PUT YOUR BEARD IN MY MOUTH

JVL
d e v o n

Love Begins
No title available
KIROKAZE

Discoholic đȘ©
let's talk about Bridgerton tea, my ask is open

ç„æ„ / Permanent Vacation

Janaina Medeiros
Aqua Utopiaïœæ”·ăźćșă§èšæ¶ă玥ă
taylor price
No title available
đȘŒ
noise dept.
I'd rather be in outer space đž
Show & Tell
trying on a metaphor
Cosimo Galluzzi
hello vonnie
seen from United States

seen from United States
seen from Malaysia
seen from Spain
seen from Ireland

seen from Malaysia

seen from Malaysia
seen from United States

seen from United States

seen from Singapore

seen from Taiwan
seen from United States
seen from Romania
seen from United States

seen from Malaysia

seen from TĂŒrkiye
seen from United States

seen from Spain

seen from United States

seen from Malaysia
@ratzzfatzz
24.1.15; I went full-circle
Jeanette Mundt
Ćukasz SokoĆowski @looqsok
Störfrequenz
Ein seltsamer Zeitdruck ist das gerade; einer, der eigentlich gar keiner ist, aber dann wohl irgendwie doch. Es hat sich kaum etwas geĂ€ndert, beinah brachliegende Tage in stetem Wechsel und alles Weitere rauscht bloĂ so vorbei. Ich stoĂe stĂ€ndig an die Grenzen, ich vergesse, worin ich mich gerade verliere und dann ist es schon wieder so spĂ€t, dass ich auch anderes vergesse (zum Beispiel Dinge, wenn ich das Haus verlasse), dass ich drei Stufen auf einmal nehme und renne und vielleicht einmal aus Versehen jemanden anrempele, an dieser Stelle eine Entschuldigung, wirklich, ich meine das nie böse, ich bin doch selbst meist ĂŒberfordert von Eile.Â
Es prasselt (wieder, immer, weiterhin) so viel und so permanent auf die Köpfe ein, es fehlt so ungefĂ€hr alles, um einzuordnen und abzuhaken, es fehlt die Zeit, die Geduld und die MuĂe; immer ist man dann schon drei Schlagzeilen weiter, fĂŒnf Nachrichten spĂ€ter, der halbe Monat vorbei. Ich schwöre, genau jetzt, genau in dieser Sekunde stelle ich zum einhundertsten Mal fest, dass mir die Zeit nicht reichen wird, dass ich ĂŒberstĂŒrzt werde aufbrechen mĂŒssen, irgendwohin, am besten sofort, am besten vorhin.Â
Was ich tun wollte: die Konzentrationsspanne wieder etwas mehr in die LĂ€nge ziehen. Ruhig bleiben.Â
Was ich erreichen wollte (zugegeben, irgendwann): mehr Struktur.Â
Und was passiert (dieser Tage, dieses Jahr, meistens und ich vermute, auch zukĂŒnftig immer mehr): Rauschen, bloĂ Rauschen, wie eine Störfrequenz, und ich frage mich immer hĂ€ufiger nach der Bedeutung von Worten.
(Svenja GrÀfen)
Wie modrige Pilze im Mund [in anbetracht der welt]
immer noch staub unter den lidern
immer noch ein bisschen was von dieser stunde
immer noch staub unter den lidern
goldpartikel
reste von letzter woche
und dem versuch mich um meine gegenwart zu tanzen
reste von zetteln auf möbeln im raum
als mĂŒsste man wirklich aufpassen was man hier lĂ€sst
wenn man geht
als ich wach genug war
um etwas zu sehen
von dem was wir vertanzt hatten
eine zeit zwei fragen vielleicht
schlug ich mir die tusche von den lidern wie fibrillen von gestern
nach einer woche hat sich nun alles
der umwelt angeglichen
du wieder cameo in einer bahn
ich wieder zwischen den stufen eines mikrofons
es gibt keinen transmitter
stattdessen versuche ich etwas zu Àndern
etwas herauszufinden
was mich interessiert
neben den gesprÀchen
neben den fragen nach dir
eine stunde lang songs in meiner inbox
mein output schlÀgt fehl
nichts reflektiert mehr das gold von gestern
nichts diffundiert mehr in den virtuellen leitungen von heute
nichts fragt man mehr
nichts antwortet
aber es interessiert mich es interessiert mich so sehr
was das ist
das dich nicht schlafen lÀsst
[pauline fĂŒg]
âtrying to rememberâ but you never fully can
All I want is someone who will stay, no matter how hard it is to be with me.
(via im-sad-lets-have-sex)