Happy new home! Metallisch schimmernd baut sich das ein Meter hohe Objekt als Blickfang vor unseren Füßen auf, formschön und gleichzeitig irritierend in seiner Entrücktheit. Erst einmal wirkt „havaianas_3dscan.stl“ wie ein nierenförmiges Abstraktum mit zwei mittig platzierten Verstrebungen als schwungvolle Verbindung zum Boden. Eine gewisse Elastizität scheint die organische Plastik auszuzeichnen, so biegt sie sich leicht gemäß der Erdanziehung. Prima vista ist Janina Roiders Skulptur aus synthetischem Polymeren jedenfalls nicht unbedingt als vergrößerter Flip-Flop auszumachen, der im Sand zu stecken scheint. Kaum hat man aber das Vorbild der populären Sandale erkannt, schwirren einem auch schon diverse Erinnerungsfetzen durch den Kopf: Das Gefühl von sonnendurchtränkten, unbeschwerten Traumwelten. Die Leichtigkeit des Seins am Strand in südlichen Gefilden, wenn man allen Ballast inklusive der Badeschlappen von sich werfen darf – „Paradise Lost“ sozusagen. Seit Claes Oldenburg haben nur wenige Künstler:innen ein banales Alltagsobjekt so gekonnt gigantesk als Skulptur in den Raum übersetzt. Zugleich ist Janina Roider aber mit „havaianas_3dscan.stl“ ein weit von der Plakativität der Pop Art entfernter Hybrid gelungen. Textauszug Dr. Birgit Sonna @sobridget #janinaroider #sculpture #skultpur #art #artwork #3dprinting #3dart #oldenburg #contemporaryart #beachlife #reality #artcollector (hier: Berlin, Germany) https://www.instagram.com/p/ClyewCWI58D/?igshid=NGJjMDIxMWI=













