Ich bin anders. Nicht auf die bewunderte Art, sondern auf die stille, unbequeme. Ich passe nicht in die Räume, in die andere leicht hineinzulächeln scheinen.
Oft fühle ich mich wie zu viel – und gleichzeitig nicht genug.
Ich warte auf ein Zeichen, dass ich reichen darf, dass ich sein darf, wie ich bin. Doch stattdessen kommt oft nur das Echo der Ablehnung zurück.
Und jedes Mal schneidet es ein bisschen tiefer.
Ich sage mir, dass es okay ist, doch mein Innerstes schreit leise.
Ich bin müde vom Kämpfen, vom Funktionieren, vom Hoffen.
Nicht mal Hunger bleibt – weder auf Essen noch auf das, was das Leben noch zu bieten hätte.
Ich bin da – aber nicht wirklich hier.
Und ich frage mich: Wann darf ich einfach sein, ohne Angst, ohne Maske, ohne Schmerz?









