich unablässig verfertigenden Konventionalisierungen. Vielstimmig konditioniert. Die Sprechakte, das Perfomative, die Körper in ihrer Unverfügbarkeit, ihr Zusammenkommen und Zusammengekommensein, ihr Bleiben. Dass jemand etwas zu sagen hat, sich einer Sache gewidmet, und meine Zeit dieser Person zu widmen, sich lohnt. Erwartungen, Adressierungen, Aufmerksamkeit, Ökonomie. Was ich investiere. Arbeit, Liebe, Persistenz, Begehren, Zorn. Mich mitten hineinzustellen in die verdichtete Leere, die Gottlosigkeit. Dass die Sprache mir nicht gehört und niemandem, dass sie durch die Körper hindurchgeht und sie rekollektiviert. Dass die Sprache das Kollektiv ist. Dass ich – mir, dir, uns – etwas aufwende, etwas wie Zeit. Wie Fiktives Realitäten speist. Sie zu teilen. In Anwesenheit. Rede, Verantwortung. Arbeit, Liebe, Persistenz, Begehren, Zorn. Und wer zahlt, wer bildet Staat? Dass es Vertrauen braucht, dass wir einbringen, was wir braucht.











