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Busselton Summer Festival - Wateractivity
Da verlässt man sich auf die Technik und versagt in vollen Zügen! Ich hatte soooo viel geschrieben und den Beitrag als Entwurf gespeichert, bzw. wollte ich das nur mein Laptop nicht! Es tut mir daher sehr Leid für alle die interessiert meinen Blog gelesen haben, aber jetzt folgen nur Bilder des letzten Monats statt viel Text.
Fangen wir an am 09.01., wo wir bei Melanie gebacken haben. Ich weiß nicht was Saskia und Melanie gemacht haben (Nur aus Erzählungen, weil ich zu der Zeit am Skypen war), aber irgendwas haben die beiden falsch gemacht, denn normalerweise brennt ein Topf nicht 10cm dick an! Damit diese Katastrophe nicht genug war, gab es dann vom Vanilla Slice bisschen zu viel Vanilla! Ich glaube wir haben nicht anderes gemacht als Lachen und Shithead spielen an dem Abend!
#Der angebrannte Topf
#Die übrige Vanilla-Creme
#Oreo Rice, welches das Anbrennen verursacht hat
Am 10.01 war dann ein entspannter Tag. Eigentlich wollten wir schnorcheln gehen in Cottesloe aber es war so wellig, dass es so gut wie unmöglich war. Saskia und Melanie haben es noch versucht, aber mir war das zu doof. Schnorcheln soll ja immerhin Spaß bringen und ich wollte nicht die ganze Zeit aufsehen müssen wie weit ich vom Ufer abgetrieben wurde. Naja.. Danach sind wir noch zum Blue Boats Shed gefahren. Keine Ahnung warum es so berühmt ist - Interessierte verweise ich auf Google - aber es wird ziemlich oft als Hochzeitslocation genutzt.In der Nähe vom Boats Shed gibt es auch eine Statue im Wasser, auch da habe ich keine Ahnung was das zu bedeuten hat (Ross hatte mir das damals schon erklärt, fand ich nur nicht so interessant) Die Statue wird immer wieder von Passanten “angezogen/umgezogen”, was ich dann aber so ungewöhnlich fand, dass es letztendlich doch ein Foto wert war. Um den Tag ausklingen zu lassen sind wir dann in den Kings Park gefahren und haben die letzten Sonnenstrahlen genossen.
#Das ist diese komische Statue
Am 16.01 war ich in den Perth Hills. Dort haben wir Obst für zuhause gekauft und haben nochmal einen Abstecher zum Damm gemacht. Um den Tag ausklingen zu lassen sind wir dann zu einem lokal berühmten Café. Weil es an diesem Tag ziemlich heiß war, gab es in dem Café für mich etwas komische Erfrischungsmethoden. An Ventilatoren oder an Balken werden Schläuche platziert, die kühles Wasser auf dich nieseln lässt, aber seht selbst.
#64 Grad Btw
#Perth mal ganz winzig
#Der Damm
#Die komischen Schläuche
Am 22.01 bis 24.01 bin ich mit meiner Gastfamilie nach Busselton um Kellys Schwester zu besuchen. In Busselton war zu der Zeit das Sommerfestival und neben dem Jetty waren Wasseraktivitäten aufgebaut, die man für viel Geld nutzen durfte. Natürlich haben wir viel Geld bezahlt um uns zu verletzten!
#Reggies erstes Selfie
Am 26.01 war Australia Day! Wohoooooo. Die Aborigines allerdings nennen dieses Tag Invasion Day oder Survival Day, weil die Ankunft der Briten zugleich die Unterwerfung der Aborigines bedeutet. Wir haben an dem Tag keine Stellung bezogen und eher das Land und dessen Schönheit gefeiert.
#ChupaChups = Beschte
#Me and my Girls
#Uno
Am 07.02 (Ein Sonntag) fing es dann an ziemlich warm zu werden. Die darauffolgende Woche wurde die heißeste Woche in Perth seitdem ich da war. Um eine Abkühlung zu bekommen sind Saskia, Hatice und ich schnorcheln gewesen. Man kann natürlich nicht viel erwarten von einem ganz gewöhnlichen Strandabschnitt - Ist ja nun mal nicht das Great Barrier Reef. Fischis haben wir aber trotzdem einige gesehen.
#Saskia = Beschte Fotografin :D (Ironie aus)
26. January Straya Day!
Do you want to build a snnowman? :)
Schon wieder ist ein ganzer Monat vorbei. Die Zeit vergeht wie im Fluge. In 49 Tagen geht mein Flug nach Christchurch, in 50 Tagen schließe ich Sibel in meine Arme und ich 124 Tagen bin ich schon wieder zuhause! Unglaublich wie die Reise meines Lebens so schnell vorbei geht! Ich kann es kaum abwarten Familie und Freunde wiederzusehen, doch will ich mein Leben hier nur ungern aufgeben. Ich bin viel spontaner hier, viel glücklicher und habe mich in so kurzer Zeit selbst gefunden. Dir wird hier klar was wirklich wichtig ist! Es ist wirklich sehr schwer zu beschreiben, ich glaube jeder muss diese Erfahrung für sich selber machen.
Im Dezember ist viel passiert. Ich hatte meine erste Heimwehattake, habe das australische Weihnachten miterlebt und bin mit wundervollen Menschen in das Neue Jahr gerutscht, Aber alles zu seiner Zeit.
Seit Ende November ist Friederike auf Reisen. Anfangs dachte ich, dass ich hier niemanden mehr kennen lernen werde der mir so wichtig wie Tamara und Friederike wird. Die beiden waren und sind ein großer Part meiner Reise. Alle weiteren Au Pairs die ich hier kennengelernt habe sind super nett und ich mag sie alle sehr gerne. Es macht immer Spaß sich zu treffen und wir können miteinander quatschen als ob wir schon Jahre befreundet wären. Aber es war ganz anders als mit Friederike und Tamara. Mir ist bewusst, dass nicht jeder gleich ist und darum ging es mir auch gar nicht. Bei Friederike und Tamara konnte ich so sein wie ich wirklich bin. Wir haben uns getroffen weil wir miteinander Zeit verbringen wollten und nicht weil wir gerade nichts besseres zu tun hatten. Und dieses Gefühl suchte ich in den anderen Au Pairs eben auch. Und ich hatte Glück! Ich habe Melanie und Saskia kennengelernt!
Und es fing alles so an:
Saskia hat in eine der Facebook Gruppen gepostet das sie neu in Perth ist, Von Friederike wusste ich natürlich den Namen des neuen Au Pairs und als ich dann las, dass Saskia in Applecross wohnt war mir auch klar, dass sie das nachfolge Au Pair ist, Nichtsdestotrotz habe ich Saskia angeschrieben! Ich dachte mir: Jeder Mensch ist in seiner Art individuell! Also wollte ich sie kennen lernen, egal wie komisch es ist dass ich das vorherige Au Pair kannte! Und siehe da: Alles richtig gemacht!
Anfang Dezember sollte es von unserer Organisation aus ein Weihnachtsbarbeque geben. Saskia hatte zu der Zeit Kontakt zu Melanie und wir wollten uns drei dann in South Perth beim Treffen kennenlernen. Dadurch, dass die öffentlichen Verkehrsmittel von meinem zuhause nach South Perth so doof fahren hatte, ich nach dem Auto gefragt. Geplant war Saskia abzuholen. Nachdem wir aber zu wenig Teilnehmer für das Treffen waren schlug ich vor auch Melanie abzuholen. Ich kannte Melanie überhaupt nicht, nur ihren Namen von Saskia. Nichtsdestotrotz bin ich losgefahren mit der Adresse im Navi und wartete auf ein Mädchen, dass ich noch nie gesehen, geschrieben oder gesprochen hatte. Es verlief aber alles super. Das fremde Mädchen habe ich einfach mitgenommen und wir sind weiter zu Saskia. Wir sind dann zu dritt nach South Perth und haben den ganzen Tag geredet. Und das war der Beginn einer unvergesslichen Freundschaft.
In der darauffolgenden Woche haben wir uns bei Melanie getroffen. Am 18. Dezember sind wir zu Melanie und haben zusammen gekocht. Es gab was typisch Schweizerisches zu essen (Sorry Mel, habe schon wieder vergessen wie das Gericht hieß) und als Nachtisch gab es was typisch Australisches. Der Nachtisch heißt Pavlova und ist mit das komischste was ich je gegessen habe. Pavlova besteht eigentlich nur aus Eischnee, welches gebacken wurde und man kann es wahlweise mit Früchten oder Mintschokolade servieren. Kelly sagte mir, dass die traditionelle Weise mit Mintschokolade sei.
An dem Abend haben wir bis spät in die Nacht gequatscht. Außerdem haben wir abgemacht am 24.12 an Strand zu fahren. In Australien wird Weihnachten erst am 25. gefeiert und daher wollten wir an dem Europäischen Feiertag zusammen sein.
Auch hier in Perth haben meine Familie, Gesa und Mareike an mich gedacht. Es gab Briefe von meiner Familie und das mit Abstand gedankenvollste Weihnachtsgeschenk von Gesa und Mareike.
Gegen Mittag bin ich dann los und habe Saskia und Melanie abgeholt. Von Melanie gab es auch ein Weihnachtsgeschenk - selbstgebackene Kekse.. Yummie! Wir sind an den Scarborough Beach gefahren und haben die typischen Touristenbilder mit der Weihnachtsmütze geschossen. Es war sehr warm an dem Tag, aber auch sehr windig. Der Wind war so stark, dass er den Sand aufwühlte und dieser schmerzvoll gegen unsere Beine flog. Nach ein paar Stunden sind wir dann wieder nach South Perth und haben den Tag ausklingen lassen.
Am Abend bin ich dann mit Kelly in die Kirche. Es war mal was anderes für mich und es war auch sehr interessant. Das einzig negative war nur, dass es so heiß wurde in der Kirche. Ich dachte echt teilweise, dass ich vom Stuhl kippe. Ich blieb ein Glück verschont, andere aber erlitten genau das, wovor ich Angst hatte. Sie kippten wegen der Hitze um. Nach einer Abkühlung ging es aber allen wieder gut.
Egal wie viel ich an diesem Tag mir vorgenommen hatte, die Heimweh überkam mich trotzdem. Schon komisch, dass es an einem Fest passierte, das ich gar nicht feier.
Am 25. gab es dann die Geschenkübergabe und das traditionelle Meeresfrüchte Frühstück. Am Abend sind wir an den Strand gefahren und es gab Barbeque. Der ganze Tag war ein Familientag und es war echt schön ein Teil davon zu sein.
Am 26. dem Boxingday hat mein Gastvater Geburtstag. An dem Tag sind wir an Strand gefahren und haben die Familie meines Gastvaters getroffen. Wir haben gepicknickt und spielten danach Beach Cricket. Leider gibt es kein Foto von mir wie ich spiele, aber ich war echt gut in dem Spiel. Das jahrelange Handballspielen hat sich hier auf jeden Fall ausbezahlt gemacht. Gegen Abend sind wir wieder nach Hause und es gab dann Geburtstagstorte. So schnell die Weihnachtszeit auch kam, so schnell war sie wieder um und es ging über zur Neujahresplanung.
Schon am Sonntag den 27. habe ich dann Saskia abgeholt. Anders als in Deutschland haben die Geschäfte hier auch Sonntags offen. Wir haben dann Alkohol gekauft (billig Malibu/Smirnoff/Bier) und sind zum Shopping Center gefahren. Und damit wir noch ein wenig Sonne tanken haben wir am Swan River gehalten und versucht unsere Selfieskills mit dem Selfiestick zu verbessern. Ich glaube wir müssen da auf jeden Fall nochmal üben!! Seht selbst:
Nun stand auch schon Neujahr vor der Tür. Ich konnte es kaum abwarten, denn wann würde ich Neujahr wieder am Strand feiern können? Ich musste von Montag bis einschließlich 31.12 Mittags arbeiten. Gegen 16 Uhr haben mich dann Melanie und Saskia abgeholt. Netterweise ist Melanie an dem Abend gefahren und unser erster Stop war der Strand. Eigentlich wollten wir baden gehen und uns sonnen. Letztendlich sind wir dann nur baden gegangen. Es war schon wieder so windig, dass man sich nicht Sonnen konnte. Der Sand ist einem in die Augen, Ohren und in den Mund geflogen. Also waren wir eigentlich nur baden und haben versucht Unterwasserbilder aufzunehmen. Das müssen wir aber auch nochmal üben! Nichtsdestotrotz war es supe! Wir hatten soooo viel Spaß! Als wir zurück zu unseren Handtüchern kamen, waren die bereits vom Sand bedeckt. Also entschieden wir uns zu duschen und uns fertig zu machen und dann zu einem anderen Strand fahren (mit Grünfläche) damit wir schon ein wenig essen konnten. Den Sonnenuntergang betrachtend haben wir dann wieder Fotos geschossen um den Moment festzuhalten. Gleich danach sind wir weiter nach South Perth. Von dort aus hat man den besten Blick auf die Skyline und wir haben unser Picknick aufgebaut. Dort haben wir dann Sophia und Sarina getroffen. Zu 5 aßen wir dann zu Abend und warteten bis Mitternacht. Saskia und ich waren die einzigen die Alkohol trinken wollten. Zu schade, dass der billig Malibu scheiße geschmeckt hat. Außerdem war es ja wieder so windig, Als die Sonne draußen war, war es nicht so schlimm. Als sie aber untergegangen ist, fing es an kalt zu werden. Den “guten” Smirnoff haben wir angefangen, doch irgendwann ist mir die Trinklaune vergangen, da ich damit beschäftigt war nicht zu erfrieren. Es war wirklich sehr sehr kalt. Um Mitternacht gab es dann endlich das langersehnte Feuerwerk! Auch wenn es zum Ende hin so kalt wurde, war der Tag alles in einem super! Ich bin perfekt ins neue Jahr gekommen mit wundervollen Leuten!
Am Samstag haben wir uns drei nochmal getroffen. Wir waren in der Stadt und haben ein wenig geshoppt. Eher uninteressant für euch, ich weiß. Am Ende sind wir im Park gelandet und wie schon gesagt üben wir unsere Selfieskills.
40 ℃ und es wird noch heißer ! 😏😁
German christmas light show in Perth - Friday twilight hawkers markets 😊✌🎄
💃👏😏❤
❤ Kaum etwas schöneres gelesen ❤
Lenny ❤
Nachmittags Routine :)
Ich kann mich echt glücklich schätzen ! Advents Kalender 2.0 !
Advent ist, wenn Kinderaugen wieder zu strahlen beginnen und wir uns anstecken lassen von der Vorfreude auf Weihnachten. - Danke Schwesterherz für den wunderbaren Adventskalender ❤
Victoria Park Summer Party 👏💃🎉
Turkish breakfast meets Aussie breakfast 😎🌞🐨
In 3 Tagen bin ich genau 6 Monate in Perth. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht! 101 Tage verbleiben bis ich anfangen kann zu reisen (21.02.2016), 102 Tage bis Sibel da ist (22.02.2016) und 176 Tage bis ich zu Hause bin (06.05.2016). Ob Sibel und ich so lange reisen ist noch unklar, da das alles eine Sache des Geldes ist! Unser Rückflug aber ist für den Zeitraum gebucht!
In Perth fängt nun so langsam der Sommer an! Es ist total verwirrend für mich das es immer wärmer statt kälter wird! Mit der Familie läuft es auch gut! Wir haben uns alle aneinander gewöhnt und haben ein gutes Verhältnis zueinander! Reggie kann echt ein Teufel sein, aber irgendwie mag ich den kleinen trotzdem! Wir haben insgesamt mehr gute Tage als schlechte und wenn es mir doch zuviel wird, dann fluche ich einfach auf Deutsch! :D
Ich weiß, das ist vielleicht nicht die richtige Methode aber...
...1: Ich soll nicht in die Erziehung der Eltern eingreifen. Deren Methode unterscheiden sich so manchmal von meinen! (Ein Nein bleibt kein Nein und wird meistens zu einem Ja) ...2: Keiner von meiner Gastfamilie versteht Deutsch und daher juckt es auch niemanden!! :D
Aber wie gesagt, es ist nicht der Regelfall dass ich Fluche! Passiert nur, wenn ich den kleinen alles in den Ar*** stecken muss! :D
Im Folgenden seht ihr nun paar Selfies von mir die euch neidisch machen sollen und natürlich meine Collage mit Reggie zusammen, die noch einmal deutlich macht das wir mehr gute als schlechte Zeiten haben!
Soviel zu den Daten&Fakten / Sommer&Gastfamilie. Jetzt zu den vergangenen Tagen/Wochen/Monaten!
Ich weiß ich bin eine schlechte Bloggerin und ich versuche das in nächster Zeit zu bessern! Daher bekommt ihr jetzt eine große Zusammenfassung von September an!!!
Fangen wir an am 19. September 2015 - Wave Rock!
Das war unser letzter Familienausflug! Kurz danach musste ich mich schon von der ersten Person verabschieden! Aber dazu später mehr! Der Wave Rock ist um die 3h von Perth entfernt und liegt Mitten im Outback. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt dorthin zu fahren, auch wenn es letztendlich nur ein Stein im Outback ist, das aussieht wie eine Welle :D! Ich möchte jetzt keinen falschen Eindruck erwecken - Ich fand es wundervoll dort!! Ein großen Teil einer “kleinen” Reise machen natürlich die Leute aus! Je besser die Leute, desto besser auch der Trip. Bessere Leute für den Tagestrip zum Wave Rock hätte es echt nicht geben können! Es war witzig, gruselig, emotional und spaßig. Natürlich war es unter anderem spaßig weil Friederike es geschafft hat Ihre Hose kaputt zu machen. Das habe ich euch extra rot eingekreist im Bild!! Es sieht einfach aus, ist aber wirklich sehr schwierig die Balance zu halten (Für Tamara, Friederike und mich auf jeden Fall -> Alex hat es ohne großen Mühen geschafft). Wir waren im Übrigen die VIP’s vom Wave Rock. Die ganzen Touris (Asiaten) wollten Bilder mit uns oder haben einfach welche von uns geschossen :D! (Warum auch immer -> Wir saßen nur auf’n STEIN! :D) Wir haben zwar witzige Sachen veranstaltet, welches ihr auf den nachfolgenden Bilder sehen werdet, aber natürlich haben wir darauf geachtet das niemand in der Nähe war! Ich schreibe euch von dem Tag als ob es gestern gewesen wäre und glaubt mir, jedesmal wenn ich die Bilder ansehe muss ich loslachen!
Natürlich muss nach einer schönen Geschichte etwas trauriges folgen!
26. September + 27. September das Abschiedswochenende für Tamara. Am Samstag haben Friederike, Tamara und ich den Tag miteinander verbracht. Wir waren in der City und sind zu Shoppingcenter gefahren. Gegen späten Nachmittag sind Tamara und ich dann zu mir, weil wir abends noch feiern gehen wollten. Wir haben uns fertig gemacht und sind in die City (wir trinken immer im Park vor, weil es assig wäre bei der Familie und zu teuer in einer Bar vorzutrinken). Natürlich haben wir was fancyges für Tamara vorbereitet! Wir wollten in die Karaokebar und haben drei weitere Freunde von Tamara eingeladen. Leider ist Tamara nicht dumm (Schade Tamara darauf hatte ich irgendwie gehofft! :D) und sie wusste natürlich, dass wir mit den ganzen Weinflaschen nicht in einem irischen Pub vortrinken können (Friederike und ich wollten Tamara wirklich weis machen, dass wir im irischen Pub unsere eigenen Getränke mitbringen können!). Verabredet waren wir um 20:30 Uhr. Zwei der drei Freunde hatten sich für später angemeldet, der dritte Freund (ich kann ruhig sagen das du damit gemeint bist Alex!:D) sollte um die Zeit da sein, sodass er schon im privatem Karaokezimmer auf uns wartet. In der Theorie super, in der Praxis eher weniger! Natürlich war Alex noch nicht da und nach geraumer Zeit des Wartens sind wir dann schon ins Zimmer. Zweifelsohne wusste Tamara schon bescheid, aber ich Wette wäre Alex pünktlich gewesen, wäre die Geschichte mit dem Vortinken im irischen Pub glaubhaft gewesen :D!
Am 27. September hat sich die Familie noch einmal wieder getroffen (Das letzte Mal in dieser Konstellation - und fragt mich nicht wer auf “Familie” gekommen ist. Ich gehe davon aus, dass es Friederikes Idee war! Aber es hat uns schon sehr miteinander verbunden!) Wir haben nicht viel gemacht. Wir saßen an diesem gemütlichen Sonntag im Park, haben ein Bierchen getrunken und haben Uno gespielt. Es war lappig aber irgendwie schön die “letzten Stunden” gemeinsam in Australien so zu verbringen! Denn noch an dem selben Tag ging es für Friederike, Kim und mich los nach Bali!
Abenteuer Bali vom 27. September bis 03. Oktober
Ich hätte nie Gedacht, dass Bali irgendwann auf meiner Reiseliste stehen würde. Indonesien war für mich immer so weit weg. Ich weiß noch wie cool ich es damals fand, dass Gesa auf Bali war um Laura zu besuchen. Ich war sehr neidisch auf Gesa! Und nun war auch ich dort. Hätte ich damals in Erdkunde besser aufgepasst hätte ich vielleicht schon vorher gewusste, dass Perth und Bali nicht so weit auseinander liegen! Glück für mich, dass ich meine Au Pair Zeit in Perth mache und nicht wo anders!
Friederike und ich sind am 27. September Abends geflogen. Unser Flug ging so um 20:00 Uhr. Kim ist schon eine Stunde vor uns geflogen (Wir hatten nicht zusammen gebucht). Auf Bali angekommen hat uns erst einmal die Hitze erschlagen! Es war nicht so schlimm wie bei der Zwischenlandung in Dubai aber man hat den Unterschied sofort gemerkt! Wir sind um 0:00 Uhr irgendwann angekommen und mussten dann 3h bis nach Amed fahren. Dort haben wir die ersten 2 Tage verbracht.
Am Montag den 28. September war unser Vermieter von Airbnb so frei und bat sich als Chauffeur an (Wir dürfen nicht vergessen das Bali ein Dritte Welt Land ist. Die Menschen versuchen wo sie nur können Geldzuverdienen und bieten sich daher für Chauffeurtätigkeiten an). Er hat uns coole Spots genannt die wir besichtigen können. Wir waren begeistert und euphorisch und haben keinen Moment an Kosten gedacht. Wir sind also los zum größten Tempel Bali’s. Der Tempel heißt Pura Besakih. Auf dem Weg dorthin sind wir Tee- und Kaffeeherstellern angehalten (keine Ahnung wie ich das sonst nennen sollte). Die Leute haben die Pflanzen selber angebaut, sodass wir eine kleine Führung durch deren Garten machen konnten. Pflanzen wie Zitronengras, Kakaopflanze und vieles mehr konnten wir dort bestaunen (Es war teilweise langweilig ja, aber dafür war es auch umsonst!). Danach gab es dann noch eine Verkostung ihrer selbst hergestellten Kaffee- und Teesorten (Nichts industrielles, alles per Handarbeit). Am Liebsten mochte ich den Vanillekaffe und den Zitronentee! Der nächste Stopp war dann bei einem Restaurant mit unglaublichen Blick in die Berge! Dort gab es zwar für Balinesische Verhältnisse eher teureres Essen, aber das hat uns im ersten Moment nicht so gestört. Interessant wurde es eher beim Tempel selber. Wie anfangs schon gesagt waren wir alle euphorisch und begeistert von diesem Land. Wir hatten Respekt vor den Menschen und waren stets nett und freundlich! Das als Vorinformation. Unser Airbnb Vermieter hatte uns vorher schon vorgewarnt, dass auf dem Weg zum Tempel sogenannte Tour-Guides angeworben werden. Die sind aber wohl nicht notwendig und wir sollen dankend ablehnen. Okay dachten wir. Sehr nett, dass er uns bescheid gibt. Am Fuß des Hügels angekommen durfte er nicht weiterfahren. Außerdem musst du mindestens deine Beine bedecken wenn du ein Tempel besichtigst, also brauchten wir noch einen Sarong. Unser ach so tollter Airbnb Vermieter hat uns dann zu einer Dame gebracht, die uns diese Tücher für 750.000Rp (Umgerechnet 75 AUD) verkaufen oder für 300.000Rp (Umgerechnet 30AUD) ausleihen wollte. Wir hatten keine Ahnung vom Preis-Leistungsverhältnis und haben angenommen dass unser gute Airbnb Vermieter und schon nicht abziehen lassen würde. PUSTEKUCHEN! Wir haben diese Sch*** Tücher für 300.000Rp ausgeliehen und am nächsten Stand gab es die schon für 50.000Rp (5 AUD!!!). Zu unserem Glück mussten wir dann einen sogenannten Tour-Guide kaufen! Egal wie freundlich und nett wir abgelehnt, die Balinesen wurden wir nicht los. Sie wurden teilweise schon aggressiv und wollten uns nicht zum Tempel lassen. Im nachhinein haben uns viele Balinesen gesagt, dass in Amed die Leute schon aggressiver sein können. Ich denke, hätten wir vorher gewusst inwieweit die Menschen auf Bali die Touristen beeinflussen, dann hätten wir nicht solch einen Reinfall gehabt!
Am 29. September sind wir dann gleich nach dem Frühstück weiter nach Ubud. Endlich Abwechslung dachten wir! Wir waren alle drei Hoch motiviert und wollten schon am Dienstag den 29. September in den Monkey Forest. Wir hatten leider eine Unterkunft fernab vom Zentrum und ebenfalls auch keine Indonesische Simkarte um uns ein Taxi zu rufen. Uns waren leider die Hände gebunden! Friederike und ich benutzten ganz oft “Uber” in Australien, daher dachte ich mir - Probier’s mal hier auf Bali -. Anfangs auch ohne Erfolg, aber wir hatten Hunger und wollten endlich aus der Unterkunft, daher ging ich wieder und wieder in die App bis wir letztendlich Glück hatten und wir einen “Uber” gefunden haben! Ich weiß es heißt Glück im Unglück aber diesmal war es andersrum - Unglück im Glück. Friederike, Kim und ich waren so glücklich dass wir nun einen Fahrer hatten, der uns wenigstens zum Restaurant bringt und wir endlich einen Happen zu essen bekommen. Ich habe ihm sogar die Adresse des Restaurants gegeben und dieser Ar*** hat uns erstmal ganz wo anders raus gelassen als wir ursprünglich hin wollten. Glücklicherweise hatte ich den Flyer des Restaurants mit, der uns in der Unterkunft bereitgestellt wurde. Damit sind wir dann rumgelaufen und haben wirklich fast jeden gefragt ob er weiß wo das Restaurant ist. Wir sind mehr als eine halbe Stunde in der brennenden Hitze gelaufen bis wir das Restaurant gefunden hatten. Danke! Nach diesem Reinfall waren wir wirklich alle so demotiviert und erschöpft, dass wir am Dienstag außer Essen gehen nichts weiter gemacht haben. Wir hatten schon wieder Glück, denn unsere Vermieterin hat eine Freundin, die in der Nähe der Bungalows wohnt, wo wir untergebracht waren. Am frühen Abend kamen wir mit ihr ins Gespräch und sie hat uns einen Fahrer für den nächsten Tag organisiert.
Am 30. September wurden wir dann von dem Fahrer wie besprochen abgeholt. Er hat uns erst zum Supermarkt gefahren und dann direkt zum Monkey Forest. Das war ein Erlebnis mit den Affen! Es war echt cool zu sehen, aber ich hatten ziemlichen Respekt vor diesen Tieren. Ein Glück ist keinem von uns was passiert. Vom Monkey Forest konnten wir zu Fuß zum Zentrum Ubud’s laufen. Wir sind an einigen Ständen stehen geblieben und haben unser Abendessen beim Supermarkt gekauft (Spaghetti mit Tomatensauce). Wir mussten sowieso zeitnah zurück sein, weil wir noch zum Jungle Fish wollten. Aber wie kommen wir dahin? Wir haben uns fertig gemacht und sind die Straße runter gelaufen zum “4 Season Resort”. Wir dachten ein Hotel mit dieser Auszeichnung wird wohl in der Lage sein uns ein Taxi zu bestellen. Zu unserem Glück hat uns aber der Pförtner einen privaten Taxifahrer organisiert, der uns dann zum Restaurant gefahren hat. Das Jungle Fish ist ein Restaurant mit Infinity Pool. Wir haben nichts weiter gemacht als uns günstige Cocktails kaufen und im Pool schwimmen (Besser kann man den Abend nicht ausklingen lassen). Der nette privat Mann hat uns dann auch wieder abgeholt.
Am 01.Oktober sind wir früh morgens los nach Padangbai. Von dort aus ging unsere Fähre, die wir für läppische 600.000Rp (60 AUD) hin und zurück bekommen haben, nach Gili Travangan. Zur Unterkunft wurden wir mit einem sogenannten “Pferdtaxi” gebracht (Auf den Gili Inseln gibt es keine Autos!). Kaum im Hotel angekommen wurden wir gefragt was wir denn so vor haben. Naja, sagen wir es so: Wir hatten einen Plan was wir machen wollten aber gekümmert haben wir uns nicht :D. Wir wollten schnorcheln und konnten in der letzten Sekunde noch dazugebucht werden (Das Boot wäre um 15 Uhr abgefahren und um ca. 14:50 Uhr haben wir gebucht). Ehrlich, der Weg zum Boot war das Highlight des Urlaubs schlechthin.
Leider gibt es weder eine Videoaufnahme noch irgendwelche Bilder. Es existiert lediglich die Erinnerung daran.
Wir haben uns so schnell umgezogen und beeilt, damit wir noch auf das Boot kommen. Um keine Zeit zu verlieren verzichtete Friederike auf ihre Sandalen. Dumm nur, dass die Wege bis zum Boot so heiß von der Sonne waren, dass Friederike nicht länger als 1sek. darauf gehen konnte. WIRKLICH HEIß!. Ihr hättet sie sehen müssen wie sie mit den Füßen vorweg und den Oberkörper nach hinten gelehnt durch die Straßen gelaufen ist. Wenn ich wieder zu Hause bin kann ich euch das gerne Nachmachen! :D Das schnorcheln war super! Unsere Bootstour ging von Gili Travangan zu Gili Meno und letztendlich zu Gili Air. Als wir zurück waren haben wir uns Fahrräder geliehen und sind dann zu einer der berühmten Schaukeln von Gili Travangan gefahren um Bilder zu machen und den Sonnenuntergang zu betrachten! Danach sind wir zurück zum Hauptplatz von der Insel um zu Abend zu essen. Das Problem war, dass wir alle Bargeld brauchten! Natürlich hatten wir wieder solches Glück, dass alle ATM’s ausgefallen sind - WIRKLICH ALLE! Ich hatte noch Euros bei mir und habe sie dann glücklicherweise in der Wechselstube umtauschen können.
Am 02. Oktober ging es für uns schon wieder zurück nach Bali. Wir haben über 2,5h auf unsere Fähre gewartet! In Padangbai angekommen wurden wir auch schon abgeholt und nach Kuta gebracht. Dort angekommen sind wir erstmal zum ATM und dann zum Bedbunkers Hostel. Das Hostel war ziemlich Zentral und diente lediglich als Ablageplatz für unsere Sachen und zum Duschen. Nachdem wir uns Eingecheckt haben sind wir auch sofort weiter. Wir waren bei den Kuta Markets und haben geshoppt bis zum geht nicht mehr (Naja viel eher Kim und ich :D). Ich bin echt froh, dass ich gelernt habe ich der Türkei zu handeln. Ich habe einfach mal 3 Taschen für 50.000Rp gekauft (5 AUD). Das hat mir sehr viel Spaß bereitet! Außerdem liebe ich es Souvenirs zu kaufen und das zum ersten Mal wieder richtig günstig! Nachdem wir alle Stände abgeklappert haben waren wir auf dem Weg zurück ins Hostel. Es ging wirklich alles so schnell. Kim wollte nur ganz kurz nachfragen wie teuer das Tattoo wäre, was sie sich stechen lassen möchte. Kurze Zeit später saßen Kim und ich im Tattoostudio und haben uns tätowieren lassen! Spontaner ging es wirklich nicht (Gut, dass wir beide unsere Motive schon wussten!). Nachdem tätowieren sind wir gleich weiter zum All-You-Can-Drink-And-Eat Club (Wir hatten keine Zeit mehr um unsere Shoppingtüten zum Hostel zu bringen und uns schick zu machen). Nach ein paar Komplikationen sind wir dann für stolze 100.000Rp in den Club und hatten sage und schreibe 10min für Getränke und Essen. Ihr merkt selber, dass es so gut wie Unmöglich ist! Also Kim und Friederike haben noch gegessen und dann sind wir auch zurück zum Hostel (Sorry Friederike für diesen Reinfall und danke für deine Geduld mit dem fetten Balinesen vor dem Tattoostudio!). Zurück im Hostel haben wir nur geduscht, unsere Sachen gepackt und die Zeit abgewartet bis wir zum Flughafen konnten, denn unser Flug ging um 02:30 Uhr. Um ca. 07:00 Uhr sind wir dann durch alle Kontrollen zurück in Perth gewesen.
Es war ein so toller Urlaub und ich empfehle trotz so mancher doofen Situationen jedem einen Trip nach Bali! Die Menschen in Amed sollen aggressiv sein (was wir selber herausgefunden haben), aber im Allgemeinen sind auch Balinesen hilfsbereite und freundliche Menschen! Selten habe ich so schönes Wasser gesehen und eine faszinierende Kultur! Natürlich ist Australien auch schön, aber Bali ist nochmal ganz anders auf seine eigene Art und Weise!
Am nächsten Samstag den 10. Oktober sind Friederike und ich auf das Oktoberfest hier in Perth gegangen. Wir hatten uns die Tickets schon vor Monaten gekauft. An dem Samstag wurde es aber richtig schön heiß! Es war sowas von Strandwetter und in dem Kostüm war es doppelt so heiß :D! Natürlich bin ich letztendlich noch hingegangen. Wäre sonst auch so die Geldverschwendung gewesen!! Es war echt ein sehr komisches Oktoberfest. Es gab ein Bierzelt wo die ganze Zeit so richtig komische Musik lief! Wir hatten ein Maß Freibier - Pustekuchen, waren nur 0,5l. In Verbindung mit der Hitze könnt ihr euch ja vorstellen was für eine gute Laune ich gehabt haben muss! Je später, desto kühler wurde es und desto betrunkener wurde ich! :D Alles in einem war das Oktoberfest echt witzig, aber man hätte da nicht hingehen brauchen!
Ab dem Oktoberfest wurde es bisschen ruhiger wieder. Ich habe viel mit Friederike gemacht hatte dann vom 29.10 - 01.11 Sturmfrei. Ich musste nur den Hund füttern und mit ihm Gassi gehen. Dieses verlängerte Wochenende war mein faulstes Wochenende was ich bisher hatte! Ich habe mir 8 Filme von der Bibliothek ausgeliehen und habe zwei schon am Donnerstag geschaut. Darunter ein Film mit Friederike zusammen. Am Freitag den 30.10 hatte ich dann Chiara und Friederike Abends zu besuch. Wir haben zusammen zu Abend gegessen (Es gab Tacco’s!) und saßen bis 01:00 Uhr bei mir und haben Shithead gespielt. Das hat mich aber nicht aufgehalten auch an dem Tag 2 Filme zu schauen. Am Samstag habe ich ein neues Au Pair kennengelernt und auch am Samstag habe ich 2 Filme geschaut. Und ich denke ihr könnt euch vorstellen wann ich die restlichen zwei Filme gesehen habe! Genau, am Sonntag bevor meine Gastfamilie zurück gekommen ist! So ein Lotterleben war echt genial!
Am 30. Oktober sind Friederike und ich Abends nach Fremantle gefahren. Einige Au Pairs wollten sich dort zum Abendessen treffen. Wir dachten uns beide, dass es eine super Chance ist neue Au Pairs kennenzulernen aus verschiedenen Nationen (Der Post ging darum neue Nationalitäten kennenzulernen). Wir waren insgesamt 11 Mädels aus Deutschland, Schweden, England, Holland, Finnland, Dänemark, Schottland und Island. Von diesen 11 Mädels kannten sich locker alle Skandinavier untereinander. Eigentlich war es echt sehr nett, aber Friederike und ich haben uns mehr als unwillkommen gefühlt. Eine der Schwedinnen hat einen Satz fallen lassen wie “Hey woher kommst du? Doch nicht aus Deutschland oder?” andere sagten “Oh wieder Deutsche? Die sind ja überall”. Also noch Unwillkommener konnte man sich echt nicht fühlen oder? Aber das sind dann einfach unreife, von sich selbst überzeugte Personen. Leben und leben lassen würde ich mal sagen. Ich verstehe nur nicht wieso sie dann posten, dass andere Nationalitäten kennenlernen wollen? Dann sollen sie gleich reinschreiben “Except Germans!”. So welche Leute findet man hier wie Sand am mehr und ich verstehe nicht woher das kommt? Selbst Deutsche sind es Leid in Australien Deutsche kennenzulernen?! Ich kann auch total nachvollziehen warum. Man kommt hier her um Australier kennenzulernen und nicht die eigenen Landsmänner. Aber mal im ernst...
Jeder Mensch ist anders und hat seine eigene Geschichte? Jeder Mensch ist auf seine eigene Art und Weise interessant oder nicht? Und was können bitte Deutsche dafür das sie Deutsch sind?
Ich finde man sollte immer offen für alles sein und jedem die Chance geben sich zu bewähren! Ich habe dennoch für mich entschieden, sollte ich so eine Aktion je wieder mitmachen oder beim Reisen mit Sibel, dann werde ich sagen das ich aus der Türkei komme. So bleibe ich für die Menschen interessant, verbessere mein englisch dadurch das ich nicht deutsch mit Deutschen rede und kann den Deutschen zuhören wenn sie anfangen zu lästern! Beste Idee überhaupt oder??
Echt. Manchmal enttäuscht mich die Menschheit. Nur weil Hans aus München in Australien war hab noch lange nicht ich Australien gesehen. Also ist es wohl mein gutes Recht als Deutsche nach Australien zu kommen um selbst meine Erlebnisse zu machen.
Zu Guter letzt stelle ich noch ein paar Bilder hoch von den Orten die ich mit meiner Gastfamilie zusammen gesehen habe, Momente die ich mit Friederike geteilt habe und meine Backkünste in Australien.
Meistens war ich mit meiner Gastfamilie am Wasser und meistens war es in meiner Arbeitszeit ;D! Besseres Arbeiten gibt es echt nicht! Kelly ist bemüht mir ihre geheimen Lieblingsplätze zu zeigen. Unter anderem hat sie mir für australische Verhältnisse ein altes Haus gezeigt, welches heutzutage als “Museum” dient. Ganz oft fahren wir aber ans Wasser, wo nicht so viele Menschen hingehen und das macht es wiederum besonders.
Friederike ist mein Best-Buddy in Oz und daher muss ich euch immer mit Bildern auf dem laufenden halten. Ich denke ohne Friederike wäre ich nicht so oft feiern gegangen! Und Ohne Friederike hätte ich keinen Parkchiller gehabt!
Manchmal kann ich das australische Essen nicht mehr sehen. Daher koche ich hier öfter als in Deutschland. Das gute deutsche und türkische Essen von Mama fehlt mir sehr (auch wenn es öfter zugedeckte Katze gab als richtiges Essen! hahhahaha!) Ich empfehle euch keinen Schokoladenpudding mehr zu kaufen und ihn letztendlich selber zu machen. Selten so ein leckeren selbstgemachten Schokoladenpudding gegessen.! Das Rezept stelle ich euch hier rein. Die anderen Gerichte sind eher zum Bestaunen da :D.