“You were so obsessed with Michael that you would risk my son! You don’t love me. Your ego’s too big. You’re too busy trying to be the smartest man in the room. And thenyou met my husband, and you realized he’s smarter than you.”
Misplaced Lens Cap
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“You were so obsessed with Michael that you would risk my son! You don’t love me. Your ego’s too big. You’re too busy trying to be the smartest man in the room. And thenyou met my husband, and you realized he’s smarter than you.”
Michael Scofield + Chain Link Fences
We just can’t.
“i want you to know, i’m totally gonna be a hands on dad. like if the baby needs a bottle in the middle of the night, i will totally keep your side of the bed warm until you get back.”
Lincoln: We shot this at Ogygia Prison yesterday.
For you, for Sara, for Mike. So none of you would ever have to spend another day inside a prison cell.
Wentworth appreciation.
#when a tv show makes you cry over origami flowers (◡﹏◡✿)
Wich greek god/dess are you?
Poseidon
He was god of the Sea and other waters; of earthquakes; and of horses. In pre-Olympian Bronze Age Greece, he was venerated as a chief deity at Pylos and Thebes. Poseidon was protector of seafarers, and of many Hellenic cities and colonies. He is noble and powerful, and is recognized as a figure of leadership.
TAGGED BY: Found it ~ TAGGING: Everyone’s free to do it himself
More than just a word
gebundenheit:
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Seine Aussage entrang ihr abermals ein Lächeln & sie kam nicht umhin, einen amüsierten Seufzer auszustoßen. Michael wusste ganz genau, welche Strippen es zu ziehen galt, um einer Frau zu imponieren & warm ums Herz werden zu lassen. Ein CASANOVA wie er im Buche steht, jedoch gewiss mit weitaus mehr Taktgefühl, Charme & Stil. Sie wollte gar nicht wissen, wie vielen er schon die gleiche Süßholzraspelei entgegengebracht hatte, mit exakt derselben Wortwahl & demselben Hintergedanken. So ganz ohne eigensinnigen Absichten tat er das hier ganz sicher nicht —— & sei es nur, weil er Hilfe dabei benötigte, den Gefängnisalltag ein klein wenig vereinfacht zu bekommen. Sara könnte in dem Falle zwar nicht unbedingt VIEL erreichen, aber zumindest ein Wörtchen mitreden. Die Gefangenen waren immerhin auch sowas wie ihre ‘Schützlinge’, obgleich sie diesen Begriff bei so manchem hier gerne wieder verwerfen würde. Um jedoch zum Thema zurückzukommen; er hatte wohl Recht. Das ein oder andere Kompliment sollte die Ärztin wohl entgegennehmen, solange es nur ein wenig das Gefühl versprühte, von Aufrichtigkeit geprägt zu sein. & das tat es. Ein Blick in seine klaren, blauen Augen genügte & sie fühlte sich von Sicherheit umwoben.
❛ Das ist wohl einfach meine Natur. Dinge zu hinterfragen, meine ich. Zudem wette ich, dass ich weder die erste, noch die letzte bin, die sie mit Komplimenten überhäufen, Michael. Die Damenwelt ist Ihnen sicherlich schnell verfallen, nicht? ❜
Daraufhin schüttelte sie rasch den Kopf, verbannte jeglich folgenden Gedanken aus ihrer Laufbahn & konzentrierte sich vielmehr auf das Wesentliche, nämlich die Arbeit, den e i g e n t l i c h e n Grund, warum sie sich hier im Krankenzimmer befanden. Michael war schließlich aufgrund seiner regelmäßigen Dosis an Insulin hier, nichts Anderem. Ein ZU vertrauliches Gespräch zwischen Insassen & Arbeitskraft war ohnehin untersagt. Sie sollten nur das nötigste untereinander austauschen, übliche Gepflogenheiten. Bislang war ihr das auch nie sonderlich schwer gefallen —— bis eben Scofield in ihr Leben getreten war. Er war anders als alle anderen, sowohl innerhalb dieser Gemäuer, als auch außerhalb. Kaum ein Mensch hatte sie bislang nach so kurzer Zeit so derart fasziniert & in seinen Bann gezogen, wie er. Für Schwärmereien jedoch war Sara längst zu alt, & solcherlei Gefühle in einer Vollzugsanstalt ohnehin völlig fehl am Platz. Sie mahnte sich wiedermal zur Vernunft, fühlte aber, wie schwer es wurde, sich seinem Charme zu entziehen. Er konnte gut mit Menschen, wusste wohl auch, welch wundersame Wirkung er auf andere hatte. Alleine jetzt hatte er ihr bereits zum dritten Mal ein Lächeln entlocken können.
❛ Nur, wenn sie mir dafür einen triftigen Grund geben. Jemanden zu komplementieren, dürfte jedoch nicht dazuzählen. Der Psychotrakt muss also leider auf Ihren Charme verzichten ❜ ,
erwiderte sie auf ebenso spielerische Art & Weise & griff nach dem Desinfektionsmittel, so wie einem Wattepad, darauf wartend, dass er sich den Ärmel nach oben krempeln würde, damit sie ihm die Spritze verpassen könnte. Die Prozedur kannte er ja bereits & an Intelligenz, so wie einer AUSGEPRÄGTEN Kombinationsgabe, mangelte es ihm nicht. Sie müsse ihn also wohl nicht mehr darauf aufmerksam machen.
Bescheidenheit, eine der wohl seltensten Eigenschaften des modernen Menschen. Somit etwas das Michael sehr wertschätzte. Viele Frauen schmückten sich mit falschen Charakterzügen, striffen Komplimente von sich nur um mehr davon zu ergattern und sich umworben zu fühlen. Sara konnte man allerdings sehr deutlich ansehen das sie nur einfach nicht damit umgehen konnte. Ob es an ihrer Vergangenheit lag oder wirklich ihrer Natur entsprach... war schwer zu sagen. Immerhin war Michael nur ein simpler Statiker, kein Psychologe. Obgleich es ihm in sehr vielen Fällen nicht schwer viel sich in den Kopf anderer hinein zu denken.
"Soll das heißen Sie halten mich etwa für einen Schürzenjäger?"
Es lag auf der Hand worauf die bildhübsche und kluge Ärztin hinaus wollte. Ehrlich gesagt hatte Sie nicht einmal so unrecht. Michael hatte niemals sonderlich große Probleme gehabt, weibliche Gesellschaft zu finden. Allerdings...hielt es sich meist nur für eine Nacht. Bislang hatten die meisten ihn nach kürzester Zeit gelangweilt und mehr genervt als fasziniert. Sara hingegen war komplett anders. Sie teilte seinen Intellekt, seine Art von Humor und oftmals hatte er das Gefühl als würden sie sich perfekt ergänzen. Je länger er nun darüber nachdachte umso absurder kam es dem Ex-Statiker vor. Ein schlechtes Knastdrama in welchem sich der Insasse und die Ärztin verlieben bevor er sie hintergeht und auf nimmer wiedersehen verschwindet. Doch genau so würde es kommen und genau so hatte er es geplant. Mal abgesehen von dem verlieben. Lediglich ihr Vertrauen wollte er gewinnen. Doch spürte er bereits das sie ihn mehr faszinierte als sie sollte. Und das wäre ein gewaltiger Problemfaktor.
"Schade, ich habe gehört die Schwestern dort sollen wahre Schönheiten sein."
An Sarkasmus war dieser Kommentar seitens Scofield kaum zu überbieten. Jeder wusste das die Häftlinge dort ihre Haftstrafen ohnehin komplett zugedröhnt verbrachten und von ihrem Leben kaum noch etwas mitbekamen. Das Halluzinationen dazu gehörten wie täglich Brot verstand sich da gewiss von selbst. Somit krempelte er seinen rechten Ärmel nach oben und wartete darauf seine Injektion zu empfangen. Das Säuregemisch fraß sich bereits durch die Metallplatte nachdem er es keine zehn Minuten zuvor durch das Abflussgitter gekippt hatte. Alles lief nach Plan...
gebundenheit:
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Wäre dieser Beruf etwas Neues für sie & er ihr allererster Patient mit einer äußerst komplexen & vor allem s c h w e r w i e g e n d e n Verletzung, so würde sie aufgrund seiner Reaktion nun zurückschrecken, innehalten & hoffen, ihm nicht noch mehr Leid mit ihrer Behandlung zuzufügen. Jedoch war Sara bewusst, dass eine Verzögerung nichts an seinem Schmerzempfinden ändern & die Behandlung dementsprechend in die Länge ziehen würde. Das würden sie sicherlich beide gerne vermeiden, obgleich ihr Patient zum wiederholten Male anderes zu verstehen gab. Er schien sich gerne hier im Arztzimmer aufzuhalten, sei es aufgrund der Entfernung zu all den anderen, streitsüchtigen Insassen, oder aber, weil er sich nach dem KICK des Schmerzes sehnte, den eine ärztliche Behandlung mit sich bringen könnte. Er wäre nicht der erste seiner Art, der bei jedem Stich einer Nadelspitze oder der Vernähung einer offenen Wunde eine Euphorie & Ekstase der Sondergleichen erleben würde. Angesichts seiner momentanen Lage, der ungewöhnlichen Verletzung seines Fußes, wäre das vielleicht nicht einmal so abwegig. Eine Mysterie umgab Scofield, die sich Sara nicht zu erklären wusste, doch gleichzeitig auch ein gewisses Potential an Gefahr, dieses bestimmte ETWAS, das ihr zurief, sich nicht von ihm einwickeln zu lassen. Das war jedoch dank seiner charmanten Art & Weise nicht unbedingt einfach … Was auch immer in seinem Interesse lag oder sein Wesen definierte, es zog sie immerzu in den Bann, ob sie es wollte, oder nicht. Es war fast so, als wäre sie nicht länger Herrin ihrer eigenen Gefühle, ihres Körpers oder ihrer Sinne. Als würde die Anziehungskraft, die er ausstrahlte, alleine bestimmen, wie es weitergehen würde.
Seine Anmerkung ließ sie aufhorchen, sein schmerzverzerrtes Gesicht ihr Herz ins STOCKEN geraten, jedoch tat sie der Behandlung keinen Abbruch sondern machte weiter, so behutsam & sachte, wie sie eben nur konnte. Viele Freunde schien er sich wahrlich nicht gemacht zu haben. Andererseits aber war hier wohl kaum einer loyal einem anderen Insassen gegenüber. Um das zu beurteilen aber kannte Sara die Häftlinge zu schlecht, worüber sie nicht unbedingt klagen konnte. Eine gewisse Distanz wäre nur wünschenswert & gesund; genau das sollte sie sich auch bei Scofield immer wieder ins Gewissen rufen.
❛ Nun, diese ‘persönlichen Angelegenheiten’ werden Sie irgendwann noch ins Grab befördern, Michael. Und das schneller, als es Ihnen vorbestimmt ist. Sie sollten sich Ihre 'Freunde’ in der Zukunft wirklich besser aussuchen und wenigstens versuchen, dem ein oder anderen Zwist aus dem Weg zu gehen. ❜
Diese Worte würden vermutlich auf taube Ohren stoßen, da Michael offensichtlich Gründe für das hatte, was geschehen war, allerdings nicht mit der Wahrheit herausrücken wollte. Seine Erklärung für diese Art von schwerer Verletzung war wirklich lächerlich gewesen & nicht einmal ausreichend genug, um ein Kleinkind zu überzeugen. Jedoch … war es nicht Sara’s Aufgabe, Detektivin zu spielen, sondern lediglich die Kranken & Verletzten wieder auf die Beine zu bringen. Sie hätte ihm nur gerne geholfen, ihn unterstützt, eben weil sie spürte, dass Michael kein schlechter Mensch war, vielleicht sogar zu Unrecht hier gehalten wurde. Andererseits aber landete wohl NIEMAND zu Unrecht in Fox River.
Sorgfältig legte sich die Ärztin ihre Materialien zurecht, um die Wunden Scofield’s zu versorgen. Gestern hatte alles weitaus schlimmer ausgesehen, heute jedoch konnte sie bereits erste Besserungen feststellen. Die Schnittstellen seiner abgetrennten Zehen waren weder eitrig, noch entzündet. Die Notbehandlung hatte also die nötige Wirkung erbracht. Eine erleichternde Feststellung, wohl für sie beide gleichermaßen. & trotz ihrer nachdenklichen Pose, stieß sein weiteres Argument nicht auf taube Ohren, entrang ihr sogar ein kurzes Schnauben.
❛ Hm, ja. Oder er Ihnen. Ich … - Was hier drinnen vor sich geht, was ihr Häftlinge dort draußen tut, geht mich wirklich nichts an. Ich will mich auch in nichts verstricken, denn immerhin gibt es kaum etwas, dass ich ausrichten könnte. Jedoch, und ob es in meiner Natur liegt oder einfach nur an der Pflicht, die ich als Ärztin verspüre, sorge ich mich um meine Patienten und möchte vergewissern, das hier niemand aufgrund 'persönlicher Angelegenheiten’ ins Gras beißt. Also, wenn es Probleme gibt Michael oder Sie das Gefühl haben, dass Ihr Leben in Gefahr ist, dann biete ich Ihnen ein offenes Ohr an. ❜
Ihre Aufrichtigkeit & guter Wille schienen unmissverständlich aus ihren Worten hervorzustechen, doch mehr als ihm dieses Angebot zu machen, konnte Sara wirklich nicht tun. Er würde es entweder akzeptieren & entgegennehmen, oder aber die helfende Hand beiseite schlagen & sich weiter seinen Problemen auf eigene Faust stellen. Welchen Zwist er auch mit einigen der anderen haben mochte, sie bezweifelte stark, dass die negative Spannung von ihm ausging, sondern sich die anderen Verantwortlichen viel eher durch irgendetwas bedroht oder herausgefordert gefühlt hatten. Scofield’s Intellekt schien nicht umsonst herausragend, oder gar EINZIGARTIG zu sein; so manch einer würde sicherlich diverse Komplexe entwickeln.
❛ Achtung, das brennt jetzt ein wenig. Wenn Ihnen übel wird oder ich kurz aufhören soll, dann geben Sie mir bescheid. ❜
Daraufhin setzte Sara zur eigentlichen Behandlung an, nämlich die seiner äußerlichen Verletzung, & ließ die psychologische Mithilfe erst einmal sacken. Sie sollte sich ohnehin nicht zu sehr & auf mentaler Basis mit anderen Häftlingen binden. Das würde nur zu Ärger führen. Je weniger sie wusste, desto besser. Mit dem in Desinfektionsmittel getunkten Wattepad fuhr sie erst die Konturen seiner Verletzung ab, vorsichtig, langsam, ehe sie sich an den Kern wagte & die blutig roten Stellen gründlichst von Bakterien bereinigte. Sie wollte sich gar nicht ausmalen, wie unangenehm das nun für ihn sein dürfte, & wie eigenartig es sich anfühlen musste, nur noch drei statt fünf Zehen an einem Fuß zu besitzen, wobei der dritte Zeh auch nicht vollkommen ohne Schaden davongekommen war, aber immerhin nicht vom Nervengewebe abgetrennt wurde & somit noch gerettet werden konnte.
❛ Alles in Ordnung soweit … ? Ich weiß, das ist eine ziemlich unnötige Frage aber ich muss sie trotzdem stellen. ❜
Die Raspeln seines Süßholzes von zuvor schienen ihm nun zumindest wie ein Kloß im Halse steckengeblieben zu sein, denn er war TOTENBLASS, seine Lippen staubtrocken & seine Augen tränig. Typische Anzeichen für eine starke Schmerzempfindlichkeit, beziehungsweise, der plötzlichen Aussetzung einer Prozedur, die den Körper auf’s äußerste belastete.
Ihre fürsorglichen Ratschläge in allen Ehren, doch konnte Michael über ihre Worte zumindest in diesem Augenblick lediglich den Kopf schütteln. Die Schmerzen waren kaum auszuhalten und würde Sara auch nur einen einzigen Tag als Insasse verbringen... wäre ihr sehr schnell klar das man im Knast niemandem aus dem Weg gehen kann. Es mag das ein oder andere Mal klappen, aber die Wärter waren nicht überall und nicht jeder war aufrichtig und loyal. seinem Beruf gegenüber. Erst recht nicht hier in Fox River.
"Nehmen Sie es mir bitte nicht übel Sara aber.. Sie sollten anfangen die Menschen hier drinnen etwas mehr zu hinterfragen."
Natürlich gab es die ein oder andere gute Seele hier drin. Sara selbst zum Beispiel. Ihr Verhalten war Musterhaft, menschlich und von Güte gezeichnet. Direktor Pope hatte das Herz ebenfalls am rechten Fleck, setzte sich für Insassen ein, welche den Willen zur Besserung zeigten. Michael selbst hatte sich mehrfach davon überzeugen können. Leider aber...waren diese Beiden von zwielichtigen Schatten umgeben welche sie selbst wohl nicht wahrnahmen. Ob aus Naivität oder Vorsicht...vielleicht auch Angst, konnte der frühere Statiker nicht sagen, doch gehörte Bellick durchaus zu den widerlichsten Menschen denen Scofield je begegnet war. Durchaus jemand der sich auf einer gewisser Ebene mit Leuten wie Theodor ...oder eher 'T Bag' ohne weiteres die Hand geben konnte.
Ihr Angebot ihm jederzeit helfen zu wollen, löste etwas in dem jungen Mann aus das er schon seit sehr langer Zeit vermisst hatte. Das Gefühl jemanden an seiner Seite zu haben auf den er sich zu einhundert Prozent verlassen konnte. Ohne seinen Körper wirklich zu kontrollieren, hob er seine Hand und legte sie behutsam und sacht auf die der Ärztin, drückte sie kurz ehe er sie sofort wieder los ließ. Die Schmerzen, die Umgebung...sogar seinen Bruder vergaß er für diesen kurzen Moment vollkommen und blickte dem Engel in Weiß vor sich in die Augen.
"Das bedeutet mir sehr viel Sara. Vielen Dank."
Keine Sekunde später überrollte den jungen Insassen eine noch nie dagewesene Schmerzwelle. Ließ seinen Körper zurück auf den Behandlungsstuhl fallen, während sich sein gesamter Körper mit jeder Muskelfaser die er besaß verkrampfte. Zischend holte er nach Luft, presste dabei die Augen zusammen und spürte wie ihm augenblicktlich der Schweiß auf der Stirn stand. Verdammt noch mal, dafür war ihm Link wirklich etwas schuldig...!
Keuchend und sichtlich überwältigt und auch erschöpft von der kurzen aber durchaus intensiven Schmerzwelle, versuchte sich Michiael für diesen kurzen Moment zu entspannen. "Die Frage ist wirklich etwas....deplatziert Sara.", kam die Antwort seinerseits, wobei er es schaffte ein Lächeln zustande zu bringen. Gequält aber....immerhin.
“At the time, I thought if I dealt with it myself, the pain would only be mine. But instead I opened this pandora’s box. I wanted to make it better, but I only made it worse foreveryone. And somewhere in there…I became a ghost.”
You are going to be so much more than ‘enough’ for someone someday.
Unknown (via thoughtkick)
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Für einen kurzen Moment lang stoppte sie in ihren Bewegungen, legte die dicke Bandagenrolle behutsam auf ihrem Schoß ab & erwiderte daraufhin Michael’s durchdringenden Blick, welchem sie jedoch nicht allzu lange standhalten konnte. Ihm in die tiefblauen Augen zu blicken war fast so, als würde sie in einem Ozean aus tausenden von Mysterien versinken, langsam aber stetig, ohne Halt oder gar der Gewähr, die Wahrheit über seine Person irgendwo auf dem blickdichten Grund ausfindig machen zu können. & trotz aller Risiken & Fragen verlor sie sich immer mehr & mehr in seiner Strömung, ließ sich fast schon ohne Wehr mitreißen, als würde sie gefallen daran finden, in seinen Erzählungen, seiner charismatisch gleißenden Ausstrahlung, zu ertrinken. Sie erinnerte sich zwar selbst regelmäßig daran, dass er lediglich ein Häftling war, wie jeder andere zuvor auch 『 & doch war er so vollkommen anders, so EINZIGARTIG wie kein anderer, dem sie je begegnet war & somit unvergleichlich ! 』 & genauso schnell in ihr Leben trat wie er letztendlich auch wieder verschwinden würde. Doch trotz aller Versuche, sich von ihm abzuwenden, ihn & seine verschleierten Motive zu vergessen, seiner wohl durchdachten Manipulation zu entziehen, trieb es sie immer wieder zurück; direkt zum Mittelpunkt der Strömung.
Ja, sie musste wahrlich gefallen daran finden, sich in ihm zu verlieren. An eine komplexe Art der selbstzerstörerischen Haltung hatte sie sich schließlich schon gewöhnt.
❛ Nun, da gäbe es einige Möglichkeiten, Michael. Ein guter Anfang wäre zum Beispiel, zur eigenen Schwäche zu stehen. Sie möchten zwar das notwendige Wissen besitzen, einen aufwendigen, mehrstöckigen Palast binnen weniger Wochen zu skizzieren und zum Bau freizugeben, hier im Gefängnis jedoch wird Ihnen das nicht viel nützen. Hier zählt alleine nur das körperliche Durchsetzungsvermögen, so wie die Überzeugungen einer Gemeinschaft. Ein einzelner kann kaum etwas gegen eine ganze Meute ausrichten. ❜
Sie pausierte, befeuchtete ihre Lippen & senkte den Blick, ihre in Gummi gewickelten Finger mit dem Röllchen Verbandsmull spielend, welches weiterhin in ihrem Schoß wie ein Frischgeborenes schaukelte. Ihr fiel es zunehmend schwerer diskret zu bleiben, mit ihm auf einer Ebene der Professionalität zu bleiben, die bewusst berufliches von privatem trennte. Was er tat & wie er sich verhielt war immerhin seine Sache & sollte nicht von ihr beurteilt werden. Sie war lediglich hier, um notwendige, medizinische Versorgungen zu leisten, die auf physikalischer Basis beruhten, nicht etwa auf psychischer. Jedoch … wollte sie auch verhindern, dass Michael weiterhin Schmerzen erleiden musste, die ganz eindeutig von anderen Mithäftlingen verursacht wurden. Darüber reden schien er jedoch nicht zu wollen. Dazu war er viel zu verbissen, überzeugt von der Tatsache, ganz a l l e i n e damit fertigwerden zu können. Das wiederum aber könnte seinen TOD bedeuten, wenn er sich weiterhin mit den falschen Leuten abgibt. Seine Überzeugung & exzentrische Art würde ihm irgendwann noch das Genick brechen …
❛ Was ich damit sagen möchte ist …, dass es womöglich ratsam wäre, sich aus diversen Angelegenheiten rauszuhalten. Nicht jeder ist für das Knastleben hier geschaffen, und wenn sie weiterhin in Schwierigkeiten geraten, dann fürchte ich, wird sich das auf Dauer nicht unbedingt positiv auf ihre Gesundheit und körperliche, so wie mentale Verfassung auswirken. ❜
Mehr gab es ihrer Ansicht nach auch nicht dazu zu sagen. Er wusste, worauf sie anspielte, also würde er ihren Ratschlag entweder beherzigen oder sogleich wieder verwerfen, wie so oft. & wenn das der Fall sein sollte, würde es wohl nicht lange dauern, bis er ein weiteres Mal hier bei ihr aufgrund eines fehlenden Körperteiles aufschlagen würde & es, im allerschlimmsten Falle, nicht einmal überlebt. Der bloße Gedanke & die Vorstellung an ein solches Szenario reichte vollkommen aus, um ihr flau & unbehaglich zumute werden zu lassen …
Eine erneute Schmerzwelle ließ den Insassen zischend Luft holen, während er die Zähne zusammen biss und spürte wie sich sein gesamter Körper verkrampfte. Groß war sein Opfer gewesen, doch hatte er keine andere Wahl gehabt. Er brauchte Abruzzi's Hilfe denn er allein war in der Lage vom Gefängnis aus die ganze Flucht zu organisieren, welche von Michael bereits geplant worden war.
„Es ist schwer sich aus einer persönlichen Angelegenheit raus zu halten.“.
Doch das konnte Sara nicht wissen. Mehr sollte die junge Ärztin auch gar nicht erfahren. Michael wollte etwas von Abruzzi und dieser.... nun, er wollte etwas von Michael, doch ohne auf seinen Deal eingehen zu wollen. Doch einen wirklichen Vorwurf konnte er dem Mafiosi nicht einmal machen, ging es doch hier um seine eigene Machtposition, als auch darum das dieser widerum selbst keine Wahl hatte. Er stand augenscheinlich unter der Fuchtel eines Anderen, doch vielleicht würde dem Statiker genau das weiterhelfen. Er musste Abruzzi nur davon überzeugen das er ihm vertrauen konnte. Und bis dahin musste Michael beten das er ihm nicht noch mehr Körperteile abschneiden würde.
„Hören Sie Sara. Es ist wirklich couragiert von Ihnen mir helfen zu wollen. Doch in dieser Hinsicht gibt es nicht viel. Ich bin hier drinnen wohl einfach jemanden auf den falschen Fuß getreten.“ und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Wenn alles nach Plan lief würden die anderen Insassen nicht mehr dazu kommen ihn in die Mangel zu nehmen. Succre war immerhin schon mal auf seiner Seite, Charles musste er noch überzeugen und Abruzzi würde sich früher oder später seinen Bedingungen beugen müssen. Der Rest war bereits arrangiert und mit ein bisschen Hilfe von Nika, seiner vermeintlich 'Ehefrau' dürfte alles weiter kein Problem darstellen. Außer Bellick würde sich noch weiter einmischen... aber diverse Schwierigkeiten hatte er mit eingeplant. Zeitverzögerungen inklusive.
„Zudem könnte ich nicht mehr so oft Ihre Gesellschaft genießen.“, sein schelmisches Grinsen hätte von einem unschuldigerem Blick nicht begleitet werden können. Er konnte es nicht leugnen das Sara etwas umgab...dass ihn faszinierte und was er vermissen würde, wenn Link und er endlich von hier verschwunden sind.
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Es war ein mildes Lächeln welches der junge Statiker der hübschen Gefängnisärztin schenkte, konnte er nicht nachvollziehen warum es ihr so schwer fiel ein einfaches Kompliment anzunehmen. Vorsichtig war sie ja, aber es schien ihm auch so als würde sie sich selbst unter den Scheffel stellen, zumindest was ihre eigene Persönlichkeit anging. Ob es mit ihrem Vater zu tun hatte? Immerhin war er kein geringerer als der Gouverneur von Michigan und Sara selbst, kein unbeschriebenes Blatt. Michael hatte vor seiner Inhaftierung genug über sie herausgefunden um sie besser einzuschätzen als so manch anderer hier. Und doch hatte sich etwas an seinem Verhalten der Ärztin gegenüber geändert. Langsam und schleichend, jedoch unaufhaltsam.
„Was halten Sie davon wenn Sie es einfach als das Kompliment annehmen das es auch sein soll, anstatt tausend anderer Dinge hinein zu interpretieren?“
So zwielichtig und hintertrieben Michael auch sein konnte, die Aussage welche er zuvor ausgesprochen hatte, war ehrlich gemeint. Das untermalte er mit einem aufrichtigem Blick welcher nicht von den sanften Gesichtszügen seiner Gegenüber wich. Er betrachtete sie wie ein Gemälde, ein Kunstwerk von atemberaubender Schönheit und wieder einmal, konnte er sie nur mit einem Wort beschreiben: Perfekt. Jedoch musste er sich hier zusammenreißen. Immerhin war er nicht hier um mit der Ärztin anzubändeln, sondern lediglich um seine weiteren Schritte durchzuführen. Lange würde es nicht mehr dauern und das Blech wäre durchgeätzt. Danach stand Link's und seiner Flucht kaum noch etwas im Weg.
„Heißt das Sie wollen mich in den Psychotrakt steckennur weil ich Sie für perfekt halte? Dann sollte ich mit weiteren Komplimenten sparsam umgehen.“
Ein sehr seltenes Schmunzeln drang über seine Lippen. Der Gedanke war so absurd das er schon fast der Realität gleichkommen könnte.
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