Zeilen
Weils Zeilen gibt die mich einfach kriegen, Wörter die Erinnerungen weichen, eine Berührung, ein Blick, ein Satz, wirre Geschichten vom Siegen in einem Spiel welches wir nie wagten zu spielen. Eine Wärme die mich umgibt, ich schau mich um und alles dreht sich weiter im Kreis, uninteressiert dessen was gerade mit mir passiert, schreitet sie voran die Zeit und die Tropfen bleiben hängen am Fenster, zählen stumm die Tage an denen es fehlt und greifen voraus bis der nächste Termin wird wieder verfehlt. Die Nacht brennt sich ein, Vorhänge zugezogen, Wimpern gezählt und Muttermale lokalisiert, ein einsames Warten bis wieder was passiert. Ein Warten in Decken gepackt, Bücher am Schoß, Schwarztee in der Hand, Briefe an der Wand - und sie erzählen von dir. Lautlos dreht sich in meiner Hand das Los das ich zog, unwissentlich, Zurückschauen, Zelte abbauen und warten auf die Kategorisierung, mir fehlt die Ordnung, die Erfahrung - hör ich sie sagen, wer nimmt sich eigentlich das Recht noch tiefer in die Narben zu graben die es hinterließ, und bevor ich sie schließ möcht ich das Eine wissen, Antwort bleibt aus, ein ratloses Schulterzucken, ein rastloser Blick, Seite an Seite seh ich uns zusammenrücken um uns dann wegzudrehen, den Rücken zuzudrehen. Was das ist werd ich nie wissen, doch wenn du bei mir bist, hör ich auf dich zu vermissen.











