YOU ARE THE REASON
Claire Keane
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"I'm Dorothy Gale from Kansas"

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đ©” avery cochrane đ©”

if i look back, i am lost
Cookie Run:Kingdom Official!
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Game of Thrones Daily

#extradirty
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@petecurleen-blog
Tiefer Traum by Tobias Rodenstein, a nice Dj-set including my Track Leaving Berlin.
comming soon ...
Life is what happens while you are busy making other plans.
John Lennon
I n t r o
Im Rahmen meiner Abschlaussarbeit des Master Studiums an der Hochschule Offenburg, unter der Betreuung von Herrn Prof. Dr. Hans-Ulrich Werner, habe ich die nachfolgende Arbeit gefertigt. Bestandteile der Arbeit waren die Produktion eines Songs, die Produktion eines Videos und eine auf das wesentlich konzentrierte Schriftliche Dokumentation.
Viel Spaà beim Lesen, schauen und hören...
Der Hauptbestandteil meiner Masterthesis liegt in der filmischen Dokumentation âTryâ, in welcher die Entstehung eines Songs aufgezeigt wird. Der Song der aufgebaut und beschrieben wird trĂ€gt ebenfalls den Titel âTryâ und stammt aus meiner Feder. Ich habe mich dieser Thematik angenommen, da ich viele Videos auf Plattformen wie Youtube gesehen habe in denen mehr oder weniger ausfuÌhrlich beschrieben wird wie man Songs schreibt, Arrangements bildet oder komplette Produktionen durchfuÌhrt. Allerdings musste ich immer feststellen, dass entweder der Informationsgehalt oder die Ăsthetik der Bilder sehr gering waren. Oftmals auch beides, was man dann als wirklich unnötiges Video bezeichnen kann. Ich habe mir deshalb zum Ziel gesetzt ein Video zu kreieren welches ich mir selbst gerne anschauen wuÌrde wenn ich es auf Youtube finden wuÌrde.
S t u d i o
Die einzelnen Instrumente und Bestandteile meines Studios die in âTryâ Verwendung finden sind die folgenden:
Native Intruments Maschine
Die Maschine ist eine Hybridlösung aus Software und Hardware aus dem Hause Native Instruments. Das Herz des Systems ist die Software, die Hardware ist ein ausgereifter Controller zur Steuerung der Software. Die Software lĂ€sst sich im Grunde vollstĂ€ndig mit der Hardware kontrollieren, was beim musikzieren ein groĂer Vorteil ist, den Haptik bei der Musikproduktion ist etwas schönes. Die Maschine erlaubt es, einzelne Samples auf die verschiedenen anschlagsdynamischen Pads zu legen und diese damit zu spielen. In erster Linie liegt die StĂ€rke der Maschine darin, Beats zu Programmieren. Dank dem integrierten Sequencer sind aber auch komplette Song-Produktionen und Arrangements möglich. Ich nutze in der Regel allerdings nicht den intergrierten Sequencer sondern lade die Maschine als VST-Instrument in Cubase.
B a s i c â P a t t e r n
A G F
G r o o v e
Das Drumpattern ist wie das Piano Pattern recht einfach gestrickt. Basedums, Snaredrums, Tom, Shaker, open Hi-Hat, und eine Brise Effektsounds die das Drumpattern âlebendigerâ machen, das wars. SpĂ€ter habe ich noch diverse Drumpatterns mit kleinen Variationen eingespielt und programmiert um ein wenig Variation im Drumpart zu erreichen. Als Beispiel zu nennen wĂ€ren hier Drumfills als BruÌcke zwischen Songparts wie Strophe und Refrain, oder eine Variation des Choruspatterns gegenuÌber dem Strophenpattern. Dem Choruspattern habe ich zum Beispiel eine weitere Snaredrum zugefuÌgt um den Sound leicht zu verĂ€ndern um somit eine Abhebung gegenuÌber der Strophe zu erreichen.
CHORUS-PATTERN
BASIC-PATTERN
C h o r u s -P a t t e r n
Ich mag es mit sehr einfachen Mitteln Songs zu stricken, es fĂ€llt mir leichter als unglaublich virtuos zu werden. Ebenso fuÌhlt es sich fuÌr mich einfach besser an.
STRINGS
GROOVE
S t r i n g s
Wie auch die Streicher, wurden die Vocals mehrmals aufgenommen. Das ist eine Methode die ich mir angewöhnt habe, und auch eine, die denke ich in den meisten FĂ€llen einer Gesangsaufnahme so gehandhabt wird. Ich singe den ganzen Song ca. fuÌnf mal ein um dann am Ende zu entscheiden welche der Spuren als Hauptspur ausgewĂ€hlt wird. Man hat so auch die Freiheit, einzelne Parts auszutauchen wenn im favorisierten Take gesangliche Fehler vorkommen. ZusĂ€tzlich hat das Einsingen von mehreren Takes den Vorteil, dass man gewisse Stellen seiner Wahl mit Zweistimmigkeit unterstreichen kann. Da ja alle Passagen des Songs mehrmals aufgenommen wurden, kann man zum Beispiel beim Refrain eine zweite oder dritte Stimme zur Hauptstimme dazumischen um ein breiteres Klangbild zu erhalten. Dies wird gerade beim Refrain sehr gerne angewandt um diesen gesanglich von der Strophe abzusetzen.
LIVE RECORDING
CHORUS-PATTERN
L i v e - R e c o r d i n g
Die Samples liefern eine gute Basis, ein Mensch steckt jedoch GefuÌhle in die jeweilige Phrasierungen des Songs was sich letzlich hörbar macht. Es ist so, das bei einer Sample Library einzelne Töne aufgenommen werden die dann im Studio durch das Spiel mit dem Keyboard miteinander kombiniert werden. Es ist sehr wichtig, dass man die Samples in der Dynamik bearbeitet. Dies bedeutet, dass man die LautstĂ€rke der einzelnen Töne etwas variiert, denn kein Ton der von einem echten Instrument gespielt wird ist jedes mal exakt gleich Laut. LĂ€sst man das Instrument nun von einem guten Musiker einspielen, spart man sich diese nachtrĂ€glichen Bearbeitungen am Sound da der Muskier diese Dynamiken ganz von alleine in den Töne bringt.
Es ist also im Grunde leicht erklĂ€rt: Wenn man Samples benutzt arbeitet man darauf hin, das der Sound klingt als hĂ€tte ihn ein Musiker speziel fuÌr diesen Song eingespielt. Man kommt dem Ergebnis auch sehr nahe. Es liegt jedoch auf der Hand, das der Sound der Beste ist, wenn man nicht versucht so nahe wie möglich an einen menschlichen, gefuÌhlvollen Klang heran zu kommen, sondern den Klang von einem Menschen mit GefuÌhl zur Marterie einspielen lĂ€sst.
Location
FuÌr die Recordings habe ich mich fuÌr eine Kirche entschieden, da hier den Streichern genug Raum gegeben wird sich akustisch zu entfalten. Streicher leben von Raum, eine trockene Violine hört sich meiner Ansicht nach nicht sonderlich aufregend an. Dazu kam das ich nur drei Musiker zur VerfuÌgung hatte weshalb es doppelt wichtig war, die Aufnahmen in einem groĂen Raum mit viel Nachhall durchzufuÌhren. Es ist gar nicht problematisch eine Kirche fuÌr ein solches Projekt zur VerfuÌgung gestellt zu bekommen. Ein Anruf und ein Treffen mit dem zustĂ€ndigen Pfarrer zur kurzen Vorstellung meiner Person und des Projektinhaltes waren in meinem Falle ausreichend.
Mikrofonierung & Recordings
FuÌr die Abnahme der Instrumente haben wir drei Mikrofone verwendet: Eins, das sehr nahe an den Streichern aufgestellt wurde (close) und zwei, die sehr hoch, etwas links und rechts auf die Seiten versetzt den Raumklang einfangen sollten (overheads). Das erste Mikrofon zeichnete also den direkten, eher trockenen Sound der Geigen auf, die Raummikrofone das Signal das sich schon mit dem Raum vermischt hat. Das Signal das bei den Overheads ankam, war also deutlich âverhallterâ als das direkte Signal. Als Aufnahmemedium diente mein MacBook Pro mit Cubase 5 als Aufnahmesoftware. Als Schnittstelle zwischen Laptop und Mikrofonen habe ich mir ein Tascam Interface mit USB Verbindung geliehen was reibungslos in einer guten QualitĂ€t funktionierte. Was zusĂ€tzlich noch notwendig war, waren drei Kopfhörer und ein Signalverteiler fuÌr die Kopfhörer. Dies war wichtig, damit wir den Musikern einen Klick (Klick = Taktgeber zur Tempoorientierung) auf das Ohr geben konnten, damit diese sich am Songtempo orientieren konnten. HĂ€tten die Musiker in einem beliebigen Tempo gespielt, hĂ€tte ich die Aufnahmen spĂ€ter nicht wieder passend in das Projekt einpflegen können. Der Klick kam ebenfalls aus Cubase.
Um im Ergebnis einen gröĂeren und volleren Sound zu erhalten wurden die Streicherparts des Songs mehrmals aufgenommen um dann im Studio uÌbereinander gelegt zu werden. Die Sounds werden also gelayert, man nennt dieses Verfahren Overdubbing. Die Streicher wurden nicht nur mehrmals aufgenommen, auch ihre Positionen zwischen den Aufnahmen wurden leicht gewechselt (nach links und nach rechts versetzt) um am Ende den Eindruck zu erwecken, dass deutlich mehr Musiker als drei bei den Aufnahmen beteiligt waren.
VOCAL RECORDING
STRINGS
V o c a l - R e c o r d i n g
SONGTEXT
LIVE RECORDING
Try
Well I can`t see that I`m in love, but I`will try And I can`t fell that they are here, but I will try I can`t see that my life is great, but I will try And I can`t fell that we are friends, but I will try
A r r a n g e m e n t
Die Aufteilung lautet:
Intro, Verse, Chorus, Verse, Chorus, Break, Outro Die LÀnge des Songs betrÀgt 6,02 Minuten.
BILLLDDDDD
VIDEO FAKTS
SONGTEXT
V i d e o â F a c t s
Die Filmaufnahmen wurden mit einer Canon 5D Spiegelreflexkamera durchgefuÌhrt die mir von der Hochschule Offenburg bereitgestellt wurde. Das Video steht seit Mai 2012 online auf dem Videoportal Vimeo und hat bisher 691 plays. Ich habe bis hierhin sehr viel gutes Feedback zum Video bekommen. Auch gerade die Menschen, die mit Musikproduktin nichts zu tun haben, waren sehr begeistert. Dies hat mich in meiner Arbeit sehr bestĂ€tigt.
OUTRO
ARRANGEMENT