Heute vor genau 5 Wochen kamen wir nach drei anstrengenden Tagen zum letzten Mal im Start und Ziel des ERZHIKE 2018 am Kurhotel in Bad Schlema an! Die Freude über das Erreichte und Gesehene überwiegte (jedenfalls bei mir) die Schmerzen in den Knochen und Muskeln. Nun möchte ich hier einen Rückblick geben und die vielen Eindrücke noch einmal verarbeiten:
Der Start der ersten Etappe war für Freitag um 17 Uhr angesetzt. Da wir mit mehr als 3 Stunden Anfahrt ins Schlematal rechnen mussten und die Autobahnen am Mittag sicher sehr voll werden würden, haben wir uns schon am späten Vormittag auf den Weg gemacht. So kamen wir zur Mittagszeit im Erzgebirge an. Bereits auf dem Parkplatz bekamen wir Flachlandtiroler einen Eindruck, welche Anstiege uns hier erwarten würden.
Wir nutzen die gut 4 Stunden bis zum Start, um uns das Hotel und die nahe Umgebung anzuschauen. Im hoteleigenen Restaurant erhielten wir auf persönlichen Wunsch eine ordentliche Portion Nudeln und waren so energetisch auf die abendliche Anstrengung eingestellt.
Blick vom Eingang des Kurhotels über den Brunnen bis zum Biedenkopf-Ausblick im Hintergrund.
Nach und nach kamen auch die anderen Teilnehmer an. Alle zusammen waren wir 30 Wanderer an diesem ersten Tag. 20 davon waren für den gesamten ERZHIKE gekommen. Pünktlich um 16:30 Uhr versammelten wir uns am Start am Brunnen des Kurhotels, um der Begrüßung durch den Bürgermeister und der Streckeneinweisung zu lauschen. Mit einem echten Startschuss ging es auf die erste Etappe über 16 Kilometer.
Mit etwas über 25°C hatten wir einen recht warmen Nachmittag erwischt. Die Route war sehr abwechslungsreich und hielt nach ca. 3 Kilometern die ersten Anstiege bereit. Diese waren aber recht kurz und in Summe mussten wir ja auch nur etwas über 430 Höhenmeter überwinden.
Die erste Serpentine lag nach gut 3 Kilometern der ersten Etappe hinter uns.
Genau in der Mitte dieser ersten Etappe gab es die erste sportliche Herausforderung: Beginnend mit dem “Ritterstieg” führte die Strecke innerhalb von 2,5 Kilometern über 150 Höhenmeter. Hier zeigte sich aber auch gleich, dass die Organisatoren ein wunderbar dichtes Netz an Kontroll- und Versorgungsstationen aufgebaut hatten.
Zum Abschluss wurden wir mit einem herrlichen Blick vom “Biedenkopfstein” hinunter auf Bad Schlema belohnt. Knapp 3 Kilometer später begrüßte uns das Hotel mit einem leckeren Grillbuffett und einigen unterhaltsamen Aktionen des Kreissportbundes. Leider wurde das gesellige Beisammensein abrupt mit einem Sommergewitter unterbrochen.
Der Ausblick im nahenden Sonnenuntergang war an vielen Stellen fantastisch.
Lieder kommen auf den Fotos die Tiefen des Erzgebirges nicht immer zur Geltung.
Kurz vor dem Ende der ersten und dritten Etappe gab es einen herrlichen Blick über Bad Schlema vom Biedenkopfstein.
Nach einer recht kurzen Nacht trafen sich die Teilnehmer bereits ab 5:00 Uhr zum gemeinsamen Frühstück. Pünktlich um 7:00 Uhr ging es dann auf die zweite und damit sowohl längste als auch anspruchsvollste Etappe des ERZHIKE. Durch den Regen am Vorabend war die Luft schön kühl und feucht, so dass man durchaus mit einer Jacke starten musste. Da die ersten Kilometer ausschließlich durch bewaldetes und mit kleinen Bächen durchzogenes Gebiet verliefen, war das Klima bis zum Mittag sehr angenehm.
#ERZHIKE 2018 – mein Rückblick Heute vor genau 5 Wochen kamen wir nach drei anstrengenden Tagen zum letzten Mal im Start und Ziel des ERZHIKE 2018 am Kurhotel in Bad Schlema an!