Paul und ich (Tom) haben in Australien einen ziemlich schnöden Spruch wieder und wieder sagen dürfen: “In Australien wird es nie langweilig, passiert immer etwas.”
So standen wir in den frühen Morgenstunden im Beauchamp Falls Reserve, mitten im Nirvana, und Pauls Auto wollte einfach nicht mehr anspringen. Nach kurzem Trübsal blasen, leeren Blicken und etwas Ratlosigkeit spriagen alle vier in den Transporter von Sophia und Lisa und wir fuhren hinauf zum nächsten Dörfchen mit Empfang. Nach stundenlangem Hickhack mit verschiedenen Abschleppunternehmen wurde Paul letzendlich ein Abschleppwagen geschickt. Welcher Stunden später ankommen sollte.
Da mein (Toms) Rückflug nach Deutschland aber in drei Tagen ging und es fraglich war ob Pauls Auto bis dahin wieder fit sein würde musste ich wohl oder übel meinem geliebtem Reisegefährten lebe wohl sagen und mich mit den beiden Mädels weiter auf die Socken machen.
So fuhren Sophia, Lisa und ich (Tom) weiter entlang der Great Ocean Road und übernachteten auf dem Hammond Road Campground, eine Stunde westlich von Torquay. Nach einem langem Lagerfeuer und reichlich Wein als auch Bier ging es schweren Kopfen den kommenden Morgen weiter. Wir besichtigten den Leuchtturm bei Aireys Inlet - Fairhaven und machten uns weiter gen Torquay. Dort angekommen besichtigten wir das Surfmuseum welches einen unglaublichen Einblick in die Historie des Surfens preisgibt. Nach etlichen Stunden im Museum ging es weiter in die Innenstadt von Geelong, wo eine warme Dusche auf uns wartete. Im Anschluss fuhren wir hinauf zu dem altbekannten Bunjil's Lookout. Dort campierten Paul und ich (Tom) schon für gut zwei Wochen während wir dabei waren den Delica zu verkaufen. Es sollte meine letzte Nacht mit meinen beiden neuen Reisegefährtinnen sein.
So genossen wir gemeinsam die letzten Sonnenstrahlen bei Pasta, einer gesunden und kühlen Briese und dem guten altem Wein. Ein Lagerfeuer gab es natürlich auch wieder später. Und diese Nacht hatte ich das Vergnügen mit im Van schlafen zu dürfen. Ich sag nur, schön kuschlig mit drei Personen. Zu dem Zeitpunkt war mir die Nähe der beiden, besonders Sophias auch weniger unangenehm geworden.
Mit allen Sachen komplett gepackt, der Gitarre in der Hand, Schmetterlingen im Bauch, noch anderen flauen Gefühlen im Magen und einem schrägem Lächeln ließ ich mich nahe meiner Unterkunft für die letzte Nacht absetzen.
Während Sophia, Lisa und ich (Tom) eine entspannte Zeit hatte wurde Paul sein Auto abgeschleppt und in die Werkstatt gebracht. Dort angekommen wurde festgestellt das der Riemen vom einem Rad gesprungen war. Am kommenden Tag war Paul schon wieder auf dem Weg um mit dem Rest der Gruppe zusammen zu kommen. Er kam aber nur 14 Kilometer. Die Nasen in der Werkstatt hatten eine der Führungsrollen vergessen zu befestigen und so machte sich Diese während der Fahrt von dannen. So durfte sich Paul wieder abschleppen lassen und es dauerte zwei weitere Tage bis das Ersatzteil beschafft werden konnte und eingebaut war. Dieses mal kümmerte sich der Chef der Werkstatt selbst um den Fall und ließ freundlicher Weise ein Sechserpack Bier im Auto stehen.
Zwei Stunden bevor ich mich zum Flughafen aufmachte traf dann Paul an meiner Unterkunft ein. Es blieb nicht viel Zeit und schon standen wir im Flughafen. Eingecheckt, verwirrt, auf der einen Seite traurig Australien zu verlassen und trotzdem erfreut die Heimat zu sehen. Ich verabschiedete Paul und es dauerte dann nicht mehr lange bis ich mich im Flieger richtung Deutschland wiederfand.
____________________________
Paul and me (Tom) always said: “It’s never getting boring in Australia. One moment you’re thinking everything will work out well today, and the next moment you’re already busy solving the next problem.”
And so it happened the day we opened the hood of Pauls car at the Beauchamp Falls Reserve after we had a look at the Waterfall in the morning. Whatever we tried, the car never started up. So we had to jump in the van of the girls to drive up to the next town to get some reception. After several hours talking to different people to get the car towed Paul found a workshop who could give him a tow a couple of hours later.
Because my flight was going of Melbourn in a couple of days and we couldn’t really tell what was wrong with the car and how long it would take to fix the problem I decided to go with the girls. So we chucked all of my stuff in their van and waved good by to Paul. The rest of the day we continued driving along the Great Ocean Road and made camp at the Hammond Road Campground, one hour westwards of Torquay. The following day we drove over to Torquay to visit the Surf Museum were we spend several hours. Next we went over to Geelong to have a warm shower in the inner CBD. We camped at the beloved Bunjil's Lookout north of Geelong.
The coming day was the last one traveling around with the girls. They brought me to my accomodation and continued their journey. Meanwhile, Paul had some fun getting his car repaired. It took only one day to get it fixed, but he drove only 14 kilometers until it stopped again. The mechanics forgot to tighten a bolt on one of the guide rolleys. So he had to wait for two more days till they got all the necessary parts to fix it again.
Two hours before I went to the airport Paul showed up at my accomodation near the airport. So we spend the last hours together and a couple hours later we had to say good bye after nearly one and a half year traveling together.
















