4.1.2019 - 14:29
Man kann nicht alles auf einmal machen.
Aber man kann alles auf einmal lassen.
In diesem Sinne... ich bin dann erstmal weg hier.
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@kurznotiert
4.1.2019 - 14:29
Man kann nicht alles auf einmal machen.
Aber man kann alles auf einmal lassen.
In diesem Sinne... ich bin dann erstmal weg hier.
29.12.2019 - 17:00
In der Kirche mit meinem früheren Lehrer geflirtet.
Anstand kann ich.
28.12.2019 - 16:46
Seht ihr auch das Gesicht?
Ein bisschen gruselig war's heute im Wald....
27.12.2019 - 2:44
Und wie läuft eure Nacht so?
24.12.2019 - 15:54
Es ist Nachmittags, gleich geht's in die Kirche und jetzt, ERST JETZT, habe ich die Zeit gefunden, mich endlich im Bad einzuschließen und zu heulen. Selbstzweifel, Ekel vor der eigenen Figur, alle Was-wäre-wenns... Fühlt euch willkommen in meinem Kopf. Endlich Weihnachten.
23.12.2019 - 13:00
Wo soll ich anfangen? Mein Kopf braucht Raum, einiges muss raus. Ich bekomm meine Gedanken kaum sortiert. So viel in meinem Kopf dreht sich um ihn - nennen wir ihn einfach mal W.W.
Ich kann meine Gedanken nicht sortieren und ebenso wenig meine Gefühle. Ich kann ihn nicht einordnen und das macht mich an manchen Tagen komplett kirre. Für mich ist dieser Mann so besonders, bemerkenswert, einzigartig und unglaublich anziehend. Es knistert zwischen uns. Uns beiden ist das klar. Und ich würde lügen, würde ich behaupten, dass ich mir nicht immer mal wieder vorstelle, wie es wohl mit ihm wäre. Wie es wohl ist ihn zu küssen? Ob es wohl einfach atemberaubend wäre, mit ihm zu schlafen?
Zwischen uns ist eine Verbindung, die ich so noch nicht erlebt habe. Wahrscheinlich kann ich sie deswegen so schwer beschreiben. Irgendetwas verbindet uns. Ganz tief. Und eben auch weit über die körperliche (meinetwegen auch romantische) Ebene hinaus.
Wir sind nicht für einander verfügbar. Und ganz ehrlich, ich wünsche ihn so sehr, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen - dass er DIE eine findet, die ihn glücklich macht. Denn nichts anderes hat er verdient. Und doch, oft fühlt es sich so an, als hätte sich das Schicksal (das Karma, das allmächtige Wolkenschaf oder wer auch immer) sich einen gemeinen Streich erlaubt oder beim Schach gegen das Timing verloren.
Jetzt kommen die Feiertage. Wir sind bei unseren Familien. Das letzte mal hat mir Whatsapp gestern sein Bild gezeigt. Mein Herz hat gehüpft. Ich spare mir das Antworten wie einen guten Wein auf.
Ich vermisse ihn. So ist es nunmal. Und während ich das hier schreibe schläft mein Baby eng an meinen Bauch gekuschelt und ich komme mir mal wieder wie der schlimmste Mensch auf Erden vor.
Beziehung kann ich. NICHT.
Ich konnte nicht dran vorbei. Ist es nicht herrlich skurril? Verwunschen? Vielleicht ein bisschen verträumt oder doch eher leicht bedrohlich? Als Kind hatte ich immer Angst vor diesem Ort. Inzwischen liebe ich ihn sehr.
Läuft...
... wie ein Uhrwerk. Genau getaktet, fein synchronisiert, gut eingespielt verlaufen hier momentan die Tage. Aufstehen, duschen, Kind 1 zur Schule, selbst zur Arbeit, nachmittags nach Hause, ein bisschen am Leben der Kinder teilhaben, wundern über die Geschwindigkeit mit der sie heranwachsen, Haushalt, Abendbrot, Kinder ins Bett, Haushalt, Mann beglücken, Nachtschicht mit Kind 2. Ich funktioniere meisterhaft. Ich tanze im Takt des Alltags durch die Stunden, bin so wahnsinnig produktiv.
Ich merke, wie ich dabei Gefahr laufe immer mehr zu verschwinden. Wie ich immer mehr von meiner Persönlichkeit, meiner Freiheit im Kopf hergebe. Und das macht mir Angst. Es ist wieder ein Punkt in Sicht an dem das so nicht weiter gehen kann. Ich brauche Pausen. Und ich weiß auch, wie unfassbar schwer es ist, diese Pausen zu machen. Woher soll ich die Zeit nehmen? Ist doch ein JA zu mir immer auch gleich einem NEIN zu etwas anderem wichtigen in meinem Leben.
Noch geht's. Noch läuft's.
Langsam entdecke ich die Stadt für mich....
"Alles was ich tu - gestern, heut und hier - soll auch nur ein Umweg sein auf meinem Weg zu Dir."
P. Poisel
Manchmal ist es doch so einfach...
Baby it's cold outside...
Ich weiß es ist banane (als Adjektiv klein geschrieben 🤔), aber ich hab so Lust auf Weihnachtsswing und Glühwein....
Ich will frieren und trinken und gemütlich mit dem Popo wackeln. JETZT!
Kein Schwan im Menschen
Ganz ehrlich, ich glaube Menschen sind einfach nicht für die Monogamie gemacht. Wäre das so, dann würde es uns bestimmt deutlich leichter fallen.
Wir leben ja durchschnittlich auch so verdammt lange. Ich weiß nicht, ob es gesund ist, so hohe Erwartungen wie lebenslange Treue an sich, eine Person oder Ehe zu stellen. Die meisten werden entsprechend enttäuscht. Viele wissen vielleicht auch nicht von den koitalen Exkursen ihrer Verhandelten.
Mein Mann und ich sind Partner, Verbündete, ich bin loyal bis aufs Blut. Aber diese körperliche Sache ist kein exklusiver Teil unserer Beziehung.
Wenn Menschen das mitbekommen rümpfen sie oft die Nase, verurteilten uns und ich bin mir sicher, bei vielen schwingt ein bisschen Neid mit. Also an alle, die mich wegen der Art meiner Beziehung für eine Schlampe halten: Leckt mich!
Und wer gut leckt darf nochmal.
Ambivalenz
Einer dieser Tage, an denen weinen nicht mehr hilft, Traurigkeit und innere Zerrissenheit wegzuschwemmen.
Ich hab das Gefühl, einfach weg zu müssen. Familie ist in letzter Zeit so viel mehr Pflicht als das damals erhoffte Lebensglück. Mir fehlt Freiheit und Selbstbestimmtheit so elendig sehr. Ja, ich liebe sie alle. Ja, im Moment träum ich mich weit weg von hier.
Gleichzeitig kann ich mich nur allzu gut an früher erinnern. Wild, ungebunden, impulsiv. Und ich kann mich erinnern welch schreckliche Angst ich davor hatte, später allein zu sein.
Ich weiß nicht was ich will. Nicht mal was ich kann. Im Moment ist alles irgendwie einfach zu viel.
Ene, mene, mu
Ich hab ein Talent dafür, Menschen dazu zu bringen, dass sie mich wollen. In jeglicher Hinsicht.
Werde ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, habe ich schon gewonnen. Heiraten Bekannte oder bekommen sie Kinder, werde ich Trauzeugin oder Patentante wenn ich es drauf anlege. Aber am meisten ausprobieren kann ich mich beim Flirten.
Wenn mich ein Mann mag, dann kann ich auch machen, dass er mich will. Ich weiß, welche Knöpfe zu drücken sind, was ich sagen und wie ich mich verhalten muss.
Und ich muss zugeben, dabei ist eigentlich fast immer der Weg das Ziel. Dieses Gefühl, dass jemand sich nach mir seht, darüber nachdenkt, wie es wohl sein könnte, mich zu haben... Das gibt mir den Kick.
Und dann lerne ich so wundervolle Menschen kennen wie vor kurzem kennen und merke, dass mein Verhalten inzwischen eine Art Automatismus entwickelt hat. Es passiert einfach. Dieser eine Kollege scheint ein großartiger und leider viel zu lieber Mensch zu sein. Ich glaube zum ersten Mal habe ich Angst jemandem weh zu tun. Ich bin nicht lieb. Ich glaube, oft genug und gerade in der Hinsicht bin ich ein ziemlicher Arsch.
Was ist los? Werde ich erwachsen?