todays bird

bliss lane
One Nice Bug Per Day
Sade Olutola
let's talk about Bridgerton tea, my ask is open
hello vonnie

titsay
TMBGareOK. The Official They Might Be Giants tumblr

No title available
Game of Thrones Daily

Jar Jar Binks Fan Club
official daine visual archive

if i look back, i am lost
taylor price

Game Changer & Make Some Noise
🩵 avery cochrane 🩵
Keni
🪼
No title available

No title available

seen from Russia
seen from Singapore

seen from United States
seen from Türkiye

seen from Japan
seen from United States
seen from Germany
seen from Ecuador
seen from Türkiye

seen from United Kingdom

seen from Brazil
seen from United States
seen from United States

seen from Germany

seen from United States
seen from Belgium
seen from United Kingdom

seen from United Kingdom
seen from United States

seen from United Kingdom
@devotedlyhopefulchild-blog
Sloboda narodu!
“Rassismus fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.”
Hihihi!
(Kommentare zu den Rechtschreibfehlern werden ignoriert. Antifaschistische Schriftstücke werden hier nicht korrigiert. Aus Gründen.)
#HoGeSatzbau http://ift.tt/1FZc6C2
So true
Was ist bitte die Definition von “Flüchtling”???
Nun, es ist noch immer der 13.02.2014 und ich kämpfe mich mit meinem Baby und dem ganzen Gepäck durch menschenleere Strassen Stuttgart's. Irgendwann sehe ich, dass bei einer, nicht wirklich einladend wirkenden Kneipe, die Tür offen steht und die Kellnerin gerade, den Boden fegt. Endlich beim Eingang ankommend, frage ich sie, ob sie schon geöffnet hat. In ihrem Gesicht konnte man förmlich das Mitleid, welches sie gerade mir gegenüber empfand, ablesen, als sie bejate, und uns einlud, hereinzukommen. Mit den ganzen Sachen, die ich mithatte, besetzte ich einen riesengroßen Tisch und fragte als erstes nach einer Toilette (nach einem Wickelraum zu fragen, wäre mir im Traum nicht eingefallen, in so einer heruntergekommenen Wirtschaft), gab der Kellnerin aber zu verstehen, dass ich vorhatte etwas zu bestellen und nicht nur die Toilette benutzen wollte... Nachdem ich es irgendwie geschafft habe, meinem Baby, in dem viel zu engen Klo, die Windel zu wechseln, gingen wir wieder die Stufen hoch, die in die kleine Kneipe führten. Als die Kellnerin gehört hat, dass ich mit meiner Tochter eine der yugoslawischen Sprachen sprach, vertraute sie mir an, dass sie aus Croatien stamme und seit einigen Jahren da arbeite. Ich bestellte einen Kaffee für mich und eine Bockwurst mit Brötchen (etwas Besseres gab es da nicht) für meine Kleine. Nachdem die Kälte unsere Knochen verlassen hatte, fragte ich nach dem Weg zum Hauptbahnhof da wir ja noch immer nach Karlsruhe mussten. Die Kellnerin hatte mich vorher gründlich über meine Pläne ausgefragt und hat mir dann den kürzesten Weg zum Hauptbahnhof erklärt. Zuerst mussten wir zur Strassenbahn gelangen, was sich als sehr schwierig erwies. Vor allem die Rolltreppen machten es mir zu schaffen, mit Baby in den Armen und drei Taschen. Wir fuhren an sieben Haltestellen vorbei, um endlich am Hauptbahnhof zu gelangen. Oje, der Bahnhof erwies sich als echter Spiessrutenlauf. All die langen Gänge, Gleise und wieder unzählige Rolltreppen. Gott sei Dank, sahen zwei Polizisten, wie ich den Weg zum richtigen Gleis zu meistern versuchte und kamen zu Hilfe. Die Zugfahrt war richtig angenehm und warm. Draußen schneite es und die feuchten Schneeflocken verwandelten sich in Wasser sobald sie den Boden berührten. Der Taxifahrer, mit dem wir zur Erst-Aufnahme-Einrichtung in Karlsruhe fuhren, haute mich natürlich übers Ohr obwohl ich darauf bestanden hatte, dass er den Taximeter einschaltet. Das sei nicht üblich hier, bei so kurzen Fahrten, erklärte er mir. Ich wusste es natürlich besser, war aber zu müde um mit ihm zu diskutieren. Ein Gespräch mit ihm zu führen erwies sich auch als äusserst schwierig, da er der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig war. Wir hatten Glück, dass wir in der Asylbewerber Erst-Aufnahme-Einrichtung zu der Zeit ankamen, wo nicht sehr viele andere Leute zugereist waren und so mussten wir auch nicht lange bei der Pforte warten. In der Zwischenzeit hatte es angefangen zu regnen und wir waren ganz durchnässt. Vor uns an der Reihe waren ein paar Albaner, die mir erklärten, dass ich auf keinen Fall unsere Pässe abgeben solle. Wenn ich das täte, sei ich geliefert, denn dann würden sie mich sofort abschieben. Meine Tochter schrie wie am Spiess und ich fühlte ihr Herz so stark gegen die kleine Brust hämmern. Sie hatte Angst! Sie war noch nie zuvor in so einem Menschengedränge gewesen und ausserdem war ihr viel zu kalt, da wir draussen warten mussten. Als ich an die Reihe kam, mich beim Pförtner zu melden, sagte der zu mir: " Na, wo haben Sie das da aufgegabelt? ( Mit "das da" war meine Tochter gemeint. Ihr Vater ist Afro-Amerikaner und somit ist sie eher dunkelhäutig. ) Sie können rein, nachdem Sie das da, da draußen lassen!" Ich sagte ihm, dass das da meine verängstigte Tochter sei und übergab ihm unsere Reisepässe. Ich dachte mir, ich bin hierher gekommen, weil ich vor etwas flüchten musste und ich will es auf ehrliche Art und Weise durchziehen. Ich dachte mir, dass mich Lügen nicht sehr weit bringen würden. Die Kommentare der anderen Wartenden, wie dämlich ich sei usw., überhörte ich einfach... Genauso wie den Kommentar des rassistischen Pförtners, der völlig fehl am Platz war, dass wir keine Flüchtlinge seien, weil wir ja Reisepässe besitzen... Was ist dann bitte ein Mensch, der sein ganzes Dasein hinter sich lässt weil er vor etwas flüchtet, das sein Leben bedroht??? Ist er kein Flüchtling??? Ich war des Diskutierens müde und wollte nur in ein Gebäude reingelassen werden, wo ich meine Tochter beruhigen, Kleidung wechseln und füttern konnte und endlich erbarmte sich der Pförtner und übergab mir einen Zettel, auf dem stand, dass wir am nächsten Morgen, Punkt 07:00 Uhr be dem und dem Gebäude erscheinen sollten. Danach schickte er einen Mann zu uns, dem wir folgen sollten. Es ging in den dritten Stock und ich musste mein Gepäck vor dem Eingang stehen lassen, weil ich nicht alles tragen konnte. Meine Tochter weinte noch immer verängstigt. Wir bekamen eine Pferdedecke und Bettwäsche für eine Person. Danach wurden wir in ein Zimmer gebracht, das nicht mal 20 m² groß war aber in dem sich vier Eisen-Stockbetten befanden. Es war keine Menschenseele darin und so wirkten die Eisen Betten wie riesige Monstergestelle. Meine Kleine bekam noch mehr Angst und klammerte sich fester an mich und ich dachte mir, ihr Herz würde ihre Brust sprengen. Auf mich wartete aber noch immer unser Gepäck, das raufgeholt werden musste. Da sie nicht allein im Zimmer bleiben wollte, musste ich meine Tochter wieder drei Stockwerke runter tragen um dann mit der größten Tasche wieder rauf zu gehen. Ich stellte die Tasche neben unser Bett und kehrte zurück um die anderen zwei hoch zu bringen. Als ich wieder oben war, sah ich einen 13-14-jährigen Jungen aus unserem Zimmer rauskommen. Ich wusste nicht, wie die Dinge da abliefen und was er da zu suchen hatte... Bald stellte ich jedoch fest, was er getan hatte. Er hatte meine Tasche geöffnet und mich um Sachen im Wert von 200 € erleichtert. Den Rest des Tages verbrachte ich damit, meine Kleine zu beruhigen und die Tatsache, dass noch vier Frauen mit drei Kindern und eine hochschwangere Frau, die Nacht mit uns in dem kleinen Zimmer verbringen sollten, half mir überhaupt nicht dabei. Endlich war gegen 03:00 Uhr morgens Ruhe eingekehrt und ich konnte mein Baby umarmen und meinen Gedanken freien Lauf lassen,
Der erste Tag in Deutschland
Es ist schon über ein Jahr vergangen, seit ich mit meiner, damals 18 Monate alten Tochter, Zuflucht in Deutschland gesucht habe und unser Leben hat sich sehr verändert, seitdem wir am 13.02.2014 in Stuttgart angekommen sind, nur um zu erfahren, dass es dort keine Erst-Aufnahme-Einrichtung ( ja, es heisst wirklich so ) gäbe und wir weiter nach Karlsruhe mussten.
Jetzt stellt euch mal vor, es ist 5:00 Uhr an einem kalten Februar-Morgen, es ist noch dunkel und ihr könnt euch nicht mal frei bewegen, da ihr ein Baby in den Armen habt und sehr viel Gepäck. Ihr wisst nicht mal wo ihr genau seid, da ihr vom Busfahrer an irgendeinem Gott-verlassenen Parkplatz aus dem Bus rausgeschmissen worden seid. Da es noch sehr früh ist, gibt es auch keine Passanten, die ihr fragen könntet, wo genau ihr euch befindet. Dann ist da noch die Frage: Bleibe ich hier bis irgendjemand vorbeikommt, der mir freundlicherweise, den Weg zum Bahnhof erklären und mir eventuell mit den riesiegen Gepäckstücken helfen würde (aber bis dahin könnten wir buchstäblich erfrieren und das Baby weint schon, weil es 'ne neue Windel und Milch braucht)??? Oder versuche ich mich ohne fremde Hilfe fortzubewegen???
Ich entschied mich für die zweite Option und das sah so aus: Mit meiner Tochter im Arm (Kinderwagen konnten wir nicht mitnehmen), schnappte ich mir die Tasche, die mehr wog als ich (für ein Baby braucht man viel Kleidung und dann muss man im Voraus denken, da es in einem Monat eh rauswachsen wird und man nochmal alles, was man braucht aber nur eine Nummer größer mitnimmt) und bewegte mich zwei-drei Meter vorwärts. Dann legte ich die Tasche auf dem vereisten Asphalt ab und kehrte mit dem Baby um, um jetzt die zwei kleineren Taschen mitzunehmen. Ihr könnt es euch vorstellen, dass dies eine Ewigkeit dauerte und ich nur langsam vorankam. Aber ich war entschlossen, so weiter zu machen bis ich auf die ersten Menschen treffen würde, die mir erklären könnten wo ich mich befand...Bis es soweit war, waren schon volle zwei Stunden vergangen und mein Baby, hungrig, frierend und mit einer nassen Windel, weinte herzzerreißend...
Fortsetzung folgt!