me wearing nice gear, hope you like it to?
Cosmic Funnies
Keni
almost home
Acquired Stardust
let's talk about Bridgerton tea, my ask is open
Three Goblin Art

Discoholic 🪩

pixel skylines
Aqua Utopia|海の底で記憶を紡ぐ

#extradirty
Mike Driver
art blog(derogatory)

No title available
AnasAbdin
Alisa U Zemlji Chuda

if i look back, i am lost

@theartofmadeline
"I'm Dorothy Gale from Kansas"

izzy's playlists!
Jules of Nature

seen from United States
seen from United States

seen from United States

seen from Canada
seen from United States

seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from United States

seen from United States
seen from United States
seen from Somalia
seen from United Kingdom

seen from Canada
seen from Netherlands
seen from United States
seen from United Kingdom

seen from T1

seen from Spain

seen from Switzerland
@gumdan
me wearing nice gear, hope you like it to?
Eric hatte lange überlegt, bevor er zugesagt hatte. Das Treffen auf neutralem Boden – ein Hafen bei Sonnenuntergang –es war kein Zufall gewesen. Weit weg, fern von neugierigen Blicken. Nur das Wasser und dieser Mann mit dem er seit Tagen einen geilen Chat geführt hat.
Der Mann war genau so, wie Eric ihn sich vorgestellt hatte: groß, ruhig, Lederhose, Schaftstiefel, Glatze und grauer Bart. Ein freundlicher aber dominanter Blick, der mehr wog als viele Worte. Sie sprachen offen. Nicht hastig, nicht schamhaft. Eric erzählte von seiner Faszination für ältere Kerle, von seiner Bereitschaft, zu dienen, Verantwortung abzugeben, gebraucht zu werden. Es waren keine leichten Worte, aber ehrliche.
Der Mann hörte zu. Er unterbrach nicht. Und als Eric fertig war, lächelte er nur knapp.
Er sah sofort, was vor ihm stand: ein noch naiver Junge, jemand mit Hingabe, jungendlicher Phantasie und Kraft – und dem Wunsch nach klaren Strukturen. Jemand, der geführt werden wollte.
Die Entscheidung fiel schnell. Nicht aus Impuls, sondern aus Erfahrung.
Als der Lederkerl ihm das schwere Halseisen anlegte, war es kein Zwang. Eric nickte.
Das Metall lag kühl auf seiner Haut, schwer, endgültig. Ein aussagekräftiges Zeichen. Kein Spiel. Eine Verpflichtung. Von diesem Moment an gehörte er zum Betrieb des Mannes und war sein Sklave.
Er stieg in das Auto des Mannes und ließ sein bisheriges Leben zurück.
Der Betrieb lag außerhalb der Stadt. Reihen von LKWs, der Geruch von Diesel, Öl und Arbeit. Dort würde Eric gebraucht werden. Als LKW-Wäscher, als Hilfsarbeiter in der Werkstatt und als Sexsklave.
Dreckige Hände, klare Befehle, lange Tage. Und ja – er würde nicht nur seinem Boss dienen. Auch die Fahrer wussten, wie man jemanden einspannt, der bereit war, anzupacken, zuzuhören, sich unterzuordnen und benutzen zu lassen.
Zwei ältere Kollegen arbeiteten bereits dort. Einer von ihnen war müde geworden, unzufrieden und nicht mehr belastbar als Sklave. Eric war nicht ungeplant auf den Boss gestoßen, Er war der Ersatz. Der Boss suchte schon länger einen passenden jungen Kerl den Er zum Sklaven machen konnte.
Nun stand er auf dem Hof, das Halseisen unter der Jacke spürbar bei jeder Bewegung. Der Boss trat neben ihn.
„Wenn du bleibst,“ sagte er ruhig, „dann ganz. Du wirst im Betrieb wohnen. Für viele Jahre. Ohne Tabus. Du wirst Dich Allen unterordnen und benutzen lassen wie gefordert.“
Eric antwortete nicht sofort. Dann hob er den Blick und nickte.
Und irgendwo zwischen Stahl, Staub, Nässe und Schmutz wusste er:
Das hier war erst der Anfang.
Der junge Mann blieb stehen, als hätte ihn jemand unsichtbar am Kragen gepackt.
Die LKW-Waschhalle lag wie ein grauer Schlund vor ihm, Wasser lief in schmutzigen Rinnsalen über den Beton, der Geruch von Öl, nassem Gummi und Reinigungsmitteln hing schwer in der Luft.
Und dann sah er ihn.
Der alte Mann stand halb im Dampf, halb im Regen. Die orangefarbene Regenkleidung war abgewetzt, fleckig, als hätte sie schon tausend Stürme gesehen. Um seinen Hals lag das gleiche Halseisen — kein Schmuck ein Zeichen. Schwer. Kalt. Zweckmäßig.
Wie ein Ring, der sagte: Ich gehöre hierher.
Auf seinem rasierten Kopf prangte das Tattoo.
Ein Truck in Waschanlage. Mit Logo Truck-Wash. Blau. Grob gestochen. Darunter Worte, die mehr nach Pflicht klangen als nach Werbung. „Slave. All Services for Trucker.“
Es sah nicht neu aus. Es sah aus wie ein Schwur, den man nie zurücknimmt und den er vor vielen Jahren gegeben haben muss und eintätowiert bekommen hat.
Der Junge Mann konnte den Blick nicht abwenden.
Der Alte bewegte sich langsam, müde, fast ehrfürchtig, als er den LKW abspritzte. Jeder Handgriff saß. Kein Hast, keine Wut — nur Routine, die aus Jahren geboren war. Wasser peitschte über Metall, Dreck löste sich, fiel ab.
Etwas in seiner Brust zog sich zusammen.
Er wusste nicht warum, aber er wusste: Das ist kein gewöhnlicher Ort. Dieser Mann musste schon viel erlebt haben und schon lange Sklave sein.
Nicht die Waschhalle faszinierte ihn.
Es war diese Mischung aus Härte und Ruhe, aus Abnutzung und Stolz, die von dem alten Mann ausging. Als hätte er alles verloren — und genau hier etwas gefunden, das ihn hielt.
Der Junge Mann stellte sich vor, wie er selbst diese Regenkleidung trug. Wie das Wasser über seine Schultern lief. Wie der Lärm irgendwann aufhörte, laut zu sein.
Wie man Teil dieses Ortes wurde.
Er machte einen Schritt näher.
Und in diesem Moment wusste er:
Er würde auch Teil dieses Ortes werden.
Der Boss drehte sich um, als hätte er den Gedanken gespürt, und ging los. Eric folgte ihm aus der Waschhalle hinaus. Kein Wort fiel. Kein Smalltalk, keine Erklärungen. Nur Schritte über nassen Beton, dann der kurze Weg zum Auto.
Die Fahrt dauerte nicht lange und endete vor einem Friseursalon.
„Setz dich“, sagte der Alte.
Eric tat es sofort.
„Alle Haare ab“ sagte der Boss.
Die Maschine summte tief, als der erste Streifen Haare fiel. Es war kein feierlicher Moment, eher ein Schock. Aber gerade das machte ihn endgültig. Jeder Zug der Schermaschine nahm etwas mit – Gewohnheiten, Zweifel, alte Bilder von sich selbst. Als er fertig war, legte ihm der Boss kurz die Hand auf den kahlen Kopf. Nicht zärtlich. Prüfend.
„So ist gut.“
Der Spiegel zeigte einen anderen Menschen. Halseisen mit Ring und kahl. Klare Konturen. Kein Versteck mehr.
Danach ging alles schnell.
Der Betrieb für Arbeitsschutzkleidung lag ein paar Kilometer weiter. Lagerregale, Kleiderständer mit Arbeitskleidung und Schuhregalen, Werkzeugen und Schutzausstattung, der Geruch von neuem Stoff, Kunststoff, Gummi und Leder. Eric wurde vermessen und ausgestattet. Keine Auswahl. Keine Diskussion. Der Boss bestellte eine Ausrüstung Gummi/PVC und Gummistiefel.
Die neue Montur lag schwer in seinen Händen.
PU-Nässeschutz, komplett. Jacke, Hose, verschweißt, glatt, abweisend. Darunter nichts, was saugte, nichts, was nachgab, kein Stoff. Gummistiefel, hoch, massiv, mit Stahlkappe.
Als er sie anzog, spürte er sofort den Unterschied. Kein Stoff, der flatterte. Keine Wärme, die entwich. Alles blieb bei ihm. Geräusche klangen dumpfer. Bewegungen bewusster. Jeder Schritt hatte Gewicht.
Der Boss musterte ihn von oben bis unten.
„Das ist deine Arbeitskleidung“, sagte er ruhig.
„Die einzige. Für die nächsten Jahre.“
Eric schluckte. Dann nickte er.
Zurück auf dem Hof prasselte der Regen stärker. Er trat in die Waschhalle, das Wasser lief über die glatte Oberfläche seiner Kleidung, perlte ab, sammelte sich an den Nähten. Es fühlte sich geil an. Nicht bequem. Aber richtig geil.
Der Alte mit dem Tattoo sah kurz zu ihm herüber. Nur ein Blick. Ein kaum merkliches Nicken und Grinsen.
Er sagte: „ Ich hoffe du weißt worauf du dich eingelassen hast?!“
„Ich habe nicht die Tage oder Jahre gezählt, auch nicht die Schwänze von Truckern die ich Blasen musste, oder die Menge an Schwänzen die in mir steckten, aber es waren sehr viele.“
Eric griff schockiert zum Schlauch und fing an zu Arbeiten und sich etwas abzulenken.
Das Wasser donnerte los, der Lärm verschluckte alles andere. Und während er arbeitete, merkte er:
Er war nun an der Reihe zu malochen als Gummi-Arbeitssklave, Sexsklave und der Alte konnte nun endlich nach vielen Jahren seinen Ruhestand antreten. Wie lange hat er wohl auf einen Nachfolger gewartet bis der Chef ihn ersetzen konnte.
Und irgendwo unter dem schweren Gummi, unter dem Metall am Hals, unter dem frisch rasierten Kopf begann etwas Neues, Stabiles zu wachsen — langsam, unaufhaltsam, kein Zurück.
Der Hof war voller Stimmen, als der Boss Eric aus der Waschhalle holte.
Motoren liefen im Leerlauf, Türen klappten, schwere Schritte auf Kies. Fahrer kamen von ihren LKWs, müde Gesichter, grobe Hände, Blicke, die gewohnt waren, Dinge zu benutzen, nicht zu fragen.
Der Boss stellte Eric nicht vor wie einen neuen Kollegen.
Er stellte ihn vor wie ein Werkzeug.
„Das ist der Neue“, sagte er ruhig, fast beiläufig.
„Er ist für alles da, was anfällt. Ihr sagt, was gemacht wird – er führt aus. ALLES!“
Ein paar Männer lachten leise. Die meisten sahen Eric nur an. Prüfend. Abschätzend. Weder freundlich noch überrascht.
Andere lächelten – zu freundlich. In ihren Blicken lagen bereits Hintergedanken, und die ersten Befehle schienen ihnen schon auf den Lippen zu liegen.
Eric spürte, wie ihm warm wurde unter der Gummikleidung. Nicht wegen der Halle. Wegen der Worte. Er verspürte Scham und Geilheit zugleich.
Er stand da, in seiner neuen Montur, das Halseisen schwer auf der Haut, der Kopf kahl rasiert. Kein Schutz mehr. Keine Rolle, hinter der man sich verstecken konnte.
„Hör zu“, sagte einer der Fahrer und trat näher. „Wenn wir was brauchen, dann meldest du dich. Klar?“
Eric nickte.
Einmal. Kurz.
Er lernte schnell, was „alles“ bedeutete.
Schläuche schleppen. Ölreste wegwischen. Reifen schrubben, bis die Hände brannten. Werkzeug holen, ohne zu fragen. Stillstehen, wenn man ihm sagte zu warten. Knien wenn er einen der Trucker Blasen musste. Die Hose runter und nach vorne bücken wenn Er gefickt wurde. Manchmal von mehreren Kerlen hintereinander. Wegtreten, wenn er im Weg war. Annehmen, was man ihm auftrug – ohne Kommentar.
Es war keine Freundschaft sondern Arbeits- und Sexdienst.
Aber es war Ordnung. Er hatte sich darauf eingelassen und seine Rolle akzeptiert.
Manche nutzten ihn aus. Andere testeten Grenzen und setzten riesige Analplugs ein für mehrere Tage oder Stunden. Wieder andere ignorierten ihn völlig, als wäre er Teil der Einrichtung. Und genau das war es, was Eric am meisten traf – und gleichzeitig beruhigte.
Er war nicht mehr wichtig als Person.
Er war wichtig als Funktion, keine Rechte mehr, er wurde nur noch als Sklave benutzt.
Einige Tage später stand er wieder in der Waschhalle. Das Wasser prasselte auf die LKWs, lief über seinen Anzug, sammelte sich in Pfützen. Seine Schultern schmerzten. Seine Beine waren schwer.
Der Boss trat neben ihn.
„Du hast dich gut gehalten“, sagte er ruhig. Keine Anerkennung. Nur Feststellung.
Eric sah zu Boden. Dann hob er den Kopf.
„Ich weiß“, sagte er leise.
Und in diesem Moment verstand er etwas, das ihm vorher niemand hätte erklären können:
Gehorsam war hier kein Spiel.
Er war ein Zustand.
Und Eric hatte ihn angenommen.
Eric hatte aufgehört, die Tage zu zählen.
Es gab nur noch Abläufe. Arbeit. Pausen, wenn sie ihm gesagt wurden. Schlaf, wenn der Körper nachgab. Irgendwann merkte er, dass der Gedanke an „zurück“ keinen Platz mehr hatte. Nicht weil jemand es ihm täglich sagte – sondern weil der Gedanke selbst leer geworden war.
Als sie ihn in den kleinen Raum hinter der Werkstatt führten, wusste er, was kommen würde. Ein Detail fehlte noch. Man hatte es ihm schon angedeutet. Er war sehr nervös und hatte Angst vor diesem Moment.
Der Geruch war anders hier. Desinfektion. Metall. Strom. Keine Halle, kein Regen, kein Lärm. Nur ein Stuhl. Ein Spiegel. Und der Tätowierer mit den schwarzen Handschuhen, ruhig, professionell, ohne Neugier.
Der Boss stand hinter ihm.
„Das hier ist kein Schmuck“, sagte er.
„Es ist ein Zeichen. Für dich. Und für alle anderen.“
Eric nickte langsam.
Er hatte verstanden: Wer hier blieb, trug den Betrieb nicht nur auf der Kleidung. Sondern als Tattoo. Sichtbar. Für immer gekennzeichnet als Besitz des Betriebes.
Als die Maschine ansprang, schloss Eric die Augen. Die Nadel brannte, zog Linien, setzte ein Bild fest, das nicht mehr abgewaschen werden konnte. Er spürte jeden Stich, jede Vibration bis in den Schädel. Der Schmerz war klar. Ehrlich. Er hielt ihn wach.
Das Motiv war das Logo des Betriebs – der stilisierte Truck mit Waschbürsten, darunter ein Text, der seine Rolle unmissverständlich machte. Kein persönlicher Name. Keine Geschichte. Nur Funktion. Er hatte es ja schon bei seinem Vorgänger gesehen.
Als es vorbei war, legte der Tätowierer ein Tuch auf seine Stirn.
„Fertig.“
Eric sah in den Spiegel.
Der Blick, der ihm entgegensah, war ruhig. Müde. Aber nicht überrascht. Das Zeichen auf seiner Stirn war nicht nur für die anderen. Es war auch für ihn selbst. Eine Kennzeichnung - unmissverständlich - Slave. All Services for Trucker.
Draußen lief wieder Wasser über Beton. Ein LKW rollte in die Halle. Arbeit wartete.
Der Boss legte ihm kurz die Hand auf die Schulter.
„Jetzt weißt du, wo du hingehörst.“
Mit der Zeit sprach niemand mehr über den Neuen.
Nicht, weil er unwichtig war – sondern weil er selbstverständlich geworden war.
Die Fahrer kannten ihn bald, ohne seinen Namen zu benutzen. Manche nutzten ihn, andere nicht. Es spielte keine Rolle. Für sie war er da, sobald man auf den Hof rollte. In der Waschhalle. Neben der Rampe. Zwischen Werkstatt und Lager. Überall verfügbar wo er gebraucht wurde.
Sie sahen ihn immer zuerst an der Kleidung.
Die PU-Montur glänzte immer feucht und schmutzig, selbst wenn es nicht regnete. Die farbige Gummikleidung fällt auf. Wasser lief daran ab, als hätte es keinen Halt. Die Gummistiefel standen fest auf dem Beton, breit, derbe, nicht zu übersehen.
Dann fiel der Blick auf den Kopf.
Kahl. Glatt. Und das Tattoo auf der Stirn.
Das Logo. Der Text.
Manche Fahrer stutzten beim ersten Mal. Andere grinsten. Ein paar schnaubten nur leise und schüttelten den Kopf. Aber keiner fragte nach der Geschichte dahinter. Auf solchen Höfen stellte man keine Fragen, wenn die Antwort einen nichts anging.
Für viele war es ein Signal.
Der gehört nicht ZU uns – aber er gehört uns - ein Sklave
Wenn ein Fahrer den Motor abstellte und ausstieg, reichte oft ein Blick. Eric trat näher. Wartete. Hörte zu. Erklärungen brauchte er selten. Er hatte gelernt, Tonfall zu lesen, Gesten, Gehorchen und Bedienen.
„Bläst du mich?“
„Lässt du dich ficken?“
„Machst du das sauber?“
„Ja.“
Manche testeten ihn. Gaben unnötige Anweisungen. Wiederholten Befehle. Beobachteten, ob Widerstand kam. Er kam nicht. Nicht offen, nicht verdeckt. Nur Ausführung.
Andere ignorierten ihn völlig – und genau das war fast leichter. Er arbeitete, ohne gesehen zu werden. Wie eine Maschine, die zuverlässig lief.
Es gab Fahrer, die ihn respektierten. Nicht laut. Nicht freundlich. Aber sie sagten „passt“ oder nickten ihm einmal zu nachdem Sie befriedigt wurden oder wenn der Truck sauber war. Für Eric war das mehr als genug.
Am auffälligsten war, wie sich der Hof um ihn herum verhielt.
Niemand machte Witze über das Tattoo, wenn er in Hörweite war. Niemand lachte über ihn. Es war, als hätte das Zeichen auf seiner Stirn eine Grenze gezogen. Nicht zu seinem Schutz – sondern zur Klarheit.
Er war nicht frei.
Er war untergeordnet und verfügbar. Das Tattoo sagte Alles aus.
Wenn er abends den Schlauch weglegte und das Wasser versiegte, blieb er oft noch einen Moment stehen. Regen lief über seine Schultern. Der Lärm verklang.
Er fühlte sich als wäre er nun:
„Nur ein Teil des Hofes.
Wie der Beton.
Wie die Halle.
Wie der Geruch von Öl.
Ein Nutzobjekt.“
Und Eric wusste:
Genau so wurde man hier akzeptiert.
Am Abend war der Hof stiller.
Die letzten LKWs rollten hinaus, Rücklichter verschwanden hinter dem Zaun. Zurück blieben der Beton, der Geruch von Wasser und Öl, und das leise Knacken der Halle, wenn das Metall abkühlte.
Eric stand noch einen Moment unter dem Vordach.
Die Gummikleidung war schwer von Feuchtigkeit, die Stiefel mit Schmutz überzogen. Seine Arme zogen, der Rücken meldete sich dumpf, ehrlich. Sein Arsch brannte. Kein Schmerz, der erschreckte – nur das klare Gefühl, gebraucht worden zu sein.
Er hatte getan, was zu tun war.
Ohne Ausflüchte.
Ohne Widerstand.
Und genau das fühlte sich richtig an.
In der kleinen Betriebskoje zog er sich die Jacke aus. Alles hatte seinen festen Ort. Der Raum war karg: ein Bett ein kleiner Tisch. Kein Luxus, keine Ablenkung. Aber es reichte.
Als er sich auf das Bett setzte, spürte er, wie die Anspannung aus ihm wich. Heute war kein Fahrer mehr da. Er war allein. Die Stille war dicht, aber nicht leer. Sie trug ihn.
Das war nicht immer so, gelegentlich kam auch Abends noch ein Kerl in seine Koje und wollte befriedigt werden, heute nicht.
Draußen tropfte noch irgendwo Wasser von einem Schlauch. Ein vertrautes Geräusch.
Er dachte nicht mehr darüber nach, wer er früher gewesen war oder das er andere berufliche Pläne hatte. Diese Gedanken kamen nicht mehr automatisch, er verdrängte solche Gedanken. Stattdessen war da dieses Wissen:
Ich weiß, was morgen von mir erwartet wird.
Ich weiß, wo ich hingehöre.
Das Tattoo spannte leicht auf der Stirn, das Halseisen lag schwer und vertraut an seinem Hals. Keine Last. Ein Zeichen. Etwas, das ihn hielt, wenn der Tag zu Ende ging.
Er legte sich hin, die Hände auf dem Bauch, die Muskeln müde. Zufrieden müde. Nicht leer. Nicht verloren.
Hier musste er nichts erklären.
Hier musste er nichts entscheiden.
Hier durfte er einfach funktionieren – und darin ruhen.
Als er die Augen schloss, war da kein Zweifel mehr. Nur das leise Gefühl, angekommen zu sein.
Nicht irgendwo.
Sondern genau hier.
Nach einigen Jahren ein Gespräch zwischen dem Boss und seinem Sklaven.
Der Boss sah den Sklaven an. Nicht prüfend. Nicht hart. Eher so, als würde er eine Bilanz ziehen.
Er sprach ruhig, fast beiläufig, und doch lag etwas Endgültiges in seiner Stimme. Er erinnerte an den Mann, der vor ihm hier gestanden hatte. An dreißig Jahre Arbeit. An Winter, die in die Knochen krochen. An Sommer, die die Luft in der Waschhalle schwül und unerträglich machten. An Rücken, die irgendwann nicht mehr gerade wurden. An Hände, die ihre Kraft verloren, lange bevor der Wille es tat. An Dienstleistungen außerhalb der Arbeit.
Er sprach von Belastung. Von Arbeit, die nicht fragte. Von Diensten, die der Körper leistete, ohne Anerkennung zu erwarten – Hitze, Kälte, Nässe, Sex, Wiederholung. Immer wieder. Tag für Tag.
Dann stellte er die Frage.
Ob er sich vorstellen könne, das auch durchzuhalten. Dreißig Jahre. So wie sein Vorgänger. Trotz allem, was Er und die Trucker forderten, Trotz allem, was sie Ihm nahmen.
Chef:
„Du weißt, wer vor dir da stand.“? Dein Vorgänger?
Der Arbeiter nickt sofort.
„Ja.“
Chef:
„Dreißig Jahre. Kälte. Hitze. Nächte. Dreck.“
(kurze Pause)
„Rücken. Knie. Hände. Arsch. Alles. Er hat lange durchgehalten und viel erlebt.“
Der Arbeiter lächelt schief.
„Er hat nie geklagt.“
Chef:
„Nein.“
(leiser)
„Aber es hat ihn trotzdem viel Kraft und 30 Jahre Freiheit gekostet.“
„Ich frage dich nicht leichtfertig.“
„Kannst du dir vorstellen, das auch durchzuhalten?“
„Noch dreißig Jahre.“
„Trotz der Belastung.“
„Trotz der Arbeit und Sexdienste?“
„Trotz allem, was der Körper irgendwann nicht mehr zurückgibt.“
Der Arbeiter denkt nicht lange nach. Zu lange Nachdenken hat er sich abgewöhnt.
Arbeiter:
„Wenn ich gesundheitlich durchhalte… ja.“ „Habe wohl auch keine andere Wahl mehr?“
Der Chef nickt langsam. Kein Lächeln, kein Schulterklopfen. Du sagst es.
Chef:
„Es braucht nicht nur die Arbeit.“
„Es braucht Menschen, die bleiben.“ „Aus Pflichtbewusstsein und Gewohnheit.“
Ein Blick. Kurz. Prüfend.
Der Arbeiter schaut auf seine Stiefel. Dann wieder hoch.
Arbeiter:
„Ich bin noch da und kann auch nicht woanders hin.“
Der Chef steckt die Hände in die Manteltaschen.
Chef:
„Gut.“