Dieser Blog distanziert sich trotz offensichtlicher NamensĂ€hnlichkeit ausdrĂŒcklich von der Person und Persona Maximilian Krah und jeglichem menschenfeindlichen Gedankengut. (Details in den Anmerkungen)

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@demonkraah
Dieser Blog distanziert sich trotz offensichtlicher NamensĂ€hnlichkeit ausdrĂŒcklich von der Person und Persona Maximilian Krah und jeglichem menschenfeindlichen Gedankengut. (Details in den Anmerkungen)
Wo wir nicht sind,
dort ist das Licht.
Oh, Zahn der Zeit
zerfrissmeinnicht.
Ich bin lĂ€ngst ein Android, doch mein KostĂŒm ist noch aus Fleisch.
Es wird uns verschlingen, doch ist so zÀrtlich, bevor es hungrig wird.
Gott ist die gesellschaftlich akzeptierteste Verschwörungstheorie.
Er, der unsere MĂŒtter und VĂ€ter fraĂ, als wir sie am meisten liebten; er, der uns ein widersprĂŒchliches Paradies versprach, in dem man körperlich nicht fĂŒhlte und geistig nicht empfand; er, der war, ohne zu sein.
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Moral ist die Aufopferungsbereitschaft, den Wolf zu fĂŒttern, der dich eines Tages töten wird.
Gelegentlich ist man der festen Ăberzeugung, dass man vom auĂenstehenden Beobachter auf dieselbe Weise flimmernd wahrgenommen werden muss, wie an heiĂen Tagen die Luft ĂŒber dem Asphalt flimmert.
Im Wortgefecht bist du nie der SchieĂende oder der Erschossene, du bist immer das Projektil.
Der Glaube an alles frisst die Seele, der Glaube an nichts den Verstand.
Man fÀllt auf denselben Schwindel in immer neuer Gewandung herein, als sei es eine Unmöglichkeit, zu begreifen, dass es auf komplexe Fragen keine einfachen Antworten gibt.
Es kann dem schlichten GemĂŒt nichts tragischeres als Bewunderung widerfahren.
Man fĂŒrchtete den Lindwurm, wie man spĂ€ter den Teufel fĂŒrchtete und noch spĂ€ter den BinĂ€rcode, man fĂŒrchtete ihn, weil er allem Weltlichen ein ĂŒbermĂ€chtiger, aber greifbarer Gegenspieler war. Man wagte es, ihn zu fĂŒrchten, weil man die Furcht vor ihm verstand.
Einem Menschen zu begegnen, der weder Lindwurm, noch Teufel, noch BinĂ€rcode fĂŒrchtet, heiĂt, einem LĂŒgner zu begegnen.
Es wĂŒrde uns wahnsinnig machen, ins Getriebe der Welt zu blicken und darin nichts als nackte Mechanik zu finden. Es braucht das Organische, das die Apokalypse in ZĂ€rtlichkeit bettet.
Die Furcht fraà das Wort, seither spricht und schweigt der Mensch in DrohgebÀrden.
Wo Schönheit nicht von ihrem Schöpfer getrennt empfunden werden kann, ist sie keine Kunst, sondern Barbarei.
Es genĂŒgt nicht, dem Wort das Schöne zu entlocken, man muss ihm das Entlarvende abringen.