Camping Trip Fraser Range, Wave Rock, Esperance
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Camping Trip Fraser Range, Wave Rock, Esperance
Australien
Leider habe ich es verpasst die letzten, was, 6 Monate (?!) etwas zu posten. Das werde ich jetzt in den nächsten Wochen nachholen und hoffentlich nicht zu viel auslassen :) Mandurah
Die meiste Zeit habe ich in Australien bei meiner Hostfamilie in Mandurah ca. eine Stunde südlich von Perth verbracht. Ein wunderschönes Haus eine Minute (hab es sogar mal gestoppt) vom Strand entfernt und eine tolle Familie. Die Stadt an sich ist jetzt nicht die aufregendste in Australien würde ich sagen, aber wenn man die richtigen Leute um sich hat ist es wirklich egal wo man ist. Generell ist die Stadt sehr jung und sieht ein bisschen unecht aus. Alles ist wie frisch gebaut und sieht relativ teuer aus. Man würde wohl meinen, dass Europa im Vergleich mehr “Persönlichkeit” hat. Es ist halt einfach jung und hat seinen eigenen Charme. Wie in Neuseeland muss man sehr viel mit dem Auto fahren. Bis zum nächsten Supermarkt wäre ich wahrscheinlich eine halbe Stunde gegangen. Es gibt einfach ein kleines Zentrum, irgendwo im Nirgendwo gibt es dann ein großes Einkaufszentrum und alles rundherum ist voll mit Siedlungen. Auch wie in Neuseeland sind die Häuser hauptsächlich übers Erdgeschoß verteilt und kaum mit einem oder mehreren Stöcken. Ich denke es wird einfach genug Fläche geben um das zu gewährleisten und so werden die Städte flächenmäßig riesig aber die Einwohnerzahl bleibt trotzdem unten.
Mein Zimmer in Mandurah <3
Freunde
In Mandurah habe ich meine große freundschaftliche Liebe Chloé getroffen. Sie kommt aus Frankreich und war zur Zeit auch Au Pair. Kaum ein Tag ist vergangen an dem wir uns nicht gesehen haben. Und wenn es mal so war, ist es uns vorgekommen wie eine Ewigkeit. Zusammen haben wir ziemlich bald eine Gruppe von Burschen kennengelernt mit denen wir uns oft unter der Woche oder am Wochenende getroffen haben. Sie haben fast alle zusammen in einem großen Haus mit Garten gewohnt und wenn wir bei ihnen waren sind oft noch mehr Freunde von ihnen da gewesen und wir hatten immer viel Spaß. Mit Nick und Kenny habe ich oft Musik gespielt und auch was auf YouTube geladen ( https://www.youtube.com/watch?v=xPWH7BNDFqw ). Die letzten drei Wochen, als ich schon mit der Arbeit bei der Familie fertig war, habe ich auch bei den Jungs gewohnt um Geld zu sparen bevor ich nach Asien geflogen bin. Chloé hat sich in der Gruppe sogar in einen verliebt und lebt jetzt bei ihnen, weil die Arbeit bei ihr auch schon vorbei ist. Ich freue mich schon riesig sie in Europa zu sehen :D
Meine Freunde in Mandurah und das Haus in dem ich die letzen drei Wochen in Australien gewohnt habe :) Outback
Mit meiner Hostfamilie bin ich auf einen Campingtrip gefahren. Es war toll und endlich konnte ich viel vom Outback sehen. Obwohl wir nur ein paar Tage weg waren, waren wir ca. 10 Stunden mit dem Auto von zu Hause entfernt. Zuerst sind wir in den Südwesten nach Hyden zum Waverock. Im Grunde ist es ein riesen Stein der durch die natürlichen Umstände wie eine große Welle geformt ist. Das Campen in einem so tollen Zelt wie es die Familie hatte war echt ne Klasse für sich. Danach sind wir zur Fraser Range, wo Alans (Hostdad) Eltern gearbeitet haben. Wir haben wilde Emus gesehen und mitten im Outback bei einem der größten Golftracks Golf gespielt. Für alles gibt’s ein erstes Mal haha Nach diesem Stop ging es schon nach Esperance. Eine Stadt die ich ohne darüber nachzudenken sofort wieder besuchen würde. Die Strände sind weißer als ich sie irgendwo anders je gesehen habe. Und ja da spreche ich auch von Fidschi. Es war wie eine Mischung aus Wellington mit den Hügeln voll mit süßen Häusern und einem Paradies aus tollen Stränden. Leider war es schon ein bisschen kalt und wir sind auch schon nach einer Nacht wieder weiter. Wie gesagt, hatten wir ja nur ein paar Tage für den Trip Zeit. ACHJA und bitte bedenken: wir hatten zwei kleine Jungs im Alter von 4 und 5 dabei. Die müssen ein besseres Sitzfleisch haben als unsere Kinder hier die nach einer Stunde schon jammern ;)
Esperance, Wave Rock, Fraser Range Bunbury
Einen weiteren Trip den ich gemacht habe war nach Bunbury um meinen guten Freund Craig zu besuchen. Vor ca. 4 Jahren haben wir uns in einem Hostel in Berlin getroffen und sind seitdem in Kontakt geblieben. Wer hätte gedacht, dass wir uns tatsächlich wiedersehen würden? Für ein Wochenende haben er und seine liebe Freundin für mich Gastgeber gespielt und mir Bunbury und Margaret River gezeigt. Wir haben gut gegessen, sind wie gesagt nach Margaret River, was der Urlaubsort oder Wochenendliebling der Australier der Region ist, um dort in dem zahlreichen Angebot von Wein zu versinken und auf eine Verlobungsfeier zu gehen. Es war ein tolles Wochenende!
Sydney und Asien
Nach den drei Wochen bei den Jungs in Mandurah habe ich mich auf nach Sydney gemacht um von dort nach Asien zu kommen. Weil ich sehr viel Glück hatte bin ich nach einem sehr traurigen Abschied von Chloé und den Jungs bei einem Freund von Craig in der Nähe von Sydney untergekommen. Er war damals auch in Berlin dabei und wir kannten uns bereits. Er und seine Freundin waren nicht weniger freundlich und haben mich in ein Naturschutzgebiet zum Wandern mitgenommen, mit die Gegend gezeigt und wir haben zusammen Känguru probiert. Nicht so gaaaanz mein Fall ;) Am Tag meines Flugs hatte ich noch Zeit die Stadt zu erkunden und bin früh nach Sydney. Habe beim Opera House zwei deutsche Jungs kennengelernt (musste zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder richtig Deutsch reden haha) mit denen ich mir ein bisschen was von angesehen habe. Leider war das Wetter nicht ganz so toll und ich musste dann sowieso bald zum Flughafen.
Ich war richtig am Ende. Ich wollte Australien überhaupt nicht verlassen. Meiner Meinung nach hatte ich die besten Leute in Mandurah zurückgelassen und hatte riesige Angst vor Asien. Es war ja eigentlich nicht in meinem Plan den ich damals mit 15 gemacht habe. In Kambodscha hatte ich schon eine Arbeit und sollte eigentlich beruhigt sein. Für mich war damals einfach das Problem, dass ich wusste, dass ich einen großen Kulturschock haben würde und ich hatte ganz einfach keinen Bock darauf mich auf das einzulassen. Aber wenn ich bei solchen Gefühlen einen Rückzug machen würde, hätte ich diese Reise nicht einmal angetreten.
Ich bin also über meine Bedenken hinweg, auch wenn ich eigentlich nur heulen wollten und bin in meinen 10 Stunden Flieger nach Bangkok. Das gruselige für mich war, dass ich dort um ein Uhr früh angekommen bin. Hab es überlebt hahaha Dort musste ich leider fast 4 Stunden warten und bin dann eine Stunde mit dem Taxi auf einen anderen Flughafen gefahren, wo mein Flug nach Phnom Penh in Kamboscha abging. Um sechs Uhr früh bin ich dann ohne überhaupt geschlafen zu haben ein bisschen länger als eine Stunde gefahren und habe dann gleich nach den ganzen Kontrollen beim Ausgang eine Simkarte gekauft, die Organisation angerufen und mit dem Tuktuk eine Stunde durch die Stadt gefahren bis ich da war. Ich war in Asien angekommen. Vielleicht war es gut, dass ich müde war. So habe ich nicht so gut wahrnehmen können was ich eigentlich gerade alles erlebe (Kulturschock usw.) und konnte mich nicht so aufregen, dass ich schon bei meiner ersten Fahrt über das dreifache bezahlt habe haha
Mehr zu meiner Erfolgsgeschichte in Asien im nächsten Post :D Bussi bussi <3
Mandurah Zoo 3
Mandurah Zoo 2
Mandurah Zoo 1
Australien
MELBOURNE
Nach 10h Nachtbusfahrt, einem kleinen Autounfall am Weg zum Flughafen in Auckland und vier Stunden Flug bin ich Mitte Februar 2015 endlich in Melbourne, Australien, angekommen.
Der Abschied von meiner Hostfamilie in Neuseeland ist mir sehr schwer gefallen aber auf Australien habe ich mich schon irre gefreut. Jetzt war ich endlich da und wurde auch von Jarrad, dem Freund einer Schulkollegin, abgeholt und in mein Hostel gebracht. Das YHA Hostel in Melbourne hat ne supercoole Dachterrasse mit Blick über die Skyline (Fotos folgen). Es wurde getrunken, gelacht, Freundschaften geschlossen, ein Schwulenclub inklusive Transvestiten Show, das Casino und die alljährliche White Night (http://whitenightmelbourne.com.au/) besucht. Ich hatte eine tolle Zeit, bis ich rausgefunden habe, dass wegen genau dieser White Night, dem chinesischen Neujahr, dem Australian Open und dem Cricket Worldcup so ziemlich die ganze Stadt ausgebucht war und ich schlauer Kopf eigentlich aus Fiji gelernt habe nicht ne Woche im voraus zu buchen, weil man ja nicht weiß was kommt. Dass ich in Melbourne dann kurz ohne Unterkunft dastehe hätte ich mir auch nicht gedacht. Netter Weise wurde ich dann von Jarrad und Carina, die dann mittlerweile auch in Melbourne angekommen war, aufgenommen. Wir haben uns die Great Ocean Road angeschaut und eine schöne aber leider kurze Zeit zusammen gehabt. Die nächste tolle Geschichte folgt sogleich! So klug wie ich bin, sollte jetzt auch der letzte überrissen haben, habe ich meinen Flug nach Perth natürlich nicht an meinem geplanten Termin gebucht. Warum einfach wenn’s auch kompliziert geht denkt man sich da wohl. Nein. Ich hab’s am Datum gebucht an dem ich wieder an die Ostküste wollte. Demnach also zwei Monate später. 125$ wurde ich dann los um noch am selben Tag fliegen zu können und rechtzeitig bei meiner Unterkunft im vier Flugstunden entfernten Perth anzukommen. Dass ich für meine Gitarre aber auch noch 70$ zahlen hätte sollen war dann die Spitze und die kleine Julia war fertig mit den Nerven und vor allem pleite. So lieb wie die waren, hatten sie mit mir Mitleid und haben mich die Gitarre mitnehmen lassen ohne was zu zahlen. Gut, das war jetzt alles meine Schuld und ich hoffe ja wohl sehr, dass ich aus meinen Fehlern lerne und ich vielleicht dem ein oder anderen sagen kann: KRAWUZIKAPUZI SCHAU WOSD DUAST UND INFORMIER DICH AMAL A BISSAL KIND PERTH 41°C am Tag der Ankunft. Geiiiil. Mit der Familie bei der ich wohnen konnte und aushelfen sollte lief es eher schlecht als irgendwas anderes. Ich will gar nicht zuviel darauf eingehen. Es war ihnen unangenehm wenn ich raus wollte und ich musste darum kämpfen nach einer Woche etwas von der Stadt zu sehen. Eine Bekannte hat mir geholfen und mich von dort abgeholt und mir geholfen eine neue Bleibe bis Ende April zu finden. Ich bin sehr froh und bin jetzt in Mandurah, ca. 45min südlich von Perth. Ich wohne eine Gehminute vom Strand und habe schon eine sehr liebe Freundin und auch ganz viele andere Leute kennengelernt als ich in Perth (in Freiheit) war. Letzten Sonntag habe ich auch eine Bootsfahrt in der Stadt gemacht wo man Delfine sehen konnte. Heute beim Spazieren habe ich wieder welche gesehen. Kann man sich einfach nicht vorstellen, dass die so nah in die Stadt kommen! Für die nächsten Wochen sind eine Ausflug zu Rottnest Island, hoffentlich Sandsurfing, ein Ausflug nach Bunbury zu einem Freund und ein Campingausflug mit der Familie bei der ich untergekommen bin geplant. Fotos aus der kommenden und vergangenen Zeit werden folgen und hoffentlich auch der ein oder andere Eintrag zu meiner Zeit hier. Bussi Baba <3
Mein “Garten”
MELBOURNE
MELBOURNE - GREAT OCEAN ROAD
TONGARIRO CROSSING, New Zealand / 23rd JANUARY 2015
8hrs / 19km Crossing two mountains, one of them is a Vulkano in the middle of the North Island in New Zealand.
Update vor Australien
Nach meiner Südinsel Tour mit meinen drei Hamburgerinnen ging es für mich und einer von ihnen auf nach Fidschi. Nach einer Nacht haben sich unsere Wege getrennt und ich bin für 5 Tage von Insel zu Insel gereist. Um 330€ habe ich einen Bulapass bekommen mit dem ich vier Nächte plus Fähre und Essen drei Mal täglich inkludiert hatte. Super Deal wenn man bedenkt wo man sich da rumtreibt. Paradies und so. Es war wunderschön aber da nicht Hauptsaison war relativ fad. Man stellt sich in der Schule, Arbeit, wo auch immer vor, dass man jetzt am Strand liegen könnte. Nix tun und einfach nur chillääääxen. Joah nach fünf Stunden und ohne sich wirklich mit irgendwelchen Menschen auszutauschen (ich hab's versucht so ist es ja nicht) ist der Sonnenbrand und auch die Einsamkeit relativ schmerzhaft präsent. Was auch passieren kann ist, dass man superliebe Leute kennenlernt aber sie oft zurücklassen muss. Das kann auch schmerzhaft sein, manchmal aber auch erlösend. Meine letzte Nacht in Fidschi war super. Ich hab mich wie bei einer kleinen Familie gefühlt und wir haben viel Kava getrunken. Auf Safe Landing (eine Insel) waren die Touristen (ca. 7 Leute) super und das Personal. Ich hab einer 14jährigen Einheimischen erzählt, dass Fidschi bei uns als Paradies gilt und sie schaut mich entsetzt an: »What? Fiji is soooo boring«. Meine Schwester hat meiner 8jährigen Nichte zu Hause ein Foto vom vermeintlichen Paradies wo ich war gezeigt und sie meinte: »Waaas? Das ist nicht das Paradies! Das ist ja nicht Disneyland!«. Meine lieben Leute, ich glaube wir haben was verpasst, aber so wie's ausschaut ist Fidschi nicht so cool wie wir gedacht haben.
Nach einer ganzen Woche Fidschi habe ich mich auf den Weg nach Christchurch gemacht. Hier hatte ich am Anfang ein paar Probleme aber konnte dann fünf Tage mit auf Reisen gewonnen Freunden in einem Haus wohnen. Die zwei waren sehr surfbegeistert also haben wir fast jeden Abend nach ihrer Arbeit am Strand verbracht. Leider war das Wasser in Neuseeland nicht so bacherlwarm wie auf Fidschi.
Wieder in Palmerston North bei meiner Hostfamilie angekommen war es schon der 18 Jänner 2015. Die letzten Wochen meiner Arbeit und meiner Zeit in Neuseeland habe ich relativ gut genuzt. Wieder mit Vivien vereint habe ich mit ihr das Tongariro Alpine Crossing in 8 Stunden gemeistert mit anschließendem Clubbing in good old Palmy. Jo wia scheißn uns nix gö!
Für jeden der das nicht kennt: Das ist der Vulkan von Herr der Ringe (Mt Doom) den ich schon auf ein paar Fotos entlang der Desert Road schneebedeckt drauf hatte. Dieses Mal war er braun, rot, beige,... einfach nur atemberaubend schön!
Das Wochenende um den 7 Februar habe ich in Wellington verbracht. Es war langes Wochenende und das Wochenende der 7s! Das ist eine Rugbyveranstaltung die im Grunde (nur in Wellington) so ausartet wie Fasching bei uns zu Hause. Die Straßen werden gesperrt und alle verkleiden sich als irgendetwas. Ich hatte mein Debut als Mann und durfte damit Frauenherzen höher schlagen lassen. Mehr werde ich an diesem Punkt nicht preisgeben..
Naaa Spaß. Die Leute haben halt echt geglaubt, dass ich ein Mann bin. War mir nur nicht sicher ob ich das als Kompliment nehmen soll, weil gut geschminkt usw. oder eher nicht weil, schaust ja auch so schirch aus wie ein Mann. Man wird es nie wissen.
Es ist nun mein letztes Wochenende in Palmerston North. Das bedeutet Halbzeit. 6 Monate sind schon rum und ich kann es mir nicht vorstellen! In 6 Monaten bin ich wieder da! (nur mal einer kleiner Wink für zu Hause zwecks Feier und so ;) Das neue Au Pair Lisa kommt heute und ich habe nur drei Tage um sie einzuarbeiten. Am 17 Fahre ich nach Auckland und am 18 geht es dann nach MELBOURNE.
Und ja ich war nicht nur faul und habe mich um meine tolle Zukunft gekümmert. In Australien werde ich eine Woche in Melbourne verbringen und meine Freundin Carina aus Wien treffen. Darauf freue ich mich so sehr. Ich habe meine Freunde in letzter Zeit sehr vermisst!!! Und am 24.2. geht es dann nach Perth wo ich einer netten Familie für weitere zwei Monate aushelfen werde. Anschließend geht es an die Ostküste aber so genau geplant is da noch nix. Bin jetzt halt auch schon ganz »Laid back« drauf. Und das andere supercoole ist, dass ich für meine drei Monate Asien tatsächlich auch schon einen Plan habe. Ich werde für zwei Monate für die Organisation SOLS 24/7 in Kambodscha arbeiten. Ich werde als Volontär in einer Schule Englisch unterrichten und auch als Grafik Designerin tätig sein. Mein Herz springt. Freude, Angst, ahhhh Jetzt geht es ans packen und wir werden sehen was sich in 6 Monaten angesammelt hat. Heute wird auch zum letzten Mal Palmy unsicher gemacht. Und nein, ich möchte nicht, nur weil Valentinstag ist, verliebt nach Australien fahren. Das könnts euch , liebe Engerl, auch für Österreich aufghalten. DANKE. BUSSI. BABA
Bin ja schon lange nicht mehr zum Updaten gekommen! Bin mit drei Hamburgerinnen fast zwei Wochen auf der Südinsel gereist, dann ne Woche nach Fiji und danach habe ich alleine wieder 5 Tage in Christchurch bei Freunden verbracht :) Es gibt viel zu erzählen, mal sehn ob ich alles nachholen kann oder ob bald mein erster Eintrag von Australien kommt! Da gehts am 18.Februar hin! Ich bin aufgeregt!!!! :D
Faulheit
Die Faulheit befällt einen auch hier in Neuseeland. Leider. Und nein, ich reise nicht ständig rum. Wieder leider. Meine Lehrerin an der Graphischen hatte also recht als sie gemeint hat, dass man nach so drei Monaten nen Durchhänger bekommen kann. Und sie mich gebeten hat unbedingt über die drei Monate durchzuhalten. Ich habs glaub ich überwunden, also den Durchhänger. So schlecht waren die letzten Wochen aber eigentlich nicht. Bis auf den Regen der ca. seit einem Monat schon angehalten hat. Ich war mit Julia und Vivien im Beachhaus meiner Hostfamilie über ein ganzes Wochenende. Da hat die Sonne zu Abwechslung sogar geschienen! Inklusive Sonnenbrand haha Ich hab mich endlich getraut nen YouTube Channel zu gründen bzw. wieder zu eröffnen nachdem ich mit der Cosima eine komische Erfahrung gemacht habe was das Thema betrifft.. In diesem handelt es aber nicht (nur) von pupertierenden Mädels mit fragwürdigem Humor sondern um Musik, vorerst, man wird sehn. Meine Chorzeit hier in Neuseeland hatte am 29. November sein Ende in Form eines Weihnachtskonzertes. Drei meiner Au Pair Freundinnen haben sich sogar dort hinverirrt was mich außerordentlich gefreut hat! Ein weiters Erfolgserlebnis war das überarbeiten meines Portfolio für ein eventuelles Praktikum in Australien. Das wär halt soooooo leiwand. Fertig is es aber halt noch immer nicht. Eh klar. Sonst würde der Titel ja nicht passen.
AJA und ich war in der Kirche.. Das ist so anders da! Wahnsinn! Aber das zu erklären, dafür wäre ein Eintrag nur zu dem Thema nötig. Es war ein Jugenddings. Es war die süßeste kleine Kirche die ich gsehn hab und nur Leute in meinem Alter. Begrüßt wurde man mit nem High Five und wie dann eine Band zu spielen begonnen hat alle aufgehüpft sind und dann angefangen haben zu tanzen und singen hab auch ich mich nicht mehr halten können! Dazu muss man sagen, dass ich gar nicht religiös bin aber ich finds einfach interessant anzuschauen wie Leute in meinem Alter freiwillig in die Kirche gehen und das so ernst nehmen und so unglaublich viel Freude und Leidenschaft reinlegen. Es erschließt sich mir nicht warum die Kirche bei uns so, entschuldigung, deppad ist. Es kann nicht nur daran liegen, dass die Kirchen in denen ich hier war evangelisch waren und bei uns die meisten katholisch sind. DEPPAD
Wie man merkt tu ich schon was aber halt nix was ich mir in Neuseeland erwartet habe. Aber daraus lernt man, dass man nur lernen kann aber nix vorhersehen und das Leben so nehmen sollte wies kommt. Wer sich ärgert bekommt Falten. Für die nächsten drei Wochen stehen ein Wochenende in Wellington an, wo ich endlich Helene aus Wien wieder treffe <3, ein Pferderennen mit meiner Hostfamilie und ein Wochenende in einem Strandhaus von Julias Hosteltern. Danach gehts endlich auf, auf die Südinsel, Fiji und voraussichtlich im Anschluss gleich nach Auckland um Helene zu besuchen. Und dann bin ich auch nur mehr ein Monat hier und reise weiter nach Melbourne. DIE AUFREGUNG WÄCHST tut mir leid wenns langweilig wird aber ich mach den blog ja nicht zum spaß na spaß, bussis
Kiddies
Girlies
Hotpools, Campingtrip, Hawkes Bay
Am Weg zum Campen
Campen überm Fluss :D
Erzählungen aus vergangenen Wochenenden
Im Bus nach Wellington
In den vergangenen Wochen, direkt nach meinem Nordinseltrip, war ich zwei Mal weiter weg.
Ein Mal in Wellington und ein Mal in Hawkes Bay (Napier) zum Campen.
In Wellington habe ich einen Freund besucht. Ziemlich praktisch wenn man da gratis schlafen kann und auch noch von einem Einheimischen rumgeführt wird! Das witzige ist, dass der mit 6 anderen in einem riesen Haus sehr zentral wohnt. Das witzige daran ist, dass hier viel billiger ist in einem Haus als in einem Apartment zu wohnen. Ich kann mir das nur so erklären, dass sie viel mehr Platz haben in die Weite zu bauen und es so einfach mehr Platz für Häuser gibt und dadurch auch mehr davon gibt.
Ausblick der Wg auf Mount Victoria, Wellington
Wir waren bei einem Nachtmarkt, könnte man mit einem Christkindlmarkt vergleichen, ist halt mit so Essensstanderln und eine Liveband hat gespielt. Am nächsten Tag wollten wir Seelöwen beobachten. Dafür musste man zu den Redrocks gehen (ca. 2h). Leider war nicht die richtige Jahreszeit für Seelöwen aber ein Picknick am Strand tuts allemal :D
Am Abend stand eine Burlesqueshow am Plan die wir leider verpasst haben :( Dafür haben wir zwei Mädels getroffen die ich auf meine Reise nach Raglan getroffen habe! Sind fortgegangen und wiedermal spät heim.
NORDINSEL 3: RAGLAN - TURANGI - PARAPARAUMU - WELLINGTON
Nach Matamata ging es auf nach Raglan. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang haben wir es geschafft das coolste Hostel unserer Reise zu buchen und einen der besten Strände zum Surfen zu besuchen!
RAGLAN
Raglan war für mich der Höhepunkt der Reise. Sogar surfen habe ich endlich ausprobieren können. Der schwarze Strand war wunderschön aber bei 12 Grad halt doch ein bisschen kalt. Bei einem Wasserfall waren wir auch. Yay!
Desert Road
Leider mussten wir am nächsten Tag wieder fahren. Wir haben meine Hostfamilie besucht und konnten bei ihnen schlafen. Sie waren in Turangi auf Schiurlaub und hatten zwei Bettchen für uns frei. Am Weg dort hin ist uns fast der Sprit ausgegangen, Gott sei Dank haben wir als es schon dunkel und gruselig war, einen alten Mann gefunden der wusste wo noch eine Tankstelle ist. Da war echt NICHTS.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Paraparaumu wo Laura als Au Pair wohnt. Mit ihr war ich die ganze Woche unterwegs! Wir haben meine Sachen in Palmerston North abgelegt und sind mit ihrem Auto weiter zu ihr. Ihre Familie war auf Urlaub also hatten wir das Haus für uns. Zum ersten Mal waren wir zwei Nächte an einem Ort. Es war wie im Himmel. Lauras Freundin Svea hat am nächsten Tag mit uns eine Tour entlang der Kapiti Coast gemacht. Das ist die Küste direkt da wo Laura wohnt. Es war ein super Tag und das Wetter war echt gut!
Kapiti Coast
Und endlich bin ich auf nach Wellignton. Ohne Schlafplatz, ohne Plan und ganz alleine. Bin zum ersten Mal hier mit dem Zug gefahren und hab Wellington zum ersten Mal beim besten Wetter gesehen, das man sich vorstellen kann! Eigentlich ist es da immer windig, dieses Mal nicht yay! Nach einem Spaziergang habe ich über Facebook ein Mädel gefunden, das sich mit mir treffe wollte und mit mir fortgehen wollte. Wir haben uns im selben Hostel eingebucht und waren sogar im selben Zimmer. Am Abend aben wir Wellingtons Nachtleben unsicher gemacht und sind spät Heim ;) Am nächsten Tag ging mein Bus zurück nach Palmerston North und nach einer Woche reisen musste ich mich wieder an den Alltag in der Au Pair Familie gewöhnen. Bald gibts nen Post über mein zweites Wochenende in Wellington und über meinen Campingtrip in Hawkes Bay :) bussis
NORDINSEL 2: HOBBITON
MATAMATA/HOBBITON
Viel kann ich dazu nicht sagen. Ich denke die Fotos sprechen für sich. Wir hatten eine super Zeit!
Nach Matamata gings auf nach Raglan. Nach ca. 3 Stunden Fahrt haben wirs zum Sonnenuntergang geschafft ein Hostel zu finden und uns ein paar Surfer bei einem der besten Strände zum Surfen anzusehen.
NORDINSEL: NAPIER - TAUPO - TAURANGA
Schon bei der Hinfahrt hatten wir sehr viel Spaß als wir die "Gertrude Street" gefunden haben. Es sollte ein super Anfang für ne super Woche werden!
NAPIER
Am Weg nach Napier sind wir im nahegelegenen Hastings stehen geblieben und mit meiner schwedischen Freundin Josefine, die gerade dort auf Urlaub war, auf ein Lookout raufgefahren.
Hobbiton war noch ein paar Tage hin, konnte es aber nicht bleiben lassen den Gollum zu machen!
Danach gings zusammen nach Napier. Vor ca 80 Jahren hat ein Erdbeben die ganze Stadt zerstört und es wurde alles im Stil des Art Deco wieder aufgebaut. Ziemlich interessant für Kunstinteressierte und natürlich hab ichs geliebt! Der Strand direkt an der Stadt ist kein Sandstrand sondern ein schwarzer Kiesstrand. Eigentlich ziemlich chillig weil man tatsächlich am Strand liegen kann ohne Sand üüüüberall zu haben.
In Napier haben wir auch zum ersten Mal couchsurfing ausprobiert und eine super Erfahrung gemacht! Jono hat und in sein kleines Häuschen mitten im Nirgendwo aufgenommen. Abgesehen von einem atemberaubenden Ausblick hatten wir ein Zimmer/Doppelbett für uns alleine.
Jono und eine Freundin sind mit uns zum Ocean Beach gefahren. Der ist mit richtigem Sandstrand und man kann dort auch surfen. Der Sonnenuntergang dort war irre! Gedriftet sind wir am Strand auch, war je eh kein Schwein mehr dort haha
Danach sind wir in die Stadt auf ein paar Bier und ein nächtliches Pläntscheln in einem Springbrunnen. Am nächsten Morgen haben wir uns aufgemacht um nach Tauranga an den nördlichsten Punkt unserer Reise zu gelangen.
Am Weg nach Tauranga (ca. 5h Fahrt) hatten wir einen Stop in Taupo zum Essen geplant. Es war generell ziemlich windig zu der Zeit und als wir dann aus Napier raus sind und immer mehr in Berglandschaft gekommen sind wurde es dann richtig schlimm. So schlimm, dass am höchsten Punkt ein Lkw umgeweht wurde und quer über die Straße gelegen ist. Das Auto hat gewackelt, so was hast noch nicht erlebt. Ist aber alles glimpflich vorbeigangen und wir sind mit Sonnenstrahlen und großer Erleichterung in Taupo angekommen. Pinkelpause und ein paar Nachos später gings dann die letzten paar Stundenweiter nach Tauranga!
TAUPO
Lake Taupo
Der Wind war eher mehr als weniger aber wenn man drinnen gesessen ist hats echt schön ausgschaut, die Stadt in der man in der Schule surfen lernt.
TAURANGA
Da wir keine Unterkunft hatten wurden wir immer gestresster, als um 18 Uhr noch immer keine Zusage von einem Hostel parat war. Haben dann endlich eine bekommen und uns dann auch gleich mit unserem Zimmergenossen aus Deutschland auf in ein Pub gemacht. Es wurde getanzt, gelacht und vieles auch wieder vergessen. Das Autofahren am nächten Tag war bestimmt eines der dümmsten Dinge die man nach so einem Abend machen kann. War aber Gott sei Dank nur eine Stunde nach Matamata, also HOBBITON!!!!!! Dafür haben wir im voraus schon 75$ bezahlt und wurden auch vom Informationshäuschen in der Stadt abgeholt. Das Wetter war Bombe und sogar der Wind war weg! YAY
Mehr über Hobbiton und den Rest der Reise im nächsten Post! Viele Bussis