Das Manifest der Candaulisten
Der Candaulist präsentiert seine Ehefrau real, in Live-Streams, auf Fotos oder mittels anderer Medien. Vor allem das Internet bietet unzählige Möglichkeiten für Candaulisten.
Der Candaulist stellt seine Frau zur Schau und geilt sich daran auf - mit oder ohne ihr Wissen.
Candaulismus ist ein Fetisch mit starkem Drang und Steigerungswillen.
Ein Candaulist und ein Cuckold sind nicht das gleiche.
Die eigene Ehefrau erotisch zu zeigen ist geil; sie halbnackt zu zeigen ist geiler als erotisch; sie komplett nackt zu zeigen ist geiler als halbnackt; sie detailliert zu zeigen (hochauflösend, Großaufnahmen, Schamlippen, gespreizt, eindeutig,...) ist geiler als "nur" nackt; sie nackt, detailliert, mit Gesicht zu zeigen ist der Gipfel.
Die eigene Ehefrau anonym zu zeigen ist geil, sie jedoch Männern aus dem privaten Umfeld zu präsentieren (Nachbarn, Freunde, Kollegen,...) ist wesentlich geiler.
Ist ein Foto der eigenen Ehefrau ins öffentliche Netz hoch geladene, gibt es kein Zurück mehr. Es wird hunderte, wenn nicht tausende Male heruntergeladen, auf fremden Rechner gespeichert, als Wichsvorlage benutzt, getauscht, geteilt und anderswo gepostet. Der Candaulist kennt dieses Risiko und es gibt ihm den extra Kick.
Der Candaulist genießt vor allem den Augenblick der Enthüllung, der Entblößung seiner Frau, den Augenblick der Veröffentlichung, des Tabubruches. Gleichwohl liebt er die dann folgenden Reaktionen der Betrachter, egal ob das gierige Augen oder eindeutige Kommentare sind. Ein wichsender Voyeure ist ihm natürlich das beste Kompliment.
Der Candaulist verfolgt und realisiert seine Fantasien.
Ein Candaulist unterstützt andere Candaulisten in ihrem Tun.
DerCandaulist: Ich hoffe, ich habe nichts Wichtiges vergessen.?