Ich weiß wer ich gerne sein würde, doch ich weiß nicht wer ich bin, ich bin verloren, in dem Abgrund meiner Seele.
Ich halte mich fest, ich Kämpfe, ich lache, aber ich halte mich an den Klippen fest, unter mir dieses schwarze Loch was immer größer, immer tiefer wird, mit jedem Jahr was vergeht.
Ich ertrinke in Kummer aber hab gelernt es aus zu blenden.
Ich wollte milliarden mal auf geben, ich würde es jeder Zeit tun aber die liebe zu meinen Kinder hält mich fest.
Ich will funktioniern, ich will glücklich sein, normal sein, aber Alpträume verfolgen mich, die Dämonen gehen mit mir jeden Schritt und ich werde sie nicht los, ich kann ihnen nicht entkommen.
Ich hab vergessen wie viele Menschen es waren, wie viel gift hab ich verabreicht bekommen, ich hab nicht mehr mit gezählt.
Mein Leben ist ein Scherbenhaufen, ich hab ihn so oft repariert, so viel kleber verbraucht und sieh hin, alles geheilt, sieht perfekt aus, aber Dreh es mal um..
So enorme Schäden können nur oberflächlich behandelt werde, man wird die Risse immer sehen, sie werden für all die sichtbar sein in alle ewigkeiten, die sich die Mühe machen mich um zu drehen.
Die Einsamkeit tut weh, sie bricht einen, aber sie ist nötig, sie ist notwendig um zu lernen schmerzen zu ertragen, sie wird gebraucht um sich zu quälen, um sich zu trainieren, kannst du die Einsamkeit mit dir selber aushalten, kannst du jeden Schmerz der Welt ertragen.
Ich wünschte es gäbe ein Ausweg, ich wünschte mein Leben wäre nicht mehr mein Leben.
Meine Tasche packen und abreisen, meine Kinder nehmen und sofort abhauen, irgdendwo hin wo mein Zuhause ist, irgendwo hin wo wir Frieden finden.
Einfach gehen, von motel zu motel, ganz egal Hauptsache raus aus diesem Alptraum.
Manchmal ist es so als könnte ich nicht mehr atmen, als würde alles anhalten, der Schmerz kommt hoch, kurze Bilder und alles tut weh.
Ich bin allein und es tut weh.
Ich bin allein obwohl ich es nicht bin, und es tut weh.
Ich bin allein, allein in meiner Hölle, weil der Himmel mich verabscheut und es tut weh.