-Welcher Zwek hat ein Visueller Effekt? Visuelle Effekte werden eingesetzt, um Filmmaterial aufzubessern oder um bestimmte Effekte zu erzielen, die mit einer unbearbeiteten Filmaufnahme nicht oder nur sehr umständlich zu erreichen wären. VFX im Film müssen real wirken, um dem Zuschauer die Illusion der Handlung glaubhaft zu machen. Am Computer erstellte Visuelle Effekte werden unterschieden in Visible VFX (deutsch: sichtbare VFX) und Invisible VFX (deutsch: unsichtbare VFX). Invisible VFX sind Effekte, die man im fertiggestellten Film nicht mehr wahrnimmt. So zum Beispiel das Frame-by-Frame-Übermalen eines beim Dreh übersehenen Kabels oder eines Schildes oder das Ersetzen von Greenscreens. Als Visible VFX gelten Effekte, die auffällig sind, so zum Beispiel sich transformierende Roboter im Film Transformers. Seit 1964 wird für Visible VFX der zuvor für Spezialeffekte vergebene Oscar in der Kategorie Beste visuelle Effekte vergeben. Vor allem Invisible VFX werden häufig zur Kostenersparnis eingesetzt. Visuelle Effekte können zwar beträchtliche Summen kosten, was sich aber meist rentiert, da das Bauen eines Filmsets zum Beispiel einer kompletten mittelalterlichen Stadt noch teurer werden würde. Die gleiche Stadt kann für einen Bruchteil der Kosten digital mit Hilfe von VFX am Computer „gebaut“ werden. Es werden oft mehrere Ebenen kombiniert wie zum Beispiel die Darsteller in einem teilweise gebauten Set und digital ergänzte Teilen. Vor allem in Historienfilmen, Science-Fiction-Filmen, Katastrophenfilmen und Fantasyfilmen werden VFX eingesetzt. -Welche Technik wird in dem VFX angewendet? Bevor Computer für visuelle Effekte genutzt wurden, erzeugte man sie meistens durch optische Prozesse, z. B. Rückprojektion, Doppelbelichtung oder das Durchbelichten von mehreren aufeinandergelegten Film- und Maskenlayern. Heute ist an VFX oft 3D-Grafiksoftware beteiligt, deren Handhabung eine große Erfahrung benötigt. Bekannte 3D-Grafikprogramme sind z. B. Autodesk Maya, 3ds Max, Autodesk Softimage, Lightwave 3D, Cinema 4D, Sidefx Houdini, Realsoft 3D und das kostenfreie Blender. DC TEAM