Bedürfnisse des Hundes
Was unsere Hunde „bewegt“?
Wie wir unsere Hunde "bewegen"!
Welche Bedürfnisse unsere Hunde haben und wie man bei einem Ungleichgewicht in der Mensch-Hund-Beziehung Bedürfnisse managt erfahren Sie in der Hundeschule Daxhun.de in Eiterfeld - Hünfeld - Fulda - Bad Hersfeld - Thüringen - Rhön - Hessisches Kegelspiel.
Welche Möglichkeiten habe ich durch Veränderung im Tagesablauf wieder mehr Aufmerksamkeit von meinem Hund zu erhalten?
Grundbedürfnis Nahrung
- Morgens statt abends füttern - 1 Tag nicht füttern - Nichts mehr vom Tisch/kein „Pausenbrot“ abgeben - Leckerchen weglassen - Futter nur noch für geleistete Arbeit/als Belohnung - Handfütterung - Futter auf dem Boden verteilen, suchen/fressen lassen - Futter aktiv verweigern (zubereiten, stehen lassen) - den Hund anbinden, so dass er nicht an das Futter kommt - Futter wegnehmen (wenn der Hund bereits frisst) - Unbegrenzt/über die Maßen Futter zur Verfügung stellen - willkürlich Verhalten mit Futter belohnenden, einfach mal Futter werfen/geben - Futter variieren (Trockenfutter, Fleisch, Nassfutter, …) - An verschiedenen Orten füttern (anderes Zimmer, draußen, während des Spaziergangs, …) - Gefundenes (Essbares!) auch mal fressen lassen - Fremde Hunde füttern, der eigene bekommt kein Futter
Grundbedürfnis Sozialkontakt
- Hund mit der Leine um den Bauch binden, so dass er überall mit hingehen muss (z. B. bei Hunden, die immer hinterher laufen = Bedingung ändern: nicht „ich will“ sondern „ich muss“) - Gassizeiten ändern - Mehr/weniger/keine Hundekontakte - Gemeinsame Aktivitäten vortäuschen (Leine nehmen, alleine weggehen, im Auto zurück lassen) - Auf gemeinsames/n Spiel/Sport verzichten - Vom Halter separieren (in einem anderen Raum, Kofferraum) - Nicht mehr im selben Zimmer schlafen lassen - Nicht mehr ins Bett/auf die Couch mitnehmen - Hund mitnehmen, wohin er sonst nicht mitgenommen wurde - Begrüßungsritual durchbrechen - Andere Hunde streicheln - Aufmerksamkeitsheischendes Verhalten verpuffen lassen
Grundbedürfnis Körperkontakt
- Weniger, kürzer, gar nicht anfassen/-sprechen/-schauen - in der Ruhezone stören/anfassen (Ort) - bertriebenes Kümmern, Kämmen, Pfoten abputzen - Zwangskuscheln - „Durch den Hund“ laufen - Stimmung verändern (beim Anfassen) - Rituale weglassen (Streicheln, …) - Auf Aufforderung vom Hund nicht eingehen (aufstehen und weggehen, das was man tut nicht unterbrechen, „imaginärer Auftrag“, …) - An welchen Stellen streicheln? - Wie grob, wie sanft streicheln? - Kurz streicheln, dann aufhören - Körperliches Spiel gewinnen/verlieren - Kontaktliegen - Schnauzenzärtlichkeit
Grundbedürfnis Bewegung/Bewegungsmuster
- Tempo wechseln, zu Fuß, am Fahrrad, am Pferd, … - Freilauf eingrenzen, auf dem Weg bleiben - Ruhe erzwingen (Box, Anbinden) - Mehr/weniger/anders Spazierengehen, Spaziergänge weglassen - Andere Wege gehen - Freilauf entziehen/zulassen (wo es sonst keinen gibt), z. B Freilauf an der Straße, angeleint im Feld - Tabuzonen erklären (Zimmer verweigern) - Hund festhalten, tragen - Hund anbinden (Hausleine) - Hund einsperren - Im Garten anbinden, freien Zugang zum Garten verwehren - Wenn der Hund im Weg liegt – ausweichen/provozieren/durchlaufen
Grundbedürfnis Ressourcen/Beschäftigung
- Spielsachen wegräumen, zuteilen, selbst beanspruchen (Mensch/Kinder spielt/spielen selbst damit) - Schlafplätze (Decke) - Kauknochen wegnehmen - Kein Spiel während des Spazierganges - Rituale ändern (Futterbeutel-Spiel weglassen, Futterbeutel nicht geben) - Zum Trainingsplatz fahren, rumdrehen, wieder heimfahren oder nur zuschauen lassen - Eigenes (Menschen-) Essen für sich beanspruchen
Wir mixen den richtigen Cocktail, damit er Ihnen und Ihrem Hund gut bekommt.
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