Zwei Treffen
(Nicht wundern, den Anfang habe ich vor über 3Wochen geschrieben, er ist nicht mehr ganz “up to date”, trotzdem!)
Ja, was soll ich sagen? Ich bin wieder zurück.. Probeweise :D Wieder auf KM zu sein ist ein Wechselbad der Gefühle. Es fühlt sich gerade so surreal an. Ich sitze auf der Couch und beantworte Fragen. Meine Wohnung ist aufgeräumt (im Rahmen meiner Möglichkeiten) weil ja jederzeit jemand spontan anfragen könnte.
Das ich auf KM zurückkomme war mir ganz klar. Bloß WANN, war die Frage. Die letzte Zeit war ich unregelmäßig in Freiburg. Ich wollte einfach wieder mal Zuhause sein (bei meinen Eltern wird für immer mein “Zuhause” sein, obwohl ich in Freiburg wohne). Nun hatte ich meine Wohnung wieder. Und eigentlich dachte ich, ich komme hier wieder an und bringe meine Wohnung auf Vordermann, verändere einiges und in einer Woche kann ich ja mal schauen. Nein! Ich kam Abends nach Freiburg und am nächsten Morgen wachte ich auf und wollte fremde Haut spüren. Ich wollte jemandem die Sinne rauben. Ich wollte die Extase bei jemandem hervorrufen, die ich nie wirklich ganz verstand aber darum um so spannender fand. JETZT! Ich holte mein MAC und ich wollte noch nicht einmal meinen Profiltext noch einmal durchlesen, ob da noch alles stimmt. Ich wusste dann würde ich mich wieder verkünsteln und es würde Zeit kosten, diese wollte ich mir nicht nehmen. Ich füllte die leeren Felder mit meiner EMail und meinem Passwort. Dann klickte ich auf “unsichtbar einloggen”. Ich hielt inne. Ich loggte mich immer unsichtbar ein. Nur dafür hatte ich mir den Premium Account besorgt. Ich wurde in der Vergangenheit immer sofort belagert, wenn ich sichtbar online war. Zögerlich drückte ich noch einmal auf das Kästchen, damit das Häkchen wieder verschwand. Ich war sichtbar.
Ich machte zwei Treffen für noch den selben Tag aus. Ich möchte eigentlich niemand sein, der sich am Tag mit mehreren trifft. Mir würde einer in einer Woche vollkommen reichen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass jemand absagt, weil sich “plötzlich bei der Arbeit etwas verschoben hat” oder plötzlich ein “Notfall” entstanden ist, ist hoch. Und dann freue ich mich und dann ist doch nichts. Also zwei. Nur um sicher zu gehen ;-) Beide waren schnell ausgemacht. Beide hatten mir vor meiner Pause schonmal geschrieben gehabt und konnten es nicht glauben, dass ich wieder da war. Beide hatte ich noch nie getroffen.
Treffen 1
Ich sprang nur kurz unter die Dusche. Anschließend überlegte ich, was ich anziehen sollte. Ich entschied mich, dass ich zu meinem ersten Treffen nach Ewigkeiten mit jemand neuem, etwas bequemes anziehen sollte. Ich trug eine ultra bequeme Hose, die nicht weniger Chic aussah und ein CropTop, darunter ein schwarzes SpitzenSet.
Es klingelte. Und ich öffnete die Tür. Ein gepflegter junger Mann schwang sich den Treppenabsatz nach oben. Es war brütend heiß und er trug ein Business Hemd und eine lange Hose. Normal wäre ich spätestens jetzt total nervös, aber heute war ich viel zu energetisch! “Hey, hast du es gut finden können?” “Ja, ich war zu erst am falschen Haus. Aber du hattest es ja eigentlich gut beschrieben.” Ich grinste ihn schelmisch an. Mein Spieltrieb war voll aufgeladen. Ich lief rückwärts in mein Schlafzimmer und wies ihn an mir zu folgen. Dort setzten wir uns auf meine Couch. SmalTalk: Wir sprachen kurz über das Wetter und das er wegen seiner Arbeit verdammt ist, auch bei dieser Hitze langärmlige Hemden und lange Hosen zu tragen. Dann gestand er, dass er etwas nervös war. “Ich wünsche ich könnte heute mit dir nervös sein.. aber ich bin es heute irgendwie einfach nicht. :D” Ich hatte schon mein Bein auf seines gelegt gehabt. Nun schwang ich mich auf seinen Schoß. Mein Gesicht ganz knapp vor seinem. “Hey.” “Hey.” “Du brauchst nicht nervös sein.” Dann küsste ich ihn. Wir waren noch vollständig bekleidet, aber ich fühlte, wie ich die Kuhle meiner Mumu, direkt auf seinem Schwanz platziert hatte. Und er fühlte es auch. Ich spürte jede Regung, die sich in seiner Hose abspielte. Ich presste meinen Oberkörper an seinen und bewegte meine Hüften. Ich ließ von ihm ab, ohne den Blickkontakt zu unterbrechen. Er schien paralysiert. Er wartete auf ein Indiz, was ich vor hatte. Ich umfasste sein Gesicht und Küsste ihn. Ich hielt den Blickkontakt. Ich wich wieder zurück. Dann küsste ich ihn wieder. Während ich das nächste Mal Abstand nahm, fuhr ich mit meinen Fingern an seinem Gesicht entlang, bis zu seinem Hals. Ich knöpfte ihm das Hemd auf. Einen Knopf nach dem anderen. Ich hatte ALLE Zeit der Welt. Dieses aufgeknöpft, führte ich meine Hände darunter. Ich zog es ihm nicht aus. Ich presste mich nun erneut an ihn. Eine Schicht weniger zwischen uns. Dann zog ich mir mein CropTop über den Kopf. Darunter trug ich einen schwarzen trägerlosen BH. Er küsste meine Schultern, meinen Hals. Und ich führte seinen Kopf. Ich rutschte an ihm runter, bis meine Knie auf dem Boden waren. Ich stelle mir das immer wahnsinnig erotisch vor, aber ich wette, wenn ich es mal auf Video sehen würde, sähe ich bestimmt wie ein Wahlross aus, wie ich mich da runter robbe :D Aber zum Glück vernebelt einem die sexuelle Stimmung, die Sinne. Ich küsste seinen Bauch und öffnete seine Hose. Er wollte sie ausziehen, aber ich sah ihn dominierend an. Er soll mal nicht so hastig sein. Er sah süß aus, wie er da saß und auf Anweisungen wartete. Ich zog ihm seine Unterhose so weit runter, wie mir der offene Knopf/Reisverschluss Spiel gab. Und küsste ihn knapp oberhalb seines Penises. Ich fuhr mit der Zunge den oberen Bereich seiner Leiste nach. In seiner Hose wurde es verdächtig eng. Mit einem Ruck stand ich auf und reichte ihm die Hand. Er ergriff sie. Wir küssten uns im Stehen und ich zog ihm nun seine Hose incl Unterhose runter. Ich streifte seinen Penis nur kurz, dann ließ ich ihn wieder außer Acht und presste meinen Körper an ihn. Ich merke, wie es ihn wahnsinnig machte. Als ich mich auf das Bett sinken ließ, folgte er mir. Der Flow war zu 100% da, unsere Bewegungen schienen wie aufeinander abgestimmt, als ich mich nach hinten bewegte und er mir folgte. Nun endlich schenkte ich seinem Penis etwas Aufmerksamkeit. Ich fuhr erst mit meinen Nägeln seine Leiste nach, dann umfasste ich einmal seine Hoden und dann endlich war es sein Penis, der fest in meinem Griff war. “Etwas Öl?” Fragte ich. “Du bist der Boss.” Ich griff nach meiner schwarzen Öl Flasche. Und wie jedes Mal machte ich den gleichen Fehler. Ich hatte den Penis in meiner linken Hand und schüttete mit der Rechten… jedes verdammte Mal! Immer wieder mache ich diesen Fehler. Da von da an meine linke Hand absolut ölig ist, kann ich entscheiden, ob ich mit der Linken weiter wixxe (meine Linke ist nicht zu verachten, aber kein Vergleich zu meiner Rechten), oder die Hand wechsle und mein ganzes Bett ölig wird.
Seine Eichel mit dem Öl benetzt, spielten erst meine Fingernägel mit seiner Eichel, bis ich anfing ganz l-a-n-g-s-a-m, seinen Schwanz hoch und runter zu wixxen. *Was an dem Schwanz hing noch ein Typ dran?! Das musste ich ganz vergessen haben.* Er wohl auch, weil jede hoch-runter Bewegung ließ ihn abtriften. Er war nicht sonderlich laut, aber er stöhnte unentwegt. Ich schwang mich über ihn und wixxte seinen Schwanz, während sich mein gesamter Körper mitbewegte. “Oh Gott! Das ist… das ist… ” Ich musste schmunzeln. “Ich brauche noch 5min und dann verrätst du mir deine Geheimzahl.” “Die kannst du sofort haben!” Er schaute runter. Ich glaube er wollte schauen, ob sein Schwanz in mir steckte, aber er fand nur meine Hand die seinen Schwanz fest im Griff hatte. Das Öl bewirkt manchmal, dass es sich fast so anfühlt. (Deshalb liebe ich es auch so sehr!) Ich intensivierte mein Tempo. Er blickte mich an, als würde er mich anbetteln, dass ich ihm seine Seele nicht aus seinem Penis herauswixxte. Uuuuuuuuunnndd wieder langsamer. Ich fand ein fassungsloses Gegenüber unter mir, dann lachte er. “Du weißt genau, wann du aufhören musst.” “Natürlich, ich will ja noch etwas mit dir spielen. Halte mir ja noch etwas durch, ansonsten lasse ich dich hier erst wieder raus, wenn ich meinen Spaß hatte.” Säuselte ich. “Was macht dir denn Spaß?” War seine Frage. “Naja… das hier.” Ich weiß, dass er das nicht fragen wollte. Ich weiß, dass die Typen nie fragen wollen, was mir Spaß macht, sondern was mir Lust macht. Aber die Antwort killt immer die Stimmung. Unsere Körper verschlangen einander, während ich seinem Penis nie wirklich eine Pause gönnte. Manchmal wurde ich vllt langsamer, aber nur um ihn dann wieder mit Geilheit zu quälen. Wenn unsere Lippen voneinander ließen, dann fixierte ich ihn und genoss es, wie er meinem Blick stand hielt. Ich habe manchmal die Angst, dass mein Blick der sich für mich, wie der einer hungrigen Hyäne anfühlt, beim Gegenüber verstanden wird, wie ein “Alter! Mach mal hinne!" Immer wieder ließ ich ihn fast kommen und quälte ihn, mit einem kleinen Abbruch. Immer wieder flehte er mich förmlich an, dass ich ihn erlöse, genoss aber auch das Spiel.
Eine Stunde verging wie im Flug. Er spritze so viel seines Saftes ab, wie ich selten sah. ”Das war das geilste, was ich je erlebt habe.. Das war besser als Sex.“ Ich liebe Komplimente! Aber ich kann schlecht mit ihnen umgehen. ”Das ist traurig! :D Es muss doch eigentlich nur der Flow stimmen :D Und dann müsste Sex doch eigentlich geiler sein.“ ”Nein! Das hier ist unbeschreiblich gewesen!“
Ein kurzer SmalTalk folgte und wir verstanden uns wunderbar. Er erzählte von seiner Arbeit. Ich war erleichtert, dass er einfach von sich erzählte. Da ich immer nur zögerlich nach privatem frage, weil ich ja eine Prostituierte bin, die wahrscheinlich neben dran einen Zuhälter hat und die jede Information gegen einen verwendet und einen vllt damit erpresst. Aber es ist natürlich kein Problem mich zu fragen, was ich mache, da ich ja den ganzen Tag, ohne Perspektive im Leben, nur in einem Zimmer sitze und nach zahlender Kundschaft hechle. Nicht alle tun das, aber mehr als die Hälfte gibt mir genau das Gefühl. Er nicht. Er erzählte von sich. Er sagte, dass er unbedingt wieder kommen müsste. Und ich antwortete, dass ich nicht weiß, ob das wirklich so eine gute Idee wäre. Weil, wie auch er mir suggerierte, empfand ich dieses Treffen als perfekt… Das nächste könnte nie wieder genauso sein… Es wäre nie wieder perfekt…
Zweites Treffen.
Ich stand noch vor meinem Kleiderschrank als es an der Tür klingelte. Ein süßes Shirt hatte ich mir schon rausgesucht, aber ich hatte noch keine Hose an. Also untenherum nur mit einem Höschen bekleidet, öffnete ich die Tür. Ich schmunzelte den Mann an, der die Treppe hoch kam. ”Hey, hast du es gut finden können?“ ”Ja, habe ich.“ Er erzählte, dass es einen Stau gab auf dem Weg zu mir. (Wohl nicht genügend Stau, um nicht zu früh zu kommen.) Ich wies ihn an, seine Schuhe auszuziehen. Und leitete ihn in mein Zimmer. Dort auf der Couch machte er nicht die Anstalten zu einem kurzen SmalTalk. Manche Menschen sind wortkarger als andere, dass heißt für mich aber nicht, dass mir der Mensch deshalb unsympathischer wäre. Ich schwang mich auf seinen Schoß. Ich hielt kurz vor seinen Lippen inne, dann küsste ich ihn so leidenschaftlich, als wären wir in einem kitschigen Liebesfilm und ich hätte meinen totgeglaubten Gatten gerade zum ersten Mal wieder in die Arme schließen können. Ich führte meine Hände langsam unter sein Shirt. Sein Haut war vom Schweiß etwas feucht. Natürlich, draußen war ja auch eine Bullenhitze! Mir würde es nicht anders gehen, aber durch die feuchte Haut, konnte meine Hand nicht leichtfällig gleiten, sondern stockte. Er wirkte ohnehin wenig angetan von meinem Gefummel. *Okay, jetzt keine Panik! Ich hatte noch vor wenigen Stunden ein wundervolles Treffen! Das hier muss nur in Fahrt kommen.* Er zog mir mein Shirt über den Kopf und öffnete wenig später meinen BH. Er spielte mit meinen Brüsten, welche ich ihm entgegen drückte. Er folgte mit seinen Händen, was etwas komisch wirkte, meine Brüste so direkt mit samt seinen Händen vor seiner Nase. Es wirkte komisch und sah auch etwas unbequem für ihn aus. Ich wies ihn an aufzustehen und öffnete seine Hose. Sein Penis schien noch wenig beeindruckt, also umspielte ich ihn ein wenig. Sein Penis sollte wissen, dass es hier um ihn ginge. Dann spuckte ich mir in die Hand und rieb es ihm auf die Eichel. Ich steckte sämtliche Leidenschaft in jede Bewegung und schaffte es dann auch endlich, dass sich etwas rührte. Er drückte mich Richtung Bett und folgte mir. Seine Hand landete leider auf meinen Haaren und ich musste deshalb kurz innehalten, bis ich wieder befreit wurde. Da ich ja keinen Sex anbiete. (Also kein Reinstecken) ist die Situation für mich unten etwas schwierig, weil mehr als den Penis festzuhalten, während sich jemand auf mir vor und zurückschiebt, ist halt schlecht möglich. (Kann man zwischendrin oder am Ende gut machen, aber um in Fahrt zu kommen, würde ich es nicht machen.. ) Ich wies ihn an, dass wir vllt die Plätze tauschen sollten. Ich atmete laut, während meine Hüfte sich mit meiner Hand im Takt bewegte. Der Typ schien unbeeindruckt. Ich linste kurz auf die Uhr. 10min sind geschafft… Jo… Sein Penis hing kurz wieder durch. Ich spürte wie seine Finger in empfindliche Bereiche abtrifteten. Ich griff sanft nach seiner Hand und führte sie wieder von meinem Sperrgebiet weg. Mit einem sanften, verneinenden ”Amh-Amh". Na toll, der denkt sich bestimmt auch gerade “Nicht mal das darf ich!”…* Innerlich schwitze ich vor Ratlosigkeit. Es folgten bestimmt 20min gewixxe in unterschiedlichen Positionen, bis er seinen Saft verspritze. Und er vorzeitig mit den Worten “Ich muss unbedingt wieder kommen.” Meine Wohnung verließ…
Den ganzen Abend drückte mich ein schlechtes Gefühl…
Ich möchte anhand dieser beiden Treffen nicht sagen, dass es tolle Gäste gibt und Arschlöcher. Gast Nr. 2 war in keiner Weise ein unfreundlicher Mensch! Er war etwas wortkarg, aber überhaupt nicht unsympathisch! Was ich auch nicht sagen möchte ist, dass man sich bei mir so oder so zu verhalten hat. Was ich anhand meiner Erzählungen sagen möchte ist, dass es manchmal einen “Flow” gibt, und manchmal nicht…
Ich wünschte, dass es immer diesen “Flow” auf Knopfdruck erzeugen könnte, aber es tut mir leid, wenn schon mal jemand da war und ich dies nicht geschafft habe..













