Otto Piene ließ sich von Licht, Feuer, Sonnen inspirieren - und von Ezra Pound, dessen Gedicht "Sunset like the grass hopper flying" er illustrierte. #zero
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Otto Piene ließ sich von Licht, Feuer, Sonnen inspirieren - und von Ezra Pound, dessen Gedicht "Sunset like the grass hopper flying" er illustrierte. #zero
Ein Bild von Paul Klee? Das nicht, aber von einem seiner Schüler. Mordecai Ardon studierte am Bauhaus bei Klee, Kandinsky, Feininger und Itten. 1933 emigrierte der als Max Bronstein geborene Maler nach Jerusalem, wo er an der nationalen Kunsthochschule lehrte.
Im Krieg schicken manche Länder nicht nur Soldaten, sondern auch Künstler an die Front. Paul Nash arbeite in beiden Weltkriegen als offizieller Kriegsmaler des englischen Militärs. Sein Bild "Battle of Germany" entstand 1944.
Wisst ihr eigentlich, was eure Bücher nachts so treiben? A.Paul Weber hatte da eigene Vorstellungen. Mit seinen satirischen Zeichnungen hatte er in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts großen Erfolg, geriet aber auch öfter in den Verdacht des Antisemitismus.
Heute zeigen wir euch die britische Malerin Fiona Rae, die im Jahre 2011 eine fast 250 Jahre währende männliche Vorherrschaft brach: Sie wurde - zusammen mit Tracey Emin - zur ersten Professorin der "Royal Academy of Arts" ernannt. Ihre Gemälde sind gerade in der Berliner Galerie Buchmann zu sehen.
Der kalifornische Street-Art-Künstler Shepard Fairey ist bekannt für seine Obama-Plakate ("Hope") und sein Modelabel Obey. Weniger bekannt ist, dass Neil Young ihn bat, für jeden Song seines Albums "Americana" ein Bild zu schaffen. Hier seht ihr, wie Fairey den Folk-Klassiker "Tom Dula" von diesem Album illustrierte.
Zum heutigen "Tag der Bibliotheken" präsentieren wir euch eine Erinnerung an den "Enzyklopädischen Weltpalast", dessen Modell der US-amerikanische Rentner Marino Auriti in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts in jahrelanger Arbeit baute. Der Palast sollte das Wissen der Menschheit aufnehmen und sich nach seinen Vorstellungen in der Innenstadt Washingtons über 16 Blöcke erstrecken. Er fand jedoch keine Geldgeber, und sein Modell verstaubte in einem Lagerhaus, bis es 2013 anlässlich der Kunstbiennale in Venedig ausgestellt wurde.
Die US-amerikanische Fotografin Anne Collier ist gerade in einer Ausstellung im hannoverschen Sprengel-Museum zu sehen. Wie hier bei "Woman Crying" fotografiert sie gerne andere Medien, beispielsweise Comics oder Werbeplakate, und setzt sie damit in einen neuen Kontext.
Sigmar Polke gründete 1963 zusammen mit seinem Düsseldorfer Mitstudenten Gerhard Richter gleich eine neue Kunstrichtung und nannte sie ironisch den "Kapitalistischen Realismus". Als Professoren und Schöpfer gut bezahlter Werke dürfte es ihnen später nie an Kapital gemangelt haben. Polkes Bild "Lapis-Lazuli II" wurde vom Kunstmuseum im französichen Nîmes gekauft und hängt zur Zeit in Arles.
Der Künstler, Autor, Verleger und Werbegrafiker Kurt Schwitters stellte sein Schaffen unter einen eigenen, von ihm geprägten Begriff: Merz. So gab es die "Merz-Werbezentrale" die begehbare Skulptur "Merzbau" und diverse "Merzbilder" wie diese Collage, die in seiner Heimatstadt Hannover hängt.
Der Mannheimer Künstler Norbert Nüssle stellte in seinen Collagen immer wieder Straßen und Plätze seiner zweiten Heimat dar, der Bretagne. Dabei integrierte er gerne Polaroids dieser Orte, aber auch vor Ort gefundenes Material wie Sand oder weggeworfenes Bonbonpapier.
Die Strichmännchen im Steinzeit-Look sind typisch für A.R.Penck, den vor zwei Jahren verstorbenen Maler, Bildhauer und Jazzmusiker. Aber ob dieses Bild wirklich von ihm ist? Der wenig transparente eBay-Händler barosso56 verkaufte es spottbillig zusammen mit Hunderten anderer Werke, die teilweise mit renommierten Namen signiert sind.
Willi Baumeister nennt sein Bild wahrscheinlich deshalb "Zwei Weltalter", weil er gerne auf frühere Epochen der Menschheit zurückgreift: Er lässt sich inspirieren von überlieferten Symbolen der Ur- und Frühgeschichte, insbesondere aus der Eiszeit.
"Die Revolution hat ihr Ziel nicht erreicht" ist der Titel dieses Werks von Leiv Warren Donnan, das wir in seinem Atelier entdeckt haben. Aber welchen Aspekt von Gleichheit meint er wohl?
"Verbrannte Erde" nannte der angolanische Filmer, Fotograf und Multimedia-Künstler António Ole sein Werk - und mischte Sand unter die Ölfarbe. Ganz unbelebt scheint die Erde aber nicht zu sein - seht ihr auch das eine oder andere Gesicht?
"Sich formierende Männergesellschaft" heißt dieses Werk von Florentina Pakosta, und die Botschaft scheint klar: Wo nur Männer sind, ist zu wenig Farbe. Das hannoversche Sprengel-Museum ehrt die feministische Künstlerin gerade mit einer Ausstellung.