... und während du dich noch fragst, ob sie ein Engel oder ein Teufel ist, ist sie bereits wieder verschwunden.
G. Bell
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@leibhaftige
... und während du dich noch fragst, ob sie ein Engel oder ein Teufel ist, ist sie bereits wieder verschwunden.
G. Bell
An alle, denen das Wohl unserer Kinder am Herzen liegt.
An alle, denen das Wohl unserer Kinder am Herzen liegt.
Schreibe mir, ich brauche Deine Briefe.
Paola Calvetti: Und immer wieder Liebe
Eine einzige Rose ist eine Geste der Liebe. Sie sagt mehr als tausend Worte – oder tausend Rosen.
Michelle Marly: Madame Piaf und das Lied der Liebe
Ich fand, der Abend hatte etwas Einsames, Mutloses; er war höchst ungeeignet zum Lesen oder für ernsthaftes Nachdenken, aber gut für ein Gespräch …
Ann Petry: Country Place
Ihr begegnet euch in teuren Regenmänteln, nachts, bei dickem gelbem Nebel. Wie in einem Detektivfilm. Du stehst vor dem Florsheim-Schaufenster in der 57ten Straße, … Alle Geschäfte sind geschlossen. ... Und wartest auf einen Bus. Er taucht aus dem Nichts auf, sieht aus wie Robert Culp, der Nebel schwebt, teilt sich und schließt sich dann wieder hinter ihm. Er bittet dich um Feuer, und du springst leicht zur Seite, erschrocken, aber du reichst ihm deine „Lucky’s Lounge – Wo Müßiggang Gesetz ist“-Streichhölzer. Er hat ein nettes, leises Lachen, hübsche Fingernägel. Er zündet die Zigarette an, wölbt seine Hände um das Ende und zieht tief ein wie ein ausgehungerter Mann. Er lächelt beim Ausatmen, reicht dir die Streichhölzer zurück, sieht dir ins Gesicht, sagt: „Danke.“
Lorrie Moore: Eine andere Frau
Ihr Schweigen zog ihn magisch an, nur wohin, war äußerst unklar.
William Gaddis: Die Fälschung der Welt
Stille und Frieden sind wie eine Berührung, sie sind taktil.
Peter Høeg: Der Susan-Effekt
Ich bin froh, dass ich einen Fuchs zum Freunde hatte.
Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz
Meine Lieblingstiere: Zimtschnecken
Ich bin vor allem das, was ich nicht vollenden konnte. Das wahrhaftigste der Leben, die ich führe, wie ein an seinem Ende verknotetes Schlangenknäuel, ist das nichtgelebte Leben. Ich bin ein Mensch, der unsagbar vieles auf dieser Welt erlebt hat. Und der im gleichen Maße nicht gelebt hat.
Varujan Vosganian: Buch des Flüsterns
Ich werde ihnen morgen die Stadt ohne große Erklärungen zeigen. Man sieht eine Stadt und mag sie oder mag sie nicht, wie bei einem Menschen, auf den man trifft, da entsteht auch nichts durch Erklärungen. Man sieht das Schöne und liebt.
Bodo Kirchhoff: Verlangen und Melancholie
Der Wald war still. Und er war schön. Er war vollkommen. Jedes Blatt, jeder grazil gebogene Ast, jede Ranke war eine Perfektion in sich, goldgrün, von innen heraus leuchtend, unerklärlich.
Antonia Michaelis: Solange die Nachtigall singt
Man mag sich gegen diese Erkenntnis sträuben, aber das Schicksal ist nicht parteiisch. Doch es hat einen Gerechtigkeitssinn und versucht im Allgemeinen, ein Gleichgewicht zwischen Erfolg und Scheitern zu bewahren.
Amor Towles: Ein Gentleman in Moskau
Auf einmal fühlte er sich wie von einer Welle erfasst, und Liebe überströmte ihn. Er verliebte sich in die Gerüche des Zirkus, in das Sägemehl, das feuchte Holz und den alten Schweiß.
Emanuel Bergmann: Der Trick
Ich bin ein Genießer und Herumtreiber, manche sagen: ein flatterhafter Mensch. Ich liebe das Sinnliche und Schöne, auch gutes Essen. Das kann Sterneküche sein, muss aber nicht. … Ich mag die Unsicherheit, wenn die Dinge nicht so laufen wie gewohnt. Ich mag die Verletzlichkeit, wenn jeden Moment etwas passieren kann, womit ich nicht gerechnet habe. … Ich bin ein unvernünftiger Mensch, das kann auch gefährlich sein. … Manche Menschen finden mich unreif oder chaotisch, dabei bin ich nur spontan und abenteuerlustig. Niemals würde ich eine Wetter-App auf mein Handy laden, lieber beobachte ich den Himmel und hoffe, dass alles gut geht, was es komischerweise auch immer tut. Meinen Regenschirm habe ich in den Nullerjahren verloren, ein Bügeleisen besitze ich nicht, mein Kühlschrank ist fast immer leer, und wenn ich doch mal einen Himbeerjoghurt entdecke, ist das Haltbarkeitsdatum abgelaufen.
Tobias Haberl: Unter Heiden