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@neverlands-gate
Legs
Things...
Someday...
Someone: Hey, who are you? Me, smiling: I'm nobody.
A.J.
City
Fade
Ich wollte immer mit dem Blick in den von der untergehenden Sonne verfärbten Horizont sterben, gebettet auf weichem Gras, das meine nackten Arme kitzelte. Über mir Bäume, deren mit Blättern geschmückte Baumkronen hoch in den Himmel ragten und ihn einrahmten wie bei einem Gemälde der Bilderrahmen. Neben dem Wind, der durch die Blätter strich und sie zum rascheln brachte, sollte kein weiteres Geräusch zu hören sein, außer dem melodischen Singen der Vögel und dem leisen Rauschen des Meeres.
Ich weiß nun, dass es nie so gekommen wäre. Träume erfüllen sich nicht, sie bleiben Träume. Das Leben spielt sein eigenes Spiel, das Schicksal lässt keine Wahl.
Und so liege ich auf einer Wiese, doch keine Halme kitzeln meine Haut, sondern Disteln verbrennen sie. Die kalten Regentropfen, die auf mich niederprasseln, vermögen nicht, dieses kleine Feuer zu löschen. Ich bin umgeben von Bäumen, deren leere, kranke Äste in den grauen Horizont ragen wie Adern des Himmels. Sie sind wie ich... Ein kühler, schneidender Wind lässt sie leidend ächzen.
Tränen vergieße ich nicht, dazu bin ich nicht mehr imstande. Aber der Himmel tut es für mich, mit allem, was er bieten kann. Der Geruch von totem Holz liegt schwer und herb in der Luft. Meine leeren, dunklen Augen blicken hinauf in das endlose Grau, meine schwarzen Haare kleben nass und strähnig an meiner Stirn. Jeder Schlag meines kranken Herzens lässt meinen kalten Körper erzittern. Hier liege ich, wie ein gefallener Engel, ein Ausstößiger, den niemand wollte und der sich selbst nicht wollte. Mein Körper ist entspannt, in der Ferne höre ich das tobende Meer und die Sirenen, an die ich nie geglaubt habe. Oder ist es etwas anderes? Ein tiefer Atemzug, meine Lider senken sich. Es existieren keine Gefühle mehr, nur Leere lastet in meiner Seele, doch diese ist gewichtiger als alles andere. Der Kältemantel, der um mich gehüllt war, der meine Lippen zum Beben gebracht hat, schwindet und plötzlich wird mir wohlig warm. Ein Lächeln, das wohl eher einer furchtbaren Grimasse gleicht, schleicht sich auf meine Lippen. Es ist mein letztes.
Behutsam, geradezu liebevoll, verschränke die Hände über dem Griff des Dolches, der in meiner Brust steckt.
Wenigstens eines ist mir erfüllt worden. Der Wunsch, mit dem Anblick deines Gesichts vor dem inneren Auge zu gehen. Es tut mir leid, ich habe versagt.
***
Sein melodisches Lachen erstickt, doch es fällt nicht auf unter den vielen anderen Menschen. Niemand bemerkt seinen Stimmungswechsel, alle sind sie viel zu beschäftigt, achten nicht sonderlich auf ihn. Keiner von ihnen weiß, dass gerade etwas in ihm gerissen ist. Und er, er weiß es auch nicht, versucht den plötzlichen, unerklärlichen Schmerz zu verstehen und gleichzeitig zu verdrängen. Das ist bestimmt der Alkohol.
Er holt tief Luft, strafft die Schultern, lächelt wieder, dreht sich herum und mischt sich in die Menge, als sei nie etwas passiert.
Er hat ihm den Rücken zugekehrt, ihn gehen lassen.
Kalt.
"Only great minds can afford a simple style."
Fashion
"Fashion is only
the attempt to realize art
in living forms
and social intercourse."
Key
You've got the key to Neverland's gate.
Use him.