Da stehe ich oft und warte auf die S-Bahn.
In Friedrichsfelde-Ost. Hier wird seit Jahren umgebaut. Vielleicht wird es auch mal fertig.
#S-Bahn Berlin #Berlin
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Da stehe ich oft und warte auf die S-Bahn.
In Friedrichsfelde-Ost. Hier wird seit Jahren umgebaut. Vielleicht wird es auch mal fertig.
#S-Bahn Berlin #Berlin
Ich kann über Wasser gehen!
Na gut, nur sehr flaches Wasser. Eigentlich ist es nur ein überfluteter Weg im Havelland.
Da habe ich ein Wochenende verbracht und war ganz hin und weg von der Ruhe, den Grillen und der Landschaft.
Leider nicht mein Hund!
So einen hätte ich auch gerne: symphatisch, gelassen, mit gekreuzten Pfoten die Welt betrachtend.
Für ihn ist der Napf sicher immer halbvoll (und nicht halbleer).
Berlin, Havemannstraße
Schmetterling in Berlin-Schöneweide
Der Fotograf Roger Melis hat in der ehemaligen DDR viele Aufnahmen gemacht, die mich beim Ansehen um Jahrzehnte zurück katapultieren. Als wäre ich wieder 15 und würde durch die abgeblätterten Altbaustraßen in Berlin laufen.
Kann man noch bis Ende Juli 2019 in Berlin-Schöneweide betrachten, Eintritt 5€. Lohnt sich!
Briefkasten in Berlin/Schöneweide.
Früher war hier überall Industriegebiet. Jetzt gibt es hier eine Hochschule und Ausstellungsräume.
Die Karten habe ich schon zu Weihnachten bekommen. Ewig nicht mehr im Konzert gewesen, also dann:
Viel zu früh in der Max-Schmeling-Halle gewesen. In der Schlange vor dem Einlass verteilt einen junge Frau selbstgebackene Kekse, mit Schokostücken. Fängt ja gut an! Drinnen gibt es Popcorn! Und verdammt: wir sind viel zu früh. Wenn ich wenigsten lesen könnte, aber dafür ist zu wenig Licht und zu viel Geräusch vorhanden.
Auf den Sitzen lümmeln, die Cola leeren. Überlege, wie lange ich nicht mehr im Konzert war. Leute tröpfeln in den Saal und wir haben immer noch massig Zeit. Versenke mich still in meine eigenen Gedanken, wäre gerne zu Hause auf meinem Sofa, schäme mich ein bisschen dafür, weil die Karten ein so wohlgemeintes Geschenk gewesen sind.
Es fängt immer noch nicht an. Dafür kommt eine Vorband. 8 Musiker mit golden glänzenden Blasinstrumenten. Sie tröten und trommeln eine strukturlose Musik, unterlegt mit Sprechgesang. Jazz? Rap? Was ist das? Das Gegenteil von George Ezra auf jeden Fall. Und natürlich laut, aber gut gelaunt. Jetzt sollen alle die Arme schwenken. Die Leute im Parkett übernehmen dass, ich bin ihnen so dankbar. Ich will ja nicht unhöflich sein, aber ich brauche alle meine Kraft, um diese Musik zu ertragen.
Für eine Eintrittskarte könnte ich 5 Monate Spotify bezahlen. Ich liebe meine roten Ohrstöpsel!
Das hier ist in Thale/Harz. Direkt am Klosterwanderweg. Mich verwundert der gute Zustand, denn die DDR ist nun auch schon eine Weile her. Und auch vorher: nie gehört vom Möbelkombinat Eisenberg. Überhaupt, die Möbel in der DDR! Hässlich, klobig und trotzdem im Laden nur “Beratungsmuster”, sprich: stand nur da und war nicht zu verkaufen.
Trotzdem ist da ein Hauch Nostalgie und Wehmut, vielleicht nur die Erinnerung an das eigene Jungsein, wenn ich das Bild betrachte.
Wir sind den Klosterwanderweg im Harz gewandert. Eine kleine Aufmunterung am Wegesrand: “Go!”
Bei Sonne und Frühlingswetter, das Regenzeug wiedermal unsonst mitgeschleppt. Die Füße glühen, die Sonne knallt, der Lichtschutzfaktor versagt, meine Sommersprossen brechen aus, dass es nur so ploppt!
Harz - Hamburger Wappen
Wanderung entlang der Teufelsmauer, April 2019
In meinem Lieblingscafe in Köpenick, dem “Milchkaffee”.
Am Nebentisch eine Geburtstagesellschaft. Mittendrin eine stämmige Frau mit Trägekleid, Tuch im den Hals und kurzen Haaren. Sie lacht laut und scheppernd; hört sich an wie eine Fuhre Pflastersteine, die vom LKW gekippt wird. Da lobe ich mir den einzelnen Mann gegenüber, der still Zeitung liest.
Magnolie
In Sonnenschein wirft die Magnolie im Garten ihre Blütenkappen ab. Sie fallen neben mich auf die Bank. Kleine Engelsflügel aus Mäusefell.
Heute:
Linedance geübt. War ein paar mal nicht beim Kurs. Auf youtube das passende Video zum Tanz rausgesucht. Eine Frau erklärt die Schritte, trocken, also ohne Musik. Filmt sich dabei in ihrem Wohnzimmer: Laminat, Stauß aus Gräsern auf dem Sideboard, spärliche Möbel.
Ein hellbrauner Hund taucht aus dem Flur auf. Seine Pfoten klackern auf dem glatten Boden. Er biegt hinter der Frau ins Zimmer ein und geht zum Wassernapf. Sie sagt weiter die Tanzschritte an, begrüßt ihn kurz: “Hi, Milo” und fährt fort zu erklären. Milo trinkt, schaut kurz in die Kamera und tritt auf gleichem Weg ab.
An der Bahnhofswand in Königstein
Die Elbe bei Wehlen / März 2019
Katze in Königstein / März 2019
Sie genießt die erste Frühlingssonne.