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23-09-2016 älter werden nachhause kommen lernen was wichtig und unwichtig ist wieder lernen zu lesen und dabei zuzuhören sich ein bisschen verrutscht und deshalb fehl am platz fühlen so geht es uns allen manchmal
01-02-2016 Du hast mich nicht an meinem Geburtstag angerufen. Aber einst hast Du gesagt, dass ich der Grund wäre, weshalb Du wieder an’s Leben glaubst. Also schaue ich immer noch in den Sonnenaufgang und glaube an eine gute Welt, rosa und blau und so gut
03-08-2016 “Hat sich heute jemand selbst respektiert?”
21-07-2016
Meer in der Luft, Salz auf den Lippen. Den tiefen Schmerz in der Brust (merkt man kaum mehr), er wurde weggespült von den Wellen.
ALLGEMEINE UNTERSCHÄTZUNG DER KRAFT VON FRISCHER LUFT
(mehr als das und wasser brauchen wir nämlich nicht)
26-06-16
Tränen drücken hinter meinen Lidern, wollen Dich anschreien. Ich habe so Angst vor der Zukunft. Vor morgen, nächster Woche, nächstem Jahr. Davor, dass Du mir nicht geben kannst, was ich suche. Davor, dass ich Dir nicht genug sein kann, weil ich es mir selbst nicht bin. Ich will Dich nicht an mich ranlassen, wenn Du sowieso gleich wieder abhaust.
"you're a mess"
24-01-2016 Meine Sätze treffen Dich wie Eisberge. Die Spitzen zerschellen an Dir, während alles andere unter Wasser zu ertrinken scheint. Ich habe Angst vor allem, was unter der Oberfläche ist. Ich bebe vor Angst, ich könnte ausbrechen. Das Gefühl ist wieder da. Einsamkeit zieht sich wie ein Faden durch meine Tage. Ich taumle von Club zu Club, von Bett zu Bett. Durch den Schnee, der meine brennenden Lieder zu heilen scheint. Meine Lunge Dunkel, meine Haut überzogen mit blauen Flecken, von denen ich nicht mehr erinnern kann, wann wo oder wie. Es ist doch nur Schmerz. Es ist doch nur verflossene Liebe. Es ist doch nur Wasser, nur Feuer, nur Blut. Nichts davon ist wichtig. Nichts ist wichtig.
30-08-15 Mein Körper schickt Warnungen. Eine nach der Anderen. Ich ignoriere sie und werde krank, von innen und außen. Aber ignorieren und weitermachen fühlt sich so gut an. Hier und da zu sein und nicht stehen bleiben müssen. Nicht Nachdenken müssen. Menschen fühlen. Berührungen. Blicke. Es macht mich wieder lebendig. Auch wenn das bedeutet, dass mein Inneres brennt. Denn Jemanden aus seinem Leben zu löschen hat die gleiche Wirkung wie bei einem Tintenkiller. Beim Versuch zu Überschreiben wird erinnert, dass da mal was war.
23-08-2015 es tut gut wieder atmen zu können. danke, berlin
18-08-2015
16-08-2015
Leere. Leere in meinem Kopf mit einem Unterton von Schmerz. Es tut so gut den Körper in Arbeit ertränken zu können. Als wäre es selbstverständlich nicht nachdenken zu müssen. Das Schlimme sind die Nächte, die frei bleiben. In denen ich nicht mit tauben Füßen ins Bett falle oder trunken durch die Straßen stürze. Die Nächte in denen ich im Kopf zurück tauchen kann. Zurück in die Vergangenheit. Zurück in die Zukunft. Ich war noch nie gut darin mich im jetzt zu verlieren. Nichts desto trotz fällt es mir jetzt einfacher. Schlaflose Nächte sind nicht mehr verlorene Zeit. Abgesehen von den fehlenden Träumen. Man lernt umzugehen mit Phasen. Mit den Schlechten wie mit den Guten. Und etwas zu erschaffen ist mir lieber als ein Traum in dem ich auf Dein stummes Gesicht einschreie.
16-07-2015 Meine Füße tragen mich. Nachhause. Ins Bett. Zum vierten Mal schlafe ich tagsüber vor Bildschirmen ein und merke unweigerlich, dass ich etwas falsch mache. Immer erschöpft sein, immer übermüdet ein Lächeln aufsetzen. Ich versuche es. Nicht unbedingt für die Anderen, aber für mich. Mein Glas ist immer bis zum Rand voll, aber nicht der positiven Einstellung wegen, sondern der Person neben mir, die mir immer wieder nachschenkt. Ich hoffe, dass ich, wenn ich meinen Kopf frei kriege, mal wieder ehrliche Augen finde. Welche, die kein Ziel verfolgen wenn sie meinen Linien nachgehen. Gerne wieder Lachen weil es so gemeint ist und nicht so gewollt. Gerne mal wieder betrunken sein ohne Dir schreiben zu wollen.
12-07-2015 diese tage sind wichtig
08-07-2015 Es geht mir gut. Ich kreiere. Ich tue, mache, sage was in meinem Kopf vorgeht. Es tut so gut wieder zu versuchen ich selbst zu sein. Es war so mühsam, so einsam alleine klarzukommen. Das Fenster zum Sommer zu öffnen und endlich zu verstehen, dass alles passiert weil es passieren muss. Der Himmel ist nur so schön, weil er vergiftet ist. Aber jetzt ist es offen. Ich kann rausklettern wenn ich es möchte. Und draußen die Luft einatmen und so tun als ob.