Kleinwuchs bei Kindern kann genetisch bedingt sein, aber auch andere Ursachen haben – zum Beispiel Medikamente
Der Sohn ist der Kleinste in seiner Klasse, die Tochter braucht schon wieder neue Schuhe. Ist das noch normal? Oder leidet das Kind an einer Wachstumsstörung? Ein Experte erklärt, ab wann eine Körpergröße krankhaft ist und welche Gründe es dafür gibt.
WELT: Was führt Eltern dazu, ihr Kind wegen dessen Wachstumsstörungen bei Ihnen vorzustellen?
Dirk Schnabel: Es handelt sich um Eltern, die ihre Kinder im Vergleich zu Gleichaltrigen für zu klein oder zu groß halten. Wobei schon interessant ist: Jungen werden in der Regel wegen Kleinwuchs vorgestellt. Mädchen hingegen, weil sie sich zu groß fühlen und Sorge haben, noch stark zu wachsen.












