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@phantasie-wort
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I found this today and it really made me realize a lot. Ailey is right, have you ever been to a single funeral and thought, “wow this is so sad they were so ‘hot’ ” or “I can’t believe we lost such a sexy person”? No, never. You think about how that person laughed/cried with you, how they were there for you at your lowest, you mourn lost time, you think about all the things they loved and all the things they DID. Not how they LOOKED.
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Actions are more important than appearances. We should focus more on who we are and how we spend our time rather than what we see when we pass by a mirror. I challenge you to go out today and try to make a difference in someone else’s day. Whether what you do is small or big, a positive action still makes an impact on those around you.
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We put so much pressure on ourselves to fit into these unrealistic boxes and waste time on trying to change things we should love about ourselves. We miss out and misplace our energy into judging and tearing ourselves apart when we could spend that energy with the people we love. Why do we strive to all be the same when humans are not all made from the same ‘cut out’. That is the beauty of life, we are all meant to have our own shape our own individual beauty. Give people something positive to remember.
P.s. it won’t be how your body looked
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Forest weather
Ich werde fortgehn, Kind. Doch Du sollst leben Und heiter sein. In meinem jungen Herzen Brannte das goldne Licht. Das hab ich Dir gegeben, Und nun verlöschen meine Abendkerzen. Das Fest ist aus, der Geigenton verklungen, Gesprochen ist das allerletzte Wort. Bald schweigt auch sie, die dieses Lied gesungen Sing Du es weiter, Kind, denn ich muss fort. Den Becher trank ich leer, in raschem Zug Und weiß, wer davon kostete, muss sterben … Du aber, Kind, sollst nur das Leuchten erben Und all den Segen, den es in sich trug: Mir war das Leben wie ein Wunderbaum, von dem in Sommernächten Psalmen tönen. – Nun sind die Tage wie geträumter Traum; Und alle meine Nächte, alle – Tränen. Ich war so froh. Mein Herz war so bereit. Und Gott war gut. Nun nimmt er alle Gaben. In Deiner Seele, Kind, kommt einst die Zeit, soll, was ich nicht gelebt, Erfüllung haben. Ich werde still sein; doch mein Lied geht weiter. Gib Du ihm deinen klaren, reinen Ton. Du sei ein großer Mann, mein kleiner Sohn. Ich bin so müde – aber Du sei heiter.
Mascha Kaleko - Letztes Lied (via swschmitt)
Weil Du Nicht Da Bist
Weil du nicht da bist, sitze ich und schreibe All meine Einsamkeit auf dies Papier. Ein Fliederzweig schlägt an die Fensterscheibe. Die Maiennacht ruft laut. Doch nicht nach mir.
Weil du nicht da bist, ist der Bäume Blühen, Der Rosen Duft vergebliches Bemühen, Der Nachtigallen Liebesmelodie Nur in Musik gesetzte Ironie.
Weil du nicht da bist, flücht ich mich ins Dunkel. Aus fremden Augen starrt die Stadt mich an Mit grellem Licht und lärmendem Gefunkel, Dem ich nicht folgen, nicht entgehen kann.
Hier unterm Dach sitz ich beim Lampenschimmer, Den Herbst im Herzen, Winter im Gemüt. November singt in mir sein graues Lied. »Weil du nicht da bist« flüstert es im Zimmer.
»Weil du nicht da bist« rufen Wand und Schränke, Verstaubte Noten über dem Klavier. Und wenn ich endlich nicht mehr an dich denke, Die Dinge um mich reden nur von dir.
Weil du nicht da bist, blättre ich in Briefen Und weck vergilbte Träume, die schon schliefen. Mein Lachen, Liebster, ist dir nachgereist. Weil du nicht da bist, ist mein Herz verwaist.
-Mascha Kaléko
Man braucht nur eine Insel Allein im weiten Meer. Man braucht nur einen Menschen, den aber braucht man sehr.
Mascha Kaléko (via sein-wie-ich)
Die Andern sind das weite Meer. Du aber bist der Hafen. So glaube mir: kannst ruhig schlafen, Ich steure immer wieder her. Denn all die Stürme, die mich trafen, Sie ließen meine Segel leer. Die Andern sind das bunte Meer, Du aber bist der Hafen. Du bist der Leuchtturm. Letztes Ziel. Kannst Liebster, ruhig schlafen. Die Andern… das ist Wellenspiel, Du aber bist der Hafen.
Mascha Kaléko, “Für Einen” (via damnable-rogue)
Sachliche Romanze - Erich Kästner
Was es ist - Erich Fried