Es gibt diese stillen, dunklen Momente, in denen du einfach nur traurig bist. Allein. Überfordert. Hilflos. Du starrst auf dein Handy, scrollst durch deine Kontakte, hoffst, irgendjemandem schreiben zu können, aber es fühlt sich an, als würde es sowieso niemanden interessieren. Als wärst du nur eine Last. Als würdest du einfach nur nerven.
Also schweigst du. Frisst alles in dich hinein, weil du gelernt hast, dass du dich auf niemanden verlassen kannst, wenn es wirklich zählt. Weil du genau in den Momenten, in denen du am meisten jemanden brauchst, am einsamsten bist.
Die härtesten Stunden durchlebst du allein und genau das bricht dich. Es frisst sich durch Herz und Seele, Stück für Stück. Es macht dich kalt. Hart. Bitter. Weil du immer für andere da bist, aber selbst nie gesehen wirst. Weil niemand da ist, der dich auffängt.
Also ziehst du dich zurück. Redest weniger. Fühlst weniger. Und irgendwann beginnst du, dich selbst zu hassen, für das, was aus dir geworden ist. Für das Monster, das sich aus all dem Schmerz, der Enttäuschung und dem Alleinsein geformt hat.


















