Die leitliniengerechte Behandlung der Opioid-induzierten Obstipation (OIC) könnte sich bald ändern.
Von Kerstin A. Gräfe, Frankfurt am Main / Die leitliniengerechte Behandlung der Opioid-induzierten Obstipation (OIC) könnte sich bald ändern. Hintergrund ist die Markteinführung des neuen Wirkstoffs Naloxegol (Moventig) zum 1. August. Mit dem µ-Opioid-Rezeptorantagonist steht erstmals eine kausale Therapieoption zur Verfügung.
»Der Bedarf für neue Behandlungsansätze der OIC ist enorm hoch«, sagte Dr. Viola Andresen vom Israelitischen Krankenhaus in Hamburg auf einer Pressekonferenz von Hersteller Astra-Zeneca. So entwickelten etwa 60 bis 65 aller Patienten unter einer Opioid-Therapie innerhalb von zwölf Wochen trotz aller Gegenmaßnahmen eine OIC. Die Hauptkoordinatorin der Konsusgruppe der Sk2-Leitlinie »Chronische Obstipation« skizzierte, wie aus ihrer Sicht künftig die leitliniengerechte Behandlung der OIC aussehen sollte.















