Der Klimawandel – eine Klimakrise – eine Krise des Seins
Das innere Klima und das äußere Klima bedingen sich
Ein kleines Mädchen kam zu ihrem Vater und bat ihn, ein Spiel mit ihr zu spielen. Doch der Vater hatte gerade keine Zeit. So überlegte er, womit er sie eine Weile beschäftigen konnte. Da sah er in einer Zeitschrift eine Abbildung der Erde. Er löste das Bild aus der Zeitung und zerschnipselte es in viele Puzzleteile. Die gab er seiner Tochter und dachte, dass sie lange beschäftigt sein würde. Der aber machte das Puzzle richtig Spaß, und nach wenigen Minuten zeigte sie ihrem Vater stolz das fertige Bild der Erde.
Der Vater fragte sie verwundert, wie sie das so schnell schaffen konnte. Da sagte die Tochter: „Hast du denn nicht den Menschen auf der Rückseite der Erde gesehen? Den habe ich zusammengesetzt und damit habe ich auch die Welt in Ordnung gebracht.“
Mit diesem modernen Gleichnis möchte ich Sie, liebe Leserin, lieber Leser, mitnehmen auf eine kleine Reise hinter das Offensichtliche, das derzeit unsere Welt herausfordert. Ich lade Sie ein, mich zu begleiten und sich auch genügend Zeit zu nehmen, um das, was sie erfahren ausreichend auf seinen Wahrheitsgehalt hin zu prüfen.
Die Turbinen des Flugzeugs dröhnen laut während das Flugzeug startet. Ich bin unterwegs nach Lanzarote. In meiner Tasche ein frisches, ungelesenes Buch, das ich jetzt heraushole, während ich mich auf einen mehrstündigen Flug einrichte. Ich habe das Buch für meine freien Tage reserviert. „KLIMA – eine neue Perspektive“ lautet der Titel. Ich bin gespannt. Die Buchempfehlung hatte ich bei der Astrologin Alexandra Klinghammer entdeckt, deren Texte ich sehr schätze und so habe ich es mir kurzerhand besorgt.
Ich beginne zu lesen. Der Geist, der sich mir über die Worte enthüllt, zieht mich tief in das Thema hinein und fesselt meine Aufmerksamkeit. Bislang habe ich noch nirgends so tiefgehende, ganzheitliche Zusammenhänge zwischen Klima, Ökologie und das wahre Menschsein gelesen. Und so kribbelt es mich in den Fingern, noch während ich zehntausend Metern über der Erde hoch oben im Flugzeug sitze, um meine Gedanken, die mir beim Lesen dieses Buches kommen, auf´s Papier zu bringen.
Was Charles Eisenstein, der Autor, in seinem neuen Buch beschreibt, spricht mir aus dem Herzen. Auch ich sehe es so, dass die derzeitige Umweltkrise eine Krise des Seins ist, und sich daher die ökologische Heilung und die Heilung des Menschen bedingen. Weder die eine noch die andere ist wichtiger. Keine kann ohne die andere gelingen.
Solange wir Menschen ungeheilte Traumatas mit uns herumtragen, sowohl individuell als auch im Kollektiv, als Volk, als Menschheit, sind wir verletzt und werden andere verletzten. Solange wir uns selbst ausbeuten und Raubbau mit uns treiben, werden wir auch die Natur ausbeuten. Solange wir als Gesellschaft unsere verletzlichsten Mitglieder ausbeuten und missbrauchen, werden wir auch unsere Umwelt oder besser gesagt unsere Mitwelt ausbeuten.
„Von was für einem Seinszustand gehen wir aus, wenn wir andere Arten ausrotten, Böden und Meere zerstören und die Natur als Ressourcen-Lager für den maximierten kurzfristigen Gewinn behandeln?“, fragt Charles Eisenstein in seinem lesenswerten Buch, das ich dem Leser und der Leserin sehr ans Herz lege.
Den Urschmerz betäuben, um ihn nicht fühlen zu müssen
Die moderne Welt, angetrieben von einem Wahn des stetigen Wachstums, von einem Wahn der Überlegenheit der Technik, ist unterwegs in eine Sackgasse. Rechts und links ragen begrenzend hohe Wände auf, zementiert aus linkshirnigen Konzepten und Lösungsansätzen, die die derzeitigen Krisen, allen voran die Klimakrise, bewältigen sollen.
Doch diese Konzepte und Lösungen sind einseitiger Natur, da sie aus der Hirnregion stammen, die diese Probleme erst verursacht hat und die den anderen Teil der Medaille völlig außer acht läßt: die Seele, die Seele des Menschen, das Beseelte in der Natur, das Wesenhafte, das Wesen und damit auch das Wesentliche.
Der Versuch LEBEN auf Zahlen zu reduzieren ist Angst getrieben. Kontrolle soll erlangt werden und so wird aus allem ein quantitativer Wert herausgepresst. Dem qualitativen Wert, der geistig-seelischer Natur und daher unsichtbar ist, wird zumeist keine Beachtung gezollt. Was ist ein Stück Boden, ein Stück Land wert? Ja, der Quadratmeterpreis variiert je nach Lage. Doch das, was dieses Stück Boden an Leben und Lebensqualität zu schenken vermag für Mensch, Tier und Flora, das kommt im quantitativen Messwahn zu kurz. Wieviel Leben und Lebenswertes wird dabei übersehen? Ja, das Leben und der Wert des Lebens werden übersehen, wenn weltweit die Wälder gerodet, Feuchtgebiete trocken gelegt und so wichtige Ökosysteme vernichtet werden.
Warum fühlen wir nicht mehr, dass der Boden heilig ist, dass alles lebt und damit nicht in einen monetären Wert gemessen werden kann? Die Antwort liegt auf der Hand. Wir fühlen nicht mehr, stattdessen nehmen wir die Welt lediglich kognitiv über das Denken war. Darum fühlen wir nicht, dass uns das Artensterben arm macht, dass es eine Verarmung des Lebens ist. Das Artensterben geht einher mit einer Verarmung des seelischen Lebens des Menschen und damit auch dem Verlust einer kulturellen Vitalität.
Viele Menschen denken tagein und tagaus, doch sie sind nicht empathisch. Sie fühlen weder sich selbst, ihren Körper, noch andere, ganz zu schwiegen von der Natur. Nicht mehr zu fühlen bedeutet, dass wir nicht mehr lebendig sind, dass wir in einer geistig-seelischen Armut leben. Und das bedeutet, dass wir ärmer sind, als diejenigen Menschen, die materiell arm sind, denn das Leben entsteht aus dem Geistig-seelischen heraus und nicht umgekehrt aus der Materie.
Materiell gesehen sind wir hier in der westlichen Welt reich. Wir leben teilweise sogar im Überfluss und sind dessen auch schon überdrüssig, doch es herrscht Armut in den geistig-seelischen Belangen. Die Seele vieler Menschen darbt und so verwundert es nicht, dass die psychosomatischen Krankheiten exponentiell steigen.
Seelische Armut bedeutet Mangel an Lebendigkeit, an Verbundenheit, Mangel an Empathie, an Achtung vor dem Leben, Mangel an Erfüllung, an Gesundheit, Mangel an Empfindungsvermögen, an ganzheitlicher Handlungskompetenz und vor allem einen Mangel an Bewusstheit.
Was hat uns in diese seelische Armut getrieben?
Begonnen hat diese Verarmung bereits vor vielen, vielen Jahrhunderten, indem die Seele Schritt für Schritt ignoriert, je geradezu wegrationalisiert wrude. Doch seit der Zeit der Industriealisierung spitzt sich diese Verarmung immer mehr zu. Seit die Maschinen ins Spiel gekommen sind, versucht der Mensch seine verdrängten, wahren Bedürfnisse über die Einsparung von Zeit zu erfüllen. Die Rechnung geht jedoch nicht auf. Es ist wie in Goethes Faust beschrieben. Der Zauberlehrling verliert die Kontrolle über seinen Zauber und weiß am Ende nicht mehr, wie er ihn kontrollieren kann. Stattdessen wird er jetzt vom Takt der Maschinen und dem „Höher-Weiter-Schneller des herrschenden Systems getrieben ist Sklave eines Systems, das allmählich seine Kinder frisst.
In meinem Buch „Die Zeit ist reif ..!“ habe ich bereits vor einigen Jahren ausführlich über unseren falschen Umgang mit Zeit geschrieben.
Viele der Lösungen, die im Bereich der Politik und Wirtschaft derzeit angestrebt werden, sind dazu angetan das herrschende System am Leben zu halten, statt tiefer zu gehen und die wahren Bedürfnisse herauszufinden, die hinter dem offensichtlichen Wunsch des Höher-weiter-schneller liegen.
Heilt der Mensch, heilt auch die Welt und umgekehrt
Schauen Sie, werte Leserin, werter Leser, mit mir gemeinsam tiefer. Was ist es, was uns Menschen wirklich fehlt? Welche Grundbedürfnisse werden seit langer, langer Zeit nicht mehr erfüllt? Und wie und wohin haben wir unser Verlangen ersatzweise verlagert?
Nun, zuerst zu dem, was wir wirklich suchen. Der ständigen Wunsch nach Wachstum in Sinne von Höher-weiter-schneller ist ein männlich orientiertes Ansinnen und so ist aus der Vorherrschaft des Männlichen eine Struktur entstanden, die auf einseitige Weise versucht die wahren Bedürfnisse zu erfüllen. Doch das gelingt nicht, denn unsere wahren menschlichen Bedürfnisse sind seelischer Natur. In einer materialischen Sicht auf den Menschen und die Welt hat die Seele keinen Platz. Sie kann auch qantitativ nicht erfasst werden und daher wird ihr Sein geleugnet und ihre Bedürfnisse nicht erfüllt.
In uns allen haust unbewusst ein tiefsitzender Schmerz. Es ist ein Urschmerz, der Schmerz über das Getrenntsein von der Schöpfung. Und dieser Schmerz bohrt sich vor allem in der modernen Zeit deutlicher ins Bewusstsein, da die alten Ordnungen ins Wanken geraten. Haben die Generationen vor uns noch Halt und Zugehörigkeit in Familienverbänden gefunden, ist das in modernen Zeiten immer weniger der Fall. Viele Menschen vereinsamen, fühlen sich mutterseelenallein und gottverlassen.
Sich als Individuum erkennen und gesunden
In einer Zeit, in der es um einen Individuationsprozess auf kollektiver Ebene geht, gibt es immer mehr Menschen, die alleine leben. Denken wir nur an die vielen alleinerziehenden Mütter. Die eigene Einzigartigkeit gilt es zu entdecken, ebenso wie die eigene Bestimmung und Berufung, um all das später zurück in die Gesellschaft zu bringen und mit all diesen Gaben und Talenten zu dienen - den Menschen und auch dem Leben. Da liegt es auf der Hand, dass die Herde, der Stamm verlassen werden muss. Denn dort gelten andere Regeln, bloß nicht aus der Reihe tanzen, bloß nicht anders sein als alle anderen.
Trotzdem sehnt sich der Mensch während dieses Prozesses innerlich nach Zugehörigkeit. Wo gehört er dazu? Das, was er bislang erfahren hat, wie er geprägt und erzogen wurde, was man ihm vorgelebt hat, kann ihm dabei keine Orientierung schenken. Denn als Menschheit kommen wir aus einem seelischen Winter. Es herrschen die Gesetze des Verstandes und dieser hat Wirklichkeitsblasen geschaffen, in denen sich die Menschen voneinander, aber auch von der Schöpfung getrennt sehen und darin gefangen, ihre Isolation deutlich und schmerzhaft erfahren.
Wo und wie findet der moderne Mensch auf seinem Entwicklungsweg der Individuation Zugehörigkeit? Werfen wir dazu einen Blick auf eine Grafik aus dem sechsten Kondratieff (neue, lange Welle der Weltwirtschaft). Darin schreibt Leo Nefiodow bereits 1996 über „Die fünf Ebenen der Gesundheit“.
Die unten stehende Grafik zeigt als vierte Ebene die seelische Ebene an, die verbunden ist mit Nächstenliebe und Wahrhaftigkeit und wenn gelebt, führt es zur psychosozialen Gesundheit, eine Heilung auf sozialer Ebene. So entsteht dann auch das vielerorts proklamierte „neue WIR“, ein neues Miteinander auf der Basis von Nächstenliebe, sowie Authentizität und Wahrhaftigkeit.
Abb. 3: Die fünf Ebenen der Gesundheit Quelle: Leo Nefiodow: Der sechste Kondratieff, 1996.
Ein neues Bewusstsein der Verbundenheit
Als Mensch tragen wir alle tief in unseren Herzen die Sehnsucht nach Verbundenheit, Gemeinschaft, Schönheit, Intimität und Heiligkeit. Doch stattdessen geben wir uns mit Ersatz ab, der gemessen werden kann, oftmals in 10tel Sekunden bei einem Wettkampf. Damit wird die Seele nicht satt und das Verlangen vergrößert sich nur.
Viele Menschen schlittern so in eine Sucht, die immer dann entsteht, wenn Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden. Doch solange wir uns selbst betäuben, egal mit welcher Form von unerlaubten oder auch erlaubten Drogen, wie Alkohol, einem Übermaß an Arbeit, Sport, Sex, Fernsehen, Internet, Social-Medias, und so weiter, werden wir weiterhin abstumpfen gegenüber dem Artensterben, der Umweltverschmutzung, der sozialen Ungerechtigkeit, dem Abholzen der Urwälder, und vor allem gegenüber uns selbst und unseren wahren Bedürfnissen.
Auf diese Weise müssen wir den tiefsitzenden Schmerz in uns nicht fühlen und stattdessen kompensieren wir, verlagern wir das, was wir wirklich suchen und schaffen uns Ersatzerfüllung, ohne davon je wirklich satt zu werden.
Lebendig und fühlend in Beziehung treten - zu uns selbst und der Welt
Es geht um mehr als um die Senkung von Treibhausgasen. Es gilt das alte Paradigma von einer getrennten Welt zu überwinden und eine neue, eine lebendige Beziehung zur Schöpfung, zu den Elementarkräften, zur Erde und zum Meer und zu allen Lebewesen herzustellen. Und dabei gilt es diese Verbindung im Herzen zu fühlen, statt sie nur zu denken.
Große Wasserkraftwerke, endlose Flächen von Solarkollektoren, Landschaften voll mit Windrädern und vor allem Biosprit-Plantagen schädigen die Ökosysteme, deren Raum sie einnehmen. Daher reicht es bei weitem nicht aus lediglich auf erneuerbare Energien umzusteigen.
Vielmehr müssen wir bei uns selbst anfangen und uns Fragen stellen, die uns in die Tiefe führen wie zum Beispiel: Wozu bin ich hier? Was ist meine Aufgabe hier auf Erden? Wozu ruft mich meine Seele? Welche Rolle haben wir im großen Schöpfungsschauspiel als Menschheit? Wovon träumt die Erde? Was will durch uns geboren werden? Und wie können wir dem dienen?
In alten, indigenen Kulturen, allen voran im Schamanismus, gilt die Schöpfung als beseelt und lebendig. Es gilt das Gesetz des Austausches. So gilt es der Erde etwas zurück zu geben, wenn sich der Mensch etwas von ihr nimmt. In diesem Fall werden beide Seite berücksichtigt und es entsteht kein Schaden. Dabei müssen wir nicht die alten Zeremonien imitieren. Vielmehr gilt es neue, moderne Formen zu finden, die unserer inneren Gesinnung der Verbundenheit, unserem Herzen entspringen. Diese Form des Handelns wird dem Leben und all seinen Geschöpfen dienen, weil es bewusst,, achtend und liebend ist.
Die aktuellen Krisen in der Welt, egal ob es sich dabei um das Klima, die Wirtschaft oder die Finanzen handelt, sind allesamt Krisen des Seins. Und so liegt es nahe, dass wir bei uns selbst beginnen – jeder einzelne bei sich selbst.
Die Einseitigkeit, die wir in der äußeren Welt, in den Systemen und in unserem Lebensstil vorfinden, liegt in unserer Konditionierung, im Erbe unserer Vorfahren. Wir nutzen überwiegend nur unsere kognitiven Fähigkeiten und vernachlässigen dafür das Fühlen und somit unsere emotionale Kompetenz. Wir leben in einer beschleunigten Zeit, angetrieben von der Technik und dabei ignorieren wir die natürlichen Rhythmen, die seit Jahrmillionen das Leben im Kosmos bestimmen. Wir fröhnen der HERR-schaft der technischen Errungenschaften und zugleich verkümmert unsere Seelenlandschaft, sowie auch unsere Um- und Mitwelt.
Die weiblichen und männlichen Kräfte in sich harmonisch vereinen
Jeder Mensch hat die Fähigkeit und auch die Aufgabe eine weiblichen und männlichen Kräften - das Yin und das Yang in sich selbst in Harmonie zu bringen, ja, diese beiden Kräfte harmonisch in sich selbst zu vereinen. Dies ist die harmonische Vereinigung von Herz und Verstand, von Denken und Fühlen, Aktivität und Ruhe, von Geben und Nehmen. Dies erfolgt im Zuge eines großen Selbstheilungsprozesses und dabei bedeudet Heilung, dass wir ganz werden.
Auf diesem Weg finden wir wieder in die Wahrheit und damit auch in die wahre Liebe. Mann und Frau begegnen sich gleichwertig auf Augenhöhe. Wir sehen und erfahren die Geschöpfe der Natur als lebendige Wesen und nehmen die HEIL-igkeit des Lebens wieder wahr - weil wir selbst HEIL sind.
Und am Ende ist es die Liebe, die heilt
Krisen entstehen, wenn sich die polaren Kräfte nicht mehr im Gleichgewicht befinden. Wird eine Kraft zu dominant kippt das System und muss sich neu ausrichten. Dabei wird die alte Ordnung zerstört, sodass eine neue Ordnung entstehen kann. Bei den alten Chinesen hat das Schriftzeichen für Krise zugleich auch die Bedeutung von Chance. Das ist wundervoll, wie ich meine. Denn letztendlich steckt in jeder Krise auch die Chance, dass sich das, was Überlebt ist, erneuert. Diejenige Kraft, die bislang zu kurz gekommen ist, gewinnt dabei an Bedeutung, wird stärker. So kann es zu einem gesunden Ausgleich der Kräfteverhältnisse auf einer neuen Ebene kommen. Das ist letztendlich Entwicklung.
Dieser Ausgleich der polaren Kräfte auf einer neuen Ebene ermöglicht die Gesundheit des Menschen und unseres Planeten. Um diese zu erlangen gilt die Seele wieder ins Leben zu integrieren und die Natur und ihre Geschöpfe fühlend als lebendige Wesen wahrzunehmen. Mehr dazu habe ich in meinem neu veröffentlichen e-Book "Die Renaissance der weiblichen Kraft" geschrieben.
All das entspricht dem weiblichen Prinzip in der Schöpfung. Es geht um die natürliche, weibliche Kraft, die jedem Menschen innewohnt. Es geht um die weiblichen Werte, die vermehrt gelebt werden sollen, es geht um Mitgefühl, um Verbundenheit, um Hege und Pflege unserer Mitmenschen und unserer Mitwelt, ohne unser Wohlergehen dabei aus den Augen zu verlieren.
Lassen Sie uns als Teil eines Ganzen verstehen, das soviel größer ist als wir selbst und der dennoch das Ganze in jeder einzelnen Zelle mit sich trägt und so nie getrennt ist vom großen Ganzen. Fühlen Sie es in stillen Momenten und lassen Sie uns dem voll und ganz anvertrauen.
Verbundenheit und Liebe zum Leben, zu sich selbst zu den Mitmenschen, zu allem Lebendigen und zur gesamten Schöpfung, das ist es, was es braucht, damit die Menschheit die herrschenden Krisen überwindet und wir gemeinsam in eine neue, lebenswertere Ära eintreten.
Es gilt, dass wir unsere Verbundenheit mit allem Lebendigen, mit Menschen, Tieren, Pflanzen, dem Land, den Bergen, den Flüssen und den Meeren, mit dem LEBEN wieder fühlend wahrnehmen, sie achten und ehren.
Dann wird sich auch das Zitat des Philosophen Pierre Teilhard de Chardin bewahrheiten:
„Nur die Liebe kann alle Menschen verbinden und zur Entfaltung führen.
Denn die Liebe ermöglicht ihnen das Miteinander dessen, was sie im tiefsten Inneren sind.
Wir brauchen uns lediglich vorzustellen, dass wir unsere Liebesfähigkeit soweit entwickeln, dass sie alle Menschen und die gesamte Erde einschließt.“
Und nun zu Ihnen liebe Leserin, Lieber Leser, soweit Sie mich bis hierher begleitet haben. Was denken und fühlen Sie, nachdem Sie nun diesen Text gelesen haben? Welche Fragen tauchen in Ihnen auf? Welche Erkenntnisse haben Sie gewonnen? Gab es Aha-Momente, die erhellende gewirkt haben?
Gerne lese ich Ihre Gedanken im Kommentarfeld und freue mich Ihnen antworten zu können.
In herzlicher Verbundenheit
Bianka Maria Seidl
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