Tu es oder tu es nicht, aber höre auf, es zu versuchen.
Zen
he wasn't even looking at me and he found me
Sweet Seals For You, Always
trying on a metaphor
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I'd rather be in outer space 🛸

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@rkfme
Tu es oder tu es nicht, aber höre auf, es zu versuchen.
Zen
Play is serious business! The key to being playful - as all children know without thinking about it - is to become more serious with your work.
Paula Scher
Wir entscheiden uns oft für das, was uns ein gutes Gefühl gibt, aber man muss sich klar darüber sein, dass wir dabei nur selten das im Blick haben, was uns auch morgen noch ein gutes Gefühl geben wird.
M. Seligman
The job of leadership today is not just to make money. It's to make meaning.
John Seely Brown
Fernsehen wurde nicht für Idioten erschaffen – es erzeugt sie
Neil Postman
Life can be such a tough playground ... when you forget that it's all about playing! Don't fight - play!
rk-f
Es ist also mehr als nur denkbar, Fortschritte zu erzielen, sich aber gleichzeitig mit jedem Fort-Schritt vom eigentlichen Ziel zu entfernen!
rk-f
Never say “I told you so.”
It achieves nothing but bitterness. I am yet to witness an occasion that let to a net positive effect.
Get up, get busy, have fun
Es gibt so viele Tipps und Ideen, zur Ruhe zu kommen, sich zu besinnen, in die innere Mitte zu kommen oder Kontakt mit der inneren Stimme aufzunehmen. Und natürlich ist all das wichtig. Aber das macht nicht mal die Hälfte des ganzen Kuchens aus! Tatsächlich ist das Merkmal für das Vorhandensein von Leben Stoffwechsel - also in Bewegung sein, in einem Veränderungsprozess zu sein!
Get up - get busy - have fun!
Und natürlich gibt es viele Veröffentlichungen in Sachen den inneren Schweinehund überwinden und dgl. mehr, aber das liest man dann doch nicht so gerne - zumindest verkauft es sich schlechter. Darüber hinaus lässt sich feststellen, dass das Bedürfnis, sich zu bewegen, mit zunehmenden Alter nachlässt - keineswegs nur körperlich. Auch das sich Einlassen auf neue Denkkonzepte, auf neue Ideen oder darauf, Bestehendes in Frage zu stellen, lässt schon früh nach.
Um die Idee zu verallgemeinern: Mit nachlassender Bereitschaft, etwas zu verändern, wächst das Bedürfniss, (den Status Quo) zu kontrollieren. Und zu verteidigen. Der Feind des Guten ist das Bessere ...
Wie aber weiß man, dass man selbst gerade dabei ist, das Gute gegen das Bessere zu verteidigen? Kann man es überhaupt wissen?
Ich glaube, man kann es nicht! Ich glaube, es bleibt nur der Schritt ins Risiko, etwas auszuprobieren und an Hand des Ergebnisses zu sehen, wohin das führen könnte. So viel zum Thema Get up - get busy
Bleibt die Frage nach Teil drei: Have fun ...
Schumpeters Idee der kreativen Zerstörung ist nur so lange negativ, als einem Veränderung aufgezwungen ist. Irgendwann hat sich alles überlebt und muss Anderem Platz machen. Irgendwann lässt sich das Gute nicht mehr verteidigen ...
Kreativen Zerstörung kann aber durchaus positiv, kreativ und vergnüglich sein, wenn man sie selbst immer und immer wieder sucht und sanft, behutsam und in bestimmten Maße kontrolliert selbst initiiert.
Kreativität braucht Grenzen, die sie sprengen kann. Kreativität ist ein Spiel mit Energien und Spannungszuständen - ein Spiel, bei dem man gleichzeitig Antreiber und Getriebener ist und sein will.
Es ist gut, nach innen zu gehen und sich selbst als Etwas zu entdecken, das dem Leben angehört und vom Tod nicht angefasst werden kann. Aber dann muss man nach draußen gehen und sehen, was davon Illusion, und was der schöpferische, ewig lebendige Anteil tatsächlich ist.
Get up - get busy - have fun
Die Krone der Schöpfung
Wir Menschen sind viel eher Maschinen, als irgend etwas sonst. Und wenn nicht Maschinen, dann eher Gewohnheitstiere als Krone der Schöpfung.
Das meine ich gar nicht böse. Oder als Spiegelung einer depressiven Anwandlung. Eher als Reflexion eigenen Kampfes gegen eben diese Mechanik des Geistes, die nichts anderes will und kann als wiederholen.
Katzen, wie überhaupt alle Tiere, meiden Feuer - und doch sind Fälle bekannt, bei denen Katzen mehrmals hintereinander in ein brennendes Haus rannten, um ihre Jungen zu retten. Eine phänomenale Leistung, die Mechanik des eigenen, enorm starken Instinkts, zu überwinden - und zu tun, was man zuvor im Geist als richtig erkannte. Gut, vielleicht nicht wirklich als richtig, aber doch als notwendig.
"Wecken Sie mich zu einer beliebigen Nachtzeit und geben Sie mir ein beliebiges Thema - und ich haue Ihnen in relativ kurzer Zeit einen wenigstens passablen Blogbeitrag um die Ohren" klingt zwar martialisch, ist aber nichts weiter als die Folge trainierter Gewohnheit. Das ist keine Fähigkeit. Fähigkeiten liegen jenseits von Gewohnheiten. Fähigkeiten bilden Gewohnheiten - und gehen dann weiter - weiter ins Unbekannte. Ins Neuland. Und so betrachtet ist Kunst, das Erstellen von Einzigartigem, das einzige Refugium für die, die sich die Krone der Schöpfung verdienen wollen.
Das Interessante für mich daran ist, dass es eben nicht die eine Krone gibt, sondern so viele, wie es Lebewesen gibt. Und doch ist jedem Individuum eine spezielle davon bestimmt. Kein anderes kann sich diese Krone schnappen.
So gibt es auf der einen Seite keinen Grund, sich zu beeilen, denn niemand kann sie einem wegnehmen. Zum anderen aber, so scheint mir, wird sie einem nicht geschenkt. Obwohl es wiederum viele Schöpfungskronen zu geben scheint, die man geschenkt bekommt, um sie sich selbst aufzusetzen. Wertloser Plunder - leider. Oder Gott sei Dank. Es sind solche, die sich aus entwickelter Gewohnheit ergeben. Finanziell durchaus und oft mehr oder weniger gut dotiert. Und doch wertlos, weil ihr wirklicher Wert rasch in der Gewohnheit zerfällt.
Niemand kann wirklich sehen, welche Krone wir aufgesetzt haben. Oder ob wir überhaupt eine tragen. Ja, sogar wir selbst können nicht einfach so erkennen, ob das, was wir da zu tragen meinen, die Krone ist oder wertloser Plunder. Und doch gibt es etwas in uns, gewissermaßen eine sehr feine Stimme oder Stimmung, die uns Hinweise gibt. Meist wohlwollend, selten (oder nie?) definitiv. Eine leise Andeutung, es gäbe noch einen weiteren Schritt. Noch eine weitere Stufe. Und noch keinen Grund stehen zu bleiben.
Es ist kein Drängen zur Eile. Nur eben ein Drängen, nicht zu lange zu verweilen ...
Happy Birthday, James Michener, born 3 February 1907, died 16 October 1997.
Top 10 Michener Quotes
Es besteht immer die Gefahr, das zu wiederholen, was schon einmal nicht funktioniert hat. Wenn man weiß, dass man das macht, ist alles ok. Problematisch isses, wenn man eine neue Schleife beginnt, ohne es zu merken ...
rkf=me
Das Salz in der Suppe des Lebens heißt Erfahrung. Wenn sie fehlt, kommt man nicht auf den Geschmack, hat man zuviel (von immer derselben) wird es ungenießbar.
rkf=me
Mit Rauchen aufzuhören, ist das einfachste was es gibt! Ich hab's schon hundert Mal gemacht ...
Mark Twain
Ich bin davon überzeugt, dass (musikalische) Freiheit gleichbedeutend ist mit höchster Disziplin. Um als Improvisator frei zu sein, musst du in den Bereichen Melodie, Harmonie und - ganz besonders - Rythmus ein Höchstmaß an Disziplin besitzen.
John McLaughlin
Genau zu wissen, was man will, ist keine Garantie, anzukommen! Oder nie falsch abzubiegen. Oder nie in Sackgassen zu landen. Das wird ganz häufig falsch verstanden! Genau zu wissen, was man will hat vor allem damit zu tun, einen Schlüssel zu haben, im Notfall die wirklich allerletzten Reserven zu mobilisieren, um wenigstens noch einmal aufzustehen, sich noch einmal neu einzulassen, sich noch nicht geschlagen zu geben. Weil man noch nicht am Ziel ist. Genau zu wissen, was man will, hat damit zu tun, sich wirklich einem Ideal hinzugeben. Genau zu wissen, was man will, bedeutet, ein Ideal gefunden zu haben - wo doch die meisten damit zufrieden sind, genau zu wissen, was sie nicht wollen - obwohl sie es haben ... vielleicht, weil sie es haben.
rkf=me
Jetzt ist gerutscht, was gerutscht gehört!
rkf=me