Jan 2026
Kleines Übungsmännchen. DIN A3.
Eigtl geht es bei diesen Zeichnungen nur um die Gestalt als Ganzes, die Haltung. Kopf, Hände und Füße deutet man nur an. Aber weil speziell ich diese Probleme mit Händen und Füßen habe, versuche ich manchmal doch, dieselben mitzuzeichnen.
Und da ist es wichtig, bei den Angstzonen wie z.B. den Händen NICHT in einen anderen Zeichenmodus zu schalten und auf einmal ganz vorsichtig und penibel die einzelnen Fingerchen zu zeichnen.
Wichtig ist, daß man weiterhin mit großem Schwung rumhaut und erst ganz zum Schluß die Feinheiten anbringt.
Gestalt? Ich freu mich immer, wenn ich in anderen Sprachen auch mal Fremdworte aus dem Deutschen entdecke, die ziemlich selten sind, nachdem wir es uns derart mit unseren Mitmenschen in den anderen Ländern verdorben haben.
So sehr, daß z.B. Hollywood noch heute, fast 100 Jahre später, damit beschäftigt ist, die panische Angst vor uns Hunnen zu verarbeiten, meist in humorvoller Art und Weise. Scheint ziemlich tief zu sitzen, der Schock, den unsere Väter und Opas bei den armen Kerlen verursacht haben.
Sie versuchen, die Angst vor uns zu dämpfen, indem sie uns als doof und humorlos hinstellen, was natürlich total an der Wirklichkeit vorbeigeht. Wer sich der Realität nicht stellt, wird seine Komplexe und Neurosen nie los, und so werden vermutlich auch in 200 Jahren noch verblödete Nazis durch den Kinofilm stolpern.
Und vermutlich wird weiterhin die eigene Sprache von deutschen Fremdworten gereinigt werden. Eins dieser oben angesprochenen Fremdworte ist die "Gestalt", ein Wort das sie aber fast immer falsch verwenden, nämlich in einem Zusammenhang, in dem jeder Deutsche von "Gestaltung" sprechen würde.
Das einzige, was ewig bleiben wird, sind the blitz und der CTYPM. Und die Tatsache, daß ich noch viel üben muß, um ein guter Zeichner zu werden.